Alles, was wir tun müssen, um die enorme Bigotterie und die doppelten Standards zu entlarven, die das Erkennungszeichen westlicher Politik nach innen und außen darstellt, ist es, die Namen bei gewissen Ereignissen zu vertauschen.

von Neil Clark

Eine Reihe von Handlungen, die das westliche Establishment als völlig unproblematisch darstellt, wenn die von ihnen hofierten Länder und Akteure sie setzen, würden als „absolut empörend“ bewertet werden, würden Drittstaaten sie ihnen selbst gegenüber setzen.

Einige Beispiele machen den Zusammenhang deutlich:

Man stelle sich vor…, ein enger russischer Verbündeter, dessen Streitkräfte von Russland ausgebildet wurden, würde das ärmste Land im Nahen Osten mit Clusterbomben made in Russia bombardieren. Zu allem Überfluss bedroht in dem betroffenen Land eine Hungersnot das Leben von Millionen von Menschen.

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Nun, das ärmste Land in der Region ist der Jemen, und es wird von einem der reichsten in Stücke gebombt, nämlich Saudi-Arabien. Riad ist ein enger Verbündeter Großbritanniens. Für die Angriffe werden in Großbritannien hergestellte Clusterbomben benutzt. Und nun ratet mal, wie die westlichen Einpeitscher des „Etwas muss getan werden“, die mit Blick auf die Wiedereinnahme Aleppos noch so viel „humanitäre Sorgen“ geäußert hatte, darauf reagiert. Richtig: Sie bleibt still. Wie seltsam.

Man stelle sich weiter vor… – Das Flugzeug eines berühmten französischen Militärchors stürzt an Weihnachten ab, ohne Überlebende. Und dann kurz darauf spottet ein führendes russisches „Satiremagazin“ über die Tragödie, indem sie Cartoons eines Chors zeichnen, der für „ein neues Publikum“ auf dem Meeresboden singt. Dazu schreibt es noch einen Untertitel, der besagt, die einzigen „schlechten Nachrichten“ sind, dass der französische Präsident Francois Hollande nicht an Bord gewesen sei. Ich bin mir sicher, es würde eine Menge Diskussionen auf höchster Ebene geben über die „moralische Verarmung“ und die „Abgründe“ des russischen Charakters.

Aber das Flugzeug, das abgestürzt war, hatte russische Sänger als Passagiere. Und es war das Eliten-gestützte „Charlie Hebdo“-Magazin, welches sich über die Toten lustig machte.

Also gab es keinen Aufschrei im Westen. Und keine Vorwürfe von wegen „Rassismus“ oder was auch immer.

Man stelle sich zudem vor…, es wäre die Nato gewesen und nicht der Warschauer Pakt, die nach dem Ende des Kalten Krieges aufgelöst wurde. Und dann hätte Russland die Versprechen gebrochen, die es dem US-Präsidenten gab und den Warschauer Pakt direkt bis an die Grenzen der USA erweitert. Dabei hätte Moskau Tausende von Truppen und Dutzende von Panzern und anderem militärischen Gerät nach Mexiko und Kanada verlegt. Würden Stimmen in „respektablen“ Establishment-Zeitungen dies dann als „amerikanische Aggression“ bezeichnen? Ich denke nicht.

Man stelle sich vor…, dass ein höherer politischer Beamter in der Russischen Botschaft in London auf Film dabei aufgenommen wurde, wie er über das „Ausschalten“ eines britischen Außenministers spricht, der als zu kritisch gegenüber Russland eingestellt aufgefasst wird und dem Land „viele Probleme“ bereitet.

Dass es eine Gruppe der „Labour-Freunde Russlands“ gäbe und der Beamte äußerte, sie hätten einen Fonds von mehr als einer Millionen Pfund für sie? Wir können sicher sein, dass diese Enthüllungen im Allermindesten zu diplomatischen Ausweisungen, zur Anordnung einer umfassenden staatlichen Untersuchung sowie zu einer Vielzahl von Artikeln über die „empörende“ Einmischung Russlands in britische politische Angelegenheiten geführt hätte.

Aber der höhere politische Beamte auf Band arbeitete für Israel, also wurde die mögliche Verschwörung, einen britischen Minister „auszuschalten“, als keine sehr wichtige Nachricht eingeschätzt. Und zwar von mehr oder weniger denselben Leuten, die uns gesagt hätten, es sei eine sehr wichtige Nachricht, wenn sie Russland beinhaltet hätte.

Man stelle sich vor…, Hillary Clinton und nicht Donald Trump hätte die US-Präsidentschaftswahl im November gewonnen und Trumps Unterstützer hätten sich so verhalten wie jene Clintons es taten. Dass Geheimdienstvertreter versucht hätten, Clintons Sieg zu delegitimieren, indem sie behaupten, es hätte eine saudische Einmischung in die Wahlen gegeben, und als Beweis hierzu hätten sie ein Dokument herangezogen, welches die Aufmerksamkeit auf eine angebliche Präferenz für Clinton im saudischen Fernsehen richtete.

Und dass eine Woche vor der Amtseinführung der President-elect Clinton die US-Medien ein Dossier veröffentlicht hätten, zusammengestellt von einem Ex-Agenten eines anderen Landes, der behauptet, dass Saudi-Arabien Clinton erpresse, obwohl das Dossier unverifiziert ist und etliche faktische Fehler enthält. Die Zeitungen wären sicherlich voll von Kommentaren von „liberalen“ Experten, die sich über einen „Putsch“ aufgeregt hätten und antidemokratische Versuche, den Wahlausgang zu kippen aufregen.

Jedoch gewann Trump am 8. November und nicht Clinton, also ist es eine faire Sache, Attacken aus dem „tiefen Staat“ durchzuführen. Alles im Namen der „Demokratie“.

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Man stelle sich vor…, dass der britische Vorsitzende der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, die Parlamentsabgeordneten drängt, eine sozialistische „Friedensrakete“ zu unterstützen, welche den britischen Steuerzahler mindestens 31 Milliarden Pfund und möglicherweise im weiteren Verlaufe der Einsatzdauer zusätzlich bis zu 205 Millionen Pfund kosten werden. Dass Corbyn die „Friedensrakete“ als „jeden Penny wert“ und absolut essenziell für Großbritannien und den Frieden in der Welt bezeichnete. Dass, nachdem das Parlament dafür gestimmt hätte, herausgekommen wäre, dass die „Friedensrakete“ bei einem Test fehlschlug und dass Corbyn dies verschwieg. Dass er vier Mal von BBCs Andrew Marr gefragt worden wäre, ob er von dem Fehlschlag wusste, und es vier Mal vermieden hätte, zu antworten.

Wir können sicher sein, dass die Rufe nach einem Rücktritt Corbyns ohrenbetäubend wären. Dass die Leitmedien die „gigantische Verschwendung“ von Steuergeld für ein „sozialistisches Eitelkeitsprojekt“ angeprangert hätten. Und dass die Abstimmung zur „Friedensrakete“ erneut abgehalten worden wäre. Aber es war die Eliten-unterstützte Trident und nicht eine sozialistische „Friedensrakete“ die fehlschlug, daher war die Reaktion eine völlig andere.

Uns wurde gesagt, die Fehlfunktion von Großbritanniens „unabhängiger nuklearer Abwehr“ und dass die Regierung es verabsäumt hat, dies zu erwähnen, bevor das Parlament über eine Erneuerung abstimmen sollte, ist keine große Sache. Und dass das fehlschlagende Trident-Projekt es immer noch wert sei, selbst in Zeiten der Austerität Milliarden an Pfund von Steuergeld dafür auszugeben. Und dass es natürlich keinen Grund für das Parlament gibt, die Sache noch einmal zu debattieren.

Man stelle sich zudem vor…, Russland hätte fünf Milliarden Dollar ausgegeben beim Versuch, einen Regime-Change in Kanada herbeizuführen, mit Neonazis, die die „Vorreiterrolle“ in den Anti-Regierungsprotesten übernahmen. Dass Fackelläufe von Neonazis und Ultranationalisten – zur Erinnerung an SS-Divisionen aus Kriegszeiten – abgehalten worden wären im „demokratischen“ Kanada.

Wir könnten weltweite Verurteilungen und Anprangerungen von Russlands „Verbindungen“ zu den „Rechtsextremen“ erwarten. Aber das alles passierte tatsächlich in der Ukraine. Und wisst Ihr, was geschah? Es hat die professionellen Warner vor der „Wiederkehr des Faschismus“ im Westen nicht stärker interessiert als der sprichwörtliche Sack Reis in Peking…

6 Kommentare

  1. Den USA und den meisten US-Amerikanern fehlt DRINGLICHST endlich, endlich, endlich ein Krieg im eigenen Land!!! US-Städte müssen eingeäschert werden und Millionen US-Amerikaner in ihrem Land getötet, denn erst dann wird ein Erziehungsprozess eintreten der extrem notwendig ist! Außerdem ist da noch eine Riesen-Schuld der USA…

  2. die usa wurde nur formal von england unabhängig
    es reigieren in GB wie in den usa die selben kreise ( blutlinien )
    nur eben versteckt
    wobei in letzter zeit scheint s daß sich die herrschenden immer weniger darum sorgen ja im verborgenen zu bleiben
    ist ja auch verständlich schließlich haben die völker schon mehrfach bewiesen ( div. wahlen ) daß Sie von den herrschenden kreisen zu recht als dummes sklavenvieh angesehen werden

  3. Neuer Vorstandsvorsitzender, altes Geschäftsmodell USA will Krim zurück

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23536

    Von Ulrich Gellermann

    Die Krim, das weiß doch fast jeder, ist altes amerikanisches Gebiet. Deshalb hat die neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, auch klar gemacht, dass die Sanktionen gegen Moskau bis zur Rückgabe der „annektierten“ Halbinsel Krim bestehen bleiben werden. Und zwar soll die Krim der Ukraine gegeben werden, so wie einst Nikita Chruschtschow in einer Wodkalaune die Krim an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik verschoben hat. Aber wenn die Ukraine erstmal in der NATO ist, spielt das für die USA keine Rolle mehr.

    Was eine Rolle spielt: Von Sewastopol auf der Krim, dem Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte, sind es nur noch 1.273,07 Kilometer bis nach Moskau. Von Sewastopol aus könnten in aller Ruhe diese und jene „BGM-109 Tomahawk“, wunderbare raketengetriebene Lenkwaffen, auf Moskau abgefeuert werden. Von diesen Dingern hat die US Navy genug auf Reserve, um den Moskauer Himmel zu verfinstern. Natürlich auch mit atomaren Gefechtsköpfen. Erst im Oktober 2016 wurden Tomahawk-Marschflugkörper gegen Ziele im Jemen eingesetzt. Der Start erfolgte vom Zerstörer USS Nitze aus gegen Radarstationen der Huthi. Wahrscheinlich ist der Jemen auch altes amerikanisches Gebiet.

    Das Gebiet der Ukraine scheint vorläufig die US-Filial-Leiterin Merkel zu übernehmen. Jedenfalls redete die Dame so, als sie jüngst ihren Kiewer Stellvertreter, Petro Poroschenko, in Berlin traf: „Ich möchte ausdrücklich die Reformen, die in der Ukraine durchgeführt wurden, begrüßen“ und Merkel fuhr fort: „Wir unterstützen diese Schritte der ökonomischen Umordnung und der Umordnung des gesamten Staates natürlich durch deutsche Beratung“. Umordnung? Bankenpleiten, Korruption, Inflation in der Ukraine: Das klingt eher nach Un- statt nach Um-Ordnung. So also sieht deutsche Beratung aus.

    Und doch bekennt die Filial-Leiterin auch Sorgen: „Wir haben in den letzten Stunden wieder erfahren, dass der Waffenstillstand nicht existiert und dass es gefallene Soldaten zu beklagen gibt“. Über die Panzer der ukrainischen Armee, die sich gegen die Vereinbarungen des Minsker Abkommens in der Ost-Ukraine bewegen, klagte die Merkel nicht. Kein Ton auch über das ukrainische Personal, das seit dem zweiten Minsker Abkommen, beharrlich die dort formulierte Forderung ignoriert, die Gebiete der Selbstverwaltung der Oblaste Donezk und Lugansk festzulegen. Obwohl im Abkommen, bereits im Februar 2015 geschlossen, der Zeitraum der Umsetzung festgelegt ist: „Unverzüglich, innerhalb von 30 Tagen nach der Unterzeichnung dieses Dokuments.“

    Nikki Healy, die lauthals vor den Vereinten Nationen das „aggressive Verhalten Russlands“ behauptete, wurde von Sarah Palin unterstützt. Wer sich erinnern mag: Palin war diese dümmlich-aggressive US-Politikerin, die auch schon mal sicher war, dass der Irakkrieg von Gott festgesetzt gewesen sei. Die Palin nannte die Healy eine „Mama Grizzly“, eine echte Bären-Mutter. Dieser Ehrentitel war für eine Frauengruppe reserviert, die von der Palin bei diversen US-Wahlen protegiert wurde. „Grizzlies sind überaus besitzgierig“, sagt ein Lexikon, „was ihr Fressen betrifft, und greifen jeden an, der ihrer Beute zu nahe kommt“. – Und so hat zwar der Vorstandsvorsitzende der USA Incorporated gewechselt, aber die Geschäfts-Philosophie ist die selbe geblieben: Alles gehört uns. Und auch, wenn es uns nicht gehört, wollen wir es wieder haben.

  4. Ein verbrecherische und verlogenen westliche Polit-Elite, die fast alle von Rothschild und Soros gekauft sind benötigen weiterhin die NATO um ihre schmutzigen Kriegspläne auf der ganzen Welt umzusetzen.

    Sie selbst sind schuld an Flucht und Vertreibung und haben keine Hemmungen die von Ihnen Vertriebenen auf Rechnung des eigenen Volkes (z.Bsp.hier in Deutschland) unter zu bringen.

    Die jährlichen 25 Milliarden werden dem eigenen Volk von Lohn und Rente gekürzt…..DAS SIND DIE ETABLIERTEN PARTEIEN IN DEUTSCHLAND UND EUROPA !!!

  5. USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

    http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

    Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.

    Pentagon,Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0

    Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.

    Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.

    Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Zentralafrikanische Republik und Tunesien. Hier ein Artikel mit einigen Details über die Kriege der USA:
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    „Made for War“ – $-Imperialismus oder das tägliche Geschäft der Vereinigten Staaten

    http://www.gegenfrage.com/made-for-war-der-imperialismus-oder-das-taegliche-geschaeft-der-vereinigten-staaten/

    Als sich die USA im Jahr 1783 mit 13 Bundesstaaten von Großbritannien unabhängig machen, beginnt für die Welt ein neues Zeitalter. 230 Jahre später besitzen die Vereinigten Staaten 50 Bundesstaaten, 716 Auslandsbasen in 38 Ländern und sind in über 100 weiteren Ländern militärisch präsent. Eine kurze Zusammenfassung über interessengesteuerte Interventionen, geschickte Propaganda und den von langer Hand geplanten Aufstieg von der Kolonie zur Supermacht. WEITERLESEN

  6. Die Russen werden schon selbst am besten wissen, was von den „Versprecherungen“ des Westen und gewissen Franzjuedischen „Satire“magazinen zu halten ist.

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