Saudi-Arabien greift mithilfe amerikanischer Waffen den Jemen an, der sich mithilfe amerikanischer Waffen gegen die Invasion verteidigt. In dem Krieg geht es wieder mal um Macht, Öl und Waffendeals, fernab aller Menschenrechte.

Kürzlich wurden über 500 Dokumente der US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa zugänglich gemacht. Daraus geht hervor, dass die USA im Vorfeld und nach Beginn des Kriegs zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien beide Seiten mit Waffen versorgt und militärisch ausgebildet haben. Die Dokumente stammen aus der Amtszeit Hillary Clintons als Außenministerin, sowie aus den erste zwei Jahren unter Verteidigungsminister John Kerry.

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Wikileakas stellt dazu fest, dass der Jemen ein Gebiet kontrolliert, durch das elf Prozent der weltweiten Öllieferungen befördert werden. Im Jemen übernahmen die Houthis die Macht, die angeblich mit dem Iran verbündet sind. Durch den Atomdeal zwischen den USA und dem Iran könnte der Iran schon bald wieder auf die globalen Ölmärkte zurückpreschen. Saudi-Arabien fürchtet daher den Iran als wachsende Konkurrenz und um die Vormachtstellung auf dem Ölmarkt.

Dazu kommt, dass der internationale Einfluss Saudi-Arabiens durch die Verpflichtung gegenüber dem US-Dollar immer weiter schwindet. Saudi-Arabien möchte im Jemen eine saudi-freundliche Regierung installieren, um nicht weiteren Einfluss auf dem Ölmarkt zu verlieren. Auf diese Weise hätte man einen besseren Zugang zum Arabischen Meer, wodurch weitere 20 Prozent der Öltransporte verlaufen. Das Königreich möchte verhindern, dass der Iran einen Großteil der saudischen Ölexporte einfach stoppen könnte, schreibt Wikileaks.

Während die Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien sehr gut dokumentiert sind, erfährt man über das US-Engagement im Jemen nur wenig. In einem der genannten Dokumente wird von einem Brief berichtet von US Colonel Randolph Rosin an Generalmajor Ahmed Ali al-Ashwal, von April 2006 bis Dezember 2014 Generalstabschef der jemenitischen Streitkräfte. Darin wird erklärt, dass man „starke, fruchtbare und für beide Seiten vorteilhafte Beziehungen zwischen den Streitkräften“ aufbaue.

Der Brief stammt aus Februar 2014. Doch auch schon lange zuvor, im Jahr 2010, gewährte Ali Abdullah Saleh, von 1990 bis 2012 Jemens Präsident, den USA uneingeschränkten Zugang auf sein Hoheitsgebiet, um Drohnenangriffe auf terroristische Ziele durchzuführen. Saleh half selbst dabei, die Houthi-Rebellen, die später die Macht übernahmen, mit Waffen zu versorgen.

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Desweiteren existiert ein Dokument des United States Central Command (USCENTCOM) aus November 2012, in dem die Bewaffnung und die Ausbildung jemenitischer Streitkräfte aufgeführt werden. Geliefert wurden unter anderem gepanzerte Humvees, Maschinengewehre, Pistolen, Granaten und Munition. Interessant: Das Dokument wurde erst nach dem Rücktritt Salehs verfasst. Zu dieser Zeit arbeiteten treue Saleh-Anhänger gemeinsam mit Regierungstruppen bereits tatkräftig am Aufstieg der Houthis.

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass die Houthis laut einem Bericht von Middle East Eye keine Waffen vom Iran erhielten, wie es Teheran oft vorgeworfen wurde. Die Vereinten Nationen schrieben in einer Analyse, dass aktuell 40 bis 60 Millionen Waffen im Jemen zirkulieren. Dies sei die Folge eines „kontinuierlichen Stroms moderner Waffen“, die in den vergangenen Jahren von USA an den Jemen geliefert worden seien. Und Saudi-Arabien ist derzeit übrigens der größte Waffenimporteur der Welt und Großkunde Washingtons.

Letztendlich kann man es so zusammenfassen: Das von den USA unterstützte Königreich Saudi-Arabien kämpft nun mit amerikanischen Waffen gegen den Jemen, der sich mithilfe amerikanischer Waffen gegen den Angriff verteidigt. Mal wieder geht es um Macht, Öl und Waffendeals, fernab aller Menschenrechte.

7 Kommentare

  1. sehr interessant.
    sollte johnson mal einen moment der klarheit gehabt haben?

    er klagt saudis an, ihre kämpfer in kriege zu senden.
    may hat fertig…

    http://yournewswire.com/british-foreign-secretary-accuses-saudi-arabia-of-proxy-wars/

    British Foreign Secretary Accuses Saudi Arabia Of “Proxy Wars”
    British officials are not to happy about Boris Johnson’s recent criticism of their ally Saudi Arabia. Last week Johnson, the UK foreign secretary, blasted the Kingdom over its “proxy wars” in the Middle East and its military aggression against Yemen.

    päpstlich verordneter klimawandel, na dann….muss es doch wohl stimmen, oder erst recht nicht!

    wir werden verars..t und abgezockt.

    http://yournewswire.com/catholic-priests-will-have-to-preach-about-climate-change/

  2. http://internetz-zeitung.eu/index.php/4113-verlegt-obama-geheim-is-truppen-von-mossukl-irak-nach-raqqa-und-palmyra-in-syrien

    http://internetz-zeitung.eu/index.php/4111-kriegsniederlage-der-usa-in-syrien-zeichnet-sich-ab-t%C3%BCrkei-wechselt-die-fronten

    Verlegt Obama geheim IS Truppen von Mossul (Irak) nach Raqqa und Palmyra in Syrien?

    US Geheimdienstdokumente haben längst enthüllt, dass IS Kämpfer als verdeckte Söldner nach Syrien und in den Irak eingeschleust wurden.

    In Aleppo legten über 1000 Söldner die Waffen nieder. Sie erhalten eine Amnesty durch die Assad-Regierung. 50 000 Zivilisten konnten nach Eroberungen in Ost Aleppo evakuiert werden – aber immer noch halten Dschihadisten Zivilsten als Geiseln und menschliche Schutzschilde fest.

    Für die effektive Schleusung von Auslandsdschihadisten hat der CIA eine „Rattenlinie“ eingerichtet, die von Azaaz an der türkisch-syrischen Grenze südlich der US Basis Incirlik entlang dem Euphrat bis nach Rakka ( der Hauptstadt des IS) bis tief hinein in den Irak verläuft.

    Diese Route könnten jetzt auch flüchtende IS Kämpfer nutzen, die aus Mossul im Irak vertrieben wurden udn in Syrien weiterkämpfen sollen, wo der IS gestern Palmyra einnahm. sie wurden durch russische Luftangriffe inzwischen wieder aus Palmyra vertreiben.
    Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat nach Angaben des russischen Militärs bis zu 5000 Kämpfer aus dem irakischen Mossul nach Syrien verlegt.

    IS greift Palmyra erneut an Durch Aufklärungsarbeiten ist die Verlegung von 5000 IS-Kämpfer aus dem irakischen Mossul nach Rakka und Deir ez-Zor ermittelt worden“, teilte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Sonntag mit.

    Nach Angaben der Einrichtung werden die IS-Kämpfer dann aus Rakka und Deir ez-Zor in den Raum Palmyra verlegt, wo die Dschihadisten am Samstag eine Offensive gegen die syrischen Truppen begonnen haben.

    Nach den schweren Verlusten vom Vorabend hat die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) am Sonntag wieder eine Offensive auf Palmyra gestartet. Die syrische Regierungsarmee liefert sich nun in den östlichen Vororten der antiken Oasenstadt erneut erbitterte Gefechte mit den Dschihadisten.

    300 Tote bei Palmyra

    Wie die syrische Nachrichtenagentur Sana meldet, greifen die IS-Kämpfer die Stadt aus mehreren Richtungen zugleich an. Am heftigsten werde jedoch in den östlichen Vororten gekämpft. Offenbar sind die Dschihadisten darauf aus, das Industriegebiet zu besetzen.

    Die Regierungsarmee wehre die Attacken bislang ab, hieß es. Kampfjets bombardieren die Stellungen der Angreifer. Das russische Militär bestätigt, dass die Dschihadisten in zentrale Viertel Palmyras einzudringen versuchen, weil die russische Luftwaffe dort keine Angriffe fliegt.

    „Trotz schweren Verlusten dringen die Terroristen in den Stadtkern vor, weil die russische Luftwaffe von Angriffen auf die Wohnviertel absieht.“

    Die IS-Terrormiliz, die im März aus Palmyra verdrängt worden war, versuchte bereits am gestrigen Samstag, die antike Stadt wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.

    In der Nacht zum Sonntag rückten die Dschihadisten mit Panzern in Vororte vor, mussten jedoch nach massiven Angriffen der russischen Luftwaffe, die bis zu 300 Terrorkämpfern das Leben gekostet haben sollen, wieder abziehen.

    „Er lenkte das Feuer auf sich“ – Russischer Offizier im Kampf um Palmyra getötet In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat.

    Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch heimlich unterstützte islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

    Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen die pro-westlichen Terroristen.

    Die russische Luftwaffe hat in der Nacht zum Sonntag 64 Angriffe auf die Kolonnen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) geflogen, die die antike syrische Oasenstadt Palmyra wieder unter ihre Kontrolle zu bringen versuchte. Nach einigen Angaben erlang so die weitgehende Rückeroberung von Palmyra

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurden dabei mehr als 300 Terroristen getötet.

    Elf Panzer und 31 Geländewagen seien zerstört worden. Den syrischen Regierungstruppen sei es gelungen sämtliche Attacken der Dschihadisten abzuwehren. Laut libanesischen Medienberichten mussten sich die IS-Terrorkämpfer — wenige Stunden nach ihrem Einmarsch in Palmyras Vororten — nach den russischen Bombardements wieder zurückziehen.

    Die syrische Armee hatte bereits im Frühjahr mit Unterstützung der russischen Luftwaffe die Stadt Palmyra vom Daesh befreit. .

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161211313715410-syrien-palmyra-is-syrien/

    Ein US – Geheimdienstbericht des DIA enthüllt: USA setzten in Syrien auf den IS

  3. Obama will mehr Blut sehen – Waffenembargo für syrische Kopfsabschneider aufgehoben

    US Präsident Obama hat mit einer neuen Direktive die Belieferung von Dschihadisten in Syrien mit Waffen aufgehoben.

    Die US Regierung scheint sich mit der Niederlage ihrer faktischen Söldner in Aleppo nicht abfinden zu wollen. Die Heuchelei über zivile Opfer in Aleppo und anderswo wird dadurch für alle Menschen sichtbar deutlich.

    Dort kämpfen unter faktischer Führung der Al Nusra Front, die sich in Jabhat al Sham umbenannt hatte, Al Kaida Rebellen gegen die syrische Regierung.

    „Moderate“ Rebellen sind Teil dieser Al Kaida geführten Kampfverbände. Sie agieren als Makler und Zwischenhändler für Waffenlieferungen der USA an die Al Kaida und den IS, damit direkte Waffenlieferungen der USA an die Terroristen nicht nachgewiesen werden können.

    Washington hat es syrischen Rebellen so vereinfacht, auf Kriegsgüter aus den USA zurückzugreifen. Diese Woche hob US-Präsident Barack Obama Teile des Waffenembargos auf. Der Sicherheitsanalysten, Michael Maloof, beschreibt die Eskalationspolitik Washingtons in einem RT Video.

    Der ehemalige Pentagon-Beamte Maloof verdeutlicht, dass diese undefinierbaren Dschihadisten noch mehr moderne US Waffen bekommen werden und den Terror in Syrien weitertreiben werden. Das Elend der Bevölkerung geht weiter und der totbringende Krieg so künstlich am Leben erhalten.So agieren die faktischen Nato-Söldner mit modernsten Waffen im Krieg gegen das syrische Volk.

    Darüber scheinen sich die verlogenen olivgrünen Özdemirs und Becks der Republik, die gerne völlig weltfremd und unwissend vor der russischen Botschaft in Sachen Aleppo demonstrieren, nicht aufzuregen.

    Angeblich soll es nur Dschihadisten treffen, die nicht zur Terrorfront gehören.. Dochtatsächlich ist diese Unterscheidung nicht nur unsinnig sondermn auch ohne jede Substanz, da alle Erkenntnisse belegen dass Waffen letztendlich bei dem IS und der Al Kaida landen.

    Untersuchungen belegen, dass US gelieferte Waffen oft bei den Terroristen landen.

    Auch die Combat 30 der sogenanntenb moderaten Rebellen lieferten nach Waffenerhalt aus den USA sofort zur Nusrafriont der al Kaida über udn übergaben den Kopfabschneidern diese Waffen.

    Unterdessen wurden durch einen Luftangriff womöglich der USA oder der irakischen Armee über 50 Zivilisten in Al Qaim an der syrisch-irakischen Grenze auf einem Markttplatz niedergemetzelt. Die irakische Regierung versprach eine Untersuchung einzuleiten.

  4. Internationaler Strafgerichtshof für Syrien: RT Deutsch nennt die wichtigsten Zeugen und Angeklagten
    10.12.2016
    Internationaler Strafgerichtshof für Syrien: RT Deutsch nennt die wichtigsten Zeugen und Angeklagten
    http://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/geert-wilders-wurde-vom-geheimdienst.html
    Westliche Regierungschefs forderten in dieser Woche, dass die UN endlich die in Syrien begangenen Kriegsverbrechen verfolgt. Es dürfe keine Straffreiheit für die Täter geben. RT Deutsch benennt die wichtigsten Zeugen und mögliche Angeklagte.
    http://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/der-beweis-dass-die-eliten-tatsachlich.html
    Mehr lesen:Operation „Timber Sycamore“: Wie die USA islamistische Aufständische in Syrien unterstützen
    http://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/solarenergie-verschlimmert-die-globale.html!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Die absehbare Niederlage der ausländischen Söldner und Dschihadisten in Aleppo macht den Westen nervös. In der vergangenen Woche warfen die NATO-Staaten ihre gesamte Propaganda-Maschine an und beklagten lautstark angebliche Kriegsverbrechen durch die syrische Armee und die russischen Truppen.
    http://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/video-deutschlands-kulturelle.html
    Dazu gehört, dass der Journalistenchor plötzlich einmütig erkennt, dass in Kriegen Menschen sterben. Angeblich, so die westliche Erzählung, seien dies in Aleppo Hunderttausende Zivilisten und – natürlich – die unvermeidlichen „moderaten Rebellen“. Aus dem Kampfgebiet berichten die Kollegen unterdessen, dass die von den Terroristen befreiten Gebiete fast menschenleer sind.
    https://3.bp.blogspot.com/-MQ0tJF_17rw/WEmGjjC9gKI/AAAAAAAAD98/jFk0lD2mCHoT7dLTgSv-eas2Fl9X1OrGACLcB/s320/merkel.jpg
    Die wenigen Zivilisten, welche bis jetzt in den Gebiet ausharren mussten, gelangen über Korridore in den sicheren Westen der Stadt. Die befreiten Bewohner von Ost-Aleppo berichten von Geiselnahmen, Hinrichtungen und Folter durch die dschihadistischen Extremisten und ausländischen Kämpfer.
    https://www.unzensuriert.at/content/0022554-Spaniens-EU-Aussenposten-Ceuta-wurde-von-400-schwarzafrikanischen-Migranten
    Und natürlich kann kein einziger der westlichen Schreibtischstrategen einen moderaten Rebellen aus Aleppo präsentieren. Journalisten, die die Situation vor Ort kennen, sagen, in Aleppo kämpft die Terrororganisation al-Qaida unter ihren ständig wechselnden Namen.
    http://internetz-zeitung.eu/index.php/4108-obama-will-mehr-blut-sehen-waffenembargo-f%C3%BCr-syrische-kopfsabschneider-aufgehoben
    Jürgen Todenhöfer berichtete etwa vergangene Woche:

    „Bei den Rebellen gibt es nur einige lokale Gruppen, mit denen man nach einer Friedenslösung einen Staat aufbauen könnte. Die meisten Rebellengruppen sind radikalislamistisch. In Aleppo ist nicht eine sympathische Gruppe von Demokratie-Freunden am Werke, das sind knallharte Extremisten.“
    http://internetz-zeitung.eu/index.php/4106-befreiung-der-altstadt-von-aleppo-vom-nato-unterst%C3%BCtzten-dschihad-faschismus
    Sechs westliche Staatschefs unternahmen nun einen besonders mutigen Schritt, um die Verbrechen an der syrischen Bevölkerung aufzuklären. Die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada forderten die Vereinten Nationen in scharfer Form auf, durchzusetzen, dass Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Syrien bestraft werden.
    Mehr lesen:Europa verkaufte Rüstungsgüter für 1,3 Mrd. Euro an Nahen Osten – Waffen landeten oft bei IS

    Aus strafrechtlicher Perspektive können viele für diesen Krieg Verantwortliche leicht überführt werden, da sie in der Vergangenheit erstaunlich wenig Hemmungen zeigten, ihre Aktivitäten öffentlich zu diskutieren. Insofern müssen entsprechende UN-Gremien oder sogar der Internationale Strafgerichtshof gar nicht lange ermitteln.

    Angeklagt werden können Verstöße gegen das Völkerrecht, wie die Einmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten, die Unterstützung von terroristischen Vereinigungen, sowie konkrete Verbrechen wie sie in den vergangenen Jahren durch die vom Westen unterstützten Kämpfer verübt wurden: massenhafte Vertreibung der Zivilbevölkerung, außergerichtliche Hinrichtungen und Folter, Einschränkung der bürgerlichen und religiösen Rechte etc.

    Hier die wichtigsten anzuklagenden Personen und dazu gehörige Zeugen:

    Angeklagte::

    Hillary Clinton, ehemalige Außenministerin der USA

    Im vergangenen Jahr haben zahlreiche Vertreter der amerikanischen Außenpolitik öffentlich bezeugt, dass die US-Regierung spätestens ab dem Jahr 2012 massenhaft Waffen und Kriegsgerät nach Syrien transportierte. Damit unterstützten sie vorsätzlich und völkerrechtswidrig informelle Milizen, die mithilfe dieser Waffen zahllose Verbrechen an der Zivilbevölkerung begingen. Die Initiative für diese Waffenlieferungen ging nach einhelliger Darstellung von der damaligen Außenministerin Hillary Clinton aus.

    Zeugen:

    Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

    Jeffrey Goldberg, Journalist

    Gegenüber dem Journalisten Jeffrey Goldberg beschrieb Barack Obama im April 2016, dass seine Außenministerin, der damalige CIA-Chef David Patreaus sowie die Botschafterin bei der UN, Samantha Power, ihn drängten, diese Verbrechen gegen die Souveränität eines fremden Landes zu genehmigen.

    Fred Kaplan, Journalist und Pulitzer-Preisträger

    Gegenüber Fred Kaplan bestätigten mehrere Mitarbeiter der US-Regierung, dass der Nationale Sicherheitsrat der USA sich im Sommer 2012 mit dieser Entscheidung befasste. Er benennt weitere Anzuklagende.

    „CIA-Direktor David Petraeus legte einen Plan vor, nach dem eine Gruppe von ‚gemäßigten‘ syrischen Rebellen bewaffnet wird. Der Plan, den Petraeus mit dem saudischen Prinzen Bandar bin Sultan und einigen anderen arabischen Sicherheitschefs formuliert hatte, sah vor, Kleinwaffen, vor allem Gewehre, an eine kleine, ausgewählte Gruppe der syrischen Opposition zu schicken.“

    „Der Plan hatte die Unterstützung von Clinton, Verteidigungsminister Leon Panetta und den Generälen.“

    Michael Flynn, ehemaliger Chef des Geheimdienstes des amerikanischen Militärs, der Defense Intelligence Agency (DIA), auf einer RT-Konferenz im Oktober 2015.
    Mehr lesen:Trump ernennt General Michael Flynn zum Chef für Nationale Sicherheit

    Angeklagte:

    David Petraeus, General und ehemaliger CIA-Chef

    Bandar bin Sultan, ehemaliger Geheimdienstchef in Saudi-Arabien

    Leon Panetta, ehemaliger Verteidigungsminister der USA

    Zeugen:

    Christopher John Chivers, Journalist New York Times

    Eric Schmitt, Journalist New York Times

    Im Herbst 2012 bestätigten zahlreiche Mitarbeiter der Geheimdienste der USA den beiden Journalisten, dass die US-Regierung begonnen hat, in massiver Form Waffen an irreguläre Milizen in Syrien zu liefern. Zu diesem Zeitpunkt schätzte das Stockholm International Peace Research Institut den Umfang bereits auf 3.500 Tonnen, darunter auch schwere Waffen.

    Zeugen:

    Mark Mazzetti, Journalist New York Times

    Matt Apuzzojan, Journalist New York Times

    Beide Journalisten bestätigten im Januar 2016, dass die oben genannten Programme weiter laufen. Sie können zudem die belastenden Aussagen gegen die bereits genannten Angeklagten bestätigen. Zudem können sie aussagen, dass die oben genannten Programme spätesten am Frühjahr 2013 die offizielle Unterstützung von US-Präsident Barack Obama hatten.

    Angeklagter:

    Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten (oben als Zeuge gegen Clinton, Petraeus etc.)

    Zeugen:

    Die Journalisten des Netzwerkes für investigativen Journalismus (BIRN) können die Umsetzung der oben genannten Programme bestätigen. Nach ihren Erkenntnissen betrug der Umfang des Waffenschmuggels durch die oben genannten Angeklagten alleine aus Einkäufen in osteuropäischen Staaten 1,2 Milliarden US-Dollar.

    Zeuge:

    Michael Flynn, ehemals Chef des militärischen Geheimdienstes DIA

    Der Zeuge wird aussagen, dass den den amerikanischen Geheimdiensten bereits im Sommer 2012 stichhaltige Hinweise vorlagen, dass die von den Angeklagten unterstützten Terroristen planen, in dem Gebiet des heutigen Syrien einen „Islamischen Staat“ zu errichten. Er bezeugt, dass es sich bei der Unterstützung religiöser Terroristen durch die Angeklagten um eine „eine vorsätzliche Entscheidung“ handelt.

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