COMPACT und Mario Rönsch – das war lange Zeit eine Erfolgsgeschichte. Durch die Vermittlung von zehntausenden neuen Abonnenten führte der Bürgerrechtler und Werbefachmann das COMPACT-Magazin in den Jahren 2015 und 2016 aus den roten Zahlen und verhinderte so die Insolvenz des alternativen Mediums. Als im vergangenen Jahr aus Ermittlungsakten des LKA Berlins bekannt wurde, dass COMPACT-Verantwortliche, namentlich Chefredakteur Jürgen Elsässer und Verleger Kai Homilius, ihren ehemaligen Mitstreiter gegenüber deutschen Strafermittlungsbehörden denunzierten, kam es zum Bruch. Rönsch machte daraufhin die Kontakte von Jürgen Elsässer zum Verfassungsschutz öffentlich und überführte die gesamte Führungsriege von COMPACT der systematischen Lüge. Im Januar 2017 deckte Rönsch schließlich die Verbindungen zwischen COMPACT und der Israel-Connection auf und verschaffte der Öffentlichkeit einen Einblick über die perfiden Methoden, mit denen das Magazin seine eigenen Leser betrügt. Tausende kündigten daraufhin empört ihre bestehenden Abonnements.

Zum Sachverhalt wurde nun auf YouTube ein Interview zwischen dem ehemaligen GEZ-Journalisten Gerhard Wisnewski (WDR) und Jürgen Elsässer veröffentlicht, indem sich der COMPACT-Chefredakteur unwidersprochen von jeder Schuld rein waschen darf. Ob sich Gerhard Wisnewski, eigentlich bekannt für akribisch recherchierte Bücher (Verheimlicht, vertuscht, vergessen) über Terrorismus und Geheimdienste, damit einen Gefallen getan hat, bleibt fraglich. Im Gespräch mit Elsässer bricht er nicht nur alle journalistischen Standards, sondern wirft auch seine eigenen Ideale über Board, für die er von Kollegen und Lesern bisher stets geschätzt wurde. Denn das Interview, dass Wisnewski seinen Zuschauern gegenüber als „objektiven alternativen Journalismus“ anpreist, entpuppt sich bei genauer Betrachtung bestenfalls als gekaufte Schmierenkomödie.

Kennen sich seit Jahren: WDR-Journalist Gerhard Wisnewski und Jürgen Elsässer (ehemals Jüdische Allgemeine) im Jahr 2012 zu Besuch beim iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Quelle: Infowars

Der Betrug am Zuschauer beginnt schon vor dem Interview. Gerhard Wisnewski hat mit Jürgen Elsässer nicht nur gemeinsam mehrere Publikationen veröffentlicht, sondern ist bis heute auch als Autor bei COMPACT beschäftigt. Dass Wisnewski mit Elsässer folglich seinen eigenen Geldgeber und vorgesetzten Chefredakteur interviewt, wird zum Zweck der Täuschung und in bester Mainstream-Manier, vollständig verschwiegen. Wer noch immer Hoffnung auf ein objektives Gespräch hegt, wird bereits nach den ersten Sekunden enttäuscht. Noch bevor die erste Frage gestellt wird, unterstreicht Wisnewski eindrucksvoll seine Befangenheit, indem er seine Einleitung zum Interview für einen minutenlangen Lobgesang auf COMPACT und Jürgen Elsässer missbraucht. Wisnewski verhält sich wie ein Richter, der einem angeklagten Mörder vor Prozessbeginn mitteilt, dass er die Tat und den Täter eigentlich ganz toll findet. Auf subtile Art und Weise wird sogar mehrmals Werbung für Elsässers Magazin eingeblendet. Spätestens an diesem Punkt dürfe auch dem unbedarften Zuschauer klar sein: Hier handelt es sich nicht um objektiven Journalismus, sondern um billig in Szene gesetzte PR.

Das Gespräch ist gleich in mehrerer Hinsicht interessant. Nicht etwa, weil sich Jürgen Elsässer nicht zu schade dafür ist, auch mit aufgedunsener Alkoholiker-Visage in eine Kamera zu grunzen, sondern inhaltlich. Während Mario Rönsch in der Vergangenheit stets konkrete Vorwürfe formulierte, führen Wisnewski und Elsässer das Interview vollständig im Konjunktiv. Hätte, könnte, wäre, vielleicht, möglicherweise – Phrasen, die man immer dann benutzt, wenn man nichts Essentielles vorzuweisen hat. Auffallend ist auch, dass Elsässer seine Strategie geändert und eine Kehrtwende um 180 Grad vollzogen hat. Während er zu den Anschuldigungen von Rönsch zunächst monatelang schwieg und diese dann schließlich in mehreren unüberlegten Stellungnahmen als „vollständig erfunden“ und „irre“ abtat, räumt er die Richtigkeit dieser Aussagen nun größtenteils ein:

„Ja, ich habe im vergangenen Jahr einen Eigentumswohnung verkauft, aber… (…) Ja, ich und COMPACT waren an Migrantenschreck beteiligt, aber… (…) Ja, der Webdesigner von COMPACT programmierte die Seite von Migranteschreck und stellte diese online, aber… (…) Ja, wir wurden von der ANTIFA über Wochen hinweg observiert, aber… (…) Ja, meine Frau und ich hatten in diesem Zusammenhang Kontakt zur Polizei und zum Verfassungsschutz, aber… (…) Ja, ich habe versucht auf die publizistische Arbeit von Mario Rönsch Einfluss zu nehmen, aber…“

Buchtipp zum Thema: Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte

Im weiteren Verlauf tut Jürgen Elsässer dann etwas, was alle notorischen Lügner tun, wenn sie sich beim Lügen ertappt fühlen. Er gibt einen Teil seiner Lügen zu und strickt um das Eingeständnis herum, eine neue abenteuerliche Geschichte. Er rechtfertigt also jede aufgeflogene Lüge mit einer neuen. Medienprofi Wisnewski bemerkt das natürlich, er schmunzelt mehrmals, lässt dann aber dutzende Gelegenheiten ungenutzt verstreichen, kritisch einzuhaken. Auch sonst agiert Elsässer alles andere als souverän. Er ist unsicher, kommt mehrmals ins Stottern, muss von einem Spickzettel ablesen und ist schlussendlich sogar darauf angewiesen, seinen Aussagen Glaubwürdigkeit zu verleihen, indem er aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zitiert.

Während sich Elsässer weiterhin im Minutentakt um Kopf und Kragen redet, hat Wisnewski alle Hände voll zu tun, das Interview nicht vollends in eine unerwünschte Richtung abgleiten zu lassen. Immer dann wenn es brenzlig wird oder eine kritische Nachfrage angebracht wäre, stellt Wisnewski Elsässer eine der zuvor abgesprochenen Suggestivfragen. Aber auch das hilft nicht. Als der COMPACT-Chef nach seiner Eigentumswohnung in Berlin gefragt wird, die er veräußern musste, um mit dem Erlös anstehende Verluste seines Magazins auszugleichen, ersetzt Wisnewski die ursprüngliche Antwort von Elsässer, rotzfrech durch eine andere. Der Schnitt der entsprechenden Sequenz ist deutlich zu erkennen. Das ist nicht nur plump, sondern auch kriminell. Denn mit den selben Methoden werden tagtäglich Millionen Leser und Zuschauer vom Mainstream aufs Kreuz gelegt. Ist das der Maßstab, den man jetzt auch bei vermeintlich alternativen Medien und Journalisten wie Gerhard Wisnewski anlegen muss? anonymousnews.ru wollte es genau wissen und übersandte Gerhard Wisnewski folgende Fragen per E-Mail, mit der Bitte um Stellungnahme:

  • Trifft es zu, dass Sie zum Zeitpunkt des Interviews in einem finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zu Jürgen Elsässer / COMPACT standen? *keine Antwort*
  • Trifft es zu, dass Sie für das Interview von Jürgen Elsässer / COMPACT bezahlt worden sind oder einen anderen geldwerten Vorteil erhalten haben? *keine Antwort*
  • Trifft es zu, dass es sich bei ihrem Interview mit Jürgen Elsässer um einen Gefälligkeitsdienst für COMPACT handelt? *keine Antwort*
  • Trifft es zu, dass sowohl das Interview als auch die gestellten Fragen vorher mit Jürgen Elsässer / COMPACT abgesprochen worden? *keine Antwort*
  • Trifft es zu, dass Sie ursprüngliche Antworten aus dem Video herausgeschnitten haben, weil diese für Jürgen Elsässer / COMPACT nicht vorteilhaft waren? *keine Antwort*
  • Trifft es zu, dass Sie Mario Rönsch nicht befragt und ihm auch sonst keine Möglichkeit eingeräumt haben, zum Sachverhalt Stellung zu nehmen? *keine Antwort*

Mario Rönsch kontaktierte Gerhard Wisnewski ebenfalls und bot an, mit entsprechenden Dokumenten vor der Kamera Stellung zu beziehen. In einer E-Mail am 3. März schreibt er:

Sehr geehrter Herr Wisnewski, ich habe mir soeben das 38-minütige Interview angeschaut, dass Sie mit Jürgen Elsässer geführt und auf YouTube veröffentlicht haben. Zunächst erstmal möchte ich Sie dafür beglückwünschen, dass Sie den Mut aufbringen, sich diesem Thema anzunehmen. Als fair hätte ich es empfunden, wenn Sie beide Seiten hätten zu Wort kommen lassen. So entsteht leider der Eindruck, dass es sich um einen Gefälligkeitsdienst gegenüber Jürgen Elsässer handelt. Die Zuschauer, auch die ihres YouTube-Kanals, sind nicht dumm. (…) Ich hatte Sie im letzten Jahr angefragt ob Sie nicht als Autor für uns tätig sein wollen. Spätestens seit diesem Zeitpunkt hatten Sie meine Telefonnummer und meine E-Mail-Adresse. Es wäre also leicht für Sie gewesen, mich zu kontaktieren und die Diskussion auf ein objektives Niveau zu heben. (…) Vielleicht möchten Sie dies aber nachholen. Ich lade Sie hiermit herzlich ein. Ich kann jede einzelne meiner Aussagen belegen und bin gerne bereit mit den entsprechenden Dokumenten vor der Kamera Stellung zu beziehen. (…) Sie sollten Ihre Glaubwürdigkeit nicht durch diese Form der Einseitigkeit auf Spiel setzen. Über zeitnahe Antwort freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen Mario Rönsch

Auch diese E-Mail und die damit verbundene Möglichkeit, ein objektives Gespräch mit allen Beteiligten zu führen, ignorierte Gerhard Wisnewski. Mario Rönsch ging noch weiter und führte zwei Telefonate mit COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer und COMPACT-Veleger Kai Homilius, die wir unseren Lesern an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchten.

Im Gegensatz zu Jürgen Elsässer zeigte sich COMPACT-Geschäftsführer Kai Homilius gesprächiger. Ohne Umschweife lässt er sich auf ein Scheinangebot von Rönsch ein, die Sache ohne Öffentlichkeit, einfach unter den Teppich zu kehren. Schlichtweg die Wahrheit zu sagen, empfindet COMPACT-Verleger Homilius als Zitat „Eskalation“.

Mario Rönsch versuchte auch telefonisch mit Gerhard Wisnewski zu sprechen. Der Urheber des Interviews war trotz mehrmaliger Anfrage nicht bereit, sich zum Thema und seiner „journalistischen Arbeit“ einzulassen. Schade! Wir überlassen es nun unseren Lesern, die richtigen Schlüsse, aus den hier veröffentlichten Informationen zu ziehen.

Update – 11. März 2017

Gerhard Wisnewski, der Urheber des Interviews, hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. Der Autor lehnt es allerdings weiterhin ab, zu den hier vorgebrachten Vorwürfen, Stellung zu nehmen. In einer E-Mail vom 7. März 2017 heißt es lapidar:

„Sehr geehrter Herr Roensch, mir scheint, dass Sie mit Ihren Informationen durchaus eine breite Öffentlichkeit bekommen haben. Deswegen erschien es mir wichtig, einmal Herrn Elsässer ausreden zu lassen. Mit freundlichen Grüßen Gerhard Wisnewski“

Mario Rönsch antwortet Wisnewski einen Tag später und bietet weiterhin vollständige Aufklärung an. In einer E-Mail vom 8. März 2017 schreibt er.

„Sehr geehrter Herr Wisnewski, vielen Dank für Ihre Nachricht. Bitte reden Sie sich nicht aus der Affäre. Sie haben Jürgen Elsässer mitnichten nur ausreden lassen wollen. Sie haben sich ganz klar positioniert und Partei ergriffen, obwohl es Ihre Aufgabe gewesen wäre, kritisch zu hinterfragen und allen Beteiligten die Möglichkeit einzuräumen, ihren Standpunkt zum Thema zu äußern. Ich weiß nicht, ob Sie sich darüber im Klaren sind, dass Sie mit diesem Interview Ihre Reputation und Ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt und wenn man sich die Kommentare anschaut, bei vielen damit verloren haben. Ich biete Ihnen jetzt zum dritten Mal an, diesen Fehler wieder gut zu machen, indem Sie mir ebenfalls die Möglichkeit einzuräumen, mich in einem Interview mit Ihnen zum Sachverhalt zu äußern. Gerne auch mit Jürgen Elsässer gemeinsam. Ich habe nichts zu verbergen. Im Gegenteil: Ich bin gerne bereit, Dokumente, E-Mails und Korrespondenz, die meine Aussagen belegen, den Zuschauern vor der Kamera zu präsentieren. Die Entscheidung liegt natürlich bei Ihnen. Aber wenn Sie diese Möglichkeit nicht nutzen, dann werden Sie Glaubwürdigkeit vollständig verlieren und es bei Ihrer Zielgruppe in Zukunft sehr schwer haben. Ich glaube grundsätzlich an das Gute Menschen und bin daher überzeugt davon, dass Sie den Mut aufbringen, sich einem Gespräch zu stellen. Über zeitnahe Antwort und erste konkrete Terminvorschläge freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen Mario Rönsch“

Auch 2 Tage nach dieser Nachricht und dem erneuten Angebot von Mario Rönsch, Beweise und Belege vor der Kamera zu präsentieren, hat es Gerhard Wisnewski nicht für nötig gehalten, zu antworten. In einer E-Mail vom 10. März 2017 stellt Rönsch abschließend fest:

„Sehr geehrter Herr Wisnewski, leider haben Sie auf meine vorangegangenen E-Mails nicht reagiert. Für den Fall, dass es die Öffentlichkeit irgendwann interessiert, halte ich daher fest: 1. Sie haben bisher insgesamt drei Angebote ausgeschlagen, mir vor der Kamera die Möglichkeit einzuräumen, mich mit entsprechenden Dokumenten, E-Mails und Korrespondenz zur Causa COMPACT und der geheimdienstlichen Tätigkeit von Jürgen Elsässer, zu äußern. 2. Sie waren trotz mehrmaliger Nachfrage nicht bereit zu erklären, ob Sie Geld oder einen anderen geldwerten Vorteil von COMPACT und/oder Jürgen Elsässer für das von Ihnen geführte Interview erhalten haben. 3. Sie lehnen jegliche Stellungnahme zum Sachverhalt und Ihrer Käuflichkeit durch Dritte, vollständig ab. Ich habe inzwischen aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass das Gespräch zwischen Ihnen und Jürgen Elsässer, ursprünglich ein anderer bekannter Protagonist der alternativen Medien, gegen Zahlung eines entsprechendes Entgeltes, führen sollte. Da sich dieser Journalist weigerte, sich für diese Aufgabe von COMPACT und Jürgen Elsässer korrumpieren zu lassen, wurde Ihnen schließlich diese Aufgabe zu Teil. Ich werde nun auf anderem Wege Öffentlichkeit herstellen und mich zum Sachverhalt entsprechend äußern. Ich habe bis Dato mehrmals versucht mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihnen die Möglichkeit eingeräumt, Stellung zu nehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich auf die Person „Gerhard Wisnewski“, ab sofort keine Rücksicht mehr nehmen kann. Mit freundlichen Grüßen Mario Rönsch“

26 Kommentare

  1. Ich hatte mal ne Zeit ein Abo von Compact. Hab es dann recht schnell per Mail gekündigt. Irgendwie lief es aber doch drei Jahre oder so, weil ich immer wenn ich dachte, Mensch das hast du doch schon längst gekündigt und dann ne Mail schrieb die Antwort kam, dass sich das Vertragsjahr gerade verlängert hat.

    Unabhängig davon – der Hauptgrund warum ich das Abo gekündigt habe war, dass Elsäßer mir suspekt vorkommt.
    Artikel handeln von Symptomen der NWO, nie von Ursachen.
    Auch nicht ansatzweise wird das Thema Deutsche Vergangenheit anständig behandelt, was mich ein klares Zeichen für Kontrollierte Opposition ist, nicht für angeblich unabhängigen Journalismus.
    Es wird darüber diskutiert ob Politiker A oder B böse ist, wo jeder Mensch mit Verstand weiß, dass das Problem das System ist und nicht dieeine Person.

    Ich bin froh das Abo endlich nicht mehr zu haben und noch froher, dass ich mir auch den Blog nicht mehr ansehe.

  2. Spätestens, seit dem Anti-EuroTag in Berlin Oberspree vor einigen Jahren, auf der Veranstaltung auch Dr. Edgar Most u.a. Ex-Banker der DB sprach, deren Redebeitrag als einziger Beitrag nicht veröffentlicht wurde. Auf schriftlichliche nachfrage — warum weshalb?……….. bekam keine Antwort.
    Seit diesem Ereignis ist mit gefühlt klar, das Elsi verdammt hart pockert und ein doppeltes Spiel treiben könnte..

    Ähnlich erscheint mir das Gehabe von Herrn Günter Lachmann zu sein, der ein Online-Portal „Geolitico“ betreibt, Herzblut lassen diese Art von Schreiberlingen nicht erkennen. Schlimm, wenn man gute Absichten immerwieder selbst befleckt……nur mit Kopfgeburten kommt man nicht weiter!

  3. Mensch Leute, ist das denn so schwer zu verstehen? Das ganze ist eine einzige Irreführung, initiiert vom Geheimdienst und warum? Diejenigen die im Auftrag des Systems arbeiten, haben Angst um ihren Arsch. Denn wenn das System kippt, wissen sie was ihnen und ihrer Familie blüht (siehe Chauchesku, Zaren-Familie usw.). Hierbei spielt es keine Rolle, welcher Kontrahent zu den Bösen und Guten gehört. Uns kann doch nichts passieren! Lehnen wir uns ganz entspannt zurück und schauen uns die Doku der Hinrichtung an.

  4. Sehr geehrter Herr Rönsch,

    ich habe vor knapp einer Woche dieses Youtube-Interview mit Wisnewski und Elsässer auch gesehen und habe mir GENAU DASSELBE gedacht, was Sie in Ihrem Artikel beschreiben. Wisnewski hielt man bisher für einen sauber recherchierenden Journalisten, seit diesem Interview ist Wisnewski für mich erledigt. Wisnewski sagt, er sei eigens in ein Studio gegangen, um seine Rechercheergebnisse zu präsentieren. Statt einer sauberen Recherche und Ergebnissen wird ein plumpes Interview mit dem Beschuldigten geführt, wobei Wisnewski, der als Journalist ja unbeteiligt und neutral sein soll, gar kein Geheimnis aus seiner Befangenheit Compact und Elsässer gegenüber macht und diesen über den grünen Klee lobt. Das ist ungefähr so, wie wenn vor Gericht der Richter sich mit dem Angeklagten verbrüdert, es keine Zeugen gibt und der Angeklagte in eigener Sache aussagt, der ja lügen darf.

    Ich war von diesem Interview, das eine Beleidigung der Intelligenz der Zuschauer darstellt, so angewidert, dass ich eine ausführliche Analyse auf MMnews schreiben wollte, aber dann war mir für diesen Mumpitz die Zeit dafür doch zu schade. Ich habe mich gewundert, wieviel Humbug in diesem Interview verzapft wird, z.B. wird in dem Gespräch gesagt, der Geheimdienst sei „kein Umzugsunternehmen“. Und ob er das ist! Der besorgt für seine Spitzel Wohnungen, die gleich nebenan der Observierten einquartiert werden. Selbst wer Unbeteiligter ist, kann sich denken, daß dem so ist. Außerdem sollte man wissen, daß wenn Leute für den Geheimdienst angeworben werden, diese – auch wenn sie nicht mehr für den Geheimdienst tätig sind – darüber nicht sprechen dürfen! Auch über das „Anwerben“ sollte man bescheid wissen: dies geschieht vielfach im Knast durch Straferleichterung, falls die Kriminellen sich auf diese Drecksgeschäfte einlassen. Man sieht hier, um was für Leute es sich handelt. Der Geheimdienst ist ein niederträchtiger Scheissladen, der Leute erpresst (die Spitzel) und schikanieren läßt (die Opfer; `harrassment´).

    Am ekelhaftesten sind diejenigen, die sich freiwillig diesem Drecksverein andienen. Womit wir wieder beim Thema Compact wären. Ebenfalls habe ich mich gewundert, wie fertig Wisnewski mit seinem aufgedunsenem Gesicht aussah und vermutete, daß er vielleicht Geldprobleme haben könnte. Wem es gut geht, sieht so nicht aus. Auch Elsässer ist für mich erledigt, aber nicht erst seit diesem Interview, sondern schon viel früher. Er verbietet seinen Kommentatoren auf seinem Webblog über die Zeit zwischen 1933 und 1945 zu schreiben (sowas hält sich für einen „Journalisten!). Der Punkt ist aber, daß genau mit den Geschichtslügen zu dieser Zeit, die Deutschen bis heute gezielt fertiggemacht werden – sog. „Nazikeule“ -, damit sie auf ewig den Zahlmeister spielen und sich politisch alles gefallen lassen sollen, wie etwa die Asylinvasion. Und Leute, die so anti-deutsch agieren, behaupten dann „für Deutschland“ zu sein. Das Bolzenschußgerät ist auch „für“ das Schlachttier.

    • Hallo Gerhard, vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Es wäre wünschenswert, wenn Sie eine ausführliche Analyse zum Thema auf MMnews veröffentlichen. Die Leser danken es Ihnen sicherlich!

      • Hallo Anonymous bzw. Herr R. Ich habe erst heute (10. März) früh Ihre Antwort gelesen. Ok, ich schreib noch was ausführlicher dazu, kann aber einige Tage dauern, da ich viel zu tun habe.
        Auf jeden Fall muß Anonymousnews.ru erhalten bleiben, das ja nach Elsässers Meinung ein „Schwindel“ sein soll,
        weil Sie, Herr R. „nur einer“ sind. Aber, was Herrn Elsässer noch nicht aufgefallen zu sein scheint: jeder ist immer
        nur „einer“ (auch bei Anonymous) – es sei denn, manche sind gestört und halten sich für mehrere. Daß die sich dann wundern, wenn einer „nur einer“ ist, ist vielsagend. Und auf dem Niveau ist doch das ganze Interview!
        Gruss an Sie und die Leser

    • Hallo Gerharhard, habe mir auch schon gedanken darüber gemacht ob dieses ganze COMPACT THEATER inszeniert sein könnte, bis vor kurzen war ich auch immer begeistert von dem Magazin alledings weiss ich nicht so recht ob dort alles sauber läuft, die recherchen über die Politik Pizzagate sowie der Kullturelle Brauch in Afganistan von Bachi Bazi sind ja richtig und inhaltlich war (was natürlich für die Kinder dort traurig ist), aber gefragt habe ich mich auch schon lang ob dort welche von COMPACT underground für die Geheimdienste arbeiten, denn wenn ich mir das so anschaue und vergleiche wie gegen Oppositionelle von der AfD oder Anführer von Pegida Farbanschläge o.ä. gemacht werden und gegen COMPACT garnichts der gleichen (also keine Anschläge dergleichen) könnte man das annehmen…
      Ein Bekannter Politiker hat mal gesagt: DIE OPPOSITION KONTROLIERT MAN AM BESTEN WENN MAN SIE ANFÜHRT……………….

  5. Nun ja, was den Gesinnungswandel eines Jürgen Elsässer angeht gibt es da noch jemanden, der in jungen Jahren ein fanatischer Kommunist war und viel später seinen Irrtum erkannt hat, die Konsequenz daraus zog und heuter in Brandenburg, hoch betagt und gesundheitlich sehr angeschlagen, von diesem Verbrecherregime gefangen gehalten wird: HORST MAHLER! Ich kannte ihn persönlich als er im Nationalen Widerstand tätig war. Und nein, der Mann war und ist wirklich echt! Daher sollte man auch einem Jürgen Elsässer zugestehen, aus seinen politischen Fehlern gelernt zu haben. Natürlich ist er Geschäftsmann und mit Sicherheit auch den zionistischen Kreisen nicht unbedingt völlig ablehnend gegenüber. Und das politische, intellektuelle und charakterliche Format eines Horst Mahlers hat er bei weitem nicht. Aber warum soll man den Mann nun total verteufeln? Auch wenn er nicht „richtig“ sein sollte, so bricht er aber mit Compact politische Tabus und bringt Dinge in die Öffentlichkeit, die andere nationale Strömungen eben nicht publizieren. Warum eigentlich nicht? Wir sollten die Sache wohl intern beobachten; mehr nicht. Nichts ist schlimmer als sich weiter in aller Öffentlichkeit zu zerfleischen, denn genau das will das System! Halten wir nach außen Burgfrieden; die Zeit wird zeigen wer Recht hat!

    • COMPACT-Chef Jürgen Elsässer schreibt zum Vorwurf, er wäre „hart rechts angedockt“, folgendes:

      Zitat: (…) Külbel wirft mir vor, ich hätte „hart rechts angedockt“. Womit wird das begründet? Habe ich den Holocaust geleugnet, den Nazi-Faschismus verharmlost, Freiheit für Horst Mahler gefordert? Habe ich wenigstens Hitlers Autobahnen gelobt? Nichts dergleichen. Oder habe ich mich mit NPDlern oder ähnlichem Gesocks auf ein Podium gesetzt? Habe ich der „National-Zeitung“, der „Deutschen Stimme“ oder ähnlichen Blättchen ein Interview gegeben? Nichts dergleichen. Nicht einmal der „Jungen Freiheit“ habe ich ein Interview gegeben. Nichts in dieser Richtung wird sich von mir finden. Ich bin und bleibe Antifaschist: Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee ist für mich die größte Tat des 20. Jahrhunderts. (…)

      Quelle: https://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/10/23/elsasser-gegen-den-neuen-faschimus/

      • Befreiung durch die Rote Armee? Solche Äußerungen können eigentlich nur von überzeugten Stalinisten stammen. Wenn sich die Insassen „befreit“ fühlten, warum haben sie dann zu großen Teilen mit SS und Wehrmacht das Lager verlassen? Will Elsässer behaupten, die vor der Roten Armee flüchtenden KL-Häftlinge hätten alle am Stockholm-Syndrom gelitten?

  6. Die gegenseitigen Denunziationen kenne ich zu gut. In dieser Zeit hieß es „der arbeitet für die Stasi“ wobei der Benannte genau das Gegenteil behauptete. Es war damals ein bewährtes Kampfmittel um einen Widersacher auszuschalten, sei es aus Neid, Mißgunst o.ä. Erst eine spätere Akteneinsicht brachte Klarheit über solche Behauptungen. Meist waren Leute dabei , von denen es keiner vermutete. Aus dieser Erfahrung heraus betrachte ich diese Auseinandersetzung völlig neutral. Fakt ist, dass hier 2 Stimmen des Widerstandes gegeneinander Krieg führen. Fakt ist auch, dass der VS alles unterwandert. Wer hier von beiden dem Verein dient und den Auftrag hat, eine „gefährliche Instanz“ auszuschalten, ist nicht bewiesen. Denkbar ist alles. Egal was hier alles hinter dem Vorhang passiert ist, sollten aufrichtige Patrioten wie Ehrenmänner miteinander umgehen und diese Angelegenheiten untereinander klären. Dieses Waschen schmutziger Wäsche unter der Gürtellinie, (die Einzelheiten kann jeder selbst nachlesen) spricht eine deutliche Sprache. Dass in dieser Zeit Leimtöpfe installiert werden, sollte doch Jedem klar sein. Unsere Systemparteien, oder besser ab 24.9. Einheitsparteien dagegen sind sich „einig“.

  7. Wie erkennt man kontrollierte Opposition? Sie ist für Integration statt Remigration (bei Compact nicht der Fall) oder/und sie ist pro Soidarität zu Israel (bei Compact der Fall), oder/und sie hinterfragt das aufokroyierte Geschichtsnarrativ nur begrenzt (Dresden) bzw. den ‚Holocaust und die Zahl 6 Millionen‘ gar nicht, trotz unzähliger, für jeden Neugierigen zugänglicher, revisionistischer Quellen (bei Compact der Fall).

    Was ausserdem suspekt ist: Schreckschusswaffen sind nützlich in einer Zeit, in der die Deutschen immer häufiger Opfer von Migrantenagrression werden. SCHRECKSCHUSSWAFFEN sind keine echten Waffen. Das Wort „Waffenhandel“ ist in diesem Zusammenhang Desinformation. Dabei gs geht um die legitime Vorbereitung auf eventuelle Verteidigung, die Compact den Deutschen absprechen will. Wieso?

    Jürgen Elsässer hat „Nie wieder Deutschland“ initiiert, siehe Wikipedia: „Jürgen Elsässer reklamiert für sich: „Von mir kam 1990 die Idee, das ‚Nie wieder Deutschland‘-Plakat für die zentrale Demonstration gegen die Wiedervereinigung mit Marlene Dietrich aufzumachen – die hatte ja tatsächlich mit den Alliierten gegen Nazi-Deutschland gekämpft und wollte hinterher ‚nie wieder‘ zu den Krauts zurück.“

    Wenn man mit 33 Antideutscher ist, wird man dann mit 50 zu Prodeutschen? Ich glaube es nicht. Ich glaube, Elsässer ist ein hochintelligenter Antideutscher, der die Opposition in Deutschland kontrollieren und kanalisieren soll, die Schafe zurückbringen soll in die Wahlmaschine Richtung künstlich verfehmte AFD, die wiederum Pro-Israel, Pro-Alliierten-Geschichtsnarrativ, Pro-Schuldkult, Pro-heimlicher-Besatzung durch Plutokratie ist. Ich habe mein Compact-Abo schon längst gekündigt, und natürlich wähle ich auch nicht, denn eine repräsentative Demokratie ist nur eine kompetitive Oligarchie(Prof Mausfeld).

  8. Nunja,

    nach durchdenken aller Fakten die einem so zugänglich sind kann man zu dem Schluß kommen, dass das mit dem VMann-Vorwurf gegen Elsässer vielleicht Hand und Fuß haben könnte.

    Was bitte ist an den Wisnewski Büchern mit investigativ? Lest mal die Bücher durch, da strotz alles von Vermutungen, Andeutungen und Mutmaßungen Fakten werden fast nie genannt… Das ist meiner Meinung nach nur Geldmacherei mit dem Deckmantel des Investigativen Journalismus hat aber damit soviel zu tun wie ein Schwein mit einer Rindswurst…

  9. Irgendwann im Video geht es darum, daß Mario Rönsch angeblich aus dem Ausland agiert und somit sicher sei. Das halte ich für gröbsten Unfug. Das Weltnetz ist mit Sicherheit kein (un-)rechtsfreier Raum. Davon kann jeder ein Lied singen, der die AM-Geschichte verfolgt hat. Wenn sich Elsässer seiner Sache so sicher ist, warum läßt er sich auf das Interview-Spielchen ein anstatt vor Gericht zu ziehen? Er könnte Rönsch, falls dieser denn lügen sollte, unter einem Erdrutsch von Anzeigen begraben; von übler Nachrede bis zur Geschäftsschädigung. Nun gut, es mag ja sein, daß sich sein jüdisches Käseblättchen keinen Prozeß leisten kann. Wahrscheinlicher jedoch ist frei nach Ockham die einfachste Lösung: Elsässer hat Angst. Das Interview mit diesem seltsamen Wisnewski soll nur seine mittlerweile schon fanatisch gläubigen compact-Cheerleader bei der Stange halten. Elsässer trat also die Flucht nach vorne an, strauchelte und schlug der Länge nach hin. Dumm gelaufen, aber lustig… 🙂

  10. Es entsteht für mich die Frage: Warum ist Mario Rönsch nach Budapest gezogen. Erst wenn ich die Antwort habe, kann ich die ganze Sache verstehen.

    • Ist doch ganz einfach. Da Compact eine vom System gesteuerte und auch zm Teil finanzierte Zeitung ist, befindet sich Rönsch in absoluter Lebensgefahr. Denken Sie an Udo Ulfkotte-gelöscht, an Andreas Krauss- ebenfalls gelöscht. Möllemann- auch gelöscht. Jeder, der bereit ist, gegen das System zu agieren, wird gelöscht. Auch in Budapest ist der Mann nicht mehr sicher….

  11. Absolute Bombe! Damit ist Elsässer und das von System gesteuerte Magazin Compact der Lüge überführt. Das war der Genickschuss für Elsässer! Herzlichen Glückwunsch und allerhöchsten Respekt für diese saubere Arbeit… Ich vermute, dass Elsässer jetzt noch mehr Grund haben wird, seine ambitionäte Inkompetenz im Alkohol zu ertränken, nur seine Frau kann einem jetzt leid tun, denn irgendwie wird er sich wohl abreagieren müssen.

    • Ähhhhhhh!
      Schmutz, ist diesnicht Privatheit, Elsi ist sicher krank, vielleicht schafft er es auch mit der Hilfe seiner Frau aus dem Sumpf herauszukommen,
      ich empfinde es übringens völlig normal, das Menschen in dem aktuellen westlichen Gesellschaftssystem, in Systemen mit Hierachie auch durch
      Religion und Ideolgie gesicherte Macht von Psychiophaten, das die einzelne menschliche Seele erkrankt und Psychophaten Charaktäre- Anlagen durchschlagen.
      Fast jeder trägt soetwas in sich, ….. der Mensch ist eben auch ein Tier.

      Ich erkenne Psychophaten, ……. Elsi könnte einer sein…..oder?

      Ganz ohne Psychophaten geht es auch nicht, stellet Euch vor, ein Chirurg wäre in bestimmten Momenten ein Weichei.

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