Nachdem sie 1945 Westeuropa „befreit“ haben, beschließen die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich, es durch Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa neu zu gestalten. Mit Millionen Dollar finanzieren die CIA und das JIC die proeuropäischen Vereinigungen, um sie zu Instrumenten der Eindämmung des Kommunismus zu machen. Allen Dulles und Joseph Retinger gelingt die Einrichtung des Europarats und der EGKS, aber sie scheitern mit der Durchsetzung einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft.

1922 veröffentlicht Graf Richard von Coudenhove-Kalergi sein berühmtes Werk: Paneuropa – ein Vorschlag. Der österreichisch-ungarische Adelige macht sich die Analysen des hohen französischen Beamten Louis Loucheur zu eigen und führt aus, dass die modernen Kriege gigantische industriellen Kapazitäten erfordern. Im Umkehrschluss ist es möglich, Konflikte zwischen Großmächten zu vermeiden, indem man ihre Ressourcen unter eine gemeinsame Obrigkeit stellt. Ein neuer Krieg zwischen Deutschland und Frankreich ist möglicherweise zu verhindern, wenn die deutsche Kohle und der französische Stahl unter die Aufsicht einer binationalen Autorität gestellt werden. Im Laufe seiner Ausführungen, in die er in diesem Fall die Gedanken Giovanni Agnellis über den europäischen Föderalismus als Gegenmittel zum revanchistischen Nationalismus integriert, schlägt Coudenhove-Kalergi vor, weiterzugehen und die Vereinigten Staaten von Europa nach dem Modell der amerikanischen zu schaffen. In seinem Sinne geht es auch darum, eine Europa-Macht zu gründen, die fähig ist, ein Gegengewicht zu den neuen Blöcken wie USA, UdSSR und Großbritannien zu bilden. Sein Europa reicht von Frankreich bis Polen.

1926 schafft Coudenhove-Kalergi eine Vereinigung, die Paneuropa-Union, die in Wien einen Kongress mit mehr als 2.000 Teilnehmern hält. Sein Vorschlag ist die friedliche Zusammenarbeit zwischen souveränen Staaten. Die faschistische Vision eines durch Gewalt zusammengefügten Europas, wo die ethnischen Regionen schwärmerisch übertrieben und die Nationalstaaten zerstört würden, lehnt er ab. Er bringt die Unterstützung einer langen Liste von Intellektuellen wie Guillaume Apollinaire, Albert Einstein, Sigmund Freud, Thomas Mann, José Ortega y Gasset, Pablo Picasso, Rainer Maria Rilke, Saint John Perse und anderen mit.

Aristide Briand
Aristide Briand

Der Friedensnobelpreisträger Aristide Briand wird zum Präsidenten der Union gewählt. In den dreißiger Jahren wird das Projekt politisch von Aristide Briand und Edouard Herriot getragen. Sechsundzwanzig Staaten werden kontaktiert, um einer föderalen europäischen Union beizutreten. Übrigens konstatiert der Geschäftsmann Jean Monnet, der bei der Gründung des Völkerbundes dessen stellvertretender Generalseketär wurde, dieser sei de facto eine europäische supranationale Organisation und schlägt vor, daraus den Rahmen der europäischen Union zu schaffen. Unglücklicherweise kommen diese Initiativen zu spät: Gegen die Krise von Wall Street und den Aufstieg der Gefahr können sie sich nicht behaupten.

Das anglo-amerikanische Projekt für Westeuropa

Graf Richard von Coudenhove-Kalergi
Graf Richard von Coudenhove-Kalergi

Richard von Coudenhove-Kalergi, bei Ende des Zweiten Weltkrieges im US-amerikanischen Exil, macht umfangreiche Lobbyarbeit, um Washington zu bewegen, in Europa eine föderale Organisation durchzusetzen, wenn der Frieden zurückgekehrt ist. Seine Anstrengungen sind von Erfolg gekrönt, denn seine Idee wird im Laufe des Jahres 1946 vom Council of Foreign Relations (CFR) (Rat für Auswärtige Beziehungen) angenommen, der daraus eine seiner Empfehlungen an das Außenministerium formuliert.

Der frühere Premierminister Großbritanniens Winston Churchill verweist seinerseits 1946 auf „den Eisernen Vorhang, der sich auf Europa gelegt hat“. Man will den westlichen Teil stabilisieren und die kommunistische Ansteckung verhindern.

Am 8. Mai 1946, anlässlich des ersten Geburtstages der Reichskapitulation, stellt das Royal Institute of International Affairs (RIIA, genannt „Chatham House“), die englische Schwester des Council of Foreign Affairs (CFR), die gemeinsame Position von London und Washington vor. Sie wird erläutert von einem ehemaligen Berater der polnischen faschistischen Regierung im Londoner Exil, Joseph H. Retinger, der Agent des Geheimdienstes seiner Majestät geworden ist.

Durch Winston Churchill wird diese Position populär gemacht, als er seinerseits die „Vereinigten Staaten von Europa“ propagiert. Allerdings hat dieses Projekt nichts zu tun mit dem von Coudenhove-Kalergi und den Demokraten der Ära zwischen den beiden Weltkriegen. London und Washington planen eine allgemeine anglo-US-amerikanisches Staatsbürgerschaft, um ein großes anglofones Imperium zu besiegeln. In diesem Zusammenhang wäre „Europa“ eine Konstellation von Staaten, die zur Zusammenarbeit untereinander eingeladen sind und bestimmte ihrer industriellen Ressourcen unter die Autorität einer überstaatlichen Instanz stellen, die sich mehr oder weniger sichtbar im anglofonen Imperium ausdrückt. Es würde eine weite Freihandelszone bilden, die für kommunistische Einflüsse undurchdringlich wäre.

Chaotische Anfänge des angloamerikanischen Vorgehens in Westeuropa

Die Entwicklung setzt sich fort. Die englischen Geheimdienste gründen die Independent League for European Cooperation (ILEC) (Unabhängige Liga für Europäische Zusammenarbeit), deren Generalsekretär Joseph H. Retinger und deren Präsident der ehemalige belgische Premierminister Paul van Zeeland ist. Der Sitz ist in Brüssel. Abteilungen werden in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Luxemburg und – selbstverständlich – in Großbritannien eingerichtet. Auf Initiative des US-amerikanischen Botschafters Averell Harriman wird in den USA eine andere Abteilung durch Russell C. Leffingwell, den Präsidenten des CFR, aufgestellt. Die Rolle, die dabei der ILEC zufällt, ist die Förderung einer europäischen Freihandelszone mit einer gemeinsamen Währung.

Einige Wochen später, im September 1946, finanziert Allen W. Dulles, der neue Präsident des CFR, die Gründung der Union der Europäischen Föderalisten (UEF) in Hertenstein in der Schweiz rund um einen Kreis personalistischer Philosophen, namentlich Alexandre Marc und Denis de Rougemont und den ehemaligen Chef der Résistance-Gtuppe „Combat“ Henry Frenay. Die Aufgabe der Union der Föderalisten ist die Mobilisierung der öffentlichen Meinung, damit die Integration beschleunigt wird (d.h. der Verlust der Souveränität der Staaten), was keiner der politischen Leiter im Amt vornehmen kann.

Im Januar 1947 gründet Churchill das Provisionnal United Europe Committee (Provisorisches Vereinigtes Europäisches Komitee). Im März bewilligen der Senat und das Repräsentantenhaus auf Initiative des Senators J. William Fulbright einen Unterstützungsantrag für die „Vereinigten Staaten von Europa“. Der Kongress fordert die vom Marshall-Plan profitierenden Staaten auf, sich um die Teilnahme an diesen „Vereinigten Staaten“ zu bewerben.

Senator J. William Fulbright
Senator J. William Fulbright

Und um bei den US-Eliten für die Vorstellungen des Grafen von Coudenhove-Kalergi zu werben, gründete Senator Fulbright das Committee for a Free and United Europe (Ausschuss für ein freies und vereintes Europa) mit William J. Donovan und Allen W. Dulles. Dies ist der Anfang der Verwechslungen: Jeder spricht von den „Vereinigten Staaten von Europa“, aber jeder versteht etwas anderes darunter.

Im Juli 1947 veröffentlicht die Zeitschrift des Council on Foreign Relations einen anonymen Artikel – in Wahrheit durch den Botschafter George F. Kennan verfasst – der die Gefahr des kommunistischen Expansionismus beschreibt und die Politik der Eindämmung propagiert. Der Nationale Sicherheitsrat präzisiert die Strategie: Die „Phase I“ sieht vor, alle Staaten Westeuropas, die durch die Anglo-Amerikaner befreit wurden, zu föderalisieren; „Phase II“ besteht darin, die zentralen und östlichen Staaten Europas aus dem sowjetischen Umkreis herauszulösen und den „Vereinigten Staaten von Europa“ anzugliedern.

Großbritannien unterschreibt am 17. März 1948 in Brüssel einen Vertrag zur militärischen Zusammenarbeit mit Frankreich und den Benelux-Staaten, der die Westeuropäische Union (WEU) begründet. Churchill beruft eine halb-regierungsamtliche Konferenz in Den Haag ein, um die Paneuropa-Union, die ILEC, die Union der Europäischen Föderalisten und einige andere anzugliedern. Vom 7. bis 10. Mai reagieren 800 Persönlichkeiten auf seinen Appell und rufen die Europäische Bewegung ins Leben. Duncan Sandys, Schwiegersohn von Churchill, wird zum Präsidenten der Vereinigung gewählt und Joseph H. Retinger zum Generalsekretär.

Allerdings hängt der Erfolg dieser Angelegenheit von der Aufrechterhaltung seiner Zweideutigkeit ab. Die Teilnehmer sind mit unterschiedlichen Begründungen angesprochen worden, die nicht immer miteinander vereinbar sind. Coudenhove-Kalergi und seiner Paneuropa-Union wird deshalb nicht die Möglichkeit zur Klärung der Dinge überlassen. Die Dirigenten der Europäischen Bewegung (das heißt die Briten) stürmen nach Washington, um sich mit ihren US-Kollegen zu koordinieren, die die Feinheiten des Alten Kontinents nicht ganz verstanden haben. Man beschließt, den Ausschuss von Senator Fulbright sofort zu schließen und Coudenhove-Kalergi an den Rand zu drängen. Eine neue Struktur wird geschaffen, um den Aufbau Europas zu überwachen: das American Committee for a United Europe (ACUE) (Amerikanisches Komitee für ein Vereintes Europa).

Andererseits richtet mit Blick auf die „Phase II“ der Vorsitzende des angeschlossenen englischen Nachrichtendienstes William Hayter ein Netzwerk von Agenten hinter dem Eisernen Vorhang ein. Diese Stay-behind bilden die Assembly of Captive European Nations (ACEN) (Versammlung der unterjochten Nationen Europas).

Schließlich schließt sich der Heilige Stuhl dem antikommunistischen Kreuzzug an. Pius XII. empfängt im September 1948 den zweiten Kongress der Union der Europäischen Föderalisten in Rom.

Das Amerikanische Komitee für ein Vereintes Europa

Am 5. Januar 1949 wird das ACUE am Sitz der Woodrow-Wilson-Stiftung in New York gegründet. Ohne besondere Geheimhaltung ist sein Verwaltungsrat ein Adressbuch der US-Geheimdienste: Präsident William J. Donovan (ehemals Geheimdienstchef des OSS, dann Berater der CIA); Vizepräsident Allen W. Dulles (früher OSS, dann Präsident des CFR und künftig Direktor der CIA); Exekutiv-Direktor Thomas W. Braden (früher OSS, künftiger stellvertretender Direktor der CIA); dazu David Dubinsky, Arthur Golberg, und Jay Lovestone, alle drei verantwortlich für Geheimaktionen von AFL-CIO; usw.

Allen W. Dulles
Allen W. Dulles

Der Ausschuss hält seine erste öffentliche Versammlung am 29. März 1949 in Anwesenheit von Winston Churchill ab. Sie ist ein Schaufenster für die Regierungsunabhängigkeit der CIA, die an der Oberfläche öffentliche Aktivitäten entwickelt. Ihre wahre Aufgabe ist die heimliche Finanzierung aller europäischen föderalistischen Vereinigungen.

In seiner Einweihungsrede erklärt Churchill mit Gruß an die Sprecher der Versammlung der unterjochten Nationen Europas: „Es kann dort keinen dauerhaften Frieden geben, weil zehn Hauptstädte des östlichen Europa in den Händen der kommunistischen Sowjetregierung sind. Wir haben unsere Beziehungen zu den Nationen hinter dem Eisernen Vorhang. Sie haben ihre Delegierten zu unserer Versammlung geschickt und wir wissen um ihre Gefühle und wie sehr sie wünschen, sich dem neuen vereinten Europa anzuschließen. Wir müssen daher als Ziel und als Ideal nichts Geringeres als die Einheit Europas in seiner Ganzheit nehmen.“

Am 4. April 1949 unterzeichnen die Vereinigten Staaten, Kanada und Frankreich den Nordatlantikpakt (NATO). Das ACUE finanziert die Vorbereitungstreffen für den Vertrag von Westminster (5. Mai 1949), der eine Organisation mit dem Ziel, Regierungsnormen der „freien Welt“ zu definieren und zu verbreiten, begründet: den Europarat. Zum Präsidenten wird der belgische Ministerpräsident Paul-Henri Spaak gewählt.

Im August 1949 bringt die Sowjetunion ihre erste Atombombe zur Explosion, sehr zur Bestürzung Washingtons. Truman ist überzeugt, dass die UdSSR beabsichtigt, diese Stärke zur Verbreitung des Kommunismus einzusetzen. General George F. Kennan wird ersetzt durch seinen Stellvertreter Paul H. Nitze. Von nun an ist die Welt aufgeteilt zwischen zwei Atommächten. Das relativiert die privilegierte Allianz mit London und bestimmt in der Konsequenz Großbritanniens Abstieg von seinem Sockel und seine Integration in Europa … Bestürzung in London.

Das ACUE beschließt, die direkte Kontrolle der europäischen Bewegung wiederaufzunehmen, das heißt, die Wende in die britische Richtung zu machen. Mit Sachkenntnis wird eine Krise organisiert: Die Franzosen der Föderalisten-Union protestieren dagegen, dass sie nicht in den leitenden Instanzen vertreten sind und schlagen die Tür zu, unter dem Vorwand, das ACUE höre auf, die Europäisch Bewegung zu finanzieren. Präsident Duncan Sandys wird in die Enge getrieben und tritt im März 1950 zurück. Er wird durch den Belgier Spaak ersetzt, der den Umzug des Betriebssitzes von London nach Brüssel vollzieht. Ein anderer Belgier, Baron Boël, wird Schatzmeister.

Der Erfolg der EGKS und die Schlappe der CED

Am 8. Mai 1950, zum fünften Jahrestag der Kapitulation des Deutschen Reiches, schlägt der französische Außenminister Robert Schuman vor, das Vorhaben von Louis Loucheur und Richard von Coudenhove-Kalergi durch Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, auch: Montanunion) in die Praxis umzusetzen. Schuman ist überzähliges Mitglied von Opus Dei. Die geheime Bruderschaft hat für ihn ein neues Image geschaffen und dadurch die Erinnerung an seine Teilnahme am Kabinett von Philippe Pétain ausgelöscht, das den Waffenstillstand der Schande unterzeichnete. In New York organisiert Allen W. Dulles eine Pressekonferenz, in deren Verlauf er eine Liste mit 118 prominenten Persönlichkeiten der Vereinigten Staaten veröffentlicht – Mitglieder der ACUE, die den Plan Schumans unterstützen.

Unmittelbar darauf schlägt der französische Verteidigungsminister René Pleven am 24. Oktober 1950 die Schaffung einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) vor. Der Mitteilung dieser Ankündigung wird Nachdruck gegeben durch ein Wachsamkeitskomitee, eine Erscheinung der Föderalisten-Union von Henry Frenay, selbstverständlich finanziert durch das ACUE. Sechs Staaten unterzeichnen am 27. Mai 1952 den EVG-Vertrag in Paris. Im Unterschied zu den Benelux-Staaten, zum Europarat und zur Montanunion ist die EVG kein traditionelles Projekt der Europäer, sondern eine von Washington aufgesetzte Struktur. Als Antithese zu den Vorstellungen Aristide Briands, der für die Verteidigung eine Syndikatsbildung nach dem Modell der Zusammenschlüsse der griechischen Städte der Antike vorsah, stellt sich das Pentagon einen ergänzenden Zusammenschluss vergleichbar mit dem im Persischen Reich vor. Die Gaullisten und die Kommunisten verbünden sich, um die Ratifizierung des Vertrags durch die Nationalversammlung zu verhindern; diese lehnt dann am 30. August 1954 den Vertrag ab.

Das schöne Gebäude stürzt zusammen. Die Strategie wird geändert und die Wende zur NATO vollzogen. London und Washington vertrauen Joseph H. Retinger, der die ganze Zeit über Generalsekretär der Europäischen Bewegung ist, die sorgfältige Rekrutierung hoher europäischer Persönlichkeiten an, um gemeinsam die Integration der europäischen Staaten in eine Freihandelszone ausgehend von der Montanunion sowie ihre Integration in die NATO voranzubringen. Die vorbereitende Versammlung zur Gründung dieses Clubs findet am 25. September 1952 in Paris statt. Prinz Bernhard der Niederlande, Paul van Zeeland, Alcide Gasperi, Guy Mollet, Antoine Pinay und einige andere nehmen daran teil. Dann holen Retinger und Prinz Bernhard in Washington die Salbung durch General Walter Bedell Smith, den neuen Direktor der CIA und durch Charles D. Jackson, den Sonderberater des Präsidenten, ein. Ein US-Ausschuss mit David Rockefeller, Dean Rusk, Henry Heinz II., Joseph Johnson und anderen wird gebildet. Die erste Versammlung findet vom 29. bis 31. Mai 1954 im Hotel Bilderberg in den Niederlanden statt.

4 Kommentare

  1. Die sich immer weiter zuziehende Schlinge um den Hals der Menschheit zeigt keine Anzeichen von Schlüpfrigkeit: alle Handlungen von allen Regierungen drehen sich um Kontrolle und Beherrschung.
    Der Pfad zur Weltregierung wird deutlich aufgezeigt und ist trotz allen Aufruhrs sichtbar. Es ist dieser Aufruhr, diese von den Regierungen kreierten und genährten “Zwischenfälle“, die sie in die Lage versetzen, die Schlinge immer enger zu ziehen.

    Die Wirtschaft bricht in Zypern und Griechenland ein? Zeit die Bargeldabhebungen einzuschränken. Die europäischen Banken in Frankreich oder Spanien gehen durch “schwierige Zeiten“? Zeit die Ersparnisse und Rentenpläne der Menschen zu plündern.

    Fabrizierte Krisen sind die Norm, nicht die Ausnahme. Und sie alle haben nur ein Ziel: die Weltregierung und die damit einhergehende Versklavung der Menschheit (Die Krise ist „in bestimmten Kreisen gewollt“).

    Diese Woche treffen sich die Bilderberger in Deutschland (NWO im Eiltempo? – RFID, Bargeldverbot, Bilderberger (Video)).

    Paul Joseph Watson von PrisonPlanet.com berichtete über einige der Kern-Themen, die dort besprochen wurden:

    Die Schaffung eines virtuellen Passes, den Internet-Benutzer sich zulegen werden müssen, bevor sie viele Internet-Dienste erst nutzen können, steht auf der Agenda ganz oben. Die Internet-ID wird unter dem Deckmantel von “Cyber-Sicherheit“ gerechtfertigt werden und eine bequeme Methode für die Bürger erschaffen, Zugriff auf Regierungsdienste zu bekommen, aber Verfechter der freien Meinung werden dem Vorschlag mit größtem Misstrauen begegnen, da er die Online-Anonymität bedroht und möglicherweise Widerspruch erregen wird.

    Dienste wie Facebook, YouTube und Twitter könnten den Online-Pass dafür nutzen, die Genehmigung zum Posten zu entziehen, wenn ein Nutzer gegen die Geschäftsbedingungen verstößt – eine weitere offensichtliche Bedrohung frei fließender Informationen, die das Netz zu dem gemacht haben, was es heute ist.

    Die Bilderberg-Globalisten sind ebenfalls bereit, wieder Bewegung in ein anderes Langfrist-Ziel zu bringen: ein globales Steuersystem unter Vorsitz der UN.

    Diese Dinge sind nicht neu, denn sie wurden in der Vergangenheit bereits vorgeschlagen. Genau wie mit allem was lange genug wiederholt wird, hat die ständige Wiederholung allerdings die Sinne der Meisten abgestumpft. Das Schlimme daran ist, dass nun entsprechend gehandelt wird (USA: Schulen führen in ihren Kantinen Fingerabdruckscanner ein).

    Ein Bericht von Tarun Wadwha von vergangener Woche beschrieb die Einführung einer Gesichtserkennungssoftware und die Nutzung von über 250 Millionen Kameras weltweit, mit der Fähigkeit diese Software zu nutzen. 250 Millionen Kameras. Das wäre eine Kamera für je 30 Menschen (Verrückt: Suchmaschine lässt einen auf fremde Webcams zugreifen).

    Der Artikel führte weiter im Detail aus, wie in Russland eine Anwendung namens FindFace herausgekommen ist; eine Erfindung von zwei Jung-Unternehmern. Diese Anwendung ermöglicht es, praktisch jeden ausfindig zu machen und zu identifizieren. Die App baut in diesem Moment eine Datenbank auf und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich von Russland nach Europa und letztlich in die Vereinigten Staaten ausbreitet (Warum nach dem Bargeldverbot jeder einen RFID Chip bekommen soll (Video)).

    Der Artikel beschreibt weiter ausführlich einige der folgenden Maßnahmen, wie sie in den USA und Europa im Sinne des Spielfilms “Minority Report“ bereits zum Einsatz kommen:

    Microsoft Corp. hat eine Technologie patentiert, die einer Plakatwand erlaubt festzustellen, wer man ist und einem dann personifizierte Werbung anzuzeigen. Britische Behörden nutzen Gesichtserkennungssoftware bei Musik-Festivals zum Aufspüren von Störenfrieden, während konventionelle Geschäfte auf der ganzen Welt ein Wettrennen um diese Technologie abhalten, um loyale Kunden damit zu verfolgen. Sogar einige High Schools und Kirchen haben damit begonnen, Gesichterkennungssoftware zur Erfassung der Anwesenden einzusetzen.

    Wir erleben, wie er in unsere Gesellschaft und die Gesellschaften der Welt eingeführt wird: der Überwachungsstaat. Wir erleben den vorsätzlichen und absichtlichen Kollaps der weltweiten Volkswirtschaften, die Verlagerung von Werten in die Hände jener, welche die Fäden in der Hand halten – entweder über die Gesetzgebung und “Authorität“ (Regierungen) oder monetär und wirtschaftlich (Konzerne und Banken).

    Der tägliche Rückgang bei der freien Meinungsäußerung und dem Recht das Establishment in Frage zu stellen… bei allem, egal wie winzig oder unbedeutend. Das ist die Regel, nicht die Ausnahme.

    Damit es zur Weltregierung kommen kann, müssen die Superstaaten jede “Einflusssphäre“ – wie in Orwells »1984« – kontrollieren. Aufgrund der in jedem Gebiet vorhandenen Homogenität der Ethnie ist eine Überlappung aus der Kontrollperspektive nicht möglich (Der gechipte Mensch: Orwell wird Realität (Videos)).

    Aber wenn die Einflusssphären zumindest hinsichtlich des Zweckes und des Niveaus der totalitären Kontrolle “auf Linie“ sind, dann kann ein effektives Gleichgewicht aufrechterhalten werden. Dann, um Alinsky zu zitieren, ist es eine Frage des »organisierens des Organisierten« über “Kontrolleure“, welche die Regierungen und Regimes jeder einzelnen Sphäre überwachen, ohne dass die Menschen (die Sklaven) jemals davon erfahren.

    Wir bewegen uns auf eine sehr dunkle Zeit zu. Eine Zeit, in der Technologie zur Versklavung benutzt wird, nicht um die Menschheit aufzuklären oder ihr Auftrieb zu geben (Mensch 2.0: Wie uns die schöne neue Cyborg-Welt schmackhaft gemacht werden soll (Videos)). Das neue dunkle Zeitalter ist fast schon da. Es bedarf nur noch eines Weltkriegs oder eines vollständigen und weltweiten wirtschaftlichen Zusammenbruchs (in beiden Fällen orchestriert), um die letzten verbliebenen Spuren der Selbst-Bestimmung und für uns existierenden Gesetze zu zerstören (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

    Jetzt ist die Zeit dies zu stoppen, bevor die Machtbasis der Eliten so stark wird, dass einzelne Menschen keinen Widerstand mehr leisten können.

    Jetzt ist die Zeit zu rebellieren (Es ist Zeit für eine (R)evolution! – Wie Schattenregierungen die ganze Welt versklavt haben (Videos)), solange wir noch die Chance haben, bevor dieser Stiefel das Gesicht der Menschheit mit Füßen tritt… für immer.

    http://www.pravda-tv.com/2016/06/der-zusammenbruch-wird-nur-einem-zweck-dienen-weltregierung-und-versklavung-der-menschheit/

  2. Roger Dommergue: Die Judenfrage, eine Erklärung
    https://youtu.be/1guDDAclbqc
    Ein französischer Jude aristokratischer Herkunft, Roger Dommergue Polacco de Menasce, über die Judenfrage sowie über Einstein, Freud, Marxismus, Hochfinanz und Revisionismus.
    https://youtu.be/8qik-0GK5CY
    Eine sehr beeindruckende Erfahrung innerhalb meines Erkenntnisprozesses war, daß die schärfsten Gegner und Kritiker der “Auserwählten” aus deren eigenem Lager kommen.
    https://youtu.be/j643gkrV_gs
    Ein echtes Glanzlicht ist dabei die Schrift “Auschwitz: Das Schweigen Heideggers oder Kleine Einzelheiten” (hier lesen), des damals in Frankreich lebenden Juden, Roger G. Dommergue Pollaco de Menasce, der in seinem 1989 erschienenen Aufsatz auch schrieb:
    “… daß der Nationalsozialismus die letzte Chance des Menschen, der letzte Versuch des Wiederauflebens einer traditionsreichen Gesellschaft entsprechend den Gesetzen der Natur war …”

    In diesem dreiteiligen Interview bezieht Roger Dommergue klar Stellung zu den Machenschaften der Seinigen. Dabei ist er ein Vorreiter, welcher nun durch den Sohn des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin, Gerard Menuhin, volle Bestätigung findet.

  3. Eine wunderbare Zusammenfassung der Hintergründe! Vielen Dank! Ich habe sofort hierherverlinkt:
    http://www.dzig.de/Paneuropa-Habsburg-und-Eichelburg

    Man vergleiche die Flagge der Freimaurerloge EUROPA mit der Europaflagge. Beide haben kreisförmig angeordnet zwölf gelbe Sterne auf dunkelblauem Hintergrund.

    Paneuropa-Union

    Zitat: „Die Paneuropa-Union, die 1922 von Graf Richard Coudenhove-Kalergi gegründet wurde, ist die älteste europäische Einigungsbewegung. Seit mehr als 75 Jahren ist sie als überparteiliche Organisation in fast allen Ländern Europas einschließlich der Staaten Mittel- und Osteuropas vertreten.

    Während des sogenannten „Dritten Reiches“ wurde die Paneuropa-Union verboten. Coudenhove-Kalergi und sein späterer Nachfolger als internationaler Paneuropa-Präsident, Otto von Habsburg, mußten – von den National-Sozialisten steckbrieflich verfolgt – in die USA emigrieren.“ Zitatende

    Warum gefällt dieses Gedankengut dem Herrn Bundesminister der Finanzen Dr. Wolfgang Schäuble so gut? In einem Interview schoss er folgenden Bolzen ab: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“ Weiter unten im Bereich „Kommentare“ zitiere ich den offenen Brief von Norbert Fröhlich, den er anlässlich dieser Äußerung verfasst hat.

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