In seinem Buch 1984 beschrieb George Orwell einst eine totalitäre Diktatur, die aus Gründen der politischen Korrektheit alles ins Gegenteilige verkehrt. Der Satz „Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!“, wird vielen Lesern noch in Erinnerung sein. Dass seine Vorhersagen bereits 70 Jahre später zur Realität geworden sind, hätte sich Orwell wohl nicht träumen lassen. Denn wenn es nach Mithu Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und leitende Mitarbeiterin der Bundeszentrale für politische Bildung geht, bezeichnen wir Vergewaltigungsopfer in Deutschland zukünftig als „Erlebende“. Vielleicht sollte man Frau Sanyal mal mitteilen, dass Orwell das Buch als Warnung und nicht als Anleitung geschrieben hat.

Buchtipp zum Thema: 1984 von George Orwell

Nein, bei Vergewaltigten von Opern zu sprechen ist falsch. So jedenfalls sieht es Mithu Sanyal, die bekannte Autorin für mehrere öffentlich-rechtliche Sender und diverse Zeitungen. Die Kulturwissenschaftlerin findet, dass Menschen, denen sexuelle Gewalt angetan wurde, besser als „Erlebende“ zu bezeichnen seien, wie sie zusammen mit einer Studentin namens Marie Albrecht in einem gemeinsamen Text in der „taz“ veröffentlichte.

Gleich+Gleich=Opferverachtung

In einem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird diesbezüglich auf einen ausufernden und schrillen Internet-Feminismus hingewiesen, der sich selbst als „vermeintliche Speerspitze im Kampf um Gleichstellung aller Gender und Identitäten, Ethnien und Klassen“ sehe, aber tatsächlich Opferverachtung betreibe.

Mit stilistischer Sprach-Raffinesse wird der Opfer-Begriff demontiert. Doch: „Wo es keine Opfer mehr gibt, gibt es auch keine Täter mehr. Wo erlebt wird, wird nichts mehr erlitten“, führt die „FAZ“ in ihrem Artikel den Gedankengang der Autorin fort.

Die Abschaffung des Opferbegriffs

Auf der Website „Die Störenfriedas“, Heimat feministischer Bloggerinnen, protestierten zahlreiche Opfer von Sexualverbrechen in einem offenen Brief gegen den Artikel, berichtet die „FAZ“ weiter, unter ihnen leitende Mitglieder der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, von Femen und von Initiativen wie #ichhabenichtangezeigt. Darin hieß es u.a.:

Du schriebst, ‚Opfer‘ klänge so passiv. Ich will dir gerne mal was ganz Reales erzählen: Schon vorher hat niemand die Betroffenen sexueller Gewalt ‚Opfer‘ genannt, denn das würde ja bedeuten, die Taten anzuerkennen. Die Betroffenen sexueller Gewalt nennt man in der Öffentlichkeit gerne ‚Schlampe‘ und ’selbst Schuld‘ […] bis mich irgendwann eine Therapeutin ‚Überlebende‘ nannte. […] Deshalb ist der Begriff ‚Überlebende‘ so wichtig […] Er gibt Kraft, ohne die Vergangenheit zu verharmlosen. Wie also kamst du auf die Idee, einen neuen Begriff vorschlagen zu müssen? Ich kann mir das nur damit erklären, dass man mit solchen ‚Vorschlägen‘ eben ein paar Interviews und Lesungen bekommt und sein Buch verkauft.“ (Brief der „Störenfriedas“ an Mithu Sanyal)

Auch die „FAZ“ resümierte entsprechend: Die empfohlene Abschaffung des Opferbegriffs befreie niemanden davon, Opfer geworden zu sein. Ganz im Gegenteil zeige es auf, dass man von deren Leiden nichts wissen wolle. Und die „Emma“ berichtet aus dem offenen Brief die Schlussfolgerung:

Es ist nicht der Opferdiskurs, der Opfer degradiert. Es sind die Täter, nicht die Selbstbeschreibung der Opfer. Keine noch so euphemistische Umdeutung kann die Tat für ein Opfer ungeschehen machen, sehr wohl aber für den Rest der Gesellschaft – wie außerordentlich praktisch! Sexuelle Gewalt ist kein Erlebnis. Sexuelle Gewalt ist ein Verbrechen.“ (aus: Offener Brief der „Störenfriedas“)

Laut Wikipedia wurde Dr. Mithu Melanie Sanyal 1971 als Tochter einer polnischen Mutter und eines indischen Vaters in Düsseldorf-Oberbilk geboren. Die deutsche Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin promovierte über die weiblichen Genitalien und entwickelte daraus 2009 ihr Buch „Vulva“.

Bundeszentrale für politische Bildung & Co.

Dr. Sanyal ist seit 1996 feste Autorin beim öffentlich-rechtlichen WDR. Weiterhin schreibt sie für den NDR, BR und für die Frankfurter Rundschau, die taz, den Deutschlandfunk und die Bundeszentrale für politische Bildung und arbeitet als Referentin für Genderfragen und als Dozentin an deutschen Universitäten. Bekannt wurde Sanyal auch durch ihr 2016 erschienenes Buch „Vergewaltigung“, in dem sie sich u. a. auch mit dem Kölner Silvester-Mob von 2015/16 beschäftigte.

21 Kommentare

  1. Die Sanyal hat ihren Doktortitel wohl im Fach IDIOTIE gemacht ! Eine Frau also beleidigt Vergewaltigungsopfer, was ja meistens Mädchen und Frauen sind.
    Ob die sich jeden Tag mit einem Kaktus befriedigt ?
    Kann man solche geistesgestörten Minusmenschen nicht endlich mal in den Knast oder in die Klappsmühle stecken ?
    Fragen über Fragen stellen sich mir dar.

  2. auch unter den “ Studierten “ gibt es anscheinend welche, die nicht alle Latten am Zaun haben. Bezüglich ihrer Disertation kann ih nur sagen . . ziemlich unter der Gürtellinie. Die Denkzentrale sitzt anscheinend nicht bei allem sehr viel weiter oben.

  3. Dann sollten wir mal ein paar Bimbos jagen gehen, denen Taler in die Hand drücken und zu Merkel Privat-Adresse schicken.

    Dann ist sie eine „Erlebende“.

    Wer sich an Begriffen wie „Bimbo“ stört, sollte sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass man uns nun offiziell als „Köterrasse“ bezeichnen darf.

    Schluss mit Freundlichkeit!

    • Absolut richtig erkannt. Auf yt ist ein Video mit ‚Milo‘ (ganz zufällig schwuler Jude). Bei einer seiner Ansprachen fühlte sich eine Zuhörerin in ihren Gefühlen verletzt, sprang auf und stellte sich vor’s Podest und sagte es ihm. Darauf Milo ~: „Fuck your feelings!“ Großer Applaus von den übrigen Zuhörern. Nur Mut Kameraden. Politisch korrekt war, seit Trump, gestern.

  4. Diese Menschenverachtung am deutschen Volk, in Worten und Taten, ist bereits heute nicht mehr wieder gut zu machen.

    • Das liegt an der maximalen Verjudung.
      Der Talmud gibt nicht mehr her als die Verachtung von Nichtjuden, Ritualmorde, Raub, Mord und andere Perversitäten.

      • Also ich kann die Völkermade auch nicht leiden. Und solange das nicht in ein ungültiges GG geschrieben steht; daß ich sie lieben muß, werde ich es auch nicht tun.
        Aber IM Erika liebt sie abgöttisch – reicht doch. Als “Mutti“ liebt doch für uns alle stellvertretend.

  5. Mithu Melanie Sanyal
    Autorin
    Siemensstr. 34
    40227 Düsseldorf

    vielleicht besucht mal jemand dieses wesen und „erlebt“ sie mal!
    welche windung fehlt bei der frau im kopf?
    so dumm und beleidigend, die muss man zwangseinweisen!!!

    • Da hilft keine Zwangseinweisung. Die Person ist ernsthaft krank im Kopf. Da hilf nur eins, das kranke Teil muss ab wie bei jedem Vergewaltiger.

  6. Hanna, Du siehst das falsch: Hier werden Frauen in Erlebniswelten eingeführt, die für sie bisher ungeahnt waren. Und da gibt es ja auch noch die Frauen, die später ihren Erlebnisspender ehelichten. Ganz zu schweigen von Indien, wo Frauen sogar damit belohnt werden, den Beglücker heiraten zu MÜSSEN. Wir sehen das alles viel zu eng. Wir müssen noch ein wenig denken ÜBEN.

  7. Und das Thema der Dissertation. Da komme ich mir mit meiner lächerlichen Abhandlung über die Rolldämpfung einer Yacht ja geradezu nichtig vor…..

  8. Referentin für Genderfragen – und so was kommt dann letztendlich dabei heraus: Ein Vergewaltiger wird dann wohl ein „Erlebnis Verschaffender“ und aus dem Opfer wird eine „Erlebende“. Auf solche „Erlebnisse“ kann wohl jede Frau, jedes Kind und auch so mancher Mann verzichten. Verrückter Gender-Wahn!

  9. Fr.Merkel!Der Feind wird eben mehr und mehr erkannt…

    „Man muss auf Grund dieser Gesetze zu der Einsicht kommen, dass Judentum keine harmlose Religionsgemeinde darstellt, sondern den Charakter einer Verschwörung besitzt.
    Damit fällt aber eine Voraussetzung, die man bei Erteilung der Staatsbürgerrechte an die Juden hegte. Man hat den Juden in den arischen Staaten die Gleichberechtigung gewährt, ohne ihre Geheimgesetze zu kennen. Man ist von der Voraussetzung ausgegangen, dass die ‚Religion‘ (Gesetze) der Juden auf ähnlich sittlicher Grundlage beruhe wie die christliche. Soweit sich dies als ein Irrtum erweist, bleibt nichts übrig, als die unter falschen Voraussetzungen eingeräumten Rechte ihnen wieder zu entziehen.“
    (Theodor Fritsch, a.a.O., S. 85)

    Judentum = satanistische Terrororganisation
    Antisemitismus = die helfende christliche Hand

    Man lese Theodor Herzl, dann weiß man alles.

      • @Maximum Resistance:
        Nach „wegmitdreg“ fehlt ein Komma, danach ergibt sich „Machen“ klein geschrieben und der Bindestrich bei „Scheiß-Juden“ verändert doch erheblich die Sinnhaftigkeit der Aussage, die wohl eher „Scheiß Juden-Hetzer“ sein sollte.

        Ein Satz, drei Fehler – beachtlich! Wahrscheinlich können Sie aber hervorragend Ihren Namen tanzen…

  10. So langsam frage ich mich ob die alle durchgeknallt sind. Das ist doch nicht mehr normal! Eine Gewalttat ist und bleibt eine Gewalttat, da gibt es nix zu beschönigen – auch nicht durch Begriffsänderungenen und ähnlichem. Wenn man sieht, für wen diese “ Dame Dr. Sanyal “ arbeitet, braucht man sich nicht mehr zu wundern. Wie kann man so eine unfähige Person auf die Menschheit – Universität loslassen. Wenn es nicht zu krass wäre würde ich ihr empfehlen, sich mal vergewaltigen zu lassen, damit sie mal sieht, was man dabei ERLEBT! Mir fallen da nur folgende Worte ein: Albert Einstein Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Und Sanyal hat ihre grenzenlose Dummheit unter Beweis gestellt.

  11. Lächerlich, so jemand sollte direkt entlassen werden – aber ohne Bezüge…
    Was die ‚Werbung‘ für Ihr Buch betrifft – voll ins Schwarze
    Jeder Marketingfuzzy weiß – JEDE Werbung ist besser als KEINE Werbung…

  12. Wirklich erschreckend, was sich heute alles so „Wissenschaftler“ nennt. Schon die Funktion „Referentin für Genderfragen “ zeigt ja, daß sie als vollkommen nutzlose Pseudo-Wissenschaftlerin absolut überflüssig für jede Gesellschaft ist. Ihre dämliche Aussage erinnert mich an den Film „Das Leben des Brian“. Brian fragte seine Mutter, ob sein römischer Vater sie vergewaltigt hätte. Sie darauf: Anfangs schon…
    Schickt ihr einfach mal 20 nordafrikanische Kulturbereicherer vorbei… Da kann sie dann was „erleben“.

    • @Hier BRD „Schickt ihr einfach mal 20 nordafrikanische Kulturbereicherer vorbei… Da kann sie dann was „erleben“.

      Och, 20 nordeuropäische Germanen sind da bestimmt auch schnell gefunden. Obwohl die gestressten Globalisierungsheuschrecken eher kleine Kinder bevorzugen und dabei genüsslich Pizza essen, mit dem Segen der katholischen Kirche…

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