Der neue Dokumentarfilm des Senders Sky News wurde als „enthüllend“ und “exklusiv” präsentiert. Die Produktion wollte aufzeigen, wie russische Söldner im Syrien-Krieg kämpfen. Doch war das allem Anschein nach bloß eine Inszenierung: Als einer der angeblichen Söldner trat ein Schauspieler auf.

Laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte der britische Sender Sky News ein Interview mit angeblichen russischen Söldnern, die am Syrien-Einsatz für die Regierungstruppen von Baschar al-Assad teilgenommen haben sollen.

Zwei Männer namens Alexander und Dmitri behaupten vom Privatunternehmen „Wagner“ eingestellt worden zu sein für 3.000 britische Pfund monatlich an Kämpfen teilgenommen zu haben. Außerdem heißt es im Film, dass in Syrien insgesamt 600 russische Söldner ums Leben kamen und noch mindestens 50 Ex-Söldner „ohne Papiere durch die Straßen Moskaus bummeln“.

Laut einem Beitrag des russischen Senders NTW sei dies aber nur eine Inszenierung:

„Das alles begann vor einigen Monaten. Die britische Drehgruppe kam ins Gebiet Rostow auf der Suche nach neuen „Wagner-Einheit“-Söldner. Warum genau dorthin, das wissen die Briten allein. Aus klaren Gründen fanden sie da niemanden und beschlossen, Kosaken aufzubieten. Es gelang uns, mit einem von ihnen in Verbindung zu treten“.

Dieser Mann heiße Alexandr Agapow, ein professioneller Schauspieler aus dem Moskauer Budankow-Theater.

Im Film wurde Agapows Gesicht nicht gezeigt. Der Schauspieler nahm zwar das Interview selbst mit einem Diktiergerät auf und legte es als Nachweis vor, dass genau er „diejenige dunkle Silhouette“ ist.

„Er bekam eine Belohnung für das Interview, und der Text dazu wurde im Voraus geschrieben“, so NTW mit Hinweis auf den Schauspieler.

Laut dem Sender bekam Agapow etwa 1.400 Euro für seinen Auftritt. Ein ähnlicher Fall beim ZDF hatte bereits im Dezember 2015 für Aufruhr gesorgt.

4 Kommentare

  1. symbolischer zerfall des welttyrannen!!!!!!!!!!!!!

    USA: Lebender Schleim bedroht historische Bauten

    Ein Szenarium wie in einem Science-Fiction-Horror: Eine bizarre Lebensform hat die Dächer mehrerer historischer Monumente in Washington befallen, wie der US-Nationalparkdienst (NPS) auf seiner Internetseite warnt. Noch sei völlig unklar, was genau das sei und wie man es bekämpfen sollte.

    So ist laut NPS auf den Kuppeln des Jefferson und des Lincoln Memorials in Washington D.C. ein sogenannter „Biofilm“ entdeckt worden – eine Schleimschicht aus Mikroorganismen. Diese Schicht breite sich expansionsartig aus und könne die Bauten womöglich zerstören, da sie in die Risse der alten Steinoberflächen eindringe.

    „Die Bekämpfung des Biofilm ist schwierig, da keine Methode für das dauerhafte Entfernen bekannt ist. Wir müssen dabei auch aufpassen, dass die Bearbeitung keine weiteren Schäden an dem weichen Marmor des Denkmals verursacht und kein weiterer Wachstum gefördert wird“, zitiert die Behörde Catherine Dewey, Leiterin der Ressourcenverwaltung des National Mall und Memorial Parks.

    Um der „Schleim-Plage“ ein Ende zu setzen, werde zurzeit eine Vielzahl verschiedener chemischer und anderer Methoden (z.B. Laser) ausprobiert. „Solche, die dem Stein keinen weiteren Schaden zufügen, sicher für Umwelt und Besucher und auch noch kosteneffektiv sind“, fügte sie hinzu.

  2. Da hat dieser “russische Soeldner” ja was mit unseren “Richtern” und “Staatsanwaelten” gemein. /:=)

    Der einzige Grund dafuer, dass die Luegenpresse die Menschen derzeit so in Rage versetzt ist dem Umstand zu verdanken, dass sie den “unabhaengigen” BRD-Medien bis vor kurzem noch ALLES geglaubt haben. Sie koennen immer noch nicht begreifen, wie so etwas “in ihrem Land” moeglich ist.
    “Kam gestern in den Nachichten” wird zunehmend als ironischer Hinweis verstanden.

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