Wenn Polizisten gute Bücher schreiben, dann konnte man das früher auch an den Besprechungen in den Leitmedien ablesen. Das war so als die griechischstämmige Polizistin Tanja Kambouri ihren Notruf gegen respektlose Zuwanderer veröffentlichte. Sie wurde in viele Fernsehsendungen eingeladen und mit Interviewanfragen überhäuft. Und das war so im Falle des Polizeigewerkschafters Rainer Wendt, der in seinem Buch Deutschland in Gefahr vor dem durch Migranten importierten Bürgerkrieg auf unseren Straßen warnte.

Buchtipp zum Thema: Der Links-Staat von Christian Jung & Torsten Groß

Seit wenigen Wochen wird von Tag zu Tag klarer, welch übles Spiel die Leitmedien mit den Menschen da draußen spielen. Denn sie sind ganz offenkundig auf einem Auge blind. Während Kambouri und der Gewerkschafter Wendt sich kaum vor Interviewanfragen retten konnten, sieht es im Falle eines neuen Enthüllungsbuches zu unserer Sicherheit völlig anders aus.

Geschrieben haben es zwei Insider – der Ex-Polizist Torsten Groß und Christian Jung, ein für Ausländerabschiebungen zuständiger Beamter. Auf mehr als 300 Seiten haben sie in Der Links-Staat das aufgeschrieben, was vor ihnen noch kein Beamter zu kritisieren wagte: Das Wegschauen des Staates bei der Kriminalität linker Gewalttäter. Mehr noch: Die Unterstützung des Staates solcher bundesweit aktiven Gruppen durch unsere Steuergelder.

Schon im Vorwort wird klar, warum unsere Leitmedien das Thema nicht anpacken wollen: Der Mainstream ist links. Und wer mit unbequemen Fakten über diese unheilvolle Entwicklung aufklären möchte, der wird mit allen Mitteln fertiggemacht. Denn dann kommt eine Schlägertruppe, von welcher der Durchschnittsbürger eher selten etwas hört: die Antifa. Das Wort steht für Antifaschismus. Es ist eine linke Bewegung, deren Vorläufer in Deutschland jene Sponti-Gruppen waren, mit denen auch Joschka Fischer einst den Marsch durch die Institutionen angetreten hat.

DVD-Tipp zum Thema: Der Links-Staat: Antifa und Staatspropaganda von Christian Jung & Torsten Groß

Heute kämpfen die überall in Ministerien, der Verwaltung und in Redaktionen sitzenden Gesinnungsgenossen dieser linken Gruppierung dafür, dass Freiheit schon bald nur noch die Freiheit ist, alle Vorstellungen der extremen Linken propagieren zu dürfen.

Abweichende Meinungen und politische Gegner werden bekämpft und sozial oder wirtschaftlich in ihrer Existenz vernichtet. Torsten Groß und Christian Jung erklären die Arbeit der Antifa und der zu ihrem Umfeld gehörenden Gruppen erst anschaulich mit vielen Beispielen aus Bayern und an der Münchner Stadt-Stasi, die mit der dort regierenden SPD eine untrennbare Einheit bildet, später auch am Beispiel Berlins. Nicht nur in München wird der Kampf gegen rechts bis in die kleinste Verästelung geführt.

Die Autoren haben in akribischer Kleinarbeit eine Fülle von Fakten und bislang unbekannten Arbeitspapieren, Listen und Hintergründen zuammengetragen, die es allesamt verdient hätten, der Öffentlichkeit auch in den Leitmedien präsentiert zu werden. Doch die schweigen zu dem lesenswerten Sachbuch. Denn wenn der Bürger erfährt, wie mit seinen Steuergeldern linke Gruppen finanziert werden, dann könnte das einen Aufschrei in der Bevölkerung zur Folge haben.

Eine ganze Armada von antifaschistischen, antirassistischen und migrationsfreundlichen Gruppen lebt davon, die Bürger zu indoktrinieren und ihre linken Vorstellungen von einer Welt ohne Grenzen endlich verwirklichen zu können.

DVD-Tipp zum Thema: Der Links-Staat: Die kommunalen Netzwerke von Christian Jung & Torsten Groß

Wer das Buch in Ruhe liest, der kommt spätestens dann aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn die Autoren sich an die Fersen jener von uns Steuerzahlern finanzierten Linksextremisten heften, die zum bewaffneten Kampf ins Ausland aufbrechen. Während die Sicherheitsbehörden jeden islamistischen Syrien-Heimkehrer mit Argwohn betrachten, haben jene, die im Kurdengebiet den Umgang mit Waffen und auch das Mordhandwerk erlernen, in Deutschland freie Fahrt und vollste Unterstützung der Behörden. Am Ende sehen die Autoren von Der Links-Staat rot für Deutschlands Zukunft. Denn viele etablierte Politiker arbeiten mit den Linksextremisten zusammen, als ob es selbstverständlich wäre. Und selbst der Bundesjustizminister gratuliert jenen, die »Deutschland verrecke« skandieren.

Am Ende schreiben die Autoren, es liege an uns, ob die nachfolgende Generation weiter den Lichtschein der Freiheitsfackel sehen wird – oder die Dunkelheit des Totalitarismus (diesmal linker Prägung).

Weit mehr als 90 Prozent der Durchschnittsbürger werden von dem, was die Autoren hier zusammengetragen haben, nicht die geringste Kenntnis haben. Ihnen allen sollte man dringend die Lektüre des neuen Sachbuches Der Links-Staat empfehlen. Denn die Leitmedien werden sie über diese Entwicklung ganz sicher nicht objektiv aufklären. Sie sind schließlich mit diesen Zuständen schon längst zu einer linken Interessengemeinschaft verschmolzen.

15 Kommentare

  1. Die BRD-„Linken“ sind gar nicht links, die sind faschistisch.
    Sie kennen keine Arbeit und verachten den „kleinen Mann“ als „spiessig-reaktionaer“.
    Das einzige, was sie von der „Roten Front“ uebernommen haben, ist deren Brutalitaet gegen die eigenen Volksgenossen.

  2. Der Wahnsinn sozialistischen Denkens
    http://www.dzig.de/Der-Wahnsinn-sozialistischen-Denkens

    Heike Acker merkt in ihrer Inauguraldissertation „Marxistisches Denken in der Pädagogik“ auf Seite 248 [1] an:
    „Die Schriftsteller der Renaissance haben aber weder den Charakter des Gegensatzes noch seine Quellen näher bezeichnet. Wahrgenommen wurde lediglich der Konflikt, der sich zwischen der Weisheit und dem Edelsinn einiger Menschen und der Torheit und dem Egoismus vieler Menschen, insbesondere aber der Mächtigen und Reichen, auftat. Nur in der Sprache der Utopie sei es möglich gewesen, Hoffnungen auf die Überwindung der Gegensätze zu formulieren, die die ‘wahren Menschen zum Wahnsinn führten.’ “

    Warum?
    „Zweck der neuen Ideologie sollte es sein, Deutsche zu entzweien, gegen den Kapitalismus aufzubringen und auf diese Weise Wohlstand und Fortschritt in Deutschland zu behindern.

    Eine Analyse des deutschen Geistes war der Ausgangspunkt der Erfindung des Sozialismus. Wie muss eine Ideologie beschaffen sein, damit ihr viele Deutsche hinterherlaufen, ohne zu bemerken, dass sie ihren eigenen Interessen schaden?

    Sie muss weitgehend unverständlich sein; Sie muss widersprüchlich sein; Sie muss eine historische Kontinuität beschreiben; Sie muss grundlegende Antagonismen behaupten;

    Zudem, so Pitt, habe man eine Saulus-Paulus-Gestalt geschaffen und dafür den Unternehmersohn Friedrich Engels angeworben. Engels, ‘not one of the brightest’, wie Pitt vermerkt, sei für die Idee des Sozialismus, die er für originär gehalten habe, begeistert worden und habe bereitwillig die Rolle des finanziellen Mentors des armen Karl Marx angenommen, und damit dessen Coverstory gestützt.“

    Es bleibt demnach den Lesern überlassen, zwischen Utopie und Alltag, zwischen Aprilscherz und Pragmatismus zu unterscheiden, um sich dem Wahnsinn sozialistischen Denkens zu entziehen. [2] [3]

    Quellen:
    [1] http://www.kurzlink.de/Heike-Acker
    [2] http://www.kurzlink.de/Karl-Marx
    [3] http://www.dzig.de/Johannes-Rothkranz-Superlogen-regieren-die-Welt

    • “… einige nennen es Marxismus (Bolschewismus), ich nenne es Judaismus.”
      – Rabbi Steven Wise am 5. Mai 1935 –

      “… die Zukunft der jüdischen Rasse liegt im internationalen Kommunismus.”
      – Georg Marlen, in “Stalin oder Trotzky”, S.414, NY 1937 –

      “… die bolschewistische Revolution in Russland war das Werk jüdischer Planung und Unzufriedenheit. Unser Ziel ist jetzt eine Neue Weltordnung. Was in Russland so hervorragend funktioniert hat, soll für die ganze Welt zur Realität werden.”
      – The American Hebrew, 10. Sept. 1920 –

      “… Deutschland ist der größte Feind des Judaismus und muss mit tödlichem Hass verfolgt werden. Unser Ziel ist daher eine gnadenlose Kampagne gegen alle Deutschen, eine komplette Vernichtung dieser Nation und eine Wirtschaftsblockade gegen jeden Deutschen, deren Frauen und Kinder.”
      – der jüdische Professor Kulischer, Oktober 1937 –

    • „Ich jedenfalls habe das Weltjudentum gezwungen, die Maske fallen zu lassen, und selbst wenn unsere Anstrengungen fehlschlagen, so wird es sich nur um einen vorübergehenden Fehlschlag handeln, denn ich habe der Welt die Augen geöffnet über die jüdische Gefahr.“ – Adolf Hitler, 13. Februar 1945

      https://youtu.be/Aa2NRVTKUds

  3. „Links macht einfach Unrecht mit einfachen Worten zur Freiheit.
    Rechts muss sicht auf etwas stützen.“

    Aber die Mitte wird ein fetter Ranzen als Buddha wohl kaum symbolisieren .. CDU ist nämlich eine Linkspartei

    .. und wenn Politker vor 30 Jahren in der CDU sprechen, dann sagen sie heute das aus, was nicht vorhanden ist.

    Im Allgemeinen wird mit links das Unrecht geschafft – nicht mit rechts. Man sieht es und man muss aufmerksam sein. Wenn man heute belogen wird, dann meist mit schönen Worten.

  4. „Links macht einfach Unrecht mit einfachen Worten zur Freiheit.
    Rechts muss sicht auf etwas stützen.“

    Aber die Mitte wird ein fetter Ranzen als Buddha wohl kaum symbolisieren .. CDU ist nämlich eine Linkspartei

    .. und wenn Politker vor 30 Jahren in der CDU sprechen, dann sagen sie heute das aus, was nicht gegeben ist.

    Im Allgemeinen wird mit links das Unrecht geschafft – nicht mit rechts. Man sieht es und man muss aufmerksam sein. Wenn man heute blogen wird, dann mit schönen Worten und links.

  5. Wenn dieses Buch die Köpfe der Menschen erreicht!
    Wenn es so wichtig ist, dass dies geschieht, dann sollte man alles tun, damit es ankommt!
    Vorneweg die Rechteinnhaber und die, die es finanzieren weil sie es wirtschaftlich können und ein berechtigtes Interesse haben.
    Jeder so wie er kann aber mit der richtigen Reihenfolge und nicht mit vagen Hinweisen oder/und im konjunktiv wenn
    es “ Ernst “ wird.
    Interessant hört es sich an, genau wie die Reden der Parteien vor der Wahl.
    Ich werd es auf jeden Fall mal anlesen.

  6. Gibt es bald ein Neu-Aleppo in Deutschland?

    13/11/2016

    Manchmal denkt man, in dieser irren „Republik“ kann es nicht noch irrer werden, und siehe da:
    Im Handumdrehen wird man wieder eines Besseren belehrt.

    titel-gruen-pol

    Wirklich verblüffend: Heimat, Vaterland und Abendland sind für den Grünen-Gutmenschen-Politiker Kurt Edler, Pseudo-Utopien,
    ein Neu-Aleppo mitten in Deutschland hingegen aber nicht!
    Gutmenschen sagen Schokokuss statt Negerkuss, haben Verständnis für Terroristen und kommen sich mutig vor, wenn sie Hitler schlecht finden.
    Sie sind die Gutmenschen – und sie glauben, die Welt wäre schlechter dran ohne sie. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sie quälen und sie nerven uns. Und es ist höchste Zeit, sie loszuwerden – mehr hier..!

    So hat auch der Gutmensch Kurt Edler von den Grünen meinen Glauben an die Vernunft und die Menschheit aufs Neue erschüttert.
    Der Grünenpolitiker gab der Welt am Sonntag ein Interview, das den Boden der Realität bis in die schwindelerregendsten Höhen verlässt.
    Aber der Reihe nach.
    Grüne Wahnvorstellungen von Neu-Aleppo in Deutschland

    Ein Artikel von Andreas Falk, Autor des Buches: Naziwahn – Erstveröffentlicht bei Pravda.tv –
    Mein Dank an Jan van Helsing, sagt Maria Lourdes!

    Laut der Welt ist Edler ein „Querdenker“, der „den Finger gerne in die Wunde legt“.
    Nun gut, man kann eine solche Realitätsentfremdung auch als Querdenken bezeichnen – ich würde andere Worte wählen. Vielleicht legen wir aber nun mal bei Herrn Edler den Finger in die Wunde und analysieren einige seine Thesen.

    Welt am Sonntag: „Herr Edler, die Flüchtlingsproblematik sorgt für großen Unmut. Immer mehr Bürger glauben, dass Islamismus und Integration ein zwangsläufiger Gegensatz in Deutschland sind.“

    Edler dazu: „Ja, aber das ist Quatsch. Integration ist aus Sicht der deutschen Lebenswelt kein elementares Bedürfnis, weil sich die Stammbevölkerung selber völlig desintegriert hat.“

    Ach, so ist das. Die Stammbevölkerung hat sich desintegriert. Nun frage ich mich, wie so etwas überhaupt geht. Wie kann sich eine Stammbevölkerung, also die einheimische Bevölkerung, desintegrieren? Mal davon abgesehen, dass sich eine einheimische Bevölkerung überhaupt nicht integrieren muss, da sie Heimrecht besitzt, ist die Aussage von Herrn Edler völlig sinnbefreit.

    Die Deutschen können sich gar nicht desintegrieren, weil sie sich erst gar nicht integrieren müssen. Das ist nun mal die Wahrheit.
    Die Deutschen haben in Deutschland Hausrecht! Auch wenn das Grünutopisten nicht gerne wahrhaben wollen.

    Gehen wir weiter. Edler hat nämlich eine hervorragende Idee, wie wir all unsere Probleme ganz einfach lösen können:
    „Warum richten wir nicht in Vorpommern ein Neu-Aleppo ein? Mit vielen fähigen Leuten aus unserem Land und aus Syrien. Dann zeigen wir, dass das, was die britischen und irischen Auswanderer im Nordosten der USA geschafft haben, auch bei uns möglich ist.“

    Ja, warum denn eigentlich nicht? Ein Neu-Aleppo ist doch genau das, was uns in der irren BRD noch fehlt. Am besten wird dann gleich der Bundestag dorthin verlegt und Neu-Aleppo wird die neue Hauptstadt. Das wäre doch ein Zeichen für „Integration“.

    Hilfe, ich bin in einem Alptraum! Wer weckt mich auf?

    Doch der Alptraum ist leider Realität. Abgehobene Gutmenschen versuchen eine neue Welt zu bauen, und dabei kommt es immer zu den gleichen, inhaltlichen Fehlern – so wie der erneute Vergleich zwischen den USA und Deutschland. Ganz ehrlich: Ich kann diesen blödsinnigen Vergleich, dem ich schon im Naziwahn einige Zeilen widmete, nicht mehr hören oder lesen…

    Hinweis: Wir leben aktuell in einer Zeit des Wahns, einer Zeit, in der jeder zum Nazi, Rechtsradikalen und Unmenschen erklärt wird, der das abgedrehte, weltfremde Weltbild der linksaffinen Meinungsdiktatoren nicht mitheuchelt…mehr hier …!

    Die USA sind ein Land, das den Ureinwohnern auf gewaltsame Weise geraubt wurde und in der heute eine Mischbevölkerung – bestehend aus den Nachfahren der Einwanderer und neuen Einwanderern – lebt. Es handelt sich um ein reines Einwanderungsland. Deutschland ist hingegen ein Land, das seiner Urbevölkerung (noch) gehört, also mit den USA keineswegs vergleichbar.

    Das ist wie ein Vergleich von Erbsen mit Melonen – mal davon abgesehen, dass in Deutschland auch flächenmäßig viel weniger Platz vorhanden ist und die Einwanderer in die USA von damals nicht mit den Einwanderern nach Deutschland von heute vergleichbar sind.
    Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

    Aber von solchen Überlegungen will ein visionärer Grünenpolitiker wohl eher nichts wissen. Richtigerweise stellt Edler in dem Interview weiterhin fest, dass sich zunehmend mehr Menschen einsam fühlen. Daraus entstehe eine „Sehnsucht nach Vertrautheit“.
    Soweit stimme ich voll zu, doch dann wird es schlagartig wieder abstrus, denn er sagt: „Und daran binden sich so Pseudo-Utopien wie Heimat, Vaterland oder Abendland. Wie albern ist allein das Wort? Das Abendland ist längst untergegangen.“

    Heimat, Vaterland und Abendland sind also Pseudo-Utopien, ein Neu-Aleppo mitten in Deutschland hingegen aber nicht. Diese „Logik“ ist wirklich verblüffend. Und das Abendland ist sowieso schon längst untergegangen… Es ist also gar nicht im Niedergang, sondern schon längst hinweggefegt, lässt uns Edler wissen.

    Nun ja, wenn wir uns mit all den abendländischen Errungenschaften – vor allem in den Bereichen des technischen und kulturellen Fortschritts – beschäftigen und uns hingegen Herrn Edlers Ausführungen ansehen, so könnte man ihm tatsächlich Glauben schenken.
    Die Phantasien des Grünenpolitikers haben nun wirklich nichts mit den geistigen Errungenschaften des Abendlandes gemein. Man erkennt einen deutlichen Qualitätsunterschied.

    Wir wissen nun immerhin, dass Herr Edler kein großer Anhänger von althergebrachten Wertvorstellungen ist, und folgerichtig glaubt der „Islamismus-Experte“ ebenfalls nicht, dass die zukünftigen Konflikte durch verschiedene kulturelle Prägungen oder Religionen entstehen könnten.

    Er vertritt dazu folgende Meinung:

    „Die neuen Konfliktlinien werden aber weder entlang der nationalen Herkunft noch entlang der Religionszugehörigkeit laufen, sondern entlang eines viel mächtigeren Musters, und das ist der Lebensstil…

    …Der Lebensstil tangiert den Kern der menschlichen Freiheit und Selbstbestimmung. Die Zugehörigkeit zu einer Lebensstilgruppe wird den Ausschlag geben. Leitkultur für alle ist demgegenüber eine reaktionäre Uniformitätsvorstellung, der man nicht anhängen sollte. Leitkultur ist ein diskriminierender Begriff, der nur dazu dient, jemandem zu sagen, dass er dazu gehört oder, dass er „kulturfremd“ ist – so, wie es von der AfD als Wort benutzt wird. Damit wird auch die Nazivokabel von der Artfremdheit bewusst aufgerufen.“

    Ob der Lebensstil tatsächlich das mächtigere Mustert ist, darf bezweifelt werden. Ideologien und Lebensstile sind meist nicht langlebig, Kultur und Zugehörigkeitsgefühle hingegen schon. Und natürlich bedarf es einer Leitkultur, damit Integration überhaupt gelingen kann, sonst ist es ja logischerweise keine Integration. Aber Herr Edler will davon nichts wissen und schmeißt dann lieber noch mit linken Kampfbegriffen wie „Nazivokabel“ um sich.

    Ohne eine Integrationspflicht und eine Leitkultur wird es auf Dauer nicht gehen. Auch das in diesem Zusammenhang immer wieder beschworene Grundgesetz kann das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Kultur nicht ersetzen.

    Natürlich werden das einige Menschen – vornehmlich linksgrün angehaucht – anders sehen. Laut Herrn Edler sind es ja wir Deutschen selbst, die sich desintegrieren und in ihrer Sturheit an überholten Werten wie Heimat und Vaterland (in anderen Ländern selbstverständliche Werte) festhalten, anstatt endlich damit anzufangen, Neu-Aleppo aufzubauen. Aber ob diese spezielle Meinung wirklich etwas mit der Realität zu tun hat? Ich glaube nicht!

    Am Ende müssen wir feststellen, dass Herr Edler in einer Fantasiewelt lebt. Identitätsstiftende Größen wie Heimat und Kultur werden weder die Deutschen noch die Zuwanderer wirklich aufgeben. So ist der Mensch nun mal.

    Die Ausnahme bilden lediglich ein paar schräge Vögel, die in ihrem eigenen geistigen Parallel-Universum leben und meinen, dieses der Allgemeinheit überstülpen zu müssen.

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