Sich gezuckerte Getränke, fettiges Essen zum mitnehmen und verarbeitetes Fleisch zu gönnen, scheint für den Moment zwar eine gute Idee zu sein, aber eine neue Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass solche Gewohnheiten dafür sorgen, dass ein Teil des Gehirns schrumpft, der für Gedächtnis, Lernen und geistige Gesundheit zuständig ist.

Von Amanda Froelich

Fast jeder macht sich ab und an schuldig, Junkfood zu frönen, aber die Forschung hat herausgefunden, dass bei denjenigen, die häufig gezuckerte Getränke, natriumreiche Snacks und verarbeitetes Fleisch zu sich nehmen, wahrscheinlich langfristig ein Teil ihres Gehirns schrumpft.

Die in BMC Medicine veröffentlichte Studie verglich MRT-Aufnahmen von ungefähr 250 Personen, die im Jahr 2001 Anfang 60 waren. Zwei Fragebögen zu ihrer Ernährung gaben den Forschern darüber Auskunft, ob die Teilnehmer der Gruppe eine “westliche Ernährung” konsumierten (die reich an verarbeiteten Nahrungsmitteln, Fetten, Salz und Zucker ist) oder aber eine “vernünftige” Ernährung (die großteils aus Obst, Gemüse und Fisch besteht), wie Vice berichtet.

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Forscher von der Deakin University und der Australian National University entdeckten, dass diejenigen, die sich der gesünderen “vernünftigen” Ernährung verschrieben hatten, einen größeren Hippocampus hatten – der Teil des Gehirns, der für ein größeres Gedächtnis, Lernen und geistige Gesundheit zuständig ist – als diejenien, die sich eine westliche Ernährung gönnen.

Im Wesentlichen könnte eine Ernährung schlechter Qualität, die aus Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln besteht, an diesen “senilen Momenten” Schuld sein, die immer mehr Leute schon in jungen Jahren erfahren.

Andere Faktoren, die die Größe des Hippocampus beeinflussen können, wurden ebenfalls von den Urhebern der Studie berücksichtigt, so wie die Einnahme von Medikamenten, Geschlecht und geistige Gesundheitsprobleme. Man ist dennoch zu der Schlussfolgerung gekommen, dass eine schlechte Ernährung ein starker Indikator für einen geschrumpften Hippicampus ist. Die Forschungsleiterin und außerordentliche Professorin, Felice Jacka, kommentierte in einer Presseveröffentlichung:

“Wir wissen seit einiger Zeit, dass die Bestandteile einer Ernährung, sowohl gesunde als auch ungesunde, einen rapiden Einfluss auf Aspekte des Gehirns ausüben, die die Größe und Funktion des Hippocampus betreffen, aber bis jetzt wurden diese Studien nur bei Ratten und Mäusen durchgeführt. Dies ist die erste Studie, die nachweist, dass dies offenbar auch bei Menschen der Fall ist.”

Es hat sich herausgestellt, dass Nahrungsmittel, die reich an Zucker sind, bei einigen Personen eine genauso große Abhängigkeit hervorrufen können wie Kokain. Indem allmählich gesündere Ernährungsweisen eingeführt werden, kann man langfristige Erfolge dabei erzielen, ein System beizubehalten, das sowohl gut für den Geist und Körper als auch für den ganzen Planeten ist.

6 Kommentare

  1. Sie kennen wahrscheinlich alle möglichen Mythen, die die moderne Medizin als »unumstößliche Weisheit« anpreist: Grippeimpfstoffe verhindern Grippe (tun sie nicht), Computertomografien sind harmlos (sind sie nicht), Chemotherapie rettet das Leben von Krebspatienten (tatsächlich verursacht sie Krebs) und so fort. Ähnliche Lügen sind auch aus der Zahnmedizin bekannt: Quecksilber-Füllungen sind sicher! (Sind sie nicht.) Gesundes Zahnfleisch hat nichts mit Ernährung zu tun! (O doch.) Karies ist nur behandelbar durch Bohren, Füllen und Rechnungen ausstellen! (Oft genug reine Geldschneiderei.)

  2. Tomaten, welche zu ihrer Verarbeitung erhitzt werden, also zum Zweck der Herstellung zu Ketschup, Tomatenmark oder Tomatensaft, entwickeln dadurch einen Stoff mit Namen „Lycopin“.

    Dieser Stoff hat neben vielen positiven Eigenschaften auf den menschlichen Organismus vor allem eines: Er wirkt ausgesprochen krebsvorbeugend.

    Dieser Saft ist nun zunehmend nicht mehr erhältlich, nun hat auch Lidl dieses Angebot aus dem Sortiment genommen, in anderen Supermärkten und Geschäften muß man nachfragen, die Ausbeute ist allerdings dünn.

    Könnte da evtl. ein Kalkül dahinterstecken? Ich denke, daß Pharma sehr wohl ein Auge auf Billiges und „Nützliches“ hat und entsprechend eingreift … Aber wer wird denn soetwas von dieser humanitären Hilfsorganisation denken? Ein Schelm …?


    Obwohl Lycopin erstmals im Jahre 1873 isoliert wurde, waren es erst die letzten 10 Jahre, in denen das Potenzial zum Schutz vor bestimmten Krebsarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkannt wurde.

    Auch wenn die Erkenntnisse noch im Entstehen begriffen sind und gegenwärtig nur wenige klinische Daten verfügbar sind, ist doch das wissenschaftliche Interesse an Lycopin in den vergangenen Jahren stetig gewachsen.

    Verschiedene Studien deuten auf eine Abnahme des allgemeinen Krebsrisikos insbesondere des Prostata-Karzinoms durch den Verzehr von Lycopin-haltigen Nahrungsmitteln hin.

  3. Neues Lebensmittelgift aus USA still und heimlich in Europa zugelassen: Isoglukose!!!!!!

    Die Industrie hatte anscheinend keine große Mühe, einen neuen, giftigen Stoff genehmigt zu bekommen. Schon seit Jahren versuchen es die Konzerne und plötzlich, wie aus Zauberhand, wurde Isoglukose von der EU genehmigt! Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde damit der Zuckermarkt und die Süßmittelindustrie neu geregelt.

    Seit 2017 ist Isoglukose offiziell als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Letztendlich handelt es sich um einen künstlich hergestellten Zucker, auch wenn Mais ein Bestandteil davon ist. Schon jetzt versucht die Nahrungsmittelindustrie in Europa alles um dieses Thema nicht an die Öffentlichkeit zu bringen, damit es den Konzernen nicht so ergeht wie den Mitbewerbern in den USA.

    Hier kauften die Kunden ihre Softdrinkprodukte vermehrt in Mexico, da hier noch Kristallzucker verwendet wird, der wesentlich teurer ist als Isoglukose. Dies wird wohl der Grund sein, dass in Brüssel alles still und heimlich verabschiedet wurde. Alle Beschränkungen für diesen künstlichen Zucker wurden von der EU aufgehoben! In Zukunft wird dieser Stoff in Eis, Schokolade, Brot, Backwaren … und und und enthalten sein. Letzte Untersuchungen zeigen, dass Isoglukose besonders gesundheitsgefährdend ist.

    Die Europäische Kommission prognostiziert einen dreifachen Anstieg der Isoglukoseproduktion in Europa von 0,7 Millionen Tonnen auf 2,3 Millionen Tonnen.

    In der EU spielt die vor allem aus Mais hergestellte Isoglucose bisher nur eine geringe Rolle – im Gegensatz zu Ländern wie den USA und Kanada. 2017 können z. B. die amerikanischen Produzenten den europäischen Markt mit dem künstlichen Zucker, der vorwiegend aus Maisstärke hergestellt wird und viel gefährlichen Fruchtzucker enthält, regelrecht überzuckern. Besonders schon bei jungen Menschen könnte das vermehrt zu Diabetes Typ 2 führen.

    Seit 2000 geht der Verbrauch in den USA von Isoglukose aus gesundheitlichen Gründen rapide zurück. Aus diesem Grund mussten viele Fabriken schließen. Mit diesem neuen Boom in Europa wird Isoglukose (aus amerikanischen Monsanto-Produkten hergestellt) bei uns importiert, um die Nachfrage zu decken.

    Ob es sich auf Dauer vermeiden lässt diesen Stoff aufzunehmen, ist fraglich, denn er wird überall eingesetzt!

    Ich habe mir einige Produkte angesehen und er ist in den meisten schon vorhanden. Früher stand „Zucker“ auf der Inhaltsangabe. Isoglukose nennt sich bei uns Glucose-Fructose-Sirup oder Fructose-Glucosesirup!

    Die meisten Softdrinkhersteller verwenden sehr viel fruchtzuckerhaltigen Getreidesirup zum Süßen des Getränks, das aus GVO-Getreide hergestellt, industriell weiterverarbeitet und mit Chemikalien versetzt wird, um zu einem süßen Sirup zu werden. In einer Flasche Cola befinden sich z.B. 65 Gramm Isoglukose (Fructose-Glucosesirup).

    Die EU rechnet bis 2023 mit 2 Mio Tonnen jährlich. Somit werden 2 Mio Tonnen Zucker aus den Afrika Staaten weniger importiert, was wiederum zu einer neuen Armuts- und Flüchtlingswelle führen wird.

    Künstlich hergestellter Fruchtzucker hat mehr negative gesundheitliche Folgen als Haushaltszucker. Das ergab eine neue Studie, die in The Journal of Nutrition veröffentlicht wurde.

    Der Anstieg der Fettleibigkeit seit den 70er Jahren in den USA ging einher mit einer generellen Erhöhung des Zuckerkonsums und einem Wechsel von Kristallzucker zu Maissirup mit einem hohen Fructosegehalt.

    Ein Tierversuch mit Mäusen zeigte auch die negative Wirksamkeit: 40 Mäuse wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Die einen bekamen 25% des täglichen Kalorienbedarfs Kristallzucker und die anderen Fructose. Die Sterberate war bei der Fructosegruppe doppelt so hoch und sie bekamen 26% weniger Nachwuchs.

    Der Verbrauch von Fructose hat sich in den Vereinigten Staaten zwischen 1970 und 1990 um mehr als 1000 Prozent erhöht. Die Studie führt Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den hohen Verbrauch an zugesetztem Zucker in der Ernährung zurück.

    All das und noch mehr ist auch ein kleiner Ausblick auf TTip wenn es kommt. Geheime Verhandlungen finden schon statt!

    Mahlzeit!

  4. Wer solchen Unsinn glaubt, der hat wohl zuviel TV geschaut, denn das macht ja komplett Idiotisch !
    Ich hab in der Lebensmittelbranche gearbeitet und gut Einsicht in deren Tätigkeiten gehabt und kann nur sagen das wir in allen Sachen verarscht werden. Wenn man Lebensmittel richtig anwendet, dann ist es nicht Schädlich, man darf sich nur nicht überfressen weil es einem Schmeckt !
    Leider sind viele Lebensmittel chemisch Verseucht (Haltbarmachung) und das macht Krank wenn man sich nur etwas zuviel von diesen Sachen einverlaibt.

  5. Pizza, Geschmacksverstärker in Restaurants, in der Küche, Zucker ohne Ende überall, Farbstoffe usw.. wir fressen Dreck und selbst in Bier ist schon Glypthosat gefunden worden

  6. Besonders ungesund ist das Essen aus Dönerbuden.
    Das Fleisch auf den Spießen ist innen nicht richtig durchgegart
    und steckt dadurch voller Bakterien.
    Jeder dritte Türke leidet an Hepatitis die ansteckend ist.
    Brechdurchfall kann man sich nicht nur in der Türkei, sondern auch in der Dönerbude holen.

    Also; „Döner und Co, nein danke.“

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