Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat den russischen Präsident Putin scheinbar im Scherz gefragt, ob er keine Lust habe, Kaliningrad/Königsberg, eine russische Enklave zwischen Polen und Litauen abzutreten. Putins Antwort darauf war ebenso todernst wie doppelbödig: Wenn schon über eine Veränderung der Grenzziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg geredet werde, dann aber auch über die Grenzen Polens, der baltischen Staaten und der Ukraine, meinte er sinngemäß. Hier ist die Passage, auf dass sich jede(r) selbst ein Urteil bilde, wo der Scherz aufhört und der Ernst anfängt:

Der Interviewer, der Bloomberg-Chefredakteur, stellte seine Frage, bei der er provozierend suggerierte, dass Russland ja nichts dabei finde Gebiete abzutreten.

Das “belegte” er mit der 2004 erfolgten Teilung eines Inselchens, das sich inmitten des chinesisch-russischen Grenzflusses Amur befindet. Putin, Scherzchen ansonsten nicht abhold, reagierte, als handle es sich um eine offizielle Anfrage durch den Botschafter eines präsumptiven Feindstaates.

Erst erklärte Putin knapp, dass der Teilungsvertrag zwischen der Volksrepublik China und der Russischen Förderation nach 40 Jahren Verhandlungen in einer Periode besonders guter Beziehungen abgeschlossen worden sei. Das habe nichts mit dem Weltkrieg oder den folgenden Friedensverträgen zu tun gehabt.

Sollten einmal zu Japan ähnlich gute Beziehungen herrschen, seien auch in der Kurilenfrage Kompromisse möglich, meinte Putin – was aber Kaliningrad angehe…

Hier wirft der Interviewer lachend ein, er habe ja nur einen Witz gemacht – aber der russische Präsident antwortet ohne sich beirren zu lassen und “ganz im Ernst” (Übersetzung gemäß den auf YT mitgelieferten Untertiteln):

Falls jemand den Wunsch verspürt, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu überschreiben, dann soll er das gerne versuchen. Aber dann sollte man nicht über Kaliningrad allein diskutieren, sondern generell über ostdeutsche Gebiete (in Polen), über Lwiw-Lemberg (Westukraine), das vor dem Krieg Teil von Polen war (und über) Teile des heutigen Ungarns, Rumäniens und anderen Ländern (??? – missverständlich). Also, falls jemand diese Büchse der Pandora öffnen möchte, dann soll er das doch versuchen – viel Spaß damit.”

Damit war das Thema beendet und das Interview wandte sich anderen Themen zu. Nun sollte man zwei Dinge wissen, um die Antwort Putins würdigen zu können – dass nämlich:

  • Ein transatlantischer Think Tank vor kurzem das Szenario eines militärischen Konflikts in Osteuropa vorgelegt hat, in dem Polen empfohlen wird, im Ernstfall in den Oblast Kaliningrad einzumarschieren sowie dass russische Militärs glauben, dass eine Einnahme Kaliningrads nur die Vorstufe eines Angriffs auf St. Petersburg ist; sowie dass
  • Etliche Russen den Interviewer John Micklethwait nicht als bloßen Journalisten sehen, sondern als Fädenzieher in der angelsächsisch-europäischen Führungselite – siehe z.B. hier.

In dieser Situation sendet der russische Präsident eine doppelte Botschaft aus.

  • Die erste lautet: Wenn ihr die nach dem Zweiten Weltkrieg in Osteuropa gezogenen Vereinbarungen in Frage stellt, seid Euch bewusst, dass es nicht nur um die Westgrenze Russlands geht. Ihr schneidet ein Thema an, das in viel Blut und großen Verwicklungen enden kann.
  • Der “doppelte Boden” ist die Antwort: Wenn wir über 1945 hinaus zurück gehen, gibt es viele Staaten, die historische Gebietsansprüche haben, nicht nur Russland. Zum Beispiel Deutschland auf große heute polnische Gebiete. Oder eine Reihe osteuropäischer Staaten auf die heutige Westukraine.

Putin, der ohne jeden Zweifel die auf ihn wartenden Fragen kannte, “führt hier eine Diskussion”, die – wie ich behaupte – sonst nur hinter doppelt gepolsterten Türen stattfindet, eine zwischen den führenden Transatlantikern und dem Kreml.

Micklethwait mochte persönlich und als Journalist vielleicht das alles wirklich nicht wissen – aber die Leute, die in den vergangenen 20 Jahren die militärstrategische Grenze Russlands 1.500 Kilometer nach Osten verschoben haben, sind sehr wohl daran interessiert.

Die beiden Parteien können heute nicht bloß ein paar Berittene mit Hieb- und Stichwaffen aufeinander losschicken. Sie sind imstande, die ganze Region, ja, den ganzen Planeten zu verbrennen.

27 Kommentare

  1. Im Potsdamer Abkommen 1945 wurden die Grenzen Deutschlands Stand 31.12.1937 festgeschrieben, daß dabei das Unrecht was uns durch den Versailler Vertrag aufgezwungen wurde unberücksichtigt blieb, sei den furchtbaren Geschehnissen im 2. Krieg geschuldet.
    Im Moment sehe ich die Ostgebiete jedoch gern unter polnischer und russischer Verwaltung, vor allem Königsberg unter russischem Schutz. Naturgemäß haben Deutschland und Rußland gemeinsame Interessen und was derzeit im sog. „Vereinten Wirtschaftsgebiet“ oder auch BRD genannt geschieht, kann weder im Sinne Rußlands noch Deutschlands sein. Es werden wieder andere Zeiten kommen und dann wird man gemeinsam mit Rußland einen Weg zu beiderseitigem Nutzen finden, ohne Krieg, ohne Vertreibung und ohne Feindschaft. Doch solange die deutschen Gebiete westlich der Oder besetzt und in die NATO eingegliedert sind sollte und muß es so bleiben wie es ist. Wir können Rußland dankbar sein.

  2. Ich bin immer noch kein Fan der Russen, aber mein Rechtsempfinden sagt mir, daß nicht Putin der Kriegstreiber ist.
    Im Gegenteil, ich halte ihn für einen der klügsten und auch gemäßigten Politiker in Europa und er hat mehr als einmal bewiesen, daß er nicht auf einen Krieg aus ist. Jeder andere Politiker mit dieser Macht, hätte weitaus beleidigter gehandelt, wenn er so behandelt worden wäre vom Rest Europas, der Amis und der Deutschen.
    Da kann unser Frl. Pattex nach Sanktionen schreien, wie sie will !

  3. Die Verbrechen und das extreme Unrecht das die Feinde an Deutschland, seinem Volk und seinem Territorium, in bisher zwei Weltkriegen verübten muss wiedergutgemacht, also korrigiert werden! Dies wäre eine unabdingbare völkerrechtliche Forderung!!! Aber, noch ist Deutschland nicht verloren… Ich glaube fest an die Befreiung des geknechteten deutschen Vaterlandes, wobei nicht nur das vom Feind „gebilligte“ deutsche Torso-Gebiet gemeint sein darf! Ich glaube den Prophezeiungen, nach denen Deutschland seine ihm geraubten Gebiete im Anschluss an diesen 3. Weltkrieg zurückerlangen wird! Da wird noch etwas auftreten, das bislang so gut wie niemand hier für auch nur denkbar hält…! 🙂 Aber, wie immer im Leben…: wer zuletzt lacht, lacht am besten!

  4. Kaliningrad: Also bei dieser gesamten Begriffsverwirrung kann man wirklich irre werden. Kaliningrad heißt auch auf russisch Tschkalowo, auf deutsch Enzuhnen, 1938-1945 Rodebach. Er wurde am 24. Juni 1874 aus zehn Landgemeinden und einem Gutsbezirk gegründet. In Königsberg war es Tradition, dass der preußische Adel dort gekrönt wurde. Kaliningrad ist also mit Königsberg gleichzusetzen? Das wusste ich gar nicht. So viele Begriffe um einen Namen!

  5. Kaliningrad ist Teil der Russischen Föderation und wird es auch bleiben. Jawohl , eine gewisse deutsche Neubesiedlung könnte dieser Oblast durchaus vertragen. Dies würde sicherlich auch interessante kulturelle und politische Entwicklungen ermöglichen, quasi Synergieeffekte erzeugen zum beiderseitigen Vorteil. Leider gibt es hierzu von Seiten Rußlands keinerlei Signale oder gar erkennbare Bestrebungen. Im Gegenteil ! Kreatives Handeln ist nicht die Stärke Rußlands, eher das statische Beharren. Was letztlich die Reduktion in sich trägt. No risk, no fun ! Schade, Königsberg wäre eine gute Lage.

  6. Präsident Putin könnte vielleicht ein Rückzugsgebiet für alle anständigen Deutschen schaffen, die mit der Merkeln und ihrem Schwachsinn nichts zu tun haben wollen. Von da aus kann man genüßlich zusehen wie das Gutmenschentum sein Revier herunterwirtschaftet. Ich, als Handwerker wäre jederzeit dabei.

  7. Es ist, wie es ist.

    Das Angebot Gorbatschows war ein Geschenk, welches das Staatengebilde BRD abgelehnt hat.

    Die Position Putins ist zwar für uns ungünstig, aber vernünftig und korrekt.
    Es wäre tatsächlich eine „Büchse der Pandora“, und manchmal kann man Unrecht nicht beseitigen, ohne neues Unrecht zu schaffen.
    Wenn diese Wahrheit auch bitter ist, so müssen wir sie dennoch akzeptieren.
    Die von Gorbatschow gegebene Möglichkeit wird so schnell nicht wiederkehren.

  8. Natürlich hat Putin Recht damit, das derzeit eine neue Grenz- und Völkerverschiebung zu einem noch größeren Krieg führen würde, als damals. Die meisten Menschen, die in den früheren deutschen Gebieten lebten, leben inzwischen auch nicht mehr. Andererseits sind diese Gebiete inzwischen neue Heimat für Andere. Auch die Neuordnung im Sinne veränderter Landesgrenzen, also das die früheren deutschen Gebiete wieder unter der Verwaltung von Deutschland, bzw. der anderen früheren Länder kommen, wäre nicht sinnvoll. Was sollte die BRD auch damit machen, außer auch zu Grunde richten ? Noch nicht mal im Rest-Deutschland schafft man es Ordnung zu halten. Auch wenn ich nicht viel Hoffnung im Bezug auf die Zukunft von Deutschjland habe finde ich doch die Idee mit einer deutschen Exilregierung in Königsberg sehr orginell und durchaus überlegenswert.

    Trotzdem müßte meiner Meinung nach etwas im Bezug auf die früheren Grenzverschiebungen geschehen. Zumindest müßte es eine Art offizielles Schuldeingeständnis geben, das das Unrecht war Aber dafür ist es möglicherweise noch zu früh. Das käme eventuell nur in Friedenszeiten, nach Austritt von Deutschland aus der NATO in Betracht, also wenn Deutschland wieder ein unabhängiger Staat wäre.

  9. Das ist NICHT neu!

    Schon Gorbatschow hat während der Gespräche zur Wiedervereinigung angeboten SÄMTLICHE DEUTSCHE Ostgebiete, also Pommern, Schlesien, Ostpreußen UND Danzig, sowie das Memelland !! zurück zugeben gegen einen 50jährigen „Freundschaftsvertrag“, sprich Nicht-Angriffspakt und US-UNABHÄNGIGE Wirtschaftsbeziehungen und die Ausgliederung aus der Nato, bei Beibehaltung einer Bundeswehr von 1.000.000 !!! Mann.

    Stalin hat bis zu seinen Tod, 1953, stets auch den Gesamterhalt Deutschlands in den Grenzen von 1939 samt Danzig und Memelland angeboten gegen eine Finnlandisierung.

    Kohl und Genscher sollen, was wohl sehr glaubwürdig ist, auf Knien Gorbatschow angefleht !! haben, bei ZAHLUNG von 40 MRD Deutschmark, würde heute 50 MRD Euro entsprechen, ALLE Deutsche Ostgebiete zu behalten. Das ist schlicht schwerster Landesverrat! Deswegen haben sie BEWUSST ihre Unterschrift zu den 2-4 Verträgen usw. so gezeichnet, dass sie RECHTSUNGÜLTIG !!! sind.

    In diesem Zusammenhang ist die Dauerbaustelle BER auch zu erklären.
    Nach den geheimen Zusatzprotokollen des Potsdamer Abkommens steht den Rechtsnachfolger der Sowjetunion seit 2015 frei, ihre „verwaltenden deutschen Gebiete“ in ein Gesamt-Deutschland VORBEHALTLOS zurück zu geben.
    Rechtlich würde das bedeuten, dass in Ermangelung des “ in Abwesenheit und handlungsunfähigen“ (BVG) VORHANDENEN Deutschen Reiches völkerrechtlich die DDR als neues Deutsches Reich gegründet werden könnte müsste
    und
    für min. die letzten 25 Jahren, also seit 1990, die BRD GmbH, alsauch Polen, Pacht- und Benutzungs-„Gebühren“ für die Ostgebiete ZAHLEN MÜSSTEN. Diese neue Deutsche Reichs-Regierung könnte von den Pächter verlangen, während dieser Zeit sämtliche Gebäude der BRD GmbH samt deren Untergesellschaften auf Kosten der BRD GmbH ABREIßEN zu lassen.

    Das MUSS Putin im Kopf rumgespukt haben und er wird seine helle diebische Freude dabei empfunden haben.
    Bei den Gedanken könnt ich mich tot lachen, die dyyfen Frxxen der deutschophoben bunten Elitepolidieker-Begrüßungsklatschern zu sehen, wenn sie sich vor dem Deutschen Volk erklären und vor allem VERANTWORTEN WERDEN müssen.

    Wer das nicht glauben will, bitte, macht euch selber schlau!!! ALLES IST WAHR!!!
    Noch ist google euer Freund und Helfer.
    Zudem haben die Russen immer wieder angekündigt die Archive der sowjetischen Ära für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus dem hohlen Bauch würd ich sogar ein online-Dokumentationszentrum vermuten, dass kommen wird und den angloamerikanischen Lügenmoloch endlich zum Fall bringen wird.

    Und lasst euch nicht einlullen und beleidigen von wegen „Revisionisten“,“Ewiggestrige“, „nazi“ und son Scheixx.
    Wer Vater wie ich bin, oder Mutter, oder schon Großeltern, trägt VERANTWORTUNG für die Zukunft
    ++ UNSERER ++ Kinder und Enkel. DAS ist das einzige was zählt und sollte Maßstab in der Politik sein.
    Stattdessen
    sitzt da eine kinderlose Frau an der Spitze, die mit kriminellen, verbrecherischen Mitteln und abgrundtiefen Selbsthass ihrer nationalen Identität unser Vaterland fanatisch in den Abgrund jagt.
    Es reicht nicht mehr, nicht wählen zu gehen. TUT ETWAS!!! Jeder auf seine Art und mit seinen Mitteln, damit dieser Wahnsinn ein Ende findet!

    • Zu Ostpreußen und Masuren wäre gut zu wissen, dass die Deutschen dort historisch nur die Führungselite gebildet haben. Das Volk war vor allem baltisch. Genauso war in der über tausendjährigen Geschichte Schlesiens, mindestens in Oberschlesien unabhängig der wechselhaften nationalen Zugehörigkeit die polnisch stämmigen Schlesier immer die Mehrheit.
      Der Vorteil für Deutschland hierbei ist jedoch, das es Russland im Traum nicht einfallen würde, Polen zu stärken. Zu groß war die Rivalität in der Vergangenheit, vor der Teilung Polens, was aus heutiger Sicht als unglaublich erscheint, war doch Polen die einzige Nation, die es schaffte, Russland militärisch zu besiegen und tatsächlich Forderungen zu stellen, die auch erfüllt worden. Polen übrigens der ehemals eine der engsten Verbündeten vieler deutscher Staaten. Soweit ich weiß, war die Ostgrenze sogar die friedlichste der deutschen Staaten. Ausschließlich mit Preußen, ist eine Feindschaft entstanden. Nicht unverständlich, wenn man die Gründung und die Voraussetzungen hierfür kennt. Polen war sich mit den restlichen deutschen Staaten einig, das Preußen mit der christianisierung des Baltikums sein Existenzrecht verloren hatte, schleßlich wurde es nicht als Nationalstaat, sondern als Zentrum für die Christianisierung des Baltikums und Ostpolen gedacht. Die Ordensritter waren aber natürlich nicht bereit, ihre Macht wieder abzugeben.
      Ich für meinen Teil bedauere es aber sehr, das die Preußen die Oberhand unter den deutschen Staaten gewonnen hat. Zum einen gäbe es sonst nicht diese sinnlose Feindschaft zwischen Polen und Deutschland.

  10. die EU ist ein CIA Produkt, mindestens seit ende des 2.usraelischenweltkrieges gegen deutschland!!!

    BRD ist ein USraelisches konstrukt!!

    und da fragt sich noch jemand, warum die usraelischzionistenpolitikerdenn alle einer meinung sind!!!

    weil anglousraeluns vernichten will!!
    sie haben thermonuklearwaffenin deutschland, die 25 mal mehr töten und zerstören als hiroshima!!!

    vsaraelprovziert russland so lange bis russland gegen diese waffen auf deutschem boden krieg führt!!

    dank an putin der so verantwortungsbewusst handelt!! dank!!

    wacht endlich auf ihr deutschen!!!
    uns hilft niemand, wenn nicht WIR SELBER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    seht euch an, wo clintonbushobamaetc gewütet haben in der welt!!
    warum sollen sie uns auslassen!
    warum!!!!!!!

  11. In unserer deprimierenden Gegenwart kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Ostdeutschland unter polnischer, russischer und tschechischer Verwaltung tatsaechlich „besser aufgehoben“ ist, als wenn es dem Machtbereich der BRD zugehoerig waere.

    Haette mir vor dreissig Jahren jemand gesagt, dass ich eines Tages Ostdeutschlands Fremdbesetzung als „Treuhaenderschaft“ gegenueber Deutschland und den Deutschen empfinden werde bzw. solche Gedanken auch noch in einem Leserkommentar mit anderen Menschen teile, dem haette ich die Fresse poliert!

  12. LEYEN ZIEHT UNSERE SOLDATEN IN DEN IS KAMPF REIN!!
    SIE SOLLEN FREIHEIT ANDERER VÖLKER ZERSTÖREN IM SINNE ANGLOYUHDAMERIKAS!

    USA und Deutschland bilden Kurden aus, die im Iran Anschläge verüben 11.09.16

    Deutsche Soldaten sollen im Nordirak gemeinsam mit US-Amerikanern Kurden-Milizen gegen ISIS ausbilden, die jedoch im Iran Anschläge verüben, berichtet die AP. Die Ausbildungsleitung der Kurden-Milizen im Nordirak hatte zuvor die Bundesregierung übernommen.

    US-amerikanische und europäische Militärberater haben nach einem Bericht Milizen der iranischen „Kurdistan Freedom Party“ (PAK) ausgebildet und bewaffnet, berichtet die Associated Press. Die Trainings-Mission erfolgte im Nordirak im Rahmen der Anti-ISIS-Mission. Allerdings hat die PAK in den vergangenen Monaten mehrere Anschläge gegen Einrichtungen im Iran ausgeführt. Die US-amerikanischen und europäischen Militärberater im Nordirak trainierten die PAK-Mitglieder gemeinsam mit den kurdischen Peschmerga-Kämpfern. PAK-Sprecher Hussein Yazdanpana sagte AP, dass sie gegen ISIS trainiert wurden.

    Doch die Angriffe im Iran würden weiter fortgesetzt werden, da der Kampf gegen ISIS niemals eine Alternative zum eigentlichen Kampf der PAK gewesen sei. Nach Angaben von Yazdanpana habe die PAK alleine im aktuellen Jahr sechs Anschläge im Iran ausgeführt. Der PAK-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur, dass die westlichen Militärberater sehr genau wüssten, wofür sich die PAK einsetze. Auch über die Anschläge im Iran, die für Yazdanpana einen „Freiheitskampf“ darstellen, wüssten die Militärberater Bescheid.

    Im vergangenen Sommer traf sich der iranische Kurdenführer Mustafa Hijri in Washington mit Mitgliedern des Komitees für Auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses und des US-Senats. Er warb um US-Unterstützung für die Kurden im Iran. „Die kurdische Nation kämpft gegen die Islamische Republik Iran“, so Hijri.

    Besonders problematisch könnte diese Entwicklung für die Bundesregierung werden, da Bundeswehr-Offiziere massiv an der Aufrüstung und Ausbildung von Kurden-Milizen im Nordirak beteiligt sind. Seit Dezember 2015 obliegt die Ausbildungsleitung der Kurden-Milizen im Nordirak der Bundeswehr. An der Ausbildung sind auch Soldaten aus Italien, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Finnland, Schweden und Ungarn beteiligt.

  13. Schmeißt die Ami Admins aus dem Land!
    Die Amerikaner sind nicht unsere Freunde (Regierungsamis) Wir sind nicht als Befreier gekommen, sondern als Besatzer in einem besiegten Feindesland. Und es war nicht unsere Absicht, Deutschland vom Nationalsozialismus zu befreien, sondern es für immer als Gegner und Konkurrent auszuschalten. Das ist der Originalton der “BEFREIER”, wie er nach dem Sieg verkündet worden war. Wir wurden „befreit“, auch von jeglicher Selbstachtung, von jedem Ansatz von Rückgrat, vom deutschen Wesen, von deutscher Ehre, von der Achtung vor unseren Vorfahren, von über tausend Jahren deutscher Geschichte, deutscher Größe und deutscher Kultur, von unglaublichen Summen Geldes, von einem großen Teil deutschen Siedlungsgebiets, von Millionen Mitbürgern.

    • Annette, das spricht mir aus der Sele. Dazu möchte ich gerne, das Buch von Bruno Bandulet „Beuteland“ sehr Empfehlen. Was sich dieses Thema sehr ausführlich annimmt. Und die Plünderung Deutschlands geht bis heute weiter. Das muss ein Ende Haben.

    • An wen denn?
      An „Mutti“ oder doch lieber die „Reichsbuerger“?

      Obwohl es ein interessanter Gedanke waere, von der alten Kroenungsstadt Koenigsberg aus die Handlungsfaehigkeit des Deutschen Reiches wiederherzustellen.

      Da wuerden Erika, Larve und der Paperbagnigger im Weissen Haus aber schoen bloed gucken. /:=)

  14. Die Ostgebiete zurückgeben,seid ihr Verückt unter den jetzigen Machthabern würden die innerhalb eines
    Jahres mit Facharbeitern geflutet.

  15. Wahrscheinlich wieder so ein Theater wie in den 80’er Jahren.
    Ronald Reagan rief 1987 an der Berliner Mauer :Mister Gorbatschow öffnen sie dies Tor!

    Ein Witz wenn man bedenkt das die UdSSR im Jahre 1986 beschlossen hat die DDR aufzugeben.

    Ich denke die Bevölkerung in Europa wird auf subtile Art auf einen Krieg eingeschworen.

  16. Praesident Putin ist sicher in seinen Ansichten realistischer, als viele hiesigen Politiker. Solange Deutschland keinen Friedensvertrag abschließen kann und von 50000 amer. Besatzern überwacht wird, verbleibt es beim jetzigen Status. Grenzen werden auf friedlichem Weg in Europa nicht mehr verändert. Allerdings wünscht sich kein Volk mehr einen Krieg, der für alle die totale Vernichtung bedeuten könnte.

Kommentar schreiben

Bitte gib Deinen Kommentar ein
Bitte gib Deinen Namen hier ein