Seit Jahren propagieren westliche Mainstreammedien den Sturz des syrischen Präsidenten Assad. An vorderster Front: ARD, DLF, ZDF und deutsche Konzernmedien von BILD über den SPIEGEL bis zur ZEIT. Ohne ihre systematische Desinformation und Manipulation der öffentlichen Meinung wäre der Krieg in Syrien mit seinen Hunderttausenden Toten nicht möglich gewesen.

Die westliche Unterstützung für einen militanten Kampf gegen den legitimen syrischen Präsidenten, an vorderster Front geführt von islamistischen Sektieren und Terroristen, die in den von ihnen besetzten Gebieten religiöse Säuberung und Scharia-Herrschaft betreiben, ist nur durch eine mediale Propaganda an der Heimatfront durchsetzbar, die diese Terroristen für die deutsche Öffentlichkeit als „Rebellion“ gegen ein „Regime“ verkauft.

Jahrelang wurde die al-Nusra, ein al-Kaida-Ableger in Syrien von der westlichen Kriegspropaganda so weit es ging totgeschwiegen, um den vom Westen angefachten Krieg in Syrien als „Demokratisierung“ zu verkaufen. Nahezu durchgängig wurden Terroristen als „Rebellen“, „Opposition“ oder „Aufständische“ verharmlost und ARD und ZDF haben ungezählte Stunden Propagandamaterial in den sogenannten „Nachrichten“ gesendet, die von der al-Nusra, ihren Freunden und anderen Terrorgruppen produziert und vom Westen finanziert wurden.

Jahrelange ARD-Propaganda: al-Nusra existiert nicht oder wird als „Rebellen“ verharmlost

Einen guten Überblick über das gesamte Ausmaß der Terrorrelativierung in der ARD bietet die Suche-Funktion auf tagesschau.de. Die Kombination des Suchbegriffs „Aleppo“ mit den Begriffen „Rebellen”, „Aufständische”, „Opposition“ und „Terroristen“ belegt die systematische und ohne jeden Zweifel angeordnete Verwendung dieses politischen Wordings.

Das mit großem Abstand höchste Ergebnis erzielte mit 321 Treffern der Begriff „Rebellen”. Er ist in der deutschen Öffentlichkeit durchweg positiv konnotiert und suggeriert, dass es sich um den berechtigten Widerstand gegen ein Unrecht und/oder einen progressiven Impuls gegen überkommene Strukturen (rebellische Jugend) handelt.

Der am zweithäufigsten verwendete Begriff „Opposition“ ist in sprachlicher Hinsicht noch perfider, denn er wird in westlichen Demokratien nahezu ausschließlich für die politischen Kräfte in einem gewählten Parlament verwendet. Der Begriff vermittelt demokratische Legitimität und den Eindruck, die so bezeichneten würden die Vorstellungen von westlicher Demokratie teilen.

Mit lediglich 33 Treffern ist „Aufständische“ ein Ausweichwort, das wohl in erster Linie verwendet wird, um die wiederholte Verwendung der beiden anderen Begriffe zu vermeiden. Es ist unter diesen drei Begriffen der am negativsten konnotierte, weil er am ehesten mit Gewalt assoziiert wird und in der westlichen Propaganda über den Syrienkrieg deshalb nur ungern verwendet wird.

Der Begriff „Terroristen“ wird nicht nur selten verwendet, er wird auch nur dann verwendet, wenn Zitate der syrischen oder russischen Regierung wiedergegeben werden oder wenn in einem Artikel über den IS berichtet wird, der von westlichen Regierungen offiziell als Feind und nicht als Verbündeter angesehen wird. Die „Berichterstattung“ von ARD und ZDF stützt also mit ihrer gesamten Propaganda exakt das, was westliche Politik unter der Führung der USA in Syrien betreibt: einen militanten Umsturz.

Programmbeschwerden wegen des Verschweigens der führenden Rolle von al-Nusra wurden von der ARD ignoriert. Diese Kriegspropaganda ist systematisch, politisch motiviert und ein Verbrechen, denn sie hat den einzigen Zweck, den Massenmord in Syrien so lange voranzutreiben, bis das westliche Ziel des Sturzes Assads erreicht ist.

Seit die islamistischen Fanatiker – von den westlichen „Freunden Syriens“ und ihrer Propaganda aufgepäppelt – Terror und Gewalt nach Europa und Deutschland tragen, stehen immer mehr von ihnen auch vor deutschen Gerichten – auch wegen Verbrechen, die sie in Syrien begangen haben.

Der harte Kern der „Friends of Syria“, die das Land in Chaos und Terror gestürzt haben – Hier stehen die Hauptverantwortlichen für hunderttausendfachen Massenmord, Ausbreitung des islamistischen Terrors und Millionen Flüchtlinge

Plötzlich, wenn sie in Düsseldorf oder Gießen auftauchen, heißen sie auch in der Propaganda der ARD nicht mehr „Rebellen“. Die gleichen Verbrecher, die man zuvor verharmlost, ihre Taten verschwiegen oder als Freiheitskampf verherrlicht hatte, verwandeln sich plötzlich in Terroristen, wenn sie in Deutschland identifiziert und vor Gericht gestellt werden. Plötzlich darf der Name al-Nusra genannt werden, der jahrelang so weit es ging unterdrückt wurde, so lange diese Verbrecher sich auf syrischem Boden befanden und ihren Terror gegen den syrischen Staat richteten. Der Grund liegt auf der Hand: man befürchtet, dass diese Leute auch in Deutschland Anschläge begehen oder weitere Anhänger rekrutieren.

Quelle: tagesschau.de

5 Kommentare

  1. Washingtons verdeckter Krieg gegen Peking findet nicht im Südchinesischen Meer statt, sondern in Afrika. Seit zehn Jahren sickern immer mehr US-Spezialkommandos in den Kontinent ein – vornehmlich im Kampf gegen den Terrorismus. Der wachsende militärische Einfluss der USA im Schwarzen Kontinent dient jedoch in Wirklichkeit zwei ganz anderen Zielen: Rohstoffquellen sichern und China zurückdrängen. Aus diesem Kampf um Einflusssphären wird auch der neue US-Präsident nicht herauskommen – es sei denn, er entscheidet sich für Kooperation statt Konfrontation.

    In den Kelley Barracks im Stuttgarter Stadtteil Möhringen befindet sich eine der weltweit wichtigsten Befehls-Zentralen der USA: Das 2007 errichtete US-Einsatzführungskommando für den afrikanischen Kontinent (Africom). Von Stuttgart aus werden alle militärischen und strategischen Operationen in Afrika geführt. Die 1500-Mann-starke Kommandozentrale ist Teil der langfristigen Afrika-Strategie der Vereinigten Staaten, die auf Rohstoffsicherung und das Zurückdrängen Chinas zielt.

    In den zehn Jahren seit der Gründung von Africom ist das Ausmaß der Entsendung von US-Spezialeinheiten auf den afrikanischen Kontinent ständig gestiegen. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 – ein Jahr vor Gründung von Africom – wurde nur ein Prozent der weltweit eingesetzten US-Kommandotruppen in den Operationsbereich des US Africa Command entsandt. Im Jahr 2016 waren es hingegen bereits 17,26 Prozent aller ins Ausland entsandten US-amerikanischen Spezialeinheiten – unter ihnen auch Navy Seals und die so genannten Green Berets.

    Die Zahlen basieren auf Informationen, die das „US Special Operations Command“ (USSOCOM) Ende Dezember 2016 an das Portal The Intercept übermittelt hatte. Damit rangiert Afrika global an zweiter Stelle, übertroffen nur vom Mittleren Osten.

    Allein zwischen 2014 und 2016 – so Intercept – stieg die Zahl der US-Kommandos auf afrikanischem Boden von 700 auf 1700. Diese Spezialeinheiten seien in 33 afrikanischen Staaten im Einsatz gewesen – das entspricht 60 Prozent der insgesamt 54 diplomatisch anerkannten Staaten des Kontinents.

    Wenige, aber wirkmächtige Groß-Stützpunkte

  2. Lasst doch die fäkalen,hirnlosen Dreckskrüppel der ARD jaulen,“kein Interesse“ schockt diese Idioten am aller meisten.

  3. Doppeldenk in Perfektion. Interessiert aber unsere Plusgutmenschen nicht die Bohne. Induzierte Irresein ist Angesagt.

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