Rund 100 Demonstranten haben ein Asylzentrum in der französischen Gemeinde Arzon umzingelt, nachdem eine 67 Jahre alte Frau von einem minderjährigen Migranten sexuell missbraucht worden ist, berichtet „The Daily Express“.

Eine Gruppe von Demonstranten habe sich am Dienstagabend neben einer Asylunterkunft versammelt. Auslöser für den Protest war, dass ein sudanesischer „Kindermigrant“ angeblich versucht hatte, eine ältere Dame zu küssen und „ihr an die linke Brust grabschte und vor ihr einen lüsternen Geschlechtsakt imitierte“, so der örtliche Staatsanwalt François Touron.

„Das Opfer holte gerade ihre Einkäufe aus dem Auto, als sich ihr ein junger Mann näherte. In gebrochenem Englisch sagte er ihr, dass ihr Haus schön sei. Dann küsste er sie. Nach dem fünften Kuss schubste ihn die Frau von sich“, berichtete Touron.

Der 16-jährige Teenager sei einer der „Kindermigranten“ gewesen, die sich zuvor im berüchtigten „Dschungelcamp“ in Calais aufgehalten haben und nach dem Abriss des Camps nach Arzon gebracht worden seien.

Die Demonstranten werfen den Gemeindebehörden vor, dem Fall nicht genügend Aufmerksamkeit zu widmen. Nachdem sie bei dem gestrigen Protest in die Asylunterkunft eingebrochen seien, habe die Polizei Tränengas eingesetzt. Nach Medienangaben handele es sich um Mitglieder einer rechten Bewegung.

Gegen den sudanesischen jungen Mann sei mittlerweile ein Verfahren eingeleitet worden. Er müsse sich nun im März 2017 vor Gericht verantworten.

Europa durchlebt zurzeit die schwerste Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben der Internationalen Migrationsbehörde (IOM) waren 2015 insgesamt etwa 1,8 Millionen Flüchtlinge nach Europa gekommen. Ende Juli hatte das IOM mitgeteilt, seit Jahresanfang 2016 seien immer noch mehr als 240.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa eingereist.

2 Kommentare

  1. Wen wundert denn sowas? Eroberer verhalten sich nun mal wie Eroberer! Sie nehmen sich das Land und alles was sich darin befindet, einschließlich der Einheimischen…Es ist allerhöchste Zeit, auch in der Begrifflichkeit hier endlich die Wahrheit zu benennen und nicht länger von angeblichen „Flüchtlingen“ (SO verhält sich kein Flüchtling auf Erden!!!) oder verharmlosend von – freilich den Völkern der damit beglückten Länder NICHT gewollten! – „Migranten“ zu reden, sondern sie als das zu bezeichnen, was sie definitiv sind: Invasoren und Eroberer!!!

  2. Man muß Verständnis für den armen, notleidenden und Hilfesuchenden haben.
    Richterurteile in Deutschland: Beteiligte (67-jährige) hat falsche Signale gesendet. Hat nicht „Nein“ gesagt oder „Opfer“ hat die Sprache nicht verstanden.
    „Opfer“ 16-jährig, auf freiem Fuß.

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