Die Aachener Zeitung vermeldete Ende November einen kontinuierlichen Anstieg von Krätzefällen in der Region. Waren es 2013 noch 11 gemeldete Fälle, so sind im November 2016 in der Aachener Städteregion 316 Fälle gemeldet, was eine Verdreißigfachung bedeutet.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein konstatiert nahezu eine Verdreifachung bei den Verordnungen der verschreibungspflichtigen Creme „Infectoscab“ gegen die Hautkrankheit: Von 14.950 Verordnungen im ersten Halbjahr 2013 auf 41.191 im ersten Halbjahr 2016, schreibt die Aachener Zeitung.

Krätzemilben verbreiten sich, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind
Die Krätze ist eine durch sehr kleine Parasiten hervorgerufene Hautkrankheit, erklärt das Online Portal derma.plus. Bei den Parasiten handelt es sich um die sogenannten Krätzmilben. Die Krätzmilben bohren sich unter die Haut und legen dort ihre Kotballen und Eier ab, wodurch sich Entzündungen, Bläschen, Eiterpickel und weitere Symptome auf der Haut der Betroffenen zeigen.

Die Erkrankung kommt weltweit vor, wobei sich die höchsten Erkrankungsraten bei den australischen Ureinwohnern, den Aborigines finden. Hier sind 49% an Krätze erkrankt, während die Erkrankungsrate in Europa und dem Mittleren Osten weniger als 10% beträgt.

Die Krätze taucht laut derma.plus meist dort auf, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind: In Altenheimen, Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern. Die Krätze wird primär durch Hautkontakt übertragen, indem die Milben von einem Wirtskörper auf den anderen überwandern.

Besteht ein Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise?

Die Ursachen für das gehäufte Wiederauftreten der Hautkrankheit im Aachener Raum, sind nicht ohne weiteres auszumachen, schreibt die Aachener Zeitung und stellt die Frage in den Raum, ob es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg von Krätzefällen und der Flüchtlingswelle im vergangenen Jahr gibt. Es sei kein Geheimnis, dass Immigranten während ihrer Flucht und danach teilweise monatelang unter beengten Bedingungen gelebt haben. Bedingungen, unter denen sich Krätze gerne ausbreitet.

Dass Krätze in Flüchtlingslagern ein Thema ist, zeigte auch die Meldung von „Spiegel Online“ Ende Februar diesen Jahres. Das Lager in Grande-Synte im Norden Frankreich erlebte aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen dort einen massiven Krätzeausbruch. Im Juni 2015 vermeldete „Daily Mail“ die Schließung eines Flüchtlingslagers in Paris aufgrund eines massiven Krätzeausbruchs.

Offizielle Stellen sehen keinen Zusammenhang

Laut Angaben der Aachener Zeitung wollen sich die offiziellen Stellen wie Gesundheitsämter, der Verband Deutscher Dermatologen bis hin zum NRW-Gesundheitsministerium, nicht dazu äußern. Anders als bei den gehäuften Tuberkulose-Befunden, die Ärzte im vergangenen Jahr bei den Erstuntersuchungen von Flüchtlingen feststellten und die öffentlich gemacht wurden, möchte bei der Krätze offensichtlich niemand einen entsprechenden Zusammenhang herstellen.

Auch Detlef Funken, Sprecher der Städteregion, möchte diesbezüglich weder eine Aussage machen noch Ursachenforschung betreiben: „Es gibt keine Erklärung für diesen Anstieg“, heißt es da. Verena Bochat, Leiterin des dortigen Gesundheitsamts, sagt: „Die Flüchtlingskrise ist jedenfalls nicht Ursache dafür, das diese bundesweite Entwicklung schon seit Jahren zu beobachten ist.“ Für ein Gespräch über andere mögliche Ursachen oder auch die Einschätzung der Lage in der Städteregion stand Frau Bochat trotz mehrfacher Nachfragen nicht zur Verfügung, schreibt die Aachener Zeitung.

Therapie und Behandlung

In den meisten Fällen lässt sich laut derma.med die Skabies gut behandeln. Es stehen mehrere Therapieoptionen zur Verfügung, die darauf abzielen alle am Körper befindlichen Krätzmilben abzutöten. Unter den zur Verfügung stehenden Medikamenten besitzen einige Präparate starke Nebenwirkungen. Der Arzt muss daher sorgfältig überlegen, welche Therapiemethode angemessen ist. Dies gilt insbesondere für die Risikogruppen der Schwangeren, Kinder und Stillenden. Umgekehrt ist auch der Patient aufgefordert, den Anweisungen zur Anwendung der Medikamente sorgfältig zu folgen.

Das meist in Form einer 5%igen Creme aufgetragene synthetische Pyrethroid Permethrin (InfectoScab® Creme) ist der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff bei der Behandlung der Skabies. Die Creme wird großflächig auf die betroffenen Hautstellen appliziert und sollte dort acht bis 12 Stunden wirken, bevor sie unter fließendem Wasser abgewaschen wird. Da die Milben auch eine begrenzte Zeit in Textilien überleben können, sollte sowohl die Kleidung als auch die Bettwäsche nach der Behandlung gewechselt werden. Finden sich zwei Wochen nach Erstbehandlung noch immer Anzeichen von aktivem Milbenbefall am Körper, wird der Vorgang wiederholt.

11 Kommentare

  1. Die im Bericht genannten offiziellen Schergen des Regimes sind gleichgeschaltet und es müsste nicht heißen „sie WOLLEN sich nicht äußern“, sondern richtigerweise: „sie DÜRFEN sich nicht äußern“, denn wer von diesen staatlich alimentierten Figuren es wagt, sich entgegen der Vorgaben der Regierungslinie (Linientreue) zu äußern hat mit Repressalien zu rechnen; dies war nicht nur in der DDR der Fall! Also gilt das primitive Prinzip der berühmten „drei Affen“: nichts sehen, nichts hören und schon mal GAR NICHTS sagen!!! Nur dann hat man als guter Untertan nichts zu befürchten…

  2. Als einer meiner Mitschüler in den siebziger Jahren in einem Aufsatz schrieb, gewisse Neubürger verbreiteten „Cholera, Pest und Pocken“, wurde er seinerzeit zum Rektor zitiert und bekam einen saftigen Tadel verpasst! Dabei hatte besagter Mitschüler womöglich nur eine Vision…

    • Noch viele dieser „Visionen“, die eigentlich nur dem Resultat des Denkens eines intelligenten Menschen entspringen werden sich noch bewahrheiten oder haben es schon. Und wie einst Galileo Gailei und andere „Ketzer“ gegen die „auf ewig“ festgezurrten Dogmen der jeweiligen Herrscher wurden die meisten jener „Visionäre“ der letzten Jahre angefeindet, bestraft und verfolgt! Nun, wir werden sehen, wer am Schluss Recht behält, denn erst dann wird die Endabrechnung erfolgen… Und wir werden mit absoluter Gewissheit noch unsere Genugtuung erhalten wenn wir dann in die Gesichter der Gesinnungsterror ausübenden Meinungstyrannen sehen – ich freue mich schon sehr auf diesen Tag!

  3. In Quarantäne stecken…Gesunde dürfen weiter und die Kranken bleiben und werden behandelt…Problem gelöst.

    Läuft in Millionen Krankenhäusern auf der ganzen Welt so…und hier ist man zu blöd dafür?

    Da stimmt was nicht…

  4. Es ist nicht nur die Krätze, es sind die eigentümlichsten Krankheiten, die hier plötzlich zu beobachten sind. Zumeist in den Großstädten, wo sich die Ausländer aufhalten und auch die linken Zecken, die durch Willkommenskultur sich magisch angezogen fühlen. Vielleicht entledigt sich Mutter Erde durch Reinigung des überhand nehmenden Ungeziefers ?

  5. Es heisst immer „was die Fluechtlinge uns kosten…“. Dabei ist das Geld doch nicht „weg“ – es wird lediglich von „unten“ nach „oben“ umverteilt. /X=D
    Fuer das Umsonstgeld der „Altdeutschen“ gehen die Neubuerger in die Laeden und kaufen sich Dinge des taeglichen Bedarfs.
    Eine ganze Fluechtlingscateringindustrie (nicht selten mit Beteiligung „unserer“ Politiker/Kirche/Gewerkschaften) haben in den „Fluechtlingen“ eine lebendige und dabei „politisch korrekte“ „Gelddruckmaschine“ erkannt, da faellt eine solche zu erwartende weitere „Konjunkturmassnahme“ fuer die Pharmaindustrie kaum noch ins Gewicht. /;=)
    Den Ureinwohnern geht`s einfach noch viel zu gut (wie sich in der Ostmark heute wieder gezeigt hat).
    Dabei ist „Multikultur“ nicht mal eine Kultur – sie wird selbst den letzten Rest unserer erbaermlichen Zivilisation zur Implosion bringen.
    Aber die Deutschen werden das wohl erst merken, wenn die letzte Kaesekrainer gegessen und das letzte Bier getrunken ist.

  6. Wundert´s wirklich noch jemanden vor dem Hintergrund, dass die weltweite Bevölkerungsreduktion von 7 Mrd. auf lediglich 1 Mrd. angestrengt wird und der Tatsache, dass dieser Humanabfall von ihrer Müllkippe direkt in unsere deutschen Städte einmarschiert sind?
    Medizinisch ist noch viel Platz nach oben, wohingegen die Krätze nur eine Lappalie ist, die übrigens nur durch engen Kontakt übertragen werden kann:: Von offener TBC wie sie gerade letztes Jahr am Beginn des Ansturms in Ostdeutschland durch den importierten Müll auftrat, sah die „Sache“ schon anders aus, oder von Ebola war auch schon die Rede – viral-hämorraghisches Fieber is very nice. Hochgradig ansteckend, 100% Sterberate nach festgestellter Infektion (9 Tage hat noch keiner überlebt) und Tod durch Multiorganversagen und selbst die Leichen sind noch ausgesprochen ansteckend.

  7. Vor 70 Jahren wurden alle Neuankömmlinge erst mal zum Duschen geschickt. Nur so ließen sich wirkungsvoll Seuchen unter Kontrolle halten.
    Man kann aus der Geschichte lernen. Zirkus Merkel ignoriert alle zwingend erforderlichen Maßnahmen.

  8. http://trutzgauer-bote.info/wp-content/uploads/2016/05/AfD.jpg

    Als Merkel gut abgeschirmt im Laufschritt zum Gebäude eskortiert wurde, schrie man aus den Reihen von Thügida das verdiente „Volksverräter“ und „Merkel muss weg“ entgegen. Die Afd-Ecke hingegen verstummte andächtig. Wahrscheinlich träumte man gerade von Bällen im Schloss Bellevue an der Seite der geliebten Vorsitzenden.

    http://trutzgauer-bote.info/2016/12/03/afd-keine-alternative-fuer-deutschland/

    http://trutzgauer-bote.info/2016/11/29/gedenkfeier-rheinwiesenlager-bretzenheim-06-mai-2017/

    http://trutzgauer-bote.info/2016/11/30/ergebnisse-der-arbeitsgruppen-des-tb-treffens-thema-deutsche-sprache-und-medien/

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