Es scheint mittlerweile gängige Praxis des Systems zu sein, sich unter dem Vorwand angeblicher „Hasskommentare im Internet“, Zutritt zu Wohnungen unbequemer Aktivisten zu verschaffen. Vergangene Woche stürmte ein Spezialeinsatzkommando der Polizei wegen eines solchen Beitrages eine Wohnung in München.

Der Morgen des Donnerstags, 19. Mai 2016, begann für eine Münchnerin mit einem unsanften Erwachen. Gegen 06:00 Uhr morgens stürmten 6 vermummte Mitarbeiter des Unterstützungskommandos (USK) schreiend die Wohnung der jungen Frau, nachdem sie die Tür mit brutaler Gewalt aufbrauchen, ohne vorher auch nur ein einziges Mal geklingelt zu haben. Anschließend wurde das Repressionsopfer mit Gewalt aus ihrem Bett gezerrt und musste während der gesamten Durchsuchung, bewacht von zwei vermummten Mitarbeitern des USK, an Ort und Stelle verbleiben. So wurde wieder einmal geltendes Recht gebrochen, da die Wohnungseigentümerin der Durchsuchung normalerweise beiwohnen darf. Auch eine Kopie eines Durchsuchungsbeschlusses wurde der Frau nicht ausgehändigt.

Eindrücke aus der Hausdurchsuchung: aufgebrochene Tür, durchwühlte Schubläden und zerstörte Sockelleisten.
Eindrücke aus der Hausdurchsuchung: aufgebrochene Tür, durchwühlte Schubläden und zerstörte Sockelleisten.

Kurz darauf marschierten zwei Mitarbeiter des sogenannten „Staatsschutzes“ gut gelaunt in ihr Schlafzimmer und eröffneten der Frau den dubiosen Grund dieses brachialen Eindringens. Angeblich wurden auf der Facebook Seite „Gegen Linksradikalismus München“ zwei Karikaturen gepostet, in denen ein Hakenkreuz und SS-Runen vorkämen. Der jungen Frau wird nun ohne große Beweise unterstellt, für diese Seite verantwortlich zu sein, also auch für die beiden Karikaturen, welche bereits im Oktober bzw. November 2015 dort sichtbar gewesen sein sollen.

Besonders dreist: Im Zuge der weiteren Durchsuchung wurde annähernd die gesamte private Korrespondenz (sogar Zeugnisse) des Opfers abfotografiert. Dies ist weder nachvollziehbar, noch angemessen oder in diesem Fall überhaupt zulässig. Die BRD-Schergen schleppten grinsend diverse Speichermedien, Laptops und sogar Restbestände von Silvester-Feuerwerk aus der völlig verwüsteten Wohnung der jungen Frau.

Mittlerweile scheint es eine gängige Praxis des Systems zu sein, sich Zutritt zu einer Wohnung von Oppositionellen unter dem Vorwand eines sogenannten „Hasskommentars“ in sozialen Netzwerken zu verschaffen. Nicht selten geschieht dies völlig überzogen mit brachialer Gewalt. So auch bei dem jüngsten Fall in München.

Ein System, welches aus Angst vor Karikaturen oder Kommentaren in sozialen Netzwerken mit einem Überfallkommando gegen jegliches Recht eine Wohnung verwüstet, jedoch ausländische Gewaltkriminelle nicht in ihre Heimatländer abschiebt, muss sich die Frage gefallen lassen, ob es nicht jeglichen Anspruch auf den Titel Rechtsstaat gänzlich verwirkt hat. Und auch bei linksextremistischen Straftätern vermisst man ein solches entschlossenes Auftreten der BRD vollständig, was die Vermutung verhärtet, dass dieses System auf dem linken Auge blind ist.

6 Kommentare

  1. Die BRD zeigt jetzt seine hässliche Fratze. Es gibt in der BRD kein Vakuum in das man einfach so Menschen setzen kann. Man muß dieses Vakuum erst schaffen. Und wie schafft man dieses Vakuum? Im Namen der Menschenrechte werden Menschen entrechtet um andere Menschen zu berechtigen. Maulkörbe und Entrechtungen können wir täglich erleben mehr denn je. Jeder der eine eigene und womöglich sogar eine andere Meinung entgegen der Masse besitzt, ist quasi schon entrechtet, für den Abschuss freigegeben!
    Leider vergessen viele Menschen, das nur tote Fische mit dem Strom schwimmen! Man lebt nur ein mal also leben wir, schwimmen gegen den Strom und gehen nicht mit dem Strom unter. Karl Riegel

  2. Das Merkel-Regime wird in nächster Zeit alles tun, um an der Macht zu bleiben. Damit sind wir mit Hilfe von Zuckerberg und der Vereinigten Staaten in einer linke Gesinnungsdiktatur. Merkel arbeitet für die Staaten, also bekommt sie auch kräftig Unterstützung. Was Hass ist entscheidet jetzt nicht mehr ein Gesetz, sondern der Maas’sche Gesinnungssturmtrup. Die Eurozone ist im Zerfall. Je mehr der Zerfall voranschreitet, desto drastischer werden die Zensur- und Überwachungsmaßnahmen werden. Mein Beileid an die Betroffenen. Es wird bald vorbei sein.

  3. In der Bundesrepublik sind es andere Dimensionen als in der DDR…brachialer, gewalttätiger- hier geht es um viel Geld und unendliche Macht einiger Weniger.

    Jedenfalls würde hier eine friedliche Revolution nicht geben.

    Ich habe mich noch nie so sehr bespitzelt gefühlt wie in der letzten Zeit. Jeder kann jeden denunzieren aus dem Blauen heraus, und man verliert dann seinen Job, seine Lebensgrundlage und ist dann gesellschaftlich geächtet.
    So müssen die Anfänge im dritten Reich gewesen sein.

    Wer sich mit Geschichte befasst weiß dass in Westdeutschland viele Nazis weiterhin in Amt und Würden blieben und die sogenannte Demokratie aufbauten.

    Dies spiegelt sich in vielen politischen und rechtlichen Entscheidungen wider.

  4. Die vereinigte Gewaltenteilung sieht bei der Ureinwohnerschaft mittlerweile ueberall „Gefahr im Verzug*“.
    *vor 20 Jahren noch eine zwingende Voraussetzung f. Hausdurchsuchungen („Razzien“).

    Dabei waere schoen und erstrebenswert, wenn es endlich wirklich so weit waere und die Demokrazis selbst „Angst“ haben muessten, anstatt sie nur staendig unter den Deutschen zu verbreiten…

  5. facebook ist ja selbst nicht sicher, habe vor einer Woche gekündigt (ist aber erst nach 2 Wochen (angeblich) gelöscht Die Zensurabteilung hatte meinen Acc gekapert, die haben ja alle Zugangsdaten.

  6. Selbst als die Stasi 1986 meine Wohnung durchwühlte habe ich einen Durchschlag des „Durchsuchungsauftrages“ von einem Gericht erhalten, die haben geklingelt und keine Tür eingeschlagen. Ist natürlich kein Problem, die sind ja alle gut verbunden, wie heute auch. Bis heute habe ich aber die damals weggeschleppten Bücher nicht zurück erhalten, wie auch zwei beim Zoll „weggekommene Pakete“ nach Rumänien. Das sind eben die deutschen Traditionen.

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