Die militärische Intervention von Moskau in Syrien hat nicht einfach das Waffenglück umgedreht und Panik unter den Dschihadisten gesät. Sie hat dem Rest der Welt, in einer echten Kriegssituation, die aktuellen Fähigkeiten der russischen Armee gezeigt. Zur allgemeinen Überraschung besitzt sie ein Störsender-System, das fähig ist, das Atlantische Bündnis taub und blind zu machen. Trotz eines viel höheren Budgets haben die USA ihre militärische Dominanz verloren.

Die russische militärische Intervention in Syrien, die eine riskante Wette von Moskau gegen die Dschihadisten sein sollte, verwandelte sich in eine Manifestation der Stärke, die das globale strategische Gleichgewicht umstößt. Ursprünglich dafür konzipiert, um die bewaffneten Gruppen der Staaten zu isolieren, die die Dschihadisten unter Verletzung der einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrates unterstützen, und um sie dann zu vernichten, führte die Operation dazu, die gesamten westlichen Akteure und ihre Verbündeten zu verblenden. Vollkommen sprachlos, teilte sich das Pentagon in zwei Fraktionen: die einen versuchen, die Fakten zu minimieren und einen Fehler in dem russischen Gerät zu entdecken und die anderen, die im Gegenteil denken, dass die USA ihre Überlegenheit in der konventionellen Kriegsführung verloren haben und es viele Jahre dauern wird, bis sie sie wieder zurückerobern werden.

Wir erinnern uns, dass während des Krieges in Südossetien in 2008 es den russischen Truppen sicherlich gelungen war, den georgischen Überfall abzuwehren, sie aber vor aller Welt den beklagenswerten Zustand ihrer Ausrüstung gezeigt haben. Noch vor zehn Tagen sprachen der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert Gates und die ehemalige Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice von der russischen Armee als Macht „zweiten Ranges„.

Wie ist es also der Russischen Föderation gelungen, ihre Rüstungsindustrie wieder aufzubauen, Waffen sehr hoher Technologie zu entwickeln und zu produzieren, ohne dass das Pentagon das Ausmaß des Phänomens wahrnimmt und sich überholen lässt? Haben die Russen alle ihre neuen Waffen in Syrien eingesetzt oder haben sie noch andere Wunder in Reserve?

Die Verwirrung ist so groß in Washington, dass das Weiße Haus den offiziellen Besuch von Premierminister Dmitry Medvedev und einer Delegation des russischen Generalstabs abgesagt hat. Die Entscheidung wurde nach einem ähnlichen Besuch einer russischen militärischen Delegation in der Türkei getroffen. Unnötig über die Operationen in Syrien zu diskutieren, weil das Pentagon nicht mehr weiß, was dort passiert. Wütend fordern die „liberalen Falken“ und die Neo-konservativen die Wiederbelebung des Verteidigungshaushalts und haben den Beschluss über den Rückzug der Truppen aus Afghanistan rückgängig machen können.

In einer sehr seltsamen Weise warnen die atlantistischen Kommentatoren, die jetzt die Überholung der US-Militärmacht miterleben, vor der Gefahr des russischen Imperialismus. Jedoch tut Russland hier doch nur, um das syrische Volk zu retten und schlägt anderen Staaten vor, mit ihm zusammen zu arbeiten, während die Vereinigten Staaten, als sie die militärische Vorherrschaft innehatten, ihr Wirtschaftssystem aufdrängten und viele Staaten zerstörten.

Es ist klar, dass die unsicheren Aussagen von Washington während der russischen Entfaltung, vor der Offensive, nicht als eine langsame Anpassungspolitik der offiziellen Rhetorik interpretiert werden darf, sondern als das was sie wirklich sagten: das Pentagon wusste nicht, was vorging. Es war taub und blind geworden.

Ein allwirksames Störungssystem

Man weiß seit dem Vorfall der USS Donald Cook im Schwarzen Meer am 12. April 2014, dass die russische Luftwaffe eine Waffe besitzt, die alle Radare, Regelkreise, Übertragung von Informationssystemen, usw. lahmlegt. Ab dem Beginn seines militärischen Einsatzes installierte Russland ein Störungs-Zentrum in Hmeymim, nördlich von Latakia. Plötzlich ist der Vorfall der USS Donald Cook wieder eingetreten, aber diesmal in einem Umkreis von 300 Kilometern; einschließlich der NATO Basis von Incirlik (Türkei). Und er hält noch immer an. Da dieses Ereignis während eines Sandsturms einer historischen Stärke eingetreten war, glaubte das Pentagon anfangs, dass seine Messgeräte ausgefallen wären, bevor es feststellte, dass sie gestört wurden. Alle waren gestört.

Jedoch setzt die moderne konventionelle Kriegsführung auf „c4i“; eine Abkürzung für die englischen Begriffe „command“ (Befehl), „control“ (Kontrolle), „communication“, „computer“ (Computer) und „intelligence“ (Abwehr). Die Satelliten, Flugzeuge und Drohnen, die Schiffe und U-Boote, die Panzer und jetzt sogar die Soldaten sind miteinander durch laufende Kommunikation verbunden, die dem Generalstab ermöglichen, die Schlachten zu steuern. All das zusammen, das Nervensystem der NATO, ist derzeit in Syrien und in einem Teil der Türkei gestört.

Gemäß dem rumänischen Experten Valentin Vasilescu hätte Russland mehrere Krasukha-4 installiert, hätte seine Flugzeuge mit SAP-518/ SPS-171 Störungs- Containern ausgestattet (wie das Flugzeug, das über die USS Donald Cook flog) und seine Richag-AV-Hubschrauber. Außerdem würde es das Spion-Schiff Priazovye (der Projekt-864 Klasse, Vishnja in der NATO-Nomenklatur), im Mittelmeer verwenden.

Es scheint, dass Russland eine Absprache gemacht habe, um die Kommunikationen von Israel nicht zu stören – private US-Sache -, d. h., dass es sein Störungs-System nicht im südlichen Syrien entfalte.

Die russischen Flugzeuge machten sich ein Vergnügen, viele Male den türkischen Luftraum zu verletzen. Nicht um die Reaktionszeit der Luftstreitkräfte zu messen, sondern um die Wirksamkeit der Störung in dem betroffenen Gebiet zu kontrollieren und um die den Dschihadisten zur Verfügung gestellten Einrichtungen in der Türkei zu überwachen.

Ultra-Hochleistungs-Marschflugkörper

Schließlich hat Russland mehrere neue Waffen eingesetzt, wie z. B. die 26 getarnten Kreuzfahrt Raketen 3M-14T Kalibr-NK, die den RGM/UGM-109 E-Tomahawk gleichwertig sind. Von der Flotte des Kaspischen Meeres abgeschossen – was keine militärische Notwendigkeit besaß – haben sie 11 Ziele in 1500 Kilometer Entfernung erreicht und zerstört, in einem nicht-gestörten Bereich – damit die NATO die Leistung schätzen könnte. Diese Raketen flogen über den Iran und den Irak, in einer variablen Höhe von 50 bis 100 Meter je nach dem Terrain, und flogen in vier Kilometer Nähe einer amerikanischen Drohne vorbei. Kein Marschflugkörper ging verloren, im Gegensatz zu den amerikanischen, deren Ausfall zwischen 5 und 10 % je nach Modell liegt. Übrigens zeigen diese Abschüsse die unnützen pharaonischen Geld-Ausgaben für den Raketen-’Schild’, das vom Pentagon rund um Russland gebaut wird – auch wenn es offiziell gegen iranische Raketen gerichtet war.

Da man weiß, dass diese Raketen von U-Booten, die sich überall in den Ozeanen befinden, abgeschossen werden können und dass sie Atomsprengköpfe tragen können, haben die Russen ihren Rückstand in Sachen Trägerraketen wettgemacht.

Letztendlich würde die Russische Föderation im Falle einer nuklearen Konfrontation von den Vereinigten Staaten zerstört werden – und umgekehrt -, aber sie würde im Falle eines konventionellen Kriegs gewinnen.

Nur die Russen und die Syrer sind fähig, die Situation vor Ort zu beurteilen. Alle militärischen Bewertungen aus anderen Quellen, einschließlich der Dschihadisten sind unbegründet, weil nur Russland und Syrien eine Sicht des ganzen Feldes haben. Nun wollen Moskau und Damaskus ihren Vorteil nutzen und halten daher ihre Operationen geheim.

Aus einigen Veröffentlichungen und Vertraulichkeiten von Offizieren kann man schließen, dass mindestens 5000 Dschihadisten getötet wurden, darunter viele Anführer von Ahrar el-Sham, al-Kaida und dem islamischen Emirat. Mindestens 10000 Söldner sind in die Türkei, in den Irak und nach Jordanien geflohen. Die syrische arabische Armee und die Hisbollah erobern das Land, ohne die angekündigten iranischen Verstärkungen abzuwarten.

Die Bombardierung sollte zu den orthodoxen Weihnachten enden. Die Frage, die dann entsteht, wird sein, ob Russland seine Arbeit abschließen darf, d.h. die Dschihadisten, die Zuflucht in der Türkei, Irak und Jordan gesucht haben, zu verfolgen. Andernfalls würde Syrien wohl gerettet sein, aber das Problem würde so weiter bestehen. Die Muslimbruderschaft würde nicht zögern, eine Revanche zu unternehmen und die Vereinigten Staaten würden sie gegen andere Ziele verwenden.

5 Kommentare

  1. die kriegstreiber in berlin spielen weiter roulette!
    und sie werden sich dafür verantworten müssen!
    wo sind die entscheidungsträger bei polizei und bundeswehr! haben die nur brei im hirn?!!

    http://www.politaia.org/manipulation/27867/

    Zum Abschluss des Nato-Gipfels hat das Bündnis den Vorgaben der Amerikaner Folge geleistet und beschlossen, die USA im Kampf gegen den Islamischen Staat zu unterstützen. Auch deutsche Soldaten werden beteiligt sein. Die 28 Staats- und Regierungschefs der Bündnisstaaten gaben zum Abschluss ihres Gipfels in Warschau am Samstag endgültig grünes Licht für den Einsatz von Awacs-Aufklärungsflugzeugen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Auch die Bundeswehr ist an den Plänen beteiligt. Das Bündnis kehrt zudem für eine Trainingsmission in den Irak zurück und verlängert sein Engagement in Afghanistan.

    «Wir haben heute beschlossen, unsere Partner zu stärken und Stabilität außerhalb unserer Grenzen zu gewährleisten», sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einem «sehr wichtigen Nato-Gipfel», der viele konkrete Ergebnisse gebracht habe.

    Der polnische Präsident Andrzej Duda bezeichnete die Entscheidungen als historisch. US-Präsident Barack Obama erklärte: «In nahezu 70 Jahren war die Nato nicht mit einer solchen Bandbreite von Herausforderungen auf einmal konfrontiert. (…) Die Allianz ist geeint und auf die Zukunft ausgerichtet.»

    Mit dem Einsatz der Awacs kommen die Verbündeten einem Wunsch der USA nach. Vor allem das Auswärtige Amt in Berlin hatte sich lange klar gegen die Beteiligung am Kampf gegen den IS ausgesprochen. Nun dürften auch deutsche Soldaten in den Kampf mit dem IS ziehen.

    Die Bedenken des Auswärtigen Amts kommen nicht von ungefähr: Die US-geführte Koalition hat bisher keine wesentlichen Erfolge gegen den IS erzielt. Erst das Eingreifen der russischen Luftwaffe hat den IS in die Defensive gedrängt. Doch auch die Russen tun sich schwer: Immer wieder wechseln die Söldnertruppen und Islamisten die Fronten oder operieren verdeckt. Zwar koordinieren die Präsidenten Obama und Putin die Aktionen, aber ein Ende des Krieges ist nicht abzusehen. Vor allem aber fehlt Syrien die Perspektive für danach: Die meisten Söldner-Truppen agieren auf Geheiß von Regionalmächten wie Saudi-Arabien, Katar oder der Türkei.

    Der Beschluss sieht vor, dass die mit moderner Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Flugzeuge von der Türkei und internationalen Gewässern im Mittelmeer aus den Luftraum über Syrien und dem Irak überwachen.

    Wenn der Einsatz wie geplant nach dem Sommer beginnt, werden sich voraussichtlich auch deutsche Soldaten beteiligen. Die Bundeswehr stellt nach eigenen Angaben rund ein Drittel der Besatzungsmitglieder für die aus 16 Flugzeugen bestehende Awacs-Flotte.

    Die Nato will ferner irakische Militärs künftig nicht mehr nur im Ausland, sondern auch im Irak selbst ausbilden. Das aktuelle Trainingsprogramm war vergangenen Sommer beschlossen worden. In seinem Rahmen bildeten Nato-Soldaten mehrere hundert irakische Offiziere in Jordanien aus. Eine Nato-Ausbildungsmission für irakische Truppen in dem Land selbst hatte es zuletzt zwischen 2004 und 2011 gegeben. Nato-Kreisen zufolge könnte der neue Trainingseinsatz Anfang kommenden Jahres starten. Im Gespräch ist, in einem ersten Schritt 20 bis 30 Ausbilder in den Irak zu schicken.

    Um die EU-Operation «Sophia» vor der libyschen Küste unterstützen zu können, wurde der mögliche Aufgabenbereich für den aktuellen Einsatz im Mittelmeer deutlich erweitert. Die Nato-Schiffe sollen künftig auch am Kampf gegen illegale Migration beteiligt werden können.

    Die Operation im Mittelmeer heißt dann «Sea Guardian» (Meereswächter). Sie geht aus dem Einsatz «Active Endeavour» hervor, der nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gestartet worden war. Das Mandat für «Active Endeavour» erlaubte bislang nur die Überwachung des zivilen Seeverkehrs im Mittelmeer.

    Der Beschluss des Bündnisses zu Afghanistan sieht die Fortführung der Nato-Trainingsmission Resolute Support (RS) über 2016 hinaus vor sowie die Finanzierung der afghanischen Streitkräfte bis Ende 2020.

    Die Finanzierung der afghanischen Truppen beläuft sich auf etwa fünf Milliarden US-Dollar jährlich – die Summe soll auch in den nächsten Jahren in etwa gleich bleiben. Resolute Support hatte Anfang 2015 die langjährige Vorgängermission ISAF abgelöst.

    http://www.politaia.org/terror/die-psychopaten-und-ihre-herrschaft-uber-die-welt/

    Seit zweitausend Jahren befehdet man dich,
    und will deine Wurzeln zerstören.
    Doch du dauerst ewig! Dich tötet man nicht!
    Dir wird doch die Zukunft gehören!

    Man hat deine Kinder im Blute erstickt,
    und Räuberhand hat dich geschändet.
    Doch immer hat Allvater Helden geschickt,
    die haben dein Schicksal gewendet.

    Nun traf dich am tiefsten ein fremder Geist,
    dem sind deine Kinder erlegen.
    Wer ist es, der endlich die Wege uns weist,
    und bringt die Befreiung und Segen?

  2. längst bekannt in der welt , das folgende..nur in dtschld darf es nicht thematisiert werden!

    Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg erstellte Statistiken und Volkszählungen lassenbezüglich der Zahl der jüdischen Weltbevölkerung kaum Veränderungen erkennen. Dieswurde im Jahre 1959 von dem schwedischen Schriftsteller Einar Åberg hervorgehoben, derunter Berufung auf offizielle jüdische Organisationen wie das American Jewish Committee und amerikanische Mainstream-Publikationen wie The World Almanac darauf hinwies, dass sie keine jähe Abnahme der jüdischen Bevölkerung während des Krieges erkennen ließen. Diesen Statistiken zufolge hatte es anno 1936 weltweit 15.753.633 Juden gegeben, während sich die jüdische Weltbevölkerung im Jahre 1949 auf 15.713.638 belief.

    Link zum Herunterladen des Buches von Gerard Menuhin:
    http://trutzgauer-bote.info/wp-content/uploads/2016/06/Menuhin-Gerard-Wahrheit-sagen-Teufel-jagen.pdf

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