Milch ist gesund und man sollte sie täglich trinken. Das sind Sprüche, die fast jeder von uns kennt. Milch enthält viel Kalzium und ist gut für die Knochen und für die Zähne, diese Aussage kennen wir auch alle. Deshalb werden Kinder mit Milch vollgepumpt und dazu gebracht, auch möglichst viele andere Milchprodukte zu konsumieren. Es ist gesund und den Kleinen soll es gut gehen. Doch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

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Schützt Milch vor Knochenbrüchen und Osteoporose?

Im Rahmen einer Studie von Nurses’ Health Study untersuchte man, ob hoher Milchkonsum und der Konsum von Milchprodukten wie Käse in der Jugend später vor Knochenbrüchen schützen. Wie die Ärzte bei ihren Untersuchungen feststellten, hatten Männer mit hohem Milchkonsum in der Jugend später deutlich häufiger Hüftfrakturen als solche mit niedrigem Konsum. Selbst nach Berücksichtigung weiterer Risikofaktoren ergaben sich nicht einmal kleinste Hinweise darauf, dass Milchkonsum sich irgendwie positiv auswirken kann, eher im Gegenteil.

Auch die weit verbreitete Annahme, dass Milchkonsum das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, senken würde, kann leicht widerlegt werden. In afrikanischen oder asiatischen Ländern wird gemeinhin sehr wenig Kuhmilch getrunken und es werden weniger Produkte aus Kuhmilch verzehrt, als hierzulande. Aber genau in diesen Ländern sind die Osteoporose-Raten medizinischen Untersuchungen zufolge besonders gering bis kaum vorhanden. Es gibt also keinen Zusammenhang zwischen hohem Milchkonsum und vermeintlich niedrigen Risiken, an Osteoporose zu erkranken.

Eine Studie bei der American Academy of Dermatology brachte weitere negative Folgen des Milchkonsums ans Tageslicht. Jugendliche, die einen Hohen Konsum an Magermilch aufwiesen, waren deutlich häufiger und intensiver mit Akne belastet als Gleichaltrige ohne Milchkonsum. Die Forscher stellten fest, dass die Milch menschliche Hormone beeinflusst und auch direkt die Funktion der Talgdrüsen stimulieren kann. Auch mit anderen Hautkrankheiten wurde die Milch somit in Verbindung gebracht.

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Milch ist krebsfördernd

Weitere Forschungen haben gezeigt, dass eine hohe Aufnahme von Milchprodukten das Risiko, an Prostata-Krebs zu erkranken, bei Männern um 30 bis 50 % erhöht. Darüber hinaus werden durch das Trinken von Milch insulinähnliche Wachstumsfaktoren der Sorte 1 (IGF-1) erhöht, was ebenfalls krebsauslösend ist. Ist man bereits an Krebs erkrankt, raten Experten häufig und insbesondere bei hormonabhängigen Tumoren zu einem eingeschränkten Konsum von Milch und Milchprodukten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kühe heutzutage viel Antibiotika und Wachstumshormone verabreicht bekommen, was sich als Rückstände in der Milch, die wir trinken, bemerkbar macht.

Doch wie kann man seinen Kalziumbedarf decken, wenn es mit Milch offenbar nicht geht? Denn wir dürfen nicht vergessen, dass durch die Haltbarmachung (Homogenisierung und Erhitzung) der Milch ohnehin der Großteil der noch vorhandenen Nährstoffe zerstört wird. Es gibt viele pflanzliche Lebensmittel, in denen der Mineralstoff in hoher Menge enthalten ist, so z. B. in grünem Gemüse, Blattsalat, Grünkohl, Fenchel, Blattspinat, Brokkoli, frischen Kräutern, Hülsenfrüchten, Haferflocken oder auch in kalziumhaltigem Mineralwasser – ein Blick auf die Inhaltsstoffe hilft.

18 Kommentare

  1. Minerallstoffe im Bier naja fragt doch mal bei der Firma Monsanto dem Glyphosphat-Hersteller nach ob der Hopfen nachdem Glyphosphat versprüht wurde noch unbedenklich ist? Ihr habt den Weg auf so eine Gute Aufklärungsseite gefunden dann lest nicht nur die sachen über die Miich und ob diese Gesund sei sondern lest alle Gesundheitsnews!

  2. Ich mag am liebsten einen mit frischer und unbedingt fetter (ab 3% besser mehr) Kuhmilch hergestellten Schokoladenpdding und dazu eine dunkle Halbe, aber nur mit Bügelverschluss und nur gebraut nach dem bayerischen! nicht dem lascheren deutschen Rreinheitsgebot!
    Lecker! Lecker! Hmmmmmmmmh.

  3. Zentrum-der-Gesundheit.

    Ist eine Seite, die dem dient, was sie einhalten will.

    Nur zu empfehlen für Jemanden, der die Frage für „Was kann ich für meine Gesundheit tun“ stellt.

    Ein Neuling wird erstaunt sein 🙂

    Die Natur aus Gottes Garten, winkt für Euch ein Stück entgegen.

    (Krebs, Bluthochdruck, Krankheiten,.. für Alles ist ein „Kraut“ gewachsen.)
    🙂

  4. Der Mensch ist das einzigste Säugetier, welches sich von der Milch einer anderen Art ernährt und daß bis ins hohe Alter. Während Babys die Muttermilch verweigert wird, bekommt es zumeist Kuhmilch (und zudem noch homogenisiert und sterilisiert). Dem Menschen fehlt es an dem Enzym Laktase, um Milch verdauen zu können. Dieses Enzym ist nur bis zum 3. bis spätestens 4. Lebensjahr vorhanden, um die arteigene Muttermilch verdauen zu können.
    (siehe Gesundheits-Konz)

  5. Wenn Medien eine echte Unabhängigkeit leben würden ,wäre das für alle ein Gewinn.
    Abhängigkeiten unterschiedlicher Art lassen die Medien als sogenannte Vierte Macht Unglaublich schnell in ihrer Deutungshoheit ins Bodenlose sinken.
    Die Welt ist nicht umsonst in einem Jämmerlichen Zustand.
    Mit dem Hebel von Geld und Angst kann man sich die Jornalisten gefügig machen.
    Ein sehr schlimmer sowie trauriger Zustand.

  6. Für mich nur Bier. Da weiß man was man hat. Deutsches Reinheitsgebot und damit garantiert reichlich Mineralstoffe. Alles was der Mensch zum Leben braucht. Ne Halbe statt der Milch kann ich nur weiterempfehlen 😉

      • das Kasein in den Milchprodukten ist ist für Menschen schlecht verdaulich, abgesehen von Lactoseintolleranz, besser keine Kuhmilch, gibt viele andere Milchsorten , wie Hafermilch zb

    • Jawoll! Bier ist ein super Getränk. Es enthält viele Mineralstoffe und ist Dank des Reinheitsgebotes streng kontrolliert. Ein halber Liter Bier ist gesund.

      • Ach, Bier ist gesund? Dann frag ich mich mit was die Zutaten: Hopfen, Gerste, Weizen usw. auf dem Acker gegen Schädlinge bekämpft (gespritzt) werden. Nicht umsonst ist der Krebs mittleweile allgegenwärtig. Alle Lebensmittel die im großen Stil industriell hergestellt werden, haben meiner Meinung nach recht fragwürdige Zutaten!

      • Dann lies doch mal die Zutatenliste auf Deiner Bierflasche.
        Meistens ist dort „Brauwasser“ aufgeführt.
        Und was ist das?akt handelt,
        Das ist Wasser, dem alle möglichen Substanzen wie Schaumregulatoren oder Schaumweißmacher zugefügt worden sind.

        • Die Gerste und der Hopfen wurden natürlich auch vorher behandelt, zumal es sich bei dem Hopfen meist um Hopfenextrakt handelt.
          D.h. dass alle Schadstoffe ebenfalls extrahiert wurden und somit in komprimierter Form vorliegen.

          Schönes Reinheitsgebot!

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