Es ist praktisch und man kann es überall hin mitnehmen. Fast jeder Erwachsene und immer mehr Kinder haben ein Handy, manche sogar (beruflich bedingt oder als Statusobjekte) gleich mehrere Exemplare. Mobil erreichbar zu sein, im Netz nach Informationen zu suchen oder zum Musikhören oder Spielen – für viele ist das Handy aus dem Alltag nicht  wegzudenken. Doch gibt es eigentlich auch negative Aspekte bei der Handynutzung?

Dass Handystrahlung Krebs hervorrufen kann, wurde jahrelang als krude Verschwörungstheorie abgetan. Diejenigen, die sich dahingehend äußerten, dass Handystrahlung Gefahren birgt, wurden als Spinner bezeichnet und man versuchte sogar, Wissenschaftler mundtot zu machen, die entsprechende Hinweise an die Öffentlichkeit trugen. Dies ist nachvollziehbar, ist das Geschäft mit den mobilen Telefonen doch ein Milliarden schwerer Markt. Kein Hersteller will Geld einbüßen, weil die gesundheitsbewussten Kunden auf einmal abspringen. Also wird seit Jahren versucht, jedem Kritiker den Wind aus den Segeln zu nehmen. Doch eine aktuell durchgeführte Studie kommt zum Ergebnis, dass Handy-Frequenzen durchaus zwei Arten von Tumoren verursachen können und gießt damit Wasser auf die Mühlen derjenigen, die bereits seit Jahren von der Handystrahlung warnen.

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Gerade die amerikanische Regierung beauftragte jetzt eine Studie zur Untersuchung, ob Handy-Strahlung gesundheitsschädlich sein kann. Tatsächlich bemerkten die beauftragten Forscher vom National Institute of Environmental Health Sciences einen Zusammenhang zwischen Handy-Strahlung und zwei Arten von Tumoren. Die Studie wurde im Übrigen an Ratten und Mäusen durchgeführt, welche begehrte Testobjekte in der Wissenschaft darstellen.

Insgesamt wurde die Auswirkung von Handystrahlung auf die Entstehung von Tumoren bei 2.500 Ratten und Mäusen untersucht. Über ca. 2 Jahre hinweg wurden die Tiere täglich in Intervallen von 10 Minuten mit Radiofrequenzen, welche der Handystrahlung gleichen, bestrahlt. Insgesamt waren die Versuchstiere 9 Stunden am Tag der Strahlung ausgesetzt. Im Ergebnis stellten die Wissenschaftler fest, dass es einen Zusammenhang zwischen der Strahlung und Hirntumoren oder Tumoren im Herzen gab. Vergleiche mit Ratten, die der Strahlung nicht ausgesetzt waren, zeigten, dass diese keine Tumore entwickelten.

Ein weiterer spannender Fakt: männliche Ratten waren anfälliger für die Entwicklung von Tumoren in Folge der Bestrahlung. Zwischen zwei Prozent und sieben Prozent der bestrahlten männlichen Ratten entwickelten Tumore am Herzen. Bei weiblichen Versuchstieren lag der Wert bei nur etwa zwei Prozent. Warum männliche Ratten anfälliger waren, konnten die Forscher bislang nicht in Erfahrung bringen und werden daher weiter forschen.

8 Kommentare

  1. Das was Euch zu schaffen macht, ist die Elektrosensibilität, die kommt vom Jod im Essen.
    Die Schlüsselinformation ist: Jod ist elektrisch leitend und sammelt sich in der Schilddrüse und funktioniert dort als elektrischer Erreger.
    Bei Frauen mehr wie bei Männern. Kommt man in ein Sendefeld, bekommt man entweder die Wut oder Angst.
    Das Aluminuim im Kopf funktioniert dort genauso, nur löst das dort Schizo- oder Deprigedanken aus.
    Die Schilddrüse ist dann dein Elektrisches Hundehalsband. Mit den vielen Sendern kann man mit Euch machen was man will,
    das nennt sich dann Mind Control.
    Bitte kein Jod mehr im Essen (Jod Salz, Industrie Wurst), und keine Supermarkt Zahnpasta (Weleda), keine professionelle Zahnreinigung (Flour)und keine Impfungen (Aluminium) mehr zulassen.
    Nach einem Jahr ca. baut sich das im Körper langsam ab (mit Apfelessig) und ihr werdet von Tag zu Tag Beschwerdefreier.
    Das funktioniert wirklich.
    It is a long way to the top of the Rock`n roll.
    Gruß an alle Frequenzen

  2. Das sind doch mal endlich gute Nachrichten für Pharmaindustrie und Kliniken. Von Gesunden gibt es jedenfalls kein Geld!

  3. Das Hauptproblem ist eher, dass die Menschen keine physikalische Grundbildung haben. „Handystrahlung“ ist wie „Mikrowellenstrahlung“ für viele aufgrund des Wortes eine Art gefährlicher „Strahlung“. Nun sind diese aber weit davon entfernt sogenannte „isonisierende Strahlung“ zu sein. Witzigerweise ist Licht (Nein nicht nur UV) deutlich (Mehrere Potenzen) hochfrequenter und energiereicher als Mikrowellen oder Handystrahlen. Keine Form dieser Strahlung kann Erbgut verändern – das ist die Vorraussetzung für Krebs.

  4. Wenn so gut wie “jder“ permanent vor’sm Smartphone hängt (was mian seit Jahren beobachten kann und das v.a. im öffentlichen Nahverkehr);
    dann werden wir alle “zwangsbestrahlt“.
    Ist es dann eine Heuchelei, wenn ich mein einfachen Prepaid-Gerät nur selten nutze (dann, wenn ich es wirklich brauche)
    und für’s Internet eine LAN-Verbindung nutze?
    Lehne auch deshalb sozlale Netzwerke wie ‚Facebook‘ ab, weil man dann gezwungen wird, permanent online zu sein.

  5. Und? Was bringt uns die Studie? die Wissenden werden weiter Handys meiden und die anderen ihre Handys nutzen, bis das der Tod uns scheide

  6. Man kann sicher auch einen Zusammenhang zwischen der Lebensrettung nach Unfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall und dem Gebrauch eines Handys finden – wenn man nur mal danach sucht. Der Effekt dürfte eine mögliche Tumor-Indizierung durch Handystrahlung bei weitem übertreffen. Zu deutsch: unterm Strich ist es entschieden „gesund“, ein Handy in der Tasche zu haben.

    • Gut dass Du das erwähnst.
      Ganz klar kann man mit dem Handy jetzt schneller von einem Herzinfarkt gerettet werden, den man ohne Handy nicht gehabt hätte.
      Das spricht klar für’s Handy

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