Prominenter Neuzugang für Berlins AfD: Der langjährige Springer-Journalist Nicolaus Fest will sich zukünftig für das neue konservative Projekt engagieren. Fest arbeitete ehemals als stellvertretender Chefredakteur der „Bild am Sonntag“. Gleichzeitig mehren sich Stimmen in der CDU, die für eine Koalition mit der AfD votieren.

Der Jurist hatte zuvor jahrelang das Ressort „Kultur“ bei der Bild-Zeitung geleitet. Im Jahr 2014 verließ der bekennende Transatlantiker und NATO-Fan das Springer-Blatt, angeblich aus freien Stücken. Kurz zuvor hatte ein besonders islamfeindlicher Kommentar für Ärger gesorgt, den auch der Presserat beanstandete und der sogar zu Distanzierungen der Verlagsleitung Anlass gab. Der Presserat befand damals, Fests Kommentar „Islam als Integrationshindernis“ würde „weit über die Meinungsfreiheit hinausgehen und alle Muslime unter einen Generalverdacht stellen“. Dies ging offenbar selbst der „Bild“ zu weit.

In vielen anderen Position vertritt Fest allerdings weiterhin die Positionen seines ehemaligen Arbeitgebers. So beschrieb er etwa gegenüber der Zeitung „Junge Freiheit“ das Engagement der Amerikaner in Europa als „unerläßlich für die Garantie unserer Sicherheit“.

Forderungen nach einem Austritt aus der NATO erteilte er eine klare Absage: „Die NATO ist ein Wunderwerk“, meint Fest. Notwendig sei jedoch ein größeres „Engagement der Europäer für die eigenen Verteidigungsaufgaben“. Unter den Anhängern und Wählern der AfD werden solche Positionen bisher kaum als „alternativ“ zur etablierten Politik durchgehen.

Fast zeitgleich mit dem Ausstieg Fests beim Axel-Springer-Verlag hatte 2014 in der AfD eine Palastrevolte gegen den damaligen Parteisprecher Bernd Lucke begonnen, die im Juni 2015 mit dessen Abwahl endete. Anlass war damals eine Resolution des Europäischen Parlaments, in der das Vorgehen der Russischen Föderation in der Ukrainekrise scharf kritisiert und die Sanktionen der EU gebilligt wurden. Vier der sieben AfD-Abgeordneten in Straßburg, darunter Lucke, hatten dieser zugestimmt.

Um welche Alternative geht es eigentlich? Immer mehr CDU-Politiker fordern bereits jetzt, ein Jahr vor der Bundestagswahl, dass die CDU mit der AfD koalieren soll. Zuletzt hatte sich der sächsische Abgeordnete Hermann Winkler zu Wort gemeldet. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene könne es Kooperationen und Koalitionen mit der Alternative für Deutschland geben.

„Wenn es eine bürgerliche Mehrheit gemeinsam mit der AfD gibt, sollten wir mit ihr koalieren“, so der CDU-Europaabgeordnete.

Schon im September hatte die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann, die ebenfalls aus Sachsen stammt, gemeint, die Unionsparteien sollten ein Regierungsbündnis mit der AfD „nicht grundsätzlich ausschließen“.

„Die CDU muss sich in Zukunft die Frage stellen, welche Machtoptionen sie hat.“

Damit nimmt Bellmann Bezug auf ein Problem, auf das Wahlstrategen seit längerem hinweisen. Solange die Unionsparteien keine absolute Mehrheit erreichen, sind sie auf einen Koalitionspartner angewiesen. Dafür kommt aktuell nur die SPD infrage. Diese Konstellation zwingt jede Regierungspolitik in die berühmte Mitte.

Von einer demokratischen Wahlmöglichkeit ist diese Konstellation weit entfernt. Dies gibt den Genossen außerordentliche Macht. Bei genauerer Betrachtung hat der konservative Flügel in CDU und CSU bisher keine Chance, die Politik der Regierung in seinem Sinn zu gestalten.

Für dieses politische Lager steht etwa Veronika Bellmann. Sie ist Mitglied im „Berliner Kreis“, einem konservativen Think-Tank innerhalb der Union, der sich vor rund neun Jahren formiert hatte. Bei dessen Gründung waren noch Alexander Gauland und Konrad Adam mit dabei. Mittlerweile sind beide bei der AfD aktiv.

Wer die Reden von Menschen wie Veronika Bellmann verfolgt, versteht, dass die selbst ernannte Alternative für Deutschland weniger als neues politisches Projekt gedacht war, sondern als eine andere Option für die Union, über Koalitionen zu verhandeln. Gegenüber n-tv klagte Bellmann Anfang des Jahres etwa, die Toleranz gegenüber anderen Meinungen habe in Deutschland stark nachgelassen.

„Wer für nationale Identität, deutsche Leitkultur und Patriotismus eintrete, werde schnell als rechtspopulistisch abgestempelt.“

Noch ist die offizielle Position der Parteiführung und im Kanzleramt eine andere. Hinter vorgehaltener Land sollen sich etliche CDU-Politiker in Partei und Fraktion aber offener zeigen. Sie gehen davon aus, dass die Koalitionsfrage in den nächsten Jahren auf die Union zukommt und eine Zusammenarbeit mit der AfD mittelfristig nicht kategorisch ausgeschlossen werden darf.

Und – wenig überraschend – sieht laut Emnid auch ein Großteil der AfD-Anhänger die Koalition mit der CDU als Perspektive. Demnach sind 65 Prozent der AfD-Wähler für ein solches Bündnis, nur 35 Prozent lehnen eine Beteiligung an einer CDU-geführten Regierung ab. Unter den Bundesbürgern insgesamt sieht das ganz anders aus: Mit 73 Prozent spricht sich die deutliche Mehrheit gegen eine Koalition von Union und AfD aus.

30 Kommentare

  1. @ Dogbert,
    ich sehe das genauso wie es lupenrein formuliert haben.
    Aber:
    Wenn ich Ihrer und der Argumentation der anderen hier folge, was ja, was können wir dann noch tun?
    Einfach die Waffen strecken, aufgeben; Vogel Strauss spielen?
    Dieses Forum arbeitet doch mit Russland zusammen. Haben die nicht eine Idee?
    Denn so, wie es jetzt im besetzten Feindstaat BRD läuft, daran kann doch Russland auch kein Interesse haben, zumal wenn sich die Islamisten erstmal in Europa festgesetzt haben, dann auch eine Gefahr für Russland ausgeht. Denn diese Typen geben niemals Ruhe, dass weiß man doch in Russland aus ihren Teilrepubliken.

  2. Die angeführten Zweifel an der derzeitigen Positionierung der AfD sind mehr als berechtigt. Es werden anscheinend ziemlich wahllos irgendwelche halbwegs prominenten Leute aufgenommen, die in ihren angestammten Parteien offenbar keine politische Zukunft sehen. Die führende Köpfe der AfD vertreten kritiklos einen neoliberalen Wirtschaftskurs. Meuthen und Von Storch sind Vertreter dieser Wirtschaftsordnung. Zu den wirklich interessanten innenpolitischen Themen positioniert sich die AfD gar nicht oder maximal halbherzig. Was ist denn mit der Beschäftigungspolitik, des katastrophalen Krankenversicherungssystem, der Altersversorgung oder Investitionen in die zusammenbrechende Infrastruktur? Zum Bildungssystem kommt auch nur wenig. Deutschland ist schon so gegen die Wand gefahren, daß nur noch klare Positionen für Abhilfe sorgen könnten. Mit einer neoliberalen Wirtschaftspolitik ist da nichts mehr zu korrigieren. Hier muß eine rigorose Umstrukturierung mit einer Umverteilung her. ZUr Hartz IV-Problematik habe ich auch noch nichts von der AfD vernommen. So geht das nicht weiter. Da vermisse ich doch die klaren Aussagen, die einer echten Alternative für Deutschland würdig wären. Wer schon meint, der NPD nahestehende Bürger ausgrenzen zu müssen, kann sich das Etikett „nationalkonservativ“ abstreifen.

    Die Frage lautet ganze einfach:
    Wie stelle ich mir eine Antwort auf die der innenpolitischen Herausforderungen vor? Auf keinen Fall sind hier neoliberale Ansätze hilfreich. Auch zur Zuwanderungs- und Asylpolitik solle man auch mal klare Kante zeigen. Wir sollten uns doch darüber einig sein, daß wir es überwiegend mit völlig unzureichend gebildeten Zuwanderern zu tun haben, zum Teil mit verhältnismäßig vielen kriminellen Zuwanderen, wobei ich hier auch die Verfechter des radikalen Islams meine, die gar nicht an einer Integration interessiert zu sein scheinen. Wir erleben bereits seit Jahren in diesem Bereich massive Schwierigkeiten. Mit dieser Klientel können wir Integrationsbemühungen bereits im Ansatz vergessen. Ohne eine effektive Grenzsicherung und erkennungsdienstliche Personenerfassung wird sich nichts ändern.

    Egal welchem Punkt man anspricht – es fehlt überall ein durchdachtes und ftragfähiges Konzept, weil man die Dinge, die es sehr konkret anzusprechen gilt, nicht klar genug benennt. Ein ideologischer oder politischer Islam hat hier nichts zu suchen. Dazu gibt es keine Alternative.

    • Ihre Kritik in Ehren, aber bei so vielen Urteilen vermisse ich, dass Sie ähnliche Massstäbe auch an die anderen Parteien anlegen, insbesondere die Regierungsparteien, die ja anders ald die AfD ihre Vorhaben such verwirklichen können.

    • @ BRDraels Ende

      Daß Gauland Freimaurer (!) ist, war selbst mir neu. Aber es paßt. Das Maul aufreißen. Leute hinter sich bringen. Verführen. Verschachern. Und in den Abgrund führen…

      Soll mir bloß einer aus der Clique (Maas etc.) erzählen wollen, sie wüßten nichts von dessen Mitgliedschaft bei den Freimaurern. Welche Loge auch immer, die sind alle dabei. Im Endeffekt bedeutet das: ALLE arbeiten zusammen. Widerlich.

  3. sehe ich genauso. Alle, ausnahmslos ALLE Parteien sind Konstrukte oder Organe der westlichen Geheimdienste, so auch die AfD.
    Der AfD kommt jetzt der Job zu, den Druck im Kessel der Bevölkerung zu ventilieren, bis die Interessen der NWO-Gangster in trockenen Tüchern sind. Ähnlich war es zuvor bei den Piraten, die haben die Abweichler vom linken Spektrum der Grünen usw. aufgenommen, diese sind inzwischen größtenteils dank des “Kampfes gegen Rechts” in den Schlund ihrer Herkunft zurückgekrochen. Alles ausgerichtet auf reinen Zeitgewinn für die Gegner des Wahlvolkes.

  4. Das war zu erwarten.
    Jetzt wird edie AfD eingenordet wie weiland die GrünInnen.
    Das System läßt keine Opposition zu.
    Wer nicht spurt, wird äußerstenfalls liquidiert, siehe Möllemann, J. Haider, Kirsten Heisig.
    Das System läßt keine Opposition zu.
    Dies ist die extrermste Form der Diktatur, geschickt getrant als Demikratie.
    Wie Ulbricht sagte;: es muß demokratischaussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.

    Genau so!

  5. Die Lucke/Henkel-AfD wurde (wie die fruehe NPD) genau in dieser Absicht geschaffen, „Druck aus dem Kessel“ zu nehmen bzw. die Deutschenszene unter Beobachtung zu bekommen und in die „richtigen Bahnen“ zu lenken.
    Zur grossen Bestuerzung ihrer Erfinder hat sich diese „Ventilpartei“ (genau wie die NPD) dann unkontrolliert emanzipiert.

    Was aber nicht heissen soll, dass die Demokrazis nun aufstecken, und sich mit der AfD nurmehr im offenen Wettstreit der Argumente messen werden – dazu wissen sie zu genau, dass sie selbst gegen noch im Halbschlaf befindliche Normaldenker KEINE Chance haben.

    Von ihren Herren und ewigen Stichwortgebern haben sie „zur Schadensbegrenzung“ die Strategie des Unterwanderns und Zersetzens mit auf den Weg bekommen, welche sie nun eifrig anwenden.

    Die Weisungsgebundene BRD-Demokratie verliert ihre Macht in dem Moment, wo sie und ihre beschnittenen Hintermaenner erkannt UND ohne Angst benannt werden.

  6. Ganz klares U-Boot…
    Das Problem ist, dass die AFD-Spitze froh über jeden dessertierenden Altparteienjournalist ist und sie einfach nur die Zustimmung genießen, ohne genau über die Inhalte nachzudenken. Die NATO, die UN und die US-gesteuerte CDU sind aber ganz klare Ursache des Problems. Die Einwanderungswelle ist durch sie in Gang gesetzt worden. Eine Bekämpfung der dadurch entstandenen Symptome (ausbreitender Islam) ist nicht ausreichend und zielführend. Ganz schlechter Versuch, die Partei in die falsche Richtung zu lenken. Parteiintern wird er die Forderungen niemals durchsetzen können, da Höcke und Co. das niemals mitmachen werden. Die NATO gehört aufgelöst und die Fremdsoldaten nach Hause geschickt.

  7. Also liebes Anonymous-Team, liebe Vorschreiber,
    mag auch alles schlecht reden/schreiben. Auch in Russland ist nicht alles Gold was glänzt. Auch hier machen sich Leute die Taschen voll, während gemeine Russen in Armut leben. Das weiß ich von meinen Arbeitskollegen.
    So und jetzt zu Herrn Fest.
    Erst einmal begrüße ich, dass jemand wie er mit an Bord ist. Auch wenn er Transatlantiker ist.
    Herr Gauland war 40 Jahre in der CDU. Ich habe es schon mal geschrieben. Ab einem gewissen Lebensalter hat jeder eine Vorgeschichte.
    Jetzt liegt es an uns. Beitreten zur AfD und den Mund aufmachen.
    Wenn Herr Fest wirklich öffentlich die Kriegstreiberei unterstützen sollte, muß er Kontra kriegen. Ebenso, wenn einer/eine auf die Idee kommt, mit der CDU zu koalieren. Die AfD ist eine junge Partei und noch Meilenweit von der Regierungsfähigkeit entfernt.
    Erstmal heißt es erfolgreiche Oppositionsarbeit machen und die Regierung ( egal welche) vor sich her treiben und das Volk wieder davon überzeugen, dass wir in einer intakten Demokratie leben und in keiner Möööörkel-Demokratur.
    So, und jetzt könnt Ihr auf mich einprügeln.
    P.S: Ich bin kein U-Boot und noch nicht AfD Mitglied sondern nur deutscher Malocher am Rand der Gesellschaft.

  8. Ich schliesse mich da dw-seneca an.
    Da sich die AfD nun auch entschlossen hat den Patrioten in unserem Land den Rücken zu kehren, gleichzeitig einen ehemaligen Springer Mann und aktiven Transatlantiker sowie bekennenden NATO Anhänger aufzunehmen ist die AfD für mich keine Alternative mehr!

    Das eine mögliche Koalition mit der CDU / CSU für die AfD möglich ist, setzt dem ganzen noch „die Krone“ auf.

    Aus einer selbsternannten Alternative, die eine echte Opposition stellen wollte, wird schleichend ein zahnloser Tiger der ähnlich wie die SPD oder die Grünen für ein wenig Macht und Geld seine Grundsätze vergisst und seine Anhänger und das Land verrät.
    Ich habe schon seit längerer Zeit den Verdacht gehegt, dass die AfD mit Petry und Gauland ähnlich wie J.Elsässer von Compact und L. Bachmann als Kopf von Pegida ein falsches Spiel spielen.
    Mit diesen 3. Institutionen wurde den entäuschten Bürgern unter vorspiegelung falscher Tatsachen eine politische Heimat geboten um sie unter Kontrolle zu halten.
    Damit haben sie sich quasi selbst entsorgt!
    Vielen Dank dafür????

  9. Ich schliesse mich da dw-seneca an.
    Da sich die AfD nun auch entschlossen hat den Patrioten in unserem Land den Rücken zu kehren, gleichzeitig einen ehemaligen Springer Mann und aktiven Transatlantiker sowie bekennenden NATO Anhänger aufzunehmen ist die AfD für mich keine Alternative mehr!
    Das eine mögliche Koalition mit der CDU / CSU für die AfD möglich setzt dem ganzen noch „die Krone“ auf.
    Aus einer selbsternannten Alternative, die eine echte Opposition stellen wollte, wird schleichend ein zahnloser Tiger der ähnlich wie die SPD oder die Grünen für ein wenig Macht und Geld seine Grundsätze vergisst und seine Anhänger und das Land verrät.
    Ich habe schon seit längerer Zeit den Verdacht gehegt, dass die AfD mit Petry und Gauland ähnlich wie J.Elsässer von Compact und L. Bachmann als Kopf von Pegida ein falsches Spiel spielen.
    Mit diesen 3. Institutionen wurde den entäuschten Bürgern unter vorspiegelung falscher Tatsachen eine politische Heimat geboten um sie unter Kontrolle zu halten.
    Damit haben sie sich quasi selbst entsorgt!
    Vielen Dank dafür????

  10. Die AfD ist schon lange unterwandert. Zumindest von marktextremistischen neoliberalen Kräften. Selbst nach dem Abgang von Lucke und Henkel, beide INSM Mietmäuler, verbleibt immer noch jemand wie Konrad Adam in der Partei, der sich zwar liebend gerne von jenen „Inaktiven“ (Arbeitslosen und Rentnern) wählen lassen würde, ihnen aber dann, weil sie politischen Einfluß haben, das Wahlrecht kurzer Hand entziehen will [1].
    Peter Oberender, Professor für Gesundheitsökonomie, ist kein AfD-Mitglied. Dieser „Herr“, man muß ihn zur Afd-Szene rechnen, will eine – Achtung, jetzt wird es heftig! – Organbörse (sic!) für Einkommensschwache einrichten, damit die, zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts, ihre Organe verkaufen können. [2]

    Ich gehe davon aus, daß die AfD als gelenkte Opposition gegründet wurde. Widerstandspotential binden und in den politischen Müllstrom zurückführen – eine bekannte Strategie, die schon bei der WASG bestens funktioniert hat.
    Man bedenke auch bitte das seltsam lange Überleben von Petry, Höcke und Gauland. Wären diese Leute wirklich eine Bedrohung, hätte man sie längst „gehaidert“.

    Bei einer Koalition mit der CDU dürfte alles klar sein: das Wahlvolk wird planmäßig verarscht. Aber selbst bei einer sicher höchst unwahrscheinlichen absoluten Mehrheit der AfD, wird sich, jenseits einiger kosmetischen Korrekturen, nichts ändern. Denn spätestens wenn eine Kanzlerin Petry in jenem speckigen, ovalen Büro am Potomac die Kanzlerakte unterschrieben und ihren Antrittsbesuch in Yad Vashem gemacht hat, setzt sie Merkels Politik 1:1 fort. Das Schönste daran ist, daß Petry, die in jenem Spannungsfeld zwischen Mädchenhaftigkeit und Eloquenz besonders dumpfe, männliche Wähler anspricht, sogar ironisch auf die Kanzlerakte eingeht. Das ist eine perfide Strategie, denn sie spricht es an, macht sich darüber lustig, und geht dennoch nicht wirklich darauf ein.

    Das Konzept politischer Vertretung ist komplett gescheitert. Wahlen sind sinnlos. Militanz, Extremismus und Radikalität jenseits des Formalpolitischen sind die einzigen erfolgversprechenden Wege dieses verdorbene, korrupte alliierte Konstrukt namens „Bundesrepublik“ zu beseitigen. Alles andere wird scheitern.

    [1] https://www.welt.de/print-welt/article159946/Wer-soll-waehlen.html
    [2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/transplantationen-experte-fordert-freien-organhandel-a-299541.html

  11. Es kommt auf die Handlungen an, nur die Ergebnisse zählen! Die AfD ist eine Honigfalle. Diese aufstrebende Partei ist keine „Alternative für Deutschland“, sondern eine handzahme und waschechte Systempartei genauso wie die NPD und PEGIDA ebenfalls Systemveranstaltungen sind.

    http://www.dzig.de/Dienstherren-und-Leitmedien-schiessen-Eigentore

    So werden Eigentore geschossen! Vor vielen Jahren wurde begonnen, die Menschen in Deutschland zu polarisieren. Es gab die „guten“ Antifaschisten, welche aktuell unrechtmäßig zu Gegendemonstrationen antanzen, um Demonstrationen zu stören, die in rechtmäßigem Rahmen friedlich und gewaltfrei stattfinden. Warum? Sie demonstrieren gewalttätig und schreiend gegen die „böse“ AfD, die NPD und PEGIDA. Unterstützt werden sie dabei von weisungsgebeugten und vom Dienstherrn erpressten Polizisten, während die friedlichen Demonstranten polizeilich behindert werden. Dabei wissen alle Beamten genau, was läuft und haben einen dicken Hals dabei.

    Statt den kulturellen Hintergrund von Kriminellen auszuklammern, hat man begonnen, den angeblich „Rechtsextremen, Rechtspopulisten und NeoNazis“ alles anzuhängen, was nur irgendwie geht, am liebsten noch mit Namen und Wohnort. Die Zerstörungsaktionen vermummter Antifaschisten sind hiervon jedoch ausgenommen worden. Die werden schamhaft verschwiegen und vertuscht oder gar den „Bösen“ angehängt.

  12. Komisch nicht wahr – wenn ich als ehemaliges NPD Mitglied mich bei der AfD als Mitglied einschreiben lassen wollte , dann bekäme ich eine Absage. Besatzerknechten wird aber bei der AfD die Tür geöffnet.
    Ein Schelm wer böses dabei denkt ?!

  13. Ich bin AfD Wähler und „leider“ auch BRiD Bürger. Ich habe die Partei gewählt weil ich sie mir wie eine Abrißbirne vorgestellt habe. Würde sie jetzt mit der CDU zusammenarbeiten wäre bei mir der Traum von der Anrißbirne ausgeträumt, und würde bei der nächsten Wahl mein Kreuzchen mit sicherheit nicht wieder der AfD geben. Schätzungsweise die meisten Wähler auch nicht.
    Anstelle; daß die AfD mit der CDU koaliert würde ich die NPD vorschlagen. Bei der bin ich mir sicher; daß sie sich an ihre Wahlversprechen von vor der Wahl genauestens erinnert. Leider, leider ist die NPD prozentual zu schwach bestellt.
    Zudem bin ich mir auch nur ziemlich sicher; daß nur mit einer gewaltigen Revolution es zu einem politischen Umschwung kommen kann. Aber dazu müßte man den Rasen betreten — geht ga‘ nich‘.

  14. Solche Leute bezeichnet man in Neudeutsch als “ Wendehals „.Dem würde ich nicht weiter trauen wie man ihn sieht. Schon nach der Wende 1989 waren sie aus dem Osten mit diesem Problem konfrontiert worden. Sie wurden aber schnell erkannt und vom Volk gemieden, siehe Gauck und Merkel-Konsorten. Seine Einstellung wird er auch weiter in der AFD anderen zur Kenntnis geben nur da gibt es Menschen die sehr schnell erkennen werden was sie für einen Wendehals da haben.

  15. Die AfD war von Anfang an als kontrollierte Opposition konzipiert, um frustrierte Wähler wieder an das System zu binden:
    https://kenfm.de/ulrich-gellermann-ueber-afd/

    – Die Partei wird von Altparteienpolitikern kontrolliert
    – Das Parteiprogramm ist neoliberalistisch
    – Die Partei ist von Anfang an medial begleitet worden
    – Kein NATO-Austritt, kein Friedensvertrag und keine Souveränität für die deutschen Völker
    – Kein Wort über die Abschaffung des verzinsten Schuldgeldes
    etc.

    Die einzig wahre Alternative:
    http://www.deutsche-mitte.de

  16. Springer und NATO auflösen und ins Arbeitslager mit diesem Spast. Wer einmal lügt und mit dem Teufel paktiert, dem glaubt man nicht mehr. Offene Grenzen, aber den Islam verbieten wollen… Selten so ein Schwachsinn gehört. Die Lösung heißt Grenzen dicht, aus der NATO austreten und Asylanten abschieben, dann braucht man auch kein Islam verbieten. Die transatlantische Lobby scheint langsam wirklich verzweifelt zu sein. Wenn sie ihr deutsches Protektorat verlieren, verlieren sie auch ihren Einfluss auf Europa.

  17. Islam entspricht dem Krankheitsbild der Schizophrenie und ist deswegen als einheitlich zu sehen.
    >Alle Symptomatik des Islam entspricht dieser Geisteskrankheit samt den Folgen.
    Herausragend dabei wird das Auftreten von Akutfällen deutlich, was einzeln sich bei Selbstmordattentätern zeigt.
    Ergo ergibt sich aus diesem Blickwinkel deutlich eine Vereinheitlichung aller Islame.

  18. Sie sind die einzige Stimme im Blätterwald, die angesichts von Fests Mitgliedschaft bei der AfD nicht in Begeisterungsstürme ausbricht. In meinen Augen wurde er auserwählt, um die AfD wieder zu marginalisieren. Seine Stimme bzgl. des Islam ist wirklich radikal und rechtlich nicht umsetzbar. Aber noch schlimmer ist seine Einstellung zur NATO: das Engagement der Amerikaner in Europa als „unerläßlich für die Garantie unserer Sicherheit“ … mir wird schlecht. Wenn es eine Institution auf der Welt gibt, die man als zutiefst verbrecherisch bezeichnen muß, dann diese NATO, die von der Weltelite als Angriffswaffe benutzt wird, die weltweit das Völkerrecht mißachtet, das Recht auf die Unversehrtheit des Lebens.
    Fest scheint mir definitiv ein Uboot zu sein, der dem Anliegen der AfD schaden wird. Eine Partei, die in dem derzeitigen Vorgehen der USA/NATO nicht die größte Gefahr für die Sicherheit Europas erkennen kann, ist für mich nicht wählbar. Und wer solche Freunde wie die USA hat, braucht keine Feinde mehr.

    • Es gibt eigentlich schon genug U-Boot in der AfD.Die Nato und speziell die USA sind die größten Krie

      rgstreiber. Überall wo sie die Länder destabilisieren herrscht Chaos.Schuldig sind aber immer die anderen.

    • @ dw-seneca

      „Seine Stimme bzgl. des Islam ist wirklich radikal und rechtlich nicht umsetzbar.“

      1. Etwas anderes als Radikalität wird nicht zielführend sein.
      2. Die Frage nach dem „Recht“ ist in der „BRD“ nun wirklich sowas von obsolet. Mehr noch, das „Recht“ im juristischen Sinne darf bei der Beseitigung des Mohammedaner-Problems niemanden interessieren.

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