Provokationen in der Ukraine, NATO-Manöver entlang der russischen Grenze und vor Russlands Haustür – man sollte meinen, dass Amerikas Verteidigungsminister Ash Carter und seine Generäle schon genug zu tun haben mit den Machtspielchen, die sie mit Russland veranstalten. Offensichtlich ist dem aber nicht so, denn in den vergangenen Monaten hat die Regierung Obama ganz eindeutig in den Gewässern rund um China die Spannungen erhöht. Die Rede ist von dem an Japan grenzenden Ostchinesischen Meer und dem an die Philippinen grenzenden Südchinesischen Meer. Diese Spannungen könnten letztlich in eine Katastrophe münden.In Zeiten der Haushaltskürzungen könnten die provokanten Handlungen natürlich förderlich für das Budget des Pentagons sein, aber sie könnten auch dazu führen, dass sich China, Russland oder beide so sehr in die Ecke getrieben sehen, dass sie sich nur noch mit einem atomaren Präventivschlag zu helfen wissen. Dass sich das Pentagon unter Obama heute, im 21. Jahrhundert, derart primitiv aufführt, ist nicht nur unentschuldbar, es ist auch völlig verrückt.

An anderer Stelle habe ich bereits ausführlich darüber gesprochen, wie sorgsam Washington ausgetüftelt hat, wie es China beim Streit um die strategisch bedeutsamen Inseln im Südchinesischen Meer provozieren will. Die Regierung Obama hat die damals von dem US-Handlanger Benigno Aquino geführten Philippinen ermutigt, Spannungen rund um die menschenleeren Spratly-Inseln zu eskalieren, indem man einseitig das Schiedsgericht in Den Haag anrief. Peking war mit dem Gang vor das Schiedsgericht nicht einverstanden? Egal, auch wenn das der Grundidee eines Schiedsgerichts völlig zuwiderläuft. Washington hat diesen Schachzug vorsätzlich geplant und umgesetzt, um Peking zu einer überhasteten Reaktion zu verleiten.

Man muss es China zugutehalten, dass es bislang nicht in die Falle getappt ist, sondern stattdessen auf anderer Ebene diplomatische Anstrengungen unternahm, sowohl im Rahmen des Verbands Südostasiatischer Nationen (Asean) als auch durch Gespräche mit der neuen, vernünftigeren Regierung in Manila unter Präsident Rodrigo Duterte. Auf diesem Weg soll die durch US-Propaganda manipulierte Entscheidung des Gerichts in Den Haag entschärft werden.

In den vergangenen Wochen hat Washington jedoch ganz klar unter Beweis gestellt, dass China für seinen Raketenschutzschirm im asiatisch-pazifischen Raum der Staatsfeind Nummer eins ist. Peking nimmt im Osten nun praktisch dieselbe Rolle ein, die Russland für die NATO im Westen Europas spielt. Das Pentagon hat die Spannungen in der Region dramatisch intensiviert. Dank des starken Einflusses, den Washington auf die Regierungen in Japan, Südkorea und die neugewählte Regierung Taiwans hat, konnten die Amerikaner dafür sorgen, dass sich diese Länder für China von Handelspartnern zu Nachbarn entwickelten, die Peking feindselig gegenüberstehen.

Anfang August meldete der japanische Staatssender NHK, dass Japan sich aktiv für das amerikanische Raketenabwehrsystem THAAD stark mache und es ebenfalls übernehmen wolle. Nach Südkorea wäre Japan das zweite Land in Ostasien, in dem THAAD zum Einsatz kommt.

Zuvor hatte das Pentagon am 7. Juli offiziell mitgeteilt, dass die Regierung von Südkorea der Stationierung einer THAAD-Raketenbatterie im Bezirk Seongju zugestimmt habe. Vorausgegangen waren fünfmonatige Verhandlungen mit der konservativen Regierung von Präsidentin Park Geun-hye. Park ist die Amerika sehr freundlich gesonnene Tochter von Park Chung-hee, einem engen Verbündeten Washingtons während des Kalten Krieges. Laut Pressemitteilung des Pentagons handelte es sich bei der Entscheidung für THAAD um eine »rein defensive Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit Südkoreas und seiner Bevölkerung und zum Schutz der verbündeten militärischen Kräfte vor Nordkoreas Massenvernichtungswaffen und der Bedrohung durch ballistische Raketen«.

Am 16. August meldete die südkoreanische Zeitung Chunan Ilbo, dass Südkoreas Marine einen Vertrag mit dem amerikanischen Rüstungskonzern Lockheed Martin abgeschlossen habe. Es geht darum, südkoreanische Kriegsschiffe mit Raketen auszurüsten, die ballistische Raketen Nordkoreas abfangen sollen. Der Beschreibung zufolge handelt es sich um eine Art seegestützte THAAD-Variante.

Zwei Tage zuvor hatte das offizielle Staatsorgan Pekings, die Zeitung Global Times, vehement auf die Ankündigung reagiert, dass Japan eine neue Antischiffsrakete mit einer Reichweite von 300 Kilometern entwickelt. Die Zeitung berief sich dabei auf einen Bericht aus der führenden konservativen japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun, wo es heißt, dass die neuen Raketen ab 2023 auf der Insel Miyako stationiert werden sollen.

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Japan verbessert dem Yomiuri Shimbun-Bericht zufolge seine Abwehrmöglichkeiten im Langstreckenbereich, um seine militärische Kontrolle über die umstrittene Senkaku-Inselgruppe zu festigen. Auch China erhebt Anspruch auf die nur 170 Kilometer von Miyako entfernten Inseln, die die Chinesen als Diaoyu bezeichnen, die Japaner als Senkaku.

2012 begannen die USA, die von Obama verkündete »Hinwendung zu Asien« ernsthaft voranzutreiben. Seitdem drängt Washington Tokio, den Territorialanspruch über die unbewohnten Senkaku-Inseln durchzusetzen. China wiederum erklärt, die Inseln hätten seit 1534 zu China gehört und seien im Widerspruch zum Potsdamer Abkommen nach Ende des Zweiten Weltkriegs unerlaubt von den USA an Japan übertragen worden.

Die Global Times schreibt: »Miyako liegt an der Mündung der Miyako-Meeresenge, einer internationalen Schifffahrtsroute, die gleichzeitig eine wichtige Route für die chinesische Marine auf ihrem Weg in den Pazifischen Ozean ist. Falls die neue Rakete in Miyako stationiert wird, könnte sie alle chinesischen Schiffe in den Gewässern der Diaoyu-Inseln bedrohen.«

Carters ominöse Gespräche

Den jüngsten Entwicklungen rund um THAAD vorausgegangen war im April ein Besuch des amerikanischen Verteidigungsministers Carter in Tokio und Seoul. In Tokio hielt Carter eine Pressekonferenz mit seinem japanischen Amtskollegen ab und erklärte dabei, Washingtons Ziel sei eine Umwandlung des amerikanisch-japanischen Bündnisses. Es gehe darum, die Möglichkeiten für amerikanische Truppen und Japans Selbstverteidigungskräfte zu erweitern, möglichst reibungslos zusammenzuarbeiten.

Die Sache hat nur einen Haken: Artikel 9 der berühmten Verfassung, die Japan nach dem Zweiten Weltkrieg verabschiedete, untersagt es Japan, Streitigkeiten auf kriegerischem Weg zu entscheiden. Die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe arbeitet nun eifrig daran, diesen Verfassungszusatz abzuschaffen, und genießt dabei die volle Unterstützung Washingtons. Japan solle ein »normales« Land werden, so Abe – ein Land also, das, wo immer es will, Krieg führen kann.

Carters Asien-Reise im April stellte eine deutliche Eskalation in den Bemühungen des US-Militärs dar, China noch fester einzukreisen. Im Rahmen von Obamas »Hinwendung zu Asien« sollen Chinas Nachbarn im asiatisch-pazifischen Raum provozierende Militäraktionen veranstalten, gleichzeitig versucht Washington, die friedliche wirtschaftliche Kooperation zwischen China und seinen Handelspartnern zu torpedieren. Mittel der Wahl für diesen Zweck ist die Transpazifische Partnerschaft der Regierung Obama. Bei diesem Handelsabkommen wurde China vorsätzlich außen vor gelassen. Verkauft wird das Ganze mit der vermeintlichen Bedrohung durch Nordkoreas Raketen und der Möglichkeit, dass das Land eines Tages über Atomsprengköpfe verfügen könnte.

China ebenso im Visier wie Russland

Der Raketenschirm THAAD steht unter der Kontrolle des amerikanischen Militärs und arbeitet mit schwimmenden X-Band-Radarstationen von Raytheon. THAAD hat in Wirklichkeit nichts mit irgendwelchen Bedrohungen Japans oder Südkoreas durch Nordkorea zu tun. Es geht ausschließlich um China und um das Raketenarsenal Russlands im Fernen Osten.

Washington nutze Nordkorea als Schreckgespenst für seine Zwecke, sagt auch der ehemalige chinesische Oberst Fan Gaoyue, früher an der Behörde für ausländische Militärbelange und heute an der Universität Sichuan. »THAAD ist dafür ausgelegt, Raketen in ihrer finalen Phase in großen Höhen abzufangen. Das bedeutet, das System hat die Abwehr von ballistischen Mittelstreckenraketen optimiert, ist aber von geringem Nutzen gegen die Kurzstrecken- und taktischen Raketen, die gegen Südkorea aller Wahrscheinlichkeit nach zum Einsatz kämen«, erklärte der Militärexperte kürzlich in einem Interview für das Magazin China-US Focus.

»Ganz abgesehen davon, kann THAAD überhaupt nichts bewirken gegen die reale und realistische Bedrohung, die die Artillerie Nordkoreas darstellt.«

»Wenn man bedenkt, dass bei Kurzstreckenraketen Nordkoreas Typen, Mengen und Möglichkeiten eher begrenzt sind und dass das US-Militär bereits 30 bis 44 Raketensysteme vom Typ Patriot PAC-3 in Südkorea stationiert hat, wird es schwer für Nordkoreas Kurzstreckenraketen, eine wirklich schwere Bedrohung für Südkorea darzustellen. Die echten, realistischen und schweren Bedrohungen, denen sich Südkorea ausgesetzt sieht, sind das Heer Nordkoreas und seine 21 100 Artillerie-Geschütze, von denen die meisten entlang des 38. Breitengrads stationiert sind und direkt den Großraum Seoul unter Beschuss nehmen können.«

»Durch THAAD wird Südkorea gezwungen sein, sich dem amerikanisch-japanischen Raketenabwehrschild anzuschließen«, so der Militärexperte weiter. »Das schränkt die militärische Initiative Südkoreas ein.«
Wenn es den USA gelingt, Südkorea unter das Dach des direkt gegen China und Russlands Fernen Osten gerichteten amerikanisch-japanischen Raketenschiled zu locken, wäre das ein wichtiger Schritt nach vorne für die Bemühungen des Pentagons, China und Russland einzukreisen.

Im Juli 2012 sprach in Washington Philipp Hammond, damals britischer Verteidigungsminister, zu Amtskollegen aus anderen NATO-Staaten. Er erklärte, die gerade verkündete Neuausrichtung der amerikanischen Verteidigungspolitik auf den asiatisch-pazifischen Raum ziele auf China ab. »Die wachsende strategische Bedeutung des asiatisch-pazifischen Raums erfordert es, dass alle Nationen, aber insbesondere die Vereinigten Staaten, in ihren strategischen Abwägungen den Aufstieg Chinas zu einer Weltmacht berücksichtigen«, so Hammond. »Europas NATO-Mitglieder sollten wegen der Hinwendung zum asiatisch-pazifischen Raum nicht beunruhigt sein, sondern ganz im Gegenteil die Tatsache begrüßen, dass die USA bereit sind, sich im Namen des Bündnisses auf diese neue strategische Herausforderung einzulassen.«

»Mit der linken Hand am rechten Ohr kratzen …«

Washington spielt also mit dem thermonuklearen Feuer, wenn es Japan und Südkorea in die Strategie einbindet, China und Russland militärisch einzukreisen. Diese Tatsache wurde noch weiter verdeutlicht durch Aussagen, die Japans rechtsgerichteter Ministerpräsident Shinzo Abe Berichten zufolge gegenüber Admiral Harry Harris machte, Oberbefehlshaber des Pazifikkommandos der amerikanischen Streitkräfte.

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Wie es in dem Bericht heißt, protestierte Abe gegen Bemühungen Präsident Obamas, es zur offiziellen amerikanischen Politik zu machen, keinen atomaren Erstschlag durchzuführen. Abe sagte dem Admiral: »Vor allem Japan glaubt, dass die Abschreckung gegenüber Nationen wie Nordkorea leiden wird und dass das Risiko eines Konflikts zunehmen wird, wenn Obama einen Verzicht auf Erstschläge erklärt.«

THAAD kommt in Japan und jetzt auch noch in Südkorea und zur See zum Einsatz, die USA stocken ihre Raketenabwehr in der Region auf, ein rechtsgerichtetes und wiederbewaffnetes Japan unter Abe lehnt einen Verzicht auf atomare Erstschläge ab – hier braut sich ein thermonuklearer Giftcocktail zusammen, den man weder gerührt noch geschüttelt servieren sollte. Hier hilft es nur noch, das Ganze wegzuschütten, bevor sich die Situation in eine Richtung entwickelt, aus der es kein Zurück mehr gibt und die China und Russland nur noch eine einzige Möglichkeit lässt, überleben zu können – und zwar selbst einen Präventivschlag mit Atomwaffen durchzuführen.

Das ist das Irrsinnige an dieser US-Politik der Full Spectrum Dominance, der »Überlegenheit auf allen Ebenen«. Diese Politik verfolgen die USA seit 1992, als der damalige amerikanische Verteidigungsminister Dick Cheney und sein Stellvertreter, der Staatssekretär Paul Wolfowitz, die Wolfowitz-Doktrin entwickelten.

Seit Putins Rede 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben der russische Präsident und die Russen geduldig auf diesen Punkt hingewiesen. Damals sprach sich Putin unverhohlen und ganz eindeutig gegen die Pläne der USA aus, in Polen und anderen europäischen NATO-Ländern ballistische Raketen zu stationieren – ein Schritt, den Washington damit begründete, man wolle die NATO-Verbündeten vor Raketenangriffen des Irans oder Nordkoreas schützen. Es ist lohnenswert, sich noch einmal Auszüge aus Putins Münchner Rede vom Februar 2007 vor Augen zu führen. Seine Äußerungen klingen neun Jahre später sehr vorausschauend und brandaktuell. Die von ihm skizzierte Realität ist viel, viel näher gerückt:

»… Aber was ist eigentlich eine monopolare Welt? Wie man diesen Terminus auch schmückt, am Ende bedeutet er praktisch nur eines: es gibt ein Zentrum der Macht, ein Zentrum der Stärke, ein Entscheidungs-Zentrum. Es ist die Welt eines einzigen Hausherren, eines Souveräns. Und das ist am Ende nicht nur tödlich für alle, die sich innerhalb dieses Systems befinden, sondern auch für den Souverän selbst, weil es ihn von innen zerstört. Das hat natürlich nichts mit Demokratie gemein. [… ]
Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt – militärischer Gewalt ‒ in den internationalen Beziehungen, einer Gewalt, welche eine Sturmflut aufeinander folgender Konflikte in der Welt auslöst. […]

Ich denke, es ist offensichtlich, dass der Prozess der NATO-Erweiterung keinerlei Bezug zur Modernisierung der Allianz selbst oder zur Gewährleistung der Sicherheit in Europa hat. Im Gegenteil, das ist ein provozierender Faktor, der das Niveau des gegenseitigen Vertrauens senkt. Nun haben wir das Recht zu fragen: Gegen wen richtet sich diese Erweiterung? Und was ist aus jenen Versicherungen geworden, die uns die westlichen Partner nach dem Zerfall des Warschauer Vertrages gegeben haben?«

Zum Schluss der Rede hin sprach Putin über die Pläne, die die Regierung Bush gerade angekündigt hatte. Es ging darum, Raketen und spezielle Radaranlagen in Polen und der Tschechischen Republik zu stationieren – angeblich, um die NATO-Staaten vor Raketenangriffen Nordkoreas oder des Irans zu schützen. Putin:

»Uns beunruhigen auch Pläne zum Aufbau von Elementen eines Raketenabwehrsystems in Europa. Wer braucht eine neue Runde eines in diesem Falle unausweichlichen Wettrüstens? Ich zweifele zutiefst daran, dass es die Europäer selbst sind.

Über Raketenwaffen, die, um tatsächlich Europa gefährden zu können, eine Reichweite von 5000 bis 8000 Kilometern haben müssen, verfügt keines dieser so genannten ›Problemländer‹. Und in der absehbaren Zukunft werden sie auch keine haben, nicht einmal die Aussicht darauf. Selbst der hypothetische Start einer nordkoreanischen Rakete in Richtung des Territoriums der USA über Westeuropa hinweg, widerspricht allen Gesetzen der Ballistik. Wie man bei uns in Russland sagt, ist das so, ›wie wenn man sich mit der linken Hand am rechten Ohr kratzt‹.«

Ein politisch bankrottes Washington arbeitet heute daran, exakt dieselbe militärische Einkreisung von Chinas und Russlands strategisch wichtigem Fernen Osten mit »defensiven« Raketenschilden voranzutreiben. Wenn jemand in Washington versuchte, Peking und Moskau vorsätzlich in eine strategische militärische Partnerschaft zu treiben, die es mit der beispiellosen wirtschaftlichen Zusammenarbeit aufnehmen kann, dann könnte man nur sagen: »Hut ab, es läuft hervorragend.« Nicht ganz so hervorragend läuft es für die Menschheit oder die Aussichten auf eine friedliche Entwicklung der Weltwirtschaft. Da ist es doch ausgesprochen hinderlich, blind in Richtung gegenseitiger vollständiger Auslöschung zu taumeln.

18 Kommentare

  1. Die VSA haben schon lange fertig.
    Und eben darum brauchen sie immer wieder Kriege, um awieder uf die Beine zu kommen.
    Dieses Spiel beherrschen sie perfekt!

    Offenkundig geht es jetzt Europa an den Kragen:

    2+4: Der gutgläubige Russe schlägt vor, die Militärbündnisse NATO und Warschauer Pakt aufzulösen.
    Die Westaliierten, und allen voran die VSA, fordern, dass sich zuerst der Warschauer Pakt auflösen müssen.
    Dann gebe es schließlich keinen Feind mehr, und die NATO wäre dann auch überflüssig.
    Die Russen waren einverstanden!
    Forderten aber eine Garantie, dass es keine NATO-Osterweiterung gibt.
    Die wurde mündlich (!!!), vermutlich mit gekreuzten Finger hinter dem Rücken, gegeben.

    Kaum war die Tinte unter den Verträgen trocken, marschierte die NATO in Estland, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien und Bulgarien ein.
    Russland war somit eingekesselt und hatte nur noch beschränkten Zugang zu seiner Schwarzmeerflotte.

    Dann wurde in der Ukraine gezündelt mit dem Ziel, auch die Krim einzunehmen.
    Somit hätte Russland gar keinen Zugang mehr zu seiner Schwarzmeerflotte gehabt.

    Leider hatte die Bevölkerung der Krim anders entschieden, sie wollte zu Russland gehören.
    Russland hat die Krim völkerrechtswidrig annektiert!!! hieß es dann.

    Nebenbei bemerkt, dann hat die BRD auch das Saarland völkerrechtswidrig annektiert, denn die Bevölkerung des Saarlandes durfte auch entscheiden, ob sie zu Deutschland oder Frankreich gehören wollen.

    Egal, der Russe, so wird uns implantiert, ist der absolut Böse!

    Letztes Jahr wurde ein Russischer Kampfbomber angeblich über der Türkei von Türken abgeschossen.
    Die Russen veröffentlichten (eigentlich geheime!) Radaraufzeichnungen, die ganz klar belegten, dass sich der Russische Jet auf Syrischem Gebiet befand.
    Bezeichnend war Erdogan’s Reaktion: Blass und stotternd!

    Das war eine „False Flag“ von den VSA mit der Hoffnung, dass die Russen einen kleinen Vergeltungsschlag gegen die Türkei (NATO Mitglied) ausführen werden.
    Dann wäre nämlich der „Bündnisfall“ eingetreten, und die NATO, allen voran die VSA hätten in Russland einfallen können!

    Hat nicht geklappt.
    Und nun läuft alles konträr:
    Die Türkei mackert mit Russland!

    Die BriD liefert Waffen an die Kurden.
    Die Türkei bekämpft eben diese Kurden, bombardiert und beschiesst sie.

    Um jetzt wieder Ordnung zu schaffen, und den unglaublich defizitären Zustand der VSA zu beseitigen, muss unbedingt WK3 her!

    Deshalb ist es nur logisch, dass die Bunte Regierung zu Hamsterkäufen rät!

    Es wird schlicht und ergreifend bald losgehen!

  2. Im Gegensatz zu den Aussagen gegenüber der Presse (und trotz des offensichtlich gefakten Putschversuchs) hat keine Partei seine Politik bezüglich dem ISIS geändert. Die Terrororganisation wird weiterhin durch diejenigen unterstützt, die sie gegründet haben (prominente US-Leute um David Petraeus und John Negroponte herum, die Regierungen von Saudi-Arabien, Katar und der Türkei). Nur die schiitischen Iraker, die libanesische Hisbollah, die syrische-arabische Armee und die Russische Föderation bekämpfen sie. Die Operationen der US-Koalition hatten sich niemals mehr zum Ziel gesetzt, als “den ISIS in Schranken zu halten”, niemals aber ihn auszurotten. Es geht darum, den Norden von Syrien zu “befreien”, um ihn sofort durch die Kurden aus dem Irak zu besetzen und den ISIS in den Irak zu drängen, wo für ihn ihm Al-Anbar-Provinz vorgesehen ist. Der einzige Unterschied seit der russischen Intervention ist der, dass es der Westen aufgegeben hat, die syrische Wüste durch den ISIS zu besetzen.
    ——————-
    NEUES UNRECHT1 so wie wir es aus 2 angloamerisraelischen weltkriegen schon kennen!
    bleibt die frage: wenn in dtschld eine invasion wie jetzt stattfindet, wie lange dauert es, bis WIEDER franzosen,engländer, amis, rothschilds sich anmaßen, zu bestimmen, wessen land das ist!!
    SIE SIND DIE TYRANNEN DER WELT!!!!
    —————————–
    Die Kurden sind ein Volk, das seit Jahrhunderten in einem Gebiet lebt, das heute zwischen der Türkei, dem Irak und dem Iran aufgeteilt ist. Bei der Volkszählung im Jahre 1962 gab es nur 169 000 Kurden in Syrien, d.h. ein infinitesimaler Teil der allgemeinen Bevölkerung. Aber während des türkischen Krieges der Jahre 1980-90, nahmen 2 Millionen türkische Kurden Zuflucht in Syrien. !!!!!!!!!!!
    Die Idee von Frankreich, Israel und Großbritannien!!!!!! ist es, ihnen einen Staat zuzuschneiden, !!!!!nicht bei ihnen zu Hause, in der Türkei,!!!!! sondern indem man ein Land kolonisiert, !!!!das die Kurden großzügig aufgenommen hatte.!!!!

    alles gleicht unserer situation!!!

  3. – und dann würde ich gern erfahren wollen, wie das gerade denn so aussieht.

    Damit man sich in Arsch treten kann und rausfinden kann, wenn beispielsweise viele Panzer auf den Zügen in Konvoj’s in Richtung Ukraine über Deutsche Bahnhöfe rollen.

    Danke.

  4. Amerika, will mit der ganzen Welt Krieg führen, ich aber will mich von einem Wahnsinnigen nicht instrumentalisieren lassen, und wenn ich sehe, dass, die Militäre, sich gegenseitig gegenüberstellen und formatieren, dann würde ich doch meinen können – „hoffentlich gehen die nach Hause, aus der Perspektive eines Menschenwohlwollenden Bürgers betrachtet“

    – aber es kann auch sein, dass sie das nicht tun.

    Und dann würde ich anfangen mir Gedanken zu machen – über mich – meine Kinder – mein Land – und über das Leben von Menschen, die auf Erden leben.

  5. Der Teufel will Krieg.

    Und wenn man beachtet, welche Nation mit einem Stift nicht völlig auszumalen ist in der Frage, ob die Amerikaner dort einen Militärischen Stützpunkt haben, dann fängt der Lutenteufel an, zu zündeln an, wo er nur kann.

    Wappnet Euch auch hier im Lande.

    Denn man sieht, man steht vor einer globalen Katastrophe und die Taugenichts machen Nickerchen.

  6. eine Provokation gegen China,wird dem VS-Regiem nicht gut bekommen,zumal deren Wirtschaftspotential überwiegend schon in Chinesichen Besitz ist.Überlegen wir doch mal,in wieviel Länder dieses Regiem massiv die Lunten zum Krieg gelegt haben und verbrannte Erde zurück lassen.Leider sind im Falle eines Krieges wieder mal die Bevölkerung die Leidtragenden.Eines ist sicher…dieses mal wird VS sich nicht als heroischer Sieger gebärden dürfen….es geht um die Existenz der amerikanischen Bevölkerung.Auch bin ich mir sicher,dass ( Achse des bösen) das VS-Regiem unter geht. Eine durch und durch verdorbene Clique von total Übergeschnappen ,die einfach ..strotzend vor Geld und Macht in ihrem sinn – und wertlosen Leben nur die hässlichen Kicks aus ihrer Lethargie reissen.

  7. Das die VSA finanziell und wirtschaftlich am Ende sind, dürften kein Geheimnis mehr sein und was wäre da hilfreicher als ein kleines Kriegsspiel, um das Überleben geringfügig zu verlängern ? Nur in diesem Fall sollten sie sehr vorsichtig sein, da Rußland und China militärisch zusammenarbeiten. Dieser Schuß wird für den sogenannten “ Friedens-Nobel-Preisträger “ aber so was von in die Büxe gehen

  8. Während seiner achtjährigen Amtszeit machte US-Präsident Obama 9 Billionen Dollar neue Schulden. Damit stellt er alle Vorgänger in den Schatten. Der offizielle Schuldenstand der USA summiert sich nun auf fast 20 Billionen – Tendenz explodierend. Nicht nur die USA liegen wirtschaftlich in den letzten Zügen. Neben dem Planeten Erde ächzt auch der noch amtierende Präsident Barack Hussein Obama, um seine letzten Achtungserfolge noch einzufahren. Selbst die wirtschaftliche Schnappatmung seines Landes wird ihn nicht davon abhalten, seine persönlichen Rekorde auch entsprechend zu feiern. In Kürze steht für ihn die neunte rote Billion an, wenn die Staatsverschuldung der USA 19,6 Billionen Dollar erreicht. Eine Meisterleistung, die kein Präsident vor ihm jemals erreichen konnte. Das bedeutet, dass er in acht Amtsjahren, in jedem Jahr mehr als eine Billion Dollar Schulden machen konnte. Wer bekommt da keine feuchten Augen bei diesen Zahlen.

    • Noch ein paar Zahlen und Fakten über die USA:
      – Reale Arbeitslosigkeit: ~20%
      – Schlecht bezahlte Arbeit, so dass man mindestens 2 Jobs braucht
      – Viele müssen Food Stamps nutzen
      – Kaum noch nennenswerte Industrie
      – Dritte-Welt-Länder haben ein besseres Gesundheitswesen
      – Umwelt massiv vergiftet + Bienensterben
      – Laut Princeton-Studie haben die unteren 99% nichts zu melden
      – Alle sind den bürgerlichen Tod gestorben

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