Die meisten unserer Leser wissen bereits, dass die Gesundheitsindustrie – in Absprache mit der Pharmaindustrie – seit Jahren zu viele Antibiotika verschreibt. Als Konsequenz bildeten sich neue Stämme von Superbakterien (multiresistente Erreger), die nur schwer abzutöten sind. In der Tat ist es nicht eben unrealistisch anzunehmen, irgendwann in der Zukunft könnte unser übertriebener Antibiotikakonsum dazu führen, dass sich Bakterien so weit entwickeln, dass nichts auf der Erde sie mehr töten kann.

Schon lange bevor in Laboratorien unsere heutigen Antibiotika entstanden sind, gab es Nahrungsmittel und Kräuter, die unsere Vorfahren tagtäglich vor Infektionen und Krankheiten schützten. Viele dieser natürlichen Bakterienbekämpfungsmittel gibt es auch heute noch, und sie werden von ganzheitlichen Heilern in aller Welt eingesetzt.

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Unsere Ahnen hatten Heilkonzepte, für die sie Antibiotika aus der Natur benutzten, die nach wie vor Wirkung haben.

Oregano und Carvacrol: Wer schon einmal italienisch gegessen hat, hat vermutlich auch schon Oregano zu sich genommen – ohne sich dessen Heilkraft bewusst zu sein. Oregano wirkt nicht nur antibakteriell, sondern unterstützt auch die Verdauung und die Gewichtsabnahme. Ein in Oregano enthaltenes Öl, Carvacrol, bekämpft ebenfalls Bakterien, die Infektionen auslösen können.

Roher Apfelessig hat einen breit gefächerten Nutzen. Täglich angewendet, entfaltet Apfelessig seine antibiotische und antiseptische Wirkung, während er auf natürliche Weise den Körper alkalisiert. Zudem kann er das Gewicht unter Kontrolle halten, Arteriosklerose entgegenwirken und das Krebsrisiko senken.

Honig: Schon die alten Römer wussten um die antibakteriellen Eigenschaften des Honigs. Sie behandelten damit Wunden und beugten somit gegen nachfolgende Infektionen vor. Und heute gilt Honig – neben seiner antibakteriellen Wirkung – nach wie vor in Ländern überall auf dem Globus als eines der besten natürlichen antimikrobiellen, antiseptischen und entzündungshemmenden Mittel. Manuka-Honig aus Neuseeland hat erwiesenermaßen den höchsten Level an Antioxidantien und Heilkräften.

Kurkuma (Gelbwurz): Dieses golden schimmernde Gewürz ist aromatisch und hat hervorragende körperschützende Eigenschaften. Da Kurkuma auch äußerlich angewandt werden kann, ist es ein toller Rundumbakterienbekämpfer. Eine Mischung aus Kurkuma und Honig zum Auftragen auf die Haut bietet zweifachen Nutzen.

Knoblauch: Auch er ist mehr als nur eine wunderbare Würzzutat. Die Knoblauchpflanze hat intensive Heilkräfte: Sie bekämpft Erkältungen, da sie Bakterien in Schach hält, noch ehe sie die Chance haben, einen anzustecken. Ein Inhaltsstoff des Knoblauchs, das Allicin, schützt vor Pilzen, Parasiten, Bakterien usw.

Grapefruitkernextrakt: Laut dem Journal of Alternative and Complementary Medicine fand eine Studie heraus, dass Grapefruitkernextrakt effektiv gegen mehr als 800 bekannte Viren und Bakterien sowie gegen mehr als 100 Pilz- und Parasitenstämme schützt. Der Extrakt wirkt nicht nur antibakteriell, sondern alkalisiert zudem den Körper und verbessert die Darmflora.

Echinacea ist vielen gar nicht bekannt, doch sie hat hervorragende antibakterielle Eigenschaften. Das Küchenkraut reduziert erwiesenermaßen die Anzahl der Erkältungen, die eine Person durchschnittlich im Lauf ihres Lebens durchmachen muss. Echinacea verkürzt zwar auch die Dauer einer Erkältung, wenn doch mal eine kommt, am besten wirkt sie jedoch präventiv.

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Kohl: Diese Gattung der Kreuzblütengewächse, zu der zum Beispiel auch Brokkoli und Grünkohl gehören, enthält Schwefelverbindungen, die effektiv Krebs bekämpfen. Zudem ist sie reich an Vitamin C – schon etwa 100 Gramm liefern bis zu 75 Prozent des täglichen Bedarfs.

Kokosöl extra virgin: Man sollte sowieso viel mehr Kokosöl verwenden, weil es als natürliches Öl für den Körper viel besser ist als mit Chemikalien gestreckte Speiseöle. Kokosöl extra virgin hat den zusätzlichen Vorteil, dass es gegen Mikroben und Pilze wirkt und voller Antioxidantien ist. Damit kurbeln Sie Ihr Immunsystem an.

Fermentierte Lebensmittel: Unpasteurisiertes Kraut, selbst eingemachtes Gemüse, Kefir und probiotischer Joghurt bauen die Darmflora wieder auf, die wiederum gegen Krebs schützt und uns widerstandsfähiger gegen Infektionen macht.

Kolloidales Silber: Dieses natürliche Antibiotikum aus Silberpartikeln in einer Flüssigkeit wird seit Jahrhunderten angewandt. Doch es sollte nur kurze Zeit eingenommen werden, weil ein Zuviel des Schwermetalls Silber auch toxisch sein kann. Seine Wirkung beruht auf der Ausschaltung des Enzyms, das einzellige Bakterien zur Fortpflanzung brauchen.

3 Kommentare

  1. Ich schreibe euch gerne tiefer gehende Artikel 😉

    Ihr habt eine Menge vergessen, ebenso haben hier aufgeführte Substanzen noch ganz, ganz andere Wirkungen.

    Woran der Mensch in erster Linie leidet und zwar nahezu alle ist die Vergiftung. Ob durch die Luft, die Nahrung oder Wohn-/Kleidungsgifte. Zusätzliche Vergiftungen erfolgen durch Amalgam, Impfungen & vielem mehr.
    Jetzt ist ein wichtiger Fakt zu verstehen: Krankheiten entstehen aus zwei Richtungen. Einmal geistiger Natur und einmal der Vergiftung wegen. Sehen wir uns nur mal die Vergiftung an:

    A) Schwermetalle und Gifte dringen in den Körper ein und gelangen in die Gewebe. Die Leber ist als Entgiftungsorgan dafür zuständig, diese und weitere Gifte aus dem System zu entfernen. Da aber die Leber noch weitere Funktionen zu erfüllen hat, muss es die eigene Energie entsprechend einteilen. Das Hauptcredo lautet: Überleben koste was es wolle. Deshalb werden gerne Fett-Depots angelegt, wenn die Leber mit der Entgiftung überlastet ist.
    B) Zuerst schickt die Leber das Gift in den Darm zwecks Entsorgung, was anfänglich auch gut klappt. Siehe Jugendliche die noch nicht so Gift verseucht sind. Sie sind noch gute Entgifter. Mit der Zeit erlangt aber der Darm und die Darmschleimhaut Schäden. Erst minimal, die wir nicht spüren, dann immer mehr. Die Schwermetalle und andere Gifte lagern sich dann in der Schleimhaut an. Dort entsteht dann die Grundlage für Leaky Gut. Das heißt, die Transport-Tore in der Darmschleimhaut werden bildlich gesprochen größer und öffnet so die Tore für Stoffe, die in unserem Blut nichts verloren haben. Ist der Darm überlastet und schafft es nicht mehr Gifte zu entsorgen, schickt er sie wieder an die Leber.
    C) Wird es der Leber zu bunt, erzeugt es Fettdepots und lagert die Gifte dort ein.
    D) Wird der Körper mit immer mehr Giften überschwemmt, lagern sich dann die Gifte nicht nur im Gewebe und Fettdepots an, sondern auch in den Organen und je nach Gift/Schwermetall auch in den Nerven. Gifte/Schwermetalle die die Bluthirnschranke überwinden können, wandern ins Hirn.
    E) Das hat zur Folge, dass wir nicht mehr richtig verdauen können, Mangel versorgt sind und sowas wie Allergien, Entzündungskrankheiten & Co entstehen. Chronische Krankheiten sind ebenso eine Folge davon. Die Grundlage für chronische Krankheiten und tödliche Krankheiten sind IMMER Entzündungen, die von Giftbelastungen und Immun-Schwächen her kommen.

    Was also tun?
    Punkt 1) Entgiften
    EIne Entgiftung funktioniert immer gleich. Man löst mit einem Wirkstoff die Verbindung zwischen dem Gift/Schwermtall und unserem Körper. So eine Protein-Verbindung lässt sich idealerweise mit einem Schwefel-haltigem Lebensmittel lösen. Schwachlösend ist Sauerkraut (was aber andere geniale Eigenschaften hat), stärker lösend ist Knoblauch … am stärksten lösend ist Bärlauch.
    Punkt 2) Binden
    Sind Schwermetalle gelöst müssen sie gebunden werden, sonst gibt es eine Rückvergiftung. Gutes Bindemittel ist Sauerkraut aber noch viel besser sind Algen wie Chlorella. Aber … weil diese Algen so herrlich Gifte anziehen, müssen diese in giftfreier Umgebung gezüchtet/angebaut werden. In sogenannten Röhren erhalten sie sehr viel Lichtkraft und wachsen ohne Giftbelastung. In Deutschland (Klötze Fa. Roquette) gibt es die besten Chlorellas.
    Punkt 3) System
    Um zu entgiften muss man sich an ein wichtiges System halten. Unser Körper funktioniert wie ein Osmose System, also ist es wichtig, dass man die Richtung bestimmt, wie die Gifte entsorgt werden. Gifte und Schwermetalle wandern immer dort hin, wo sie Platz finden. Es schadet also in falscher Reihenfolge oder durch Ungeduld falsch zu entgiften. Zuerst also das Gewebe und die Leber entgiften, dann die Organe und danach erst das Hirn und die Nerven
    Punkt 4) Reihenfolge
    Zuerst Chlorella 2 bis 3 Turns einnehmen, danach 2-3 Turns Chlorella und Bärlauch und danach der letzte Turn mit Chlorella, Bärlauch und Koriander. Was bedeutet ein Turn. Ein Turn dauert 12 Tage. Das heißt die ersten Tage sich an seine Verträglichkeitsdosis heran arbeiten, dann bis zum 9ten Tag die Verträglichkeitsdosis einnehmen, um am 10ten Tag die doppelte Verträglichkeitsdosis einzunehmen. Danach 2 Tage Erholung. Erst wenn man nach 2 bis 3 Turns 3 mal am Tag 5-6 Gramm Chlorella ohne Nebenwirkungen verträgt, geht man in die nächste Stufe.
    Punkt 5) Dosierung
    Jeden Tag nimmt man 3x eine Dosis Chlorella mit viel Wasser ein, stets 30min vor dem Essen. Das hat den Sinn, dass im Darm aufnahme und binde-bereit sich das Chlorella befindet und dann die Leber durch die Nahrungsaufnahmen (Essen) seine Gifte ausschütten kann.
    Man startet am Tag 1 mit 3x 1gr. Chlorella. Am Tag 2 nimmt man 3x 2gr, am Tag 3 nimmt man 3x 3gr. bis man bei 3x 5gr angekommen ist. Sobald jedoch Kopfschmerzen, Schwindel und Nackenschmerzen auftauchen, geht man ein Gramm wieder zurück und behält das bis zum 9ten Tag bei. Am 10ten Tag dann die doppelte Dosis. Keine Angst, die doppelte Dosis bindet doppelte so gut, löst aber nicht mehr Giftstoffe.
    Punkt 6) Bärlauch und Koriander
    Sobald man also ohne Probleme 9 Tage lang 3x 5-6gr. Chlorella ohne Kopfschmerzen verträgt, kann man mit Bärlauch beginnen. Wem das zu heftig ist, macht es mit Knoblauch. auch hier dosiert man wieder sanft steigernd, also Chlorella und Bärlauch steigern. Immer schön an der Verträglichkeitsgrenze. Hat man hier entsprechend viele Turns durch und verträgt problemlos Bärlauch, startet man mit Koriander. Das heißt Chlorella und Bärlauch und Koriander einnehmen.
    Punkt 7) Koriander
    Koriander ist ein Mittel das es schafft Gifte im Hirn und aus den Nerven zu lösen. Nehmt ein oder zwei Tropfen Koriander und ihr werdet zügig danach ein paar Mal kurz Husten. In dieser Hust-Luft werden Gifte abgeatment, so wirksam ist der Koriander. Das heißt dosiert bittte sehr sehr vorsichtig. Lieber 1-2 Turns länger aber dafür alltagstauglich und verträglich.

    Hast du deinen Körper so entgiftet, reicht eine Leberreinigung 1-2x im Jahr, aber das ist ein anderes Thema.

    Und jetzt zum Wichtigsten:
    – Um den Darm wieder fit zu bekommen … helfen folgende Produkte optimal. Kokos-Öl/Fett … es ist nicht nur ein perfektes MCT, also ein mittelkettiges Fett, das nicht erst mühsam aufgespalten werden muss sondern gleich in die Leber geht, es hilft auch den Darm wieder flott zu bekommen, weil es dort antibiotisch die doofe Keime/Bakterien vertreibt.
    – Sauerkraut, roh nicht ultrahocherhitzt oder homogenisiert … hat mit seiner wunderbaren Gärung herrliche Milchsäurebakterien entwickelt, die dem Darm helfen aufzuräumen. Egal ob Durchfall am Anfang oder nicht, dort im Darm wird aufgeräumt. Die guten Bakterien können wieder ein prächtiges Milieu schaffen. Und binden tut rohes Sauerkraut auch gut, nicht so gut wie Chlorella aber immer noch gut.
    – Zu Oregano gehört natürlich auch Rosmarin … beide Antibiotisch
    – Salbei … inhalieren oder gurgeln bei Husten/Halsschmerzen (nicht schlucken, macht unnötige Baustelle im Darm auf)
    – Thymian … inhalieren und als Gewürz, ideal für die Nasen-Stirn-nebenhöhlen
    – Kurkuma wirkt sehr deutlich in den Nebenhöhlen

    und zuguterletzt: Vitamin D3 … 5000IE am Tag plus Vitamin K2 (das kein Vitamin ist) aber dafür sorgt, dass das Calcium, welches durch Vitamin D3 aktiviert wird, aus den Adern in die Knochen transportiert wird. Vitamin D3 ist für über 1000 Prozesse im Körper zuständig und wird normalerweise durch die Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr über die Haut generiert. Kuck auf deinen Tagesplan und du wirst merken, dass du selten zu deiner Uhrzeit, selbst im Sommer draussen bist.

    Fragen? einfach melden 🙂

    herzliche Grüße
    Danny

  2. Fermentieren ist nicht nur eine gesunde Art der Haltbarmachung, sondern auch eine energiefreie. Ich habe eine kleine 2ha Landwirtschaft wo ich mitten in der Natur mein eigenes Gemüse, Kartoffeln usw anbaue. Letzte Woche habe ich zwei 15l – Steintöpfe angesetzt mit Sauerkraut. Als nächstes kommen die Roten Bete dran usw. Probiert es mal aus. Es macht richtig Freude die eigene Nahrung herzustellen und ist über den Winter eine reiche Vitaminquelle.

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