Die Reaktionen des deutschen Mainstreams auf den Wahlsieg von Donald Trump sind bezeichnend. Es hat sich gezeigt: Deutschland ist nicht einfach ein Vasall der USA, sondern ein wesentlicher Motor des Neoliberalismus. Doch damit steht das Land im Herzen Europas zunehmend alleine da.

Jean-Jacques Rousseau, einer der großen europäischen Aufklärer war es, der der letzten französischen Königin Marie Antoinette den Ausspruch in den Mund gelegt hat, “Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann keinen Kuchen?” Sie soll dies am Vorabend der französischen Revolution gesagt haben.

Der Satz ist zum sprachlichen Sinnbild für einen Zustand der Entfremdung der Eliten und dem von ihr regierten Volk geworden. Er steht für die völlige Ignoranz gegenüber Bedürfnissen und Fakten einer sich in Selbstbezüglichkeit ergehenden Führungsschicht, durch die das historische Ereignis der Revolution überhaupt erst möglich wurde.

Was nicht in den Bereich der Legenden gehört, ist, dass es Marie-Antoinette war, die sich für eine militärische Lösung entschieden hatte und die Ständeversammlung in einem Staatsstreich auseinandertreiben ließ. Das Ergebnis war ein verstärktes Aufbäumen, das den raschen Untergang des Ancien Régime bedeutete. Auch heute glaubt die politische Elite mit einem kräftigen militärischen Einsatz, könne wieder Ruhe (nicht zu verwechseln mit Frieden) hergestellt werden. Wobei mit jedem Tag offensichtlicher wird, wie diese Strategie genau das Gegenteil bewirkt. Man muss keine zehn Semester Psychologie studiert haben, um den Mechanismus zu verstehen.

Doch auch wenn die Parallelen zur Gegenwart offenkundig sind, Geschichte wiederholt sich nicht, jedenfalls nicht eins zu eins. Das Wissen darum, dass sich die westlichen Eliten völlig von der Lebensrealität der Mehrheit entkoppelt haben, ist jedoch auch heute wieder das bestimmende Thema. Und das Gefühl, am Vorabend der Neuordnung von Welt zu leben, wurde mit der Wahl Trumps zum Präsidenten der USA noch einmal verstärkt. In diesen Momenten der Erschütterung der bestehenden Ordnung zeigen sich ganz deutlich die Gestelle und Gerüste, auf denen diese Ordnung aufbaut. Für einen Moment funktioniert die Bühnenmechanik nicht und die Technik wird sichtbar, die eigentlich eine Realität vorgauckeln soll. Das ist am Mittwochmorgen passiert, als das Ergebnis der Wahl in den USA feststand. Diese Momente der Erschütterung der Mechanik ereignen sich immer häufiger. Ihre Frequenz nimmt zu. Das bedeutet, es stimmt was ganz grundlegend nicht.

Buchtipp zum Thema: Great Again! von Donald J. Trump

Durch die Erschütterung im allgemeinen Gefüge der Politik, die von der Präsidentenwahl ausging, konnte man für einen Moment das wahre Gesicht des deutschen Establishments erkennen. Der häufig erhobene Vorwurf, Deutschland sei ein Vasallenstaat, muss angesichts der aggressiven Reaktionen in Politik und den Mainstreammedien fallengelassen werden.

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert ein Bekenntnis Trumps zur Bündnistreue und zur NATO, Merkel mahnt die Achtung der Menschenrechte an und mischt gleich noch die sexuelle Identität mit unter, die gar nicht zu den Menschenrechten gehört, und verrät damit ihre Unkenntnis. Der ökonomische Populist und deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sorgt sich um die Unabhängigkeit der FED, der US-Zentralbank und warnt seinerseits vor Populisten. Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der gerade für das Bundespräsidentenamt als Kandidat gehandelt wird, verliert jeden diplomatischen Anstand und gratuliert gar nicht erst zur Wahl. Damit disqualifiziert er sich für jede Aufgabe, die diplomatisches Feingefühl erfordert. Vermutlich wird er dennoch ins Amt gehievt, schließlich entscheidet in einem Ancien Regime nicht die Qualifikation, sondern das Netzwerk.

Doch was erklärt diese politischen Amokläufe?

Auf dem neuen Spiegel-Cover sieht man Trump als Meteor auf die Erde zurasen und das Ende der Welt (wie wir sie kannten) wird verkündet, der Stern malt die Zukunft in düsteren Bildern, die Zeit beschimpft wieder einmal die Wähler und die SZ macht in Schnappatmung. Der Springer Verlag braucht tatsächlich einen halben Tag, um sich zu ordnen, aber dann geht das Bashing dort auch los.

Nach einer fast einjährigen katastrophalen Berichterstattung zur US-Wahl, die in einem prognostischen Desaster ihren Höhepunkt fand, halten die Medien des Mainstreams nicht eine Sekunde lang inne, sondern halten am Niedergang ihrer Qualität fest und versuchen, das ohnehin schon niedrige journalistische Niveau noch weiter zu unterbieten.

Was erklärt diesen medialen Wahnsinn?

Plötzlich fallen Vertretern aus Politik und Medien Fakten zu den USA ein, die, wären sie vor zwei Wochen geäußert worden, man als völlig verirrten Antiamierkanismus abgetan hätte.

Was ist passiert?

Belastbares an Fakten, was sich ereignen und was Trump tun wird, gibt es kaum, schließlich wurde der Wahlkampf schmutzig und nicht als Diskussion und argumentativer Austausch geführt. Es gibt das Programm und ein recht kurzes Statement nach der Wahl, in dem sich Trump bei seinen Wählern und auch bei Hillary Clinton für ihr Engagement für die USA bedankt, seinen Willen bekundet, die Parteien zu versöhnen und Präsident aller Amerikaner zu sein.

Er bekennt sich dazu, eine Regierung bilden zu wollen, die den Bürgern dient und er kündigt ein groß angelegten Infrastrukturprogramm an, ein Projekt des nationalen Wachstums. Außenpolitisch setzt er ebenfalls auf Versöhnung. Trump will zwar US-Interessen verfolgen, anderen Ländern aber partnerschaftlich und nicht konfrontativ begegnen. Das war es eigentlich auch schon. Klingt erstmal nicht nach dem durchgeknallten Psychopathen, als der er dargestellt wurde sondern recht vernünftig. “Die vergessen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht länger vergessen sein”, ist der emotionale Höhepunkt seiner kurzen Rede.

Was löst da den politisch-medialen Amoklauf in Deutschland aus? Was verleitet Nachrichtenformate wie die Tagesschau, welche die US-Wahl grotesk schlecht begleitet haben, vier Tage nach der Wahl einen Artikel einzustellen, in dem von einem Anstieg rassistischer Gewalt in den USA nach der Wahl Trumps die Rede ist, mit grotesk schlechtem Journalismus also einfach weiter gemacht wird. Kein seriös zu nennendes Nachrichtenmagazin würde sich zu so einer Aussage hinreißen lassen, denn keine seriös zu nennende Quelle könnte das belegen.

Die Spurensuche führt wie so oft über das, was nicht gesagt wurde. Über einen wichtigen Aspekt in Trumps Wahlkampf wurde hierzulande praktisch nicht diskutiert. Trump hat angekündigt, Arbeitsplätze wieder in die USA zurückholen zu wollen. In diesem Zusammenhang sagte Trump China den Kampf an. Schutzzölle stehen auf Trumps politischer Agenda. China, das ist bekannt, produziert mehr, als es konsumiert. Es exportiert und hat sein enormes Wachstum in den letzten Jahren zum großen Teil dadurch erzielt. Allerdings setzt China inzwischen vermehrt auf den eigenen, riesigen Binnenmarkt und verabschiedet sich zunehmend von dem Modell des Exports als Basis für das eigene Wachstum.

Doch es gibt ein Land in dieser Welt, das genau dieses Modell zum Non-Plus-Ultra erklärt hat und in dessen Medien der Titel “Exportweltmeister” wie das goldene Kalb vergöttert wird. Trump, und das hat noch kein amerikanischer Präsident nach dem zweiten Weltkrieg gewagt, gefährdet das für den Rest der Welt asoziale deutsche Geschäftsmodell, das kurz gesagt darin besteht, die hiesige Arbeitnehmerschaft unter der Knute geringer Löhne bei hoher Produktivität zu halten, damit im Ausland billig verkauft werden kann. Das führt dazu, dass dort die Arbeitslosigkeit steigt. Deutschland betreibt die Destruktion der Europäischen Union, insbesondere der Eurozone und sitzt international wegen seiner Überschüsse immer wieder auf der Anklagebank, über die es Wachstum auf Kosten des Wohlstandes in anderen Ländern generiert, an dem aber die lohnabhängig Beschäftigten nicht angemessen teilhaben dürfen. Sonst bricht das deutsche Geschäfts-Modell in sich zusammen.

Internationale Liberalisierungsabkommen wie TTIP sind mit Trump dankenswerterweise tot.

Mit Trump wird plötzlich aber auch etwas sichtbar, was bisher verdeckt geblieben ist. Die Eliten Deutschlands sind eben nicht einfach ein Vasall der USA, sondern ein wesentlicher Motor, die die aktuelle Spielart des Neoliberalismus weltweit verankern möchten, wie sie die damit notwendige einhergehende Militarisierung und das Auseinanderdriften von Gesellschaft begrüßen. Der Konsens hierzu erstreckt sich dabei über alle Parteien und über das gesamte mediale Spektrum. Es gibt in allen Parteien und in vielen Medien einzelne Protagonisten, die für eine andere Politik stehen, in ihrer Gesamtheit tragen alle Parteien und die gesamte Medienlandschaft die neoliberale Agenda mit.

Mit Trump zeigt sich auch, wie sehr die deutschen Eliten politisches Denken zugunsten von PR und Marketing aufgegeben haben. Es geht, jeder fühlt und weiß das, längst nicht mehr um die Suche nach Alternativen und einen Ausgleich der Interessen der gesellschaftlichen Gruppen im Kompromiss, sondern nur noch um die möglichst positive Vermarktung einer angeblichen Alternativlosigkeit, die zulasten der Mehrheit geht. Das kann nicht gut gehen.

Die durch Trump ausgelöste Erschütterung zeigt aber auch, es gibt in Deutschland keine linke Alternative zu einem Donald Trump. Die Linke hat unter dem Eindruck des Zerfalls der Sowjetunion in den 90er Jahren aufgehört, die Verteilungsfrage zu stellen und sie durch Fragen der der Partizipation und Inklusion ersetzt. Regenbogenflagge statt roter Fahne sozusagen. Das war ein historischer Fehler, wie sich jetzt zeigt. Die Antifa schwingt in einer Anti-Trump-Demo Fahnen vor der US-Botschaft in Berlin fordert Frieden und die Einhaltung des Völkerrechts. Die Peinlichkeit, die Hilflosigkeit und das politische Unwissen, die sich darin ausdrücken, schmerzt schon physisch. Die Linke in Deutschland ist ein kleiner Haufen Systemkonformlinge. Mit Trump werden sich mehr Forderungen gerade linker Strömungen erfüllen als sie es unter Obama taten und mit Clinton tun würden.

Buchtipp zum Thema: TRUMPLAND – Donald Trump und die USA von Walter Niederberger

Deutschland, seine Parteien und Gruppierungen sind ein zentraler Motor des neoliberalen Projekts der Umgestaltung der Welt. So ist die Reaktion auf die Wahl Trumps stimmig zu erklären. So ist zu erklären, warum es Schrecken auslöst, wenn der angehende amerikanische Präsident Versöhnung mit Russland ins Aussicht stellt. Für einen Moment wurde der Vorhang weggerissen. Friede und Versöhnung mit Russland? Ein für die deutsche Verteidigungsministerin, für Politiker aller Parteien und Feuilletonisten, für die Antifa und linke Gruppen ein furchtbarer Gedanke. Besser lässt sich strukturelle Aggression nicht entlarven.

Das Bild vom bösen Russen, der seine gierige Hand in Richtung friedliebendes Europa ausstreckt wird beschworen. Dabei muss man schon ausgesprochen kenntnisarm im Hinblick auf die Entwicklungen in der Russischen Föderation gehalten worden sein, um irgendwie sowas wie eine russische Bedrohung erkennen zu können. Russland entwickelt gemeinsam mit anderen Staaten riesige Projekte der Vernetzung und des Austauschs. BRICS, neue Seidenstraßen, Zollunion und Shanghai-Group sollen hier nur als Stichworte genannt sein. Angesichts dieser riesigen Projekte zu glauben, Russland könnte auf die Idee kommen, Litauen zu überfallen und dort einzumarschieren, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Aber von dieser Lächerlichkeit ist der politische Diskurs in Deutschland geprägt.

Im Grunde müssten gerade die Deutschen einen US-Präsidenten begrüßen, der nicht bereit ist, Europa in nuklearen Staub zu verwandeln. Clinton wäre dazu bereit gewesen. Die TTIP-Gegner müssten ihn begrüßen. Clinton hätte an TTIP festgehalten. Die Kriegsgegner müssten ihn begrüßen. Clinton hätte wie auch Obama jedes Völkerrecht gebrochen und an der Idee einer Idee der USA, über allen anderen Völkern und Nationen zu stehen festgehalten.

Dass das nicht passiert, zeugt von einer politischen Unbildung der Deutschen, die erschreckend ist.

Die letzte französische Königin Marie-Antoinette war in ihrer Herkunft Deutsche. Die russische Zarin Katharina die Große übrigens auch. Ihr Name steht für das Aufblühen der russischen Kultur und Nation. Deutschland, das hat diese Präsidenten-Wahl auch gezeigt, muss sich entscheiden. Im Moment steht Deutschland für ein Festhalten an der neoliberalen Agenda und damit ganz explizit gegen jedes Projekt, das auf Befriedung abzielt. Aber Deutschland steht damit auch zunehmend allein. Sollen wir daran festhalten? Deutschland wieder über alles? Das kann nicht gut gehen.

19 Kommentare

  1. McCain an Trump: Wehe Sie schließen Frieden mit Russland!

    McCain an Trump: Wehe Sie schließen Frieden mit Russland!

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11Setzen Sie sich besser hin, dies wird Sie schockieren. (…nicht…)

    Gestern berichteten wir über das Telefongespräch zwischen dem designierten US-Präsidenten Trump und dem russischen Präsidenten Putin, in welchem der amtierende und der kommende Präsident die Notwendigkeit besprachen, die Differenzen zu überwinden und konstruktivere Beziehungen für die Zukunft anzustreben.

    Ernsthafte Beobachter der wachsenden Spannungen zwischen den USA und Russland des vergangenen Jahres haben sich offen besorgt über den Ausbruch eines Atomkriegs gezeigt. Rund 300.000 NATO-Truppen stehen an Russlands Grenzen, Sanktionen schaden Unternehmern auf beiden Seiten. Ein normaler Mensch würde das leichte Tauwetter im Kalten Krieg 2.0 als frühen positiven Indikator des Endes der Obama-Ära sehen.

    Senator John McCain (Republikaner aus Arizona) sieht das anders.

    In einer heute veröffentlichten glühenden Stellungnahme, in Reaktion auf das Telefongespräch zwischen Trump und Putin, verurteilte Senator McCain jedwede Bemühungen des designierten Präsidenten Trump, eine gemeinsame Basis mit Putin zu finden.

    Jeder Behauptung Putins, er würde die Beziehungen mit den USA verbessern wollen, müsse energisch entgegengetreten werden, schreibt McCain. Er erläutert:

    In solche Aussagen sollten wir so viel Vertrauen setzen, wie in jede andere Aussage eines ehemaligen KGB-Agenten der sein Land in die Tyrannei gestürzt, seine politischen Gegner ermordet, seine Nachbarn überfallen, Amerikas Verbündete bedroht und versucht hat, die Wahlen in Amerika zu unterminieren.

    Interessant, dass der Republikaner McCain auf die Aussage aus dem Clinton-Wahlkampf zurückgreift – der eine, der sie die Wahl gekostet hat -, dass die Russen irgendwie den Ablauf der US-Wahl manipuliert hätten. Diese Behauptung war zu keiner Zeit mit Fakten belegt und Hillarys Behauptung, das 17 US-Geheimdienste mit ihr einer Meinung sind, erwies sich als gefährliche und törichte Lüge.

    Warum darf man Putin laut McCain nicht trauen?

    Wladimir Putin hat sich Bashar Assad bei seinem barbarischen Krieg gegen das syrische Volk wieder angeschlossen – mit umfassenden russischen Luft- und Raketenangriffen auf Idlib und Homs. Ein weiterer brutaler Angriff auf die Stadt Aleppo könnte bald folgen.

    Was McCain nicht anspricht ist, dass die Russenvon der syrischen Regierung eingeladen wurden und gemäß internationaler Gesetze operieren – im Gegensatz zu den US-Truppen in Syrien. Ach ja, und sie bekämpfen auch al-Kaida und ISIS, welche seit fünf Jahren versuchen Assad zu stürzen.

    Vielleicht ist McCain wirklich nur etwas empfindlich, nachdem er sich kürzlich in Syrien mit al-Kaida und ISIS getroffen hat?

    Nachdem in Washington nun Gerüchte umgehen, dass Neocons nach Beschäftigungsmöglichkeiten in der kommenden Administration Ausschau halten, wäre es für den designierten Präsidenten Trump dienlich, sich Gedanken über die wahre Natur der neokonservativen Bestie zu machen…

  2. Treffen hinter verschlossenen Türen – Soros trommelt zum „Krieg“ gegen Donald Trump

    Der Milliardär George Soros als Gast bei der „Clinton Global Initiative“ in New York; 27. September 2015
    Seit Sonntag beraten die Spitzen des demokratischen Establishments über neue Strategien nach der verheerenden Niederlage Hillary Clintons und darüber, wie sich eine Präsidentschaft Donald Trumps möglichst effektiv vom ersten Tag an bekämpfen lässt.

    Über die Verbindungen der vielfach gewalttätigen Anti-Trump-Demonstrationen in einigen US-amerikanischen Städten zu von Soros finanzierten Gruppen wie „Move On“ hat RT Deutsch bereits berichtet. Nun trafen sich auf Einladung der von Soros und dem Versicherungs-Mogul Peter Lewis gegründeten und einflussreichen „Democracy Alliance“ reiche Spender und hochrangige Vertreter des demokratischen US-amerikanischen Politestablishments.

    Bei dem Treffen hinter verschlossenen Türen, zu dem sich unter anderem Polit-Prominenz der Demokraten wie die Minderheiten-Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und die einflussreiche Senatorin Elizabeth Warren einfanden, handelte es sich um das erste bedeutende Zusammentreffen des liberalen Spektrums der US-amerikanischen Elite seit der Wahlniederlage Hillary Clinton im Rennen um das Weiße Haus vor einer Woche. Wie „Politico“ berichtete, ging es bei dem Treffen um die Planung eines „Kriegs gegen Donald Trump vom ersten Tag an“ und unter anderem darum, den „100-Tage Plan“ des designierten Präsidenten möglichst effizient zu „vereiteln“.
    Mehr lesen:NGO mit Verbindungen zu Clinton und Soros wiegelt zu Anti-Trump-Protesten auf

    Bei Trumps Plan für die ersten hundert Tage seiner Präsidentschaft handele es sich demnach, um einen „furchteinflößenden Angriff auf Präsident Obamas Errungenschaften“ und einen Affront „gegen die progressiven Visionen für eine faire und gerechte Nation.“

    Darüber hinaus ging es jedoch auch darum, den eigenen Politikansatz nach der Wahlniederlage Clintons zu analysieren und die entsprechende Rolle der „Democracy Alliance“ (DA) neu zu justieren. Die DA, ihre Spender und Sponsoren spielten in den vergangenen Jahren eine entscheidende Rolle, wenn es darum ging, die „institutionalisierte Linke“ im politischen System der Vereinigten Staaten zu gestalten. Dazu zählte insbesondere deren Ausrichtung auf Clinton, basierend auf der strategischen Annahme, dass Minderheiten und Frauen eine zunehmend bedeutsame Wählerschaft ausmachten.

    Dies ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass sich zumindest die weibliche weiße Wählerschaft bei den jüngsten Wahlen um das „Weiße Haus“ mehrheitlich für Trump ausgesprochen hat. Doch auch die US-amerikanischen Arbeiter machten den Demokraten einen unverhofften Strich durch ihr Wahlkalkül.

    Wahlanalysen würden nach Ansicht der Teilnehmer des Soros-Treffens nahelegen, dass auch Themen wie der Kampf gegen den Klimawandel bei den Wählern nicht in dem Maße verfingen, wie man sich erhofft hatte. Strategen der Demokraten äußerten denn auch folgende Ansicht während des elitären Treffens im hochpreisigen Mandarin Oriental Hotel zu Washington:

    Die DA als solche sollte in Frage gestellt werden. […] Es handelt sich um nicht viel mehr als einen Klub für eine handvoll reicher, weißer Spender und Gewerkschaftler, um Wein zu trinken und Memos zu lesen, während die Demokratische Partei um sie herum in Flammen aufgeht.

    Andere hochrangige Teilnehmer äußerten die Ansicht, dass es nun an der Zeit sei, das bislang genutzte politische Instrumentarium und den Ansatz der Liberalen im politischen System der Vereinigten Staaten „komplett zu überarbeiten“. Weitere Delegierte wiederum waren folgender Meinung:

    Wir müssen unsere Leute dazu bringen, in größerer Zahl an die Urnen zu gehen. Damit das passiert, brauchen wir Kandidaten, die die Menschen dazu inspirieren, am Wahltag auch zu wählen.

    Einen solchen kaum verhohlenen Angriff auf ihre Person dürfte Hillary Clinton wohl nicht sehr gerne hören, äußerte sie doch erst vor wenigen Tagen die Meinung, dass ihre Niederlage vor allem durch den FBI-Direktor James Comey verschuldet worden wäre. Dieser hatte wenige Tage vor der Wahl bekannt gegeben, dass die Bundesbehörde neue Ermittlungen gegen die Präsidentschaftskandidatin anstrengen würde. Allerdings hatte das FBI auch zwei Tage vor der Wahl diesbezüglich wieder einen Rückzieher gemacht.

    Gara LaMarche, der Präsident der „Democratic Alliance“, ordnete derweil die Niederlage in einen größeren Rahmen ein:

    Du verlierst keine Wahl, von der erwartet wurde, dass du sie gewinnst, und bei der es so viel zu verlieren gibt, ohne große Fehler gemacht zu haben, was Strategie und Taktik angeht.

    LaMarche, der neben dem US-amerikanischen Investor ungarischer Herkunft, George Soros, die Veranstaltung moderierte, ließ des Weiteren wissen:

    Die Bewertung [des Wahlausgangs] muss nun ohne Schuldzuweisungen und ausgestreckte Zeigefinger vonstattengehen, wie frustriert und verärgert einige von uns auch über unsere eigenen Verbündeten sein mögen. […] Es handelt sich um einen Prozess, den wir nicht überstürzen sollten, auch während wir uns für den Widerstand gegen die Trump-Regierung rüsten.
    Der US-amerikanische Linguistik-Professor und Intellektuelle Noam Chomsky, Mexiko-Stadt, Mexiko, 21. September 2009.
    Mehr lesen:„Arbeiter jahrzehntelang ignoriert“ – Noam Chomsky zum Wahlsieg von Trump

    Noch in der vergangenen Woche ließ der DA-Präsident via E-Mail wissen, dass das Treffen der Auftakt zu Beratungen darüber sein werde, „welche Maßnahmen wir gemeinsam in Angriff nehmen, um den kommenden Bedrohungen zu begegnen und die Macht zurückzuerlangen“. Mit dieser Aussage bezog sich LaMarche vor allem auf die „Midterm-Wahlen“ im Jahr 2018.

    Sollten die Demokraten mit der entsprechend zu entwickelnden Strategie tatsächlich erfolgreich sein, wäre Präsident Donald Trump bereits nach kurzer Zeit seiner Präsidentschaft eine sogenannte „lame duck“, denn etwa zu diesem Zeitpunkt stehen sowohl alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses, die für zwei Jahre gewählt werden, als auch 33 von 100 Senatoren und 36 von 50 Gouverneuren der US-Bundesstaaten zur Wiederwahl.

    Der demokratische Aktivist Raj Goyle, unter anderem Vorstand im Unternehmen SiX, beklagte, dass viele „liberale Aktivisten“ den Kontakt zu den „Bedürfnissen der Wähler aus der Arbeiterschaft“ verloren hätten, da sie sich vorrangig um die Großstädte an den Küsten scharen würden. Dies hätte bei den Wahlen geschadet.

    Damit stimmt er, wohl eher unfreiwillig, unter anderem mit dem international renommierten politischen Philosophen und emeritierten Linguistik-Professor Noam Chomsky überein. Dieser hatte der Demokratischen Partei in einem Interview unter anderem vorgeworfen, „die Arbeitnehmer und ihre Sorgen seit den 1970er Jahren aufgegeben“ zu haben.

    Vor den entscheidenden Wahlen hatte es offenbar eine Vorankündigung eines Treffens der DA gegeben, auf dem unter anderem das Thema „Können unsere Wahlen gehackt werden?“ erörtert werden sollte. Nach den Wahlen wurde das Diskussionsthema umformuliert und lautete nun: „War die Wahl 2016 gehackt?“

    Hillary Clinton selbst hatte es zumindest nach den Wahlen bislang tunlichst vermieden, ihren Misserfolg nun unter anderem den Russen in die Schuhe zu schieben, auch wenn die Bemühung dieser „Gefahr“ zum guten Ton der demokratischen Wahlkampfmaschinerie zählte. Der erneute Vorwurf hätte sich wohl auch möglicherweise als fataler Boomerang erwiesen, da es für dessen Richtigkeit schlichtweg keine Beweise gab. Stattdessen machte Clinton nun, wie eingangs erwähnt, den FBI-Chef James Comey für ihre umfassende Wahlniederlage verantwortlich.

    Abseits der Schuldzuweisungen an Dritte sucht man denn auch bisher bei Hillary Clinton vergeblich nach selbstkritischen Tönen. Aussagen, die beispielsweise auf eine vielfach attestierte Abgehobenheit des demokratischen Establishments gegenüber weiten Teilen des Wahlvolks verweisen würden, findet man bei ihr bis dato nicht.

    Während des Wahlkampfs hatte die demokratische Präsidentschaftskandidatin, statt nach dem direkten Kontakt zum desillusionierten Wahlvolk und einer zündende Kampagnen-Idee zu suchen, vielmehr offensichtlich auf die Unterstützung durch einen komplexen Computeralgorithmus gesetzt, so berichtet die „Washington Post“.
    Finanzinvestor George Soros vor einer Rede im
    Mehr lesen:Sorokratie: George Soros unter das politische Mäntelchen geschaut

    Der genutzte Algorithmus Namens Ada spielte demnach bei jeder strategischen Entscheidung der Kampagne Hillary Clintons eine entscheidende Rolle. So soll selbst die Entscheidung, die Pop-Ikonen „Jay Z“ und „Beyoncé“ in die Wahlkampfmaschinerie einzubinden, auf den mathematischen Vorgaben Adas beruht haben. Den einen oder anderen mag es bei der Vorstellung gruseln, dass sich möglicherweise auch eine Präsidentin Clinton in ihren politischen Entscheidungen auf die Vorgaben des Superalgorithmus verlassen hätte. Viele mag es wiederum beruhigen, dass die Komplexität menschlicher Entscheidungen und gedanklicher Prozesse offensichtlich noch nicht vollends durch Computer kalkulierbar ist.

    Eines macht das Treffen der reichen Spender und es demokratischen Polit-Establishments jedenfalls sehr deutlich: Die Verlierer der Wahl sind keineswegs gewillt, wie etwa Hillary Clinton nach ihrer Niederlage verlauten ließ, dem designierten US-Präsidenten Donald Trump eine Chance zu geben. Das, was den Republikanern – zu Recht – nach dem Wahlerfolg Barack Obamas vorgeworfen wurde, nämlich die Totalblockade seiner Politik und Regierung, ist nun unter umgekehrten Vorzeichen für die Präsidentschaft Trumps vorgesehen. Ob dies im Interesse der US-Bürger ist, darf angezweifelt werden.

  3. @ Michael Klemm:

    Ihre Bemerkungen über den moralischen Verfall in Deutschland und dessen wirtschaftliche Folgen sind zweifellos zutreffend! Das allzu verlotterte geistig-kulturelle Klima in Deutsch-Multikultistan färbt leider auch zusehends auch auf die indigene Bevölkerung ab!
    Das ist allerdings auch kein Wunder, wenn Politik und kurzsichtige Profitgier der Wirtschaft Leistung nur noch bestrafen während eine überbordende Monsterbürokratie die letzten innovativen Köpfe Deutschlands auch noch ins Ausland verjagt.

  4. Ich erinnere; das plötzliche Erscheinen eines Gorbatschow, und ein Einmarsch in ein ausscherendes Ostblockland war somit kaum noch möglich. Das war das Ende des Ostblocks 1990.
    Nun ist das völlig Unmögliche eingetreten. Mit Trumph ist nun kein Einschreiten mehr möglich, wenn ein EU-Land ausschert oder aus der NATO austritt. Im Gegenteil; Trumph reiste zuerst in das Brexit-Land England. Jetzt erst ist eine nationale Revolution in der EU und in Deutschland machbar. Äußerst Schade, daß Deutschland augenblicklich noch nicht so weit ist.
    Nun müssen wir sehr schnell mit der Eliminierung, bzw Exekution der Massenflutkanzlerin, den brd-Großuhu, den Satan in Rollstuhl, Panzeruschi usw. beginnen.
    Trump ist der ausgespielte Trumpf zur nationalen Weltrevolution; leider ein zu großer Artikel im National-Journal:

    http://concept-veritas.com/nj/16de/politik/18nja_die_trump_revolution.htm

  5. Was ein Unsinn, bezüglich BRD und Exportweltmeister.

    Was wir hier an der Stelle erwirtschaften, fließt, wegen Bretton Woods, direkt in die USA. Unser Exportüberschuß trägt wesentlich dazu bei, daß die USA Kriegsmacht spielen können, weil sie sich über Bretton Woods mehr Import als Export erlauben können. Bis Richard Nixon die Teilgolddeckung des Dollar illegal beendete, wurde jeder „Rückflußdollar“ zu 1/4 in Gold „verwandelt“, so entstanden die Goldvorräte der Bundesbank. Seit dem Ende der Teilgolddeckung fließen die Exportgewinne trotzdem weiterhin in die USA. Das muß unbedingt anhalten, weil ansonsten die USA kollabieren, mit dem Schuldenberg und Exportdefizit. Nicht grundlos wurde daher immer wieder angeführt, die USA führten Kriege um den Dollar als Weltwährung zu erhalten = Bretton Woods. Sowohl Irak 2003, als auch Libyen 2011 werden hier sofort genannt.

    Völlig verkannt wird weiterhin das „wir“ die EUdSSR, den „gemeinsamen Binnenmarkt“, nicht erschaffen haben. Beginnend mit der Montan Union – EG – EUdSSR, wurde dies von unseren „guten“ Freunden ersonnen, um uns zu schaden / unter Kontrolle zu halten. Der Euro wurde uns 1990 als Preis für die Teileinheit aufgezwungen. Griechenland war davon so begeistert, es hat sich von Goldman Sucks reinschummeln lassen.

    Aber ja, die Deutschen sind schuldig, Gott wie verblödet kann man sein?

    Denn wer das ernsthaft heute behauptet, der sagt das gleichzeitig über beide Weltkriege. England war 1914 pleite,während „wir“ wie Weltmeister exportierten, „toootaaal asozial“ halt. Schön wenn man da einen Krieg starten kann, den man seit 15 Jahren vorbereitet hat. 20 Jahre später war die deutsche Wirtschaft wieder „asozial“ und exportierte, trotz Sanktionen der heutigen „guten Freunde“, immer mehr. Die USA verloren Märkte in Lateinamerika deshalb, während der New Deal keinerlei Erfolge brachte. Schön wenn man dann einen Krieg aus dem Hut zaubern kann, den man seit 1919 vorbereitet hat und damit sein Wirtschaft saniert. „Schön“ wenn Deutsche sich 2016 hinstellen und das Geschäft der „guten Freunde“ besorgen.

    Für alle Mückengehirne eine Erinnerung. 2010, als die „erste und einzige Rettung“ von Griechenland auf den Tisch kam, da war die erste Reaktion von Merkel folgende, jeder kann sich das als genaues Zitat im Netz suchen: „Ja da werden wir uns an die Verträge halten, eine Schuldenübernahme gibt es nicht, ist per Maastrichter Vertrag ausgeschlossen“. Dann kam die große Runde bei den „guten Freunden“ und die Meinung der guten Freunde aus Frankreich und England wurde zu Merkels Meinung. Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgte, der konnte noch erfahren, daß Merkel 2011 „geweint“ haben soll, als man sie dazu gebracht hat dem finalen finanziellem Untergang der BRD zuzustimmen = ESM.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/mysterioes-warum-hat-angela-merkel-bei-euro-krisensitzung-geweint/

    Ja, so sehen die Herren und treibenden Kräfte aus, die „Profiteure“.

  6. Man bringt einem alten Hund keine neuen Tricks bei.
    Die BRD-Toele war seit ihrer Geburt angeleint, dabei konnte ihr das „Ziehen“ nie ausgetrieben werden.
    Nimmt man die Leine nun ab, rennt das bloede Vieh auf die Strasse und wird ueberfahren.

  7. Das Herausarbeiten des Neoliberalismus als BRD-Ideologie ist gut. Der Welthandelsanteil der BRD liegt mit heute etwa 8% unter dem von 1913 = 12%. Aber die Kernfrage ist – was bleibt für den durchschnittlichen Deutschen davon übrig? Das durchschnittliche Vermögen pro Kopf liegt mit Euro 50.000 auf dem letzten EU-Platz. Ähnliches gilt für das verfügbare Einkommen.

    Gibt es Alternativen?
    Und wie sieht die Kommunikations-Strategie von AfD (oder NPD) aus? Die AfD scheint mir stark weichgespült zu sein! Weder eine klare eigene Positionierung noch deutliche Positionierung gegen das System.
    Bsp.: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-verbalen-entgleisungen-afd-leitet-massnahmen-gegen-raepple-ein.1544e55b-4cdd-4440-a421-114c2f0ef0f3.html

    Was lernen wir aus der Kommunikations-Strategie von Donald Trump? Der neue Befreiungs-Impuls Nr.37 ist da. http://www.befreiungspsychologie.info/2016/11/11/was-lernen-wir-aus-der-kommunikations-strategie-von-donald-trump-befreiungs-impuls-nr-37/

  8. durchgeknallte killary bald am ende!

    Quellen haben dem Magazin „The American Spectator“ erzählt, Dienstagnacht, nachdem Hillary ihre Niederlage realisiert hatte, bekam sie einen Tobsuchtsanfall. Beamte des Secret Service sollen gesagt haben, sie begann zu schreien und Obszönitäten und Fluchwörter von sich zu geben und auf die Möbel einzudreschen. Sie warf Gegenstände durch den Raum auf ihre Betreuer und Mitarbeiter. Sie war in einem völlig unkontrollierten Wutrausch.

  9. Ein trotz vereinzelter Flüchtigkeitsfehler brillanter Artikel, der mir aus der Seele spricht, wenn ich mit Vorschußlorbeeren für Herrn Trump auch etwas zurückhaltender operieren würde. Obama hat die in ihn gesetzten Aufbruchs- und Heilserwartungen schließlich auch nicht erfüllt!
    Gleichwohl: Der Wahlsieg Trumps hat unser neoliberales Establishment schwer erschüttert.
    Und was die Asteroiden-Metapher des „Spiegel“ angeht, würde ich mir sogar wünschen, daß Trump der Meteor sein möge, der die Herrschaft jener unbelehrbaren und unverbesserlichen „One-World-Dinosaurier“ beendet, die fremde Völker lieber mit Bomben „beglücken“, als sie so leben zu lassen, wie sie leben wollen!
    Aber ich bin Kummer gewöhnt und daher sparsam mit Vorschußlorbeeren…

  10. Der Artikel hat einen Gedankenfehler. Wir sind nicht Exportweltmeister, wegen geringer Löhne, sondern wegen besserer Produkte und das bereits vor dem EURO, vor der EU und vor der EWG. Wir können auch nichts dafür dass „Andere“ nicht so kreativ und fleissig sind. Da kann man noch so viele Milliarden in die mediterranen Länder pumpen, die haben eine andere Lebensauffassung und werden niemals unser Niveau erreichen, sie wollen es auch nicht und das sollte endlich faktisch akzeptieren. Sollen wir nun schlecher, oder fauler werden damit auch wir dem niedrigeren Niveau ankommen? Das wäre so, als würde sich die F1 nach den Langsamen richten und Mercedes mit einer zusätzlichen Bremse fahren müssen.

    • ….das war einmal. Mit dem Verfall der Werte in unserem Land, verfällt auch zusehens die Qualität unserer Produkte und irgendwann kann dieser Qualitätsverlust auch nicht mehr gut geschwätzt oder über die Preise dank Dumpinglöhnen in Deutschland verschleiert werden. Übrigens vor Schröder und dem Euro war Deutschland auf Platz 1 in Europa was Einkommen und Lebensstandart betrifft …. heute Platz 7. Der gute Ruf, welchen deutsche Produkte in der Welt noch geniessen ist von unseren Vorfahren in der (lt. Herrn Gabriel schlechten, alten Zeit) erarbeitet worden und wird jetzt kontinuierlich aus Profitgier an die Wand gefahren (VW, Maschinenbau, Audi, Dt. Bank …) Sprich wir zähren von unserem Erbe, das es so nie wieder geben wird. Denn bei allen neuen Technologien wie Handy, Elektronik, Software, E-Auto, Biochemie … sind wir weit im Hintertreffen wie übrigens auch in den sozialen Strukturen der Gesellschaft, welche alle Werte zu Gunsten der egoistischen Selbstverwirklichung des Einzelnen bewußt zerstört (Familie, Verantwortung, Ehrlichkeit, Solidarität, Tradition….).
      Also bitte nicht davon ausgehen, das der heutige Deutsche fleissiger oder intelligenter ist als die Menschen in anderen Ländern. Wir haben nur das Glück vom Erbe der Väter zu leben und sind dumm genug alles mit uns machen zu lassen (Lohn- Rentenkürzungen, Tarifflucht, Steuererhöhungen…), das sind die wahren Ursachen des Exportweltmeisters …. Innovation schon lange nicht mehr.

      • Da muss ich Ihnen allerdings Recht geben, denn wenn man gutes und schlechtes mischt kommt es nicht mehr gutes heraus, so sind wir längst auf EU-Befehl auf dem Weg zum Schwellenland.. Man glaub bei uns vielleicht diese vielen Analphabeten machen nichts denn bei 2 Akademiker auf einen Analphabeten ist der Durchschnitt im Ergebnis eben kein Analphabet mehr.

  11. Da sind noch an 3, 4 Passagen Wortdoppler und etwas krumme Sätze… habe ich eben beim laut Vorlesen bemerkt… wäre gut, wenn das noch korrigiert würde, macht es seriöser. Und dieser Kommetnar kann dann wieder gelöscht werden, habe keine andere Kontaktmöglichkeit gefunden.

    • @Daniel: Genau so ging es mir auch!!! D’accord!!!
      Alles zur aktuellen Weltlage ist genau auf den Punkt gebracht!
      Schön wäre es, wenn der Autor dieses phantastischen Beitrages zu erkennen wäre.

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