Die GEZ-finanzierten Maulhuren von ARD und ZDF haben mal wieder ihre ausgeprägte Dummheit unter Beweis gestellt. Nach einem Treffen zwischen Wladimir Putin und Viktor Orbán, vergangene Woche in Budapest, wurde Peter Györkös, der ungarische Botschafter in Deutschland, vom öffentlich-rechtlich Lügenfernsehen tatsächlich dazu genötigt, sich für die gute Beziehung seines Landes zu Russland zu rechtfertigen.

Am 28. März 2014 erschien in der FAZ ein Artikel von Frank Schirrmacher, indem dieser im Rahmen seiner Betrachtungen über den neuen Echtzeitjournalismus dem „Anchorman“ des ZDF heute-journal Claus Kleber die Leviten für ein „Interview“ mit Siemens-Chef Joe Kaeser las. „Claus Kleber zeigt der deutschen Wirtschaft die rote Linie auf.

Der „Journalist“ Kleber hatte sich als Generalstaatsanwalt transatlantischer Weltherrschaft aufgespielt und Schirrmacher war nicht nur klar, dass das mit Journalismus nichts zu tun hatte, er war auch der einzige deutsche Journalist, der das Rückgrat und Standing hatte, derlei absurdes Staatstheater zu kritisieren. Keine hundert Tage später war Frank Schirrmacher tot.

Spätestens seit diesem Interview sollte jedem medienkritischen Beobachter klar sein, womit wir es in ARD, DLF und ZDF – und weiten Teilen der Konzernmedien – zu tun haben. Was wir da täglich vorgesetzt bekommen ist offenkundig kein Journalismus, sondern – in nahezu allen relevanten Fragen von Politik und Wirtschaft – durchgängig Agitation und Meinungsmache und damit selbst eine perfide, weil für einfache Bürger nicht durchschaubare, Form aktiver Politik.

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ARD und ZDF berichten nicht was in der Welt passiert, sondern was in der Welt passieren soll. Sie verzerren, verschweigen und kneten die Welt, wie es den Herrschenden in Berlin gefällt. Sie sind die Huren und Stricher der Macht, die Büchsenspanner und Minnesänger, Arschlecker und Stiefelputzer der Regierenden und sie wissen das ganz genau, denn nur so kann man die eigenen Freier zur vollsten Zufriedenheit beglücken.

Dass Atlantikbrückenbruder Kleber zwei Tage zuvor mit Joe Kaeser einen Großkopferten der deutschen Wirtschaft, einen Top-Player der Elite auf den heißen Stuhl setzte, ist kein Widerspruch, sondern ein Symptom, das Hinweise auf Machtverhältnisse und Interessengruppen warf. Für Transatlantiker wie Kleber ist es zweitrangig, ob bei Siemens Dividende oder Arbeitsplätze abgebaut werden müssen. Wenn die geopolitisch damals noch unabdingbare Vasallenschaft zu den US-Eliten auf dem Spiel steht, hat sich jeder einzureihen.

Diese Geschichte wiederholte sich heute als Farce. Ein geradezu erbärmliches Schauspiel bot sich heute Morgen im WDR-Hörfunk, als sich ein WDR-Provinzflittchen im Morgenecho ganz im Stile Klebers anmaßte, den ungarischen Botschafter mit unverschämten Suggestivfragen zur Rechtfertigung dahingehend zu drängen, was denn seinem Regierungschef einfiele, sich mit Vladimir Putin zu treffen.

Dieses „Interview“ ist so bezeichnend für die Berufsauffassung der ARD-Journaille, dass wir hier die Fragen dokumentieren. Die Antworten von Györkos sind aus journalistischer Sicht zweitrangig, auch wenn man sich gewünscht hätte, er hätte dieser impertinenten Presstituierten einmal gehörig den Kopf gewaschen und kurz in Stichworten erklärt, was ein souveräner Staatschef ist.

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Ja aber, ja aber, ja aber…

Andrea Oster: „Was glauben Sie, ist Ungarn für Putin als einzelnes Land so interessant, dass man sich jetzt schon zum wiederholten Male trifft oder ist es vielleicht doch mehr die Tatsache, dass Putin so zeigen kann, ihr könnt Sanktionen verhängen wie ihr wollt, ich find immer noch einen in der EU, der mich mag?“

Andrea Oster: „Ja aber Herr Györkös, man kann ja nicht die Augen davor verschließen, Putin will die EU schwächen, das kommt ihm entgegen, das ist vielleicht auch verständlich für so ein großes Land im Osten, aber warum kommt ihm das EU-Land Ungarn ihm da so entgegen?“

Andrea Oster: „Aber wenn Sie die Wirtschaft ansprechen, stellt Russland denn wirtschaftlich für Ungarn wirklich eine Alternative zur europäischen Union dar. Oder profitiert Ungarn nicht sehr viel mehr von der EU-Zugehörigkeit und müsste vielleicht dann auch eher in Brüssel schauen, dass man dort Einigkeit erzielt?“

Andrea Oster: „Ja aber, jetzt kann man die Wirtschaft nicht unbedingt von der Politik trennen. Man ist…, Sie sind Mitglied eines EU-Bündnisses und diese Trennung, die machen Sie vielleicht, aber ich glaube, das ist so nicht vorgesehen in der europäischen Union, dass man sagt, Wirtschaft okay, aber in der Politik muss man vielleicht auch andere Wege gehen.“

Andrea Oster: „Ja aber, warum treffen Sie sich dann… warum trifft sich Victor Orban mit Vladimir Putin und sagt, ja die Sanktionen gegen Russland, die könnte man auch aufheben, wenn man gerade im Moment guckt, was im Osten der Ukraine passiert, dann müsste man Russland durchaus kritisch sehen.“

Andrea Oster: „Okay, hier hat man den Eindruck, die ungarische Regierung sagt das Eine, macht das Andere, aber schauen wir auf ein anderes Thema. Ihr Regierungschef trifft sich ja nicht nur gern mit Putin, sondern er möchte auch bald mit Donald Trump sprechen. Hat Victor Orban den Eindruck, das ist seine politische Spielwiese zwischen diesen beiden Big Playern?“

Journalismus wäre gewesen zu fragen, welche Themen bei dem Treffen erörtert werden sollen, welche wirtschaftlichen und politischen Vereinbarungen man plant, etc. Nichts davon erfahren die Hörer. Stattdessen spielt sich Oster als Westentaschen-Staatsanwältin für die geistig Armen auf, verbreitet mehr oder weniger subtil eingebunden in ihren „Fragen“ freche Lügen und unbelegte Behauptungen zu Russlands angeblichen Zielen oder seiner Rolle bei den aktuell neu forcierten Kämpfen in der Ukraine und hat nicht das Geringste an Informationen recherchiert, die dieses „Gespräch“ in irgendeiner Weise fruchtbar machen würden. Oster agiert als Maulhure Berlins, die die Ungarn in die Schranken weisen und das Feindbild Russland virulent halten soll. Das ist der einzige Sinn und Zweck dieses verkappten „Interviews“.

Dass der ungarische Botschafter sich dann auch noch dafür rechtfertigen soll, dass sein Chef mit dem neuen US-Präsidenten Trump sprechen möchte, ist am Ende nur noch die Spitze der Unverfrorenheit. Eine schäbige Schmierenjournalistin des deutschen Staatsfunks, dumm wie Brot, frech wie Pack und unterwegs im Auftrag des großdeutschen Reiches unter Flagge der EU, will den Ungarn vorschreiben, mit wem sie politische Beziehungen unterhalten dürfen. Diese Dummheit, gepaart mit Unverfrorenheit und kompletter Ignoranz gegenüber der europäischen Geschichte, ist kaum zu überbieten. Man muss sich schämen, richtig schämen, dass so etwas wieder möglich ist und dass deutsche Bürger gezwungen sind, so einen Dreck auch noch zu bezahlen.

Ulrich Teusch hat im höchst erbaulichen Interview mit Ken Jebsen vor drei Monaten den dazu passenden Kommentar:

„Wenn Journalismus jetzt darin bestehen soll, mir irgendwelche Meinungen der Herrschenden aufzunötigen durch manipulative Techniken, dann hat das nichts mit Journalismus zu tun.“

Als kleiner Trost bleibt die Erkenntnis, dass diese EU unter der Knute Berlins an genau an dem zugrunde gehen wird, was wir hier vorgesetzt bekommen: Größenwahn gepaart mit Dummheit, bei vollendeter Verachtung für Demokratie.

8 Kommentare

  1. Beleidigen hilft auf jeden Fall. Sie liefern hier keine Beweise, sondern machen polemisch Stimmung. Ihnen bleibt zum Ausdruck Ihrer Verblendung nur die Beleidigung, Weder haben Sie das ganze Interview verlinkt, noch sonst Beweise geliefert.

    • Schon wieder so ein Intelligenz- und Realitätsverweigerer. Wenn man sich nur über die angeblichen Beleidgungen aufregt, dann hat man den Gesamten Inhalt dieses Artikels nicht verstanden !
      Keine Beweise ? Es gibt doch das Interview !
      Und warum verlinken ? Ist etwa zuschwer eine Suchmaschine zunutzen wenn man mehr zu einem Thema wissen will ?

  2. Ja wer geglaubt hat, das ein Land das in der EU ist, selbstständig Kontakte zu anderen Ländern unterhalten darf, der wurde ja jetzt eines bessern belehrt. Und das die öffentlich Rechtlichen Sendeanstalren unabhängigen Journalismus betreiben, diesen Traum hat doch wohl niemand mehr. Unsere Systemmedien sind zu Hofberichterstatter von Berlin und Brüssel mutiert, und hoffen wohl immer noch, das der größte Teil der Bevölkerung ihren Lügen glaubt. Dabei kann mittlerweile, jeder der des Lesens mächtig ist, erkennen was einen da für ein schmieren Journalismus hier betrieben wird. Die Wahrheit wird man von diesen Medien nicht mehr bekommen, sondern nur das was die Kriegstreiber in Brüssel und Berlin wollen. Die einzige Hoffnung die wir noch haben ist, diese unfähige Regierung im September abzuwählen und dafür zu sorgen, das die ganze Bande vor ein Gericht gestellt wird. Europa wird zum Undemokratischen Konstrukt umgebaut, was sogar den Roman 1984 in den Schatten stellt. Wann merken die Menschen in der EU, das sie den Teufel in den Regierungen sitzen haben.

  3. Danke unsere Lieben Ungarn unsere Lieben Nachbarn.Ich hoffe für Gute Zusammenarbeit mit Russland.Trauig Das Lügen Presse noch immer Länder schlecht macht jeder so ein Lügenblatt kauft ist mitveranwortlich die Völker nicht zu vereinen sondern zu trennen.

  4. Meine persönliche Meinung -moderne Kriegsführung -alles so gewollt, denn man brauch ja schließlich immer einen Sündenbock ,egal wen ,egal wo .

  5. Abgewirtschaftete EU, lebt nur mehr aus Substanz der alten Nationalstaaten, denn der Vertrauensvorschuss für dieses Konstrukt ist längst dahin. Die Verarmung der Bürger ist bereits am Kaufverhalten in den Supermärkten erkennbar, trotz großer Warenmenge, bleibt viel davon liegen und landet mangels Kaufkraft im Abfall oder muss verbilligt angeboten werden.
    Preise steigen rapide, was früher um Schillinge zu haben war, steht nunmehr selber Preis in EUros, zB. eine Rolle Dachpappe kostete 11 Schillinge, nun die gleiche Rolle um 11 Euro.. Wie soll das weitergehn, wenn damit alle Nationalstaaten dazu am Nasenring dieseer EU.Gangster aufgefädelt sind, wie eine Klavenkarawane zum Sklavenmarkt gezogen zu werden?
    Aufgenommen werden alle Zugelaufenen, ru Recht oder zu Unrecht, das zu Kritisieren wird von der Systempolitik veteufelt. Besonderrs nach dem Jahreswechsel sackt nun die Wirtschaft ein, Gewerbetreibende stehen und Drehen mit den Daumen, aber die Abgaben werden weiter in voller Höhe eingetrieben. Es stinkt im Staate!.

  6. Ulrich Teusch ist ein ganz Schlauer. Aber warum kommt er erst jetzt auf diese weisen Erkenntnisse? Man braucht sich nur an die INSM-Skandale erinnern und weiß, daß ARD und ZDF schon seit Jahrzehnten komplett verseucht sind. Sabine Christiansen, Phoenix, Marienhof – Korruption, Propaganda, Manipulation, jede Glaubwürdigkeit wurde für den Neoliberalismus, für die Plutokratie geopfert. Seit sich neben der verbrecherischen INSM auch noch das Verbrechen gegen die Menschheit namens Atlantikbrücke der „BRD“-Medien angenommen hat, braucht kein Teusch den Erstaunten inszenieren. Allerdings hat man darin auch den Grund für die monolithische Stellung der öffentlich-rechtlichen Medien: sie sind ein Garant für die Deutungshoheit der Cliquen. Nicht, daß Rupert Murdoch weniger wichtig ist. Aber man kauft eben immer beide, Trump und Clinton ebenso wie ARD und Pro7.

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