Was ist eigentlich mit Frauke Petry los? Statt sich im wichtigen Wahljahr auf Inhalte zu konzentrieren, scheint die AfD-Vorsitzende momentan alles daran zu setzen, die eigene Partei, noch vor der Bundestagswahl, vollständig in ihre Einzelteile zu zerlegen. Beim bevorstehenden Parteitag am 22. April will Petry jetzt sogar einen Antrag einbringen, der die patriotischen Kräfte innerhalb der eigenen Partei mit Rassisten, Antisemiten und Nationalsozialisten gleichsetzt. Man weiß mittlerweile nicht mehr, ob man über Frauke Petry und die unverschämte Chuzpe dahinter noch lachen oder schon weinen soll. Wer auch immer einen Anschlag auf die AfD vorgehabt hat – in Frauke Petry hätte er die Idealbesetzung für die Rolle der »Abwicklerin« gefunden.

In der Alternative für Deutschland brodelt es. Die zwei Parteiflügel setzen auf einen Machtkampf. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry möchte sich im parteiinternen Richtungsstreit durchsetzen und hat nun einen Antrag eingereicht, der für Klarheit sorgen soll. Mit gleich zwei Anträgen zur Tagesordnung des Kölner Parteitages am 22. April will sie die Machtfrage klären. Die AfD soll so sich von rassistischen Strömungen distanzieren. Mit dem ersten Antrag will sie ins Grundsatzprogramm den Satz aufnehmen lassen:

„Insbesondere ist in der AfD für rassistische, antisemitische, völkische und nationalistische Ideologien kein Platz.“

Begründet wird der Antrag damit, keine Missverständnisse über die AfD-Ziele durch Meinungsäußerungen von „Funktionsträgern“ aufkommen zu lassen. Ohne einen Namen zu nennen, zielt der Vorstoß auf den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke, der bundesweit mit Äußerungen über das Holocaust-Schandmal in Berlin Schlagzeilen ausgelöst hatte. Auch der Antrag TO4 geht in dieselbe Richtung: Petry fordert darin eine Grundsatzentscheidung über die Ausrichtung der Partei. Petrys Gegner arbeiten bereits an Abwehrmaßnahmen.

„Soweit ich weiß, gibt es Bestrebungen, diese Anträge von der Tagesordnung zu nehmen“, sagte der einflussreiche „Ehrenvorsitzende auf Lebenszeit“ der Brandenburger AfD, Alexander Gauland, zur Nachrichtenagentur Reuters.“

Rechtsextreme Tendenzen, wie sie seinem Parteifreund Höcke immer wieder vorgeworfen werden, sieht er in der AfD nicht.

„Das sind Hirngespinste“, beteuert Gauland.

Die Gegner Petrys wollen zudem die Rehabilitation Höckes durchsetzen, gegen den die Parteichefin einen Vorstandsbeschluss zu seinem Rauswurf durchsetzen konnte. Im Antrag SO4 wird die Einstellung des Parteiausschlussverfahren gefordert. Höcke habe mit „seiner akzentuierten Themensetzung Richtung wie Inhalt der politischen Aussagen unserer Partei vorgegeben und beeinflusst“ und habe damit erheblich zu Wahlerfolgen beigetragen, begründet der Bremer Landesvorstand sein Anliegen.

Die Gemengelage in der AfD ist selbst für Parteimitglieder schwer überschaubar. Petry und ihr Ehemann, der NRW-AfD-Chef Marcus Pretzell, der Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, und andere Verbündete stehen unter anderem Gauland, Höcke, dem Co-Bundeschef Jörg Meuthen und dem AfD-Chef in Sachsen-Anhalt, Andre Poggenburg, gegenüber.

Der unter dem Eindruck sinkender Umfragewerte verbissen geführte Streit dreht sich kaum um die Grundlinien der Politik wie Steuergestaltung oder auswärtige Beziehungen. Die Auseinandersetzungen werden oft um Machtfragen geführt, etwa die Verteilung der Listenplätze für die Bundestagswahl. Zudem wirft das Petry-Lager Höcke und seinen Getreuen Grenzüberschreitungen ins rechte Spektrum vor.

Diese kontern das als Versuch, die freie Meinungsäußerung in der AfD zu ersticken. Beide Lager sind nicht homogen, und keines konnte sich bislang klar gegen das andere durchsetzen. Zudem lassen sich auch nicht alle AfD-Mitglieder auf der einen oder anderen Seite einsortieren.

Ein Bundesvorstandsmitglied geht von einer „großen schweigenden Mehrheit“ aus, von der man nicht wisse, wo sie stehe. Daneben seien die ruppierungen um Petry und um Höcke jeweils Minderheiten. Wobei der Höcke-Flügel mit geschätzten 15 Prozent Anhängern der schwächere sei, sagte er Reuters.

Die Fronten scheinen sich unversöhnlich gegenüberzustehen. Es könnte eine Wiederholung des legendären Essener Parteitags 2014 drohen. Damals stellte der frühere AfD-Chef Bernd Lucke die Machtfrage und unterlag Petry. Seine Partei-Neugründung ist bis heute eine vernachlässigbare politische Größe.

„Der Höcke-Flügel wird die Partei nicht verlassen, denn dann wird er bedeutungslos“, sagte das Bundesvorstandsmitglied.“

Umgekehrt hat auch Petry erklärt, an Bord bleiben zu wollen. Anderslautende Berichte seien falsch.

„Wenn die strategisch denkenden Kräfte in der AfD die Oberhand behalten, dann wird es nicht zu einer Spaltung kommen“, sagte der Politologe Oskar Niedermayer zu Reuters.“

Komme es doch zum Äußersten, sei ein Einzug der AfD in den Bundestag unwahrscheinlich. Folgt man seiner Argumentation, müsste der Parteitag im eigenen Interesse Petry inthronisieren.

„Obwohl es bei der AfD weniger als bei anderen Parteien auf die Personen ankommt, würde die AfD ohne Petry als Spitzenkandidatin an Wählerpotenzial verlieren. Es wäre ein Nachteil“, urteilte der Parteienforscher.“

Petrys Gegner haben zwar in einer Mitgliederbefragung durchsetzen können, dass die Partei mit einem Spitzenteam und nicht mit einer Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf zieht. Aber auch dieser Beschluss wird angefochten. Der AfD-Chef in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, fordert im Antrag TO3, die Aufstellung eines einzigen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl nicht auszuschließen.

Bislang deutet wenig daraufhin, dass der Machtkampf beim Kölner Parteitag endgültig entschieden wird. Auch wenn Petry die Oberhand behalten sollte, ist nicht damit zu rechnen, dass Höcke und seine Anhänger die Reihen hinter Petry schließen werden. Absprachen, öffentliche Streitigkeiten zu meiden, hielten nicht lange. Damit aber würde die AfD mit einer Hypothek in den Wahlkampf ziehen, denn nach Erkenntnissen von Wahlforschern werden Wähler von zerstrittenen Partein abgeschreckt.

Für die AfD noch schlimmer wäre es aus Sicht Niedermayers allerdings, sollten sich die Getreuen von Höcke in Köln durchsetzen. „Sie würde als klare Höcke-Partei aller Voraussicht nach an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern“, sagt er voraus.

Petry-Berater: „Petry muss weg!“

Den Mutmaßungen von Niedermayer widersprich Michael Klonovsky. Er fungierte etwa ein Jahr lang als publizistischer Berater von Frauke Petry und assistierte auch deren Ehemann Marcus Pretzell. Jetzt fällt er ein vernichtendes Urteil über die beiden – was umso bemerkenswerter ist, als der langjährige Focus-Redakteur gerade nicht dem patriotischen Parteiflügel um Björn Höcke zuneigt, sondern die politischen Grundüberzeugungen von Petry und Pretzell teilt. Aber offensichtlich geht es im Machtkampf, der auf dem AfD-Parteitag am 22.4. seinen Höhepunbkt finden wird, längst nicht mehr um politische Fragen – sondern um Anstand und Charakter, die der Beutegemeinschaft um Pretzell abhanden gekommen sind.

Klonovsky schreibt:

„Frau Petry mag vielleicht die talentierteste Politikerin der AfD sein, aber wem das Schicksal der Partei am Herzen liegt, der darf diese Frau nicht unterstützen. Frauke Petry sollte weder Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl werden noch einem Kandidatengremium angehören, denn auch das würde sie im Nu spalten.“

Klonovsky über Pretzell:

„Pretzell ist eine Hochstaplerfigur, ein unseriöser Mensch mit krankhaftem Drang zur Intrige und zum Schüren von Konflikten, ein Politiker, der Verträge für unverbindlich und Versprechen für elastische Floskeln hält. Das Problem sei, dass Pretzell mittlerweile einen sehr starken Einfluss auf die Parteichefin ausübe.“

41 Kommentare

  1. Bei nüchterner Betrachtung hat sich Petry ins eigene Knie geschossen.
    Ich habe vieles im letzten halben Jahr beobachtet und verfolgt. Manches hat mich im negativen Sinne aufhorchen lassdn und hat mich mißtrauisch gemacht. Mein Fazit: diese Frau ist nicht viel besser, als die etablierten: Machtgeil! Für mich ist damit das Thema AfD erledigt. Wie kann man nur so dämlich sein, Frau Petry?! Aber es ist gut, daß es schon jetzt rausgekommen ist!
    Ein wunderbarer Spruch wird bestätigt: Gier frißt Gehirn.

  2. Ich denke da viel einfacher; ich halte Frauke Petry für die geeigneteste Person der AFD, die Partei zu führen und Stimmen zu gewinnen.
    Die Problematik liegt doch bei den Exzentrikern der Partei. Namentlich genannt, Höcke, Storch und einige weniger bekannte Parteikollegen.
    Ich persönlich sehe die AFD in ihrer Gesamtheit nicht als rechtskonservativ an, aber des hängt wohl von jedermanns individueller Einstellung zu diesem Begriff ab. Anfangs stand die AFD für die Vertretung des durchschnittlichen Deutschen, für die Interessen der Bürger Deutschlands. Die Stimmen stiegen massiv an. Dann kamen mediale Peinlichkeiten und unangemessene, primitive Provokationen Storchs (die unbekannteren Provokateure der Partei mal unerwähnt gelassen), die absolute Provokation Höckes und schlagartig fallen die Werte der AFD. Die Hauptwähler möchten eine vertretende Partei ihrer Interessen, sie möchten nicht in die rechte Ecke gestellt werden. Petry hat dies verstanden. Man kann Höcke tolerieren, auch er hat seine Wählerschaft, ohne Frage, aber um viele Stimmen einzufangen, muss sich die Partei bis zu ihrem Einzug in den Bundestag, an der Mitte orientieren. Das hat Höcke kräftig versaut In der AFD denkt keiner primär an das fortkommen der Partei, sondern an das eigene Ego und das wird die Werte der AFD wieder auf den Boden zurück holen. Petry hat dies erkannt und versucht nun, genau diese Wählerschaft wieder zu motivieren. Ich finde nichts falsch daran, sondern sehe die Motivation, die Partei transparenter zu gestalten, ohne sich untreu zu werden,
    denn wer Auftritte Petrys besucht hat, wird kaum behaupten können,diese seien ihrerseits rechtskonservativ verlaufen. Letztlich ist immer die entscheidende Frage, was bedeutet es „rechts“ zu sein? Was für die CDU vor noch nicht allzu langer Zeit als rechte Forderungen angesehen wurde,
    befindet sich heute auch in deren Wahlprogramm. Man sollte also nicht so inflationär mit diesem Begiff umgehen. Wichtig wäre es auf jeden Fall,
    innerparteiliche Differenzen nicht nach aussen zu kehren und eine klare Linie zu verfolgen. Dies ist jedoch manch etablierten Parteien schon nicht gelungen, doch diese saßen letzlich schon sicher im Sattel. Und die User, die von „Machtgehabe“ Petrys sprechen, die sollen mir doch bitte mal erklären, was die anderen Mitglieder etablierter Pareteien, in dieser Hinsicht von ihr unterscheidet?! ich hoffe dann nicht auf die Antwort,
    dass diese es zum Wohle der Bürger tun…

  3. Was ist nur mit Petry (seit sie erneut schwanger ist) und Co. los?
    alle Patrioten die Deutschland vor Merkel und dem Islam retten wollen, haben auf die AFD gesetzt. Und perty war nun mal bis dto. die gewählte Königin der Partei. Was derzeit allerdings abläuft ist unterirdisch und nicht mehr für möglich gehalten. Schlimmer als am Anfan der Grünen, die inzwischen mit ihrem linken Multikulti -Asyl, heuchlerischen Glaubensfreiheitwahnsinn und Isamaffinität am Untergang Deutschlands wesentlich beteiligt sind. Diese Verrückten gehören aus der politschen Landschaft wie merkel im hohen Bogen hinausgekickt.
    Das beste wäre in der jetzigen Situation die Millionen Menschen die bisher der >AFD nahestanden, sollten zitgleich gemeinsam auf die Strasse gehen (statt Pegida) um endlich dem Merkelsystem zu zeigen was sie davon halten. Wenn die LInke und Co. nun auffordern, sogar mit Bussen ankarren nach Köln auf die Demo gegen die AFD zu fahren, (mit angegblich 50.000 Gutmenschen- Deutchlandabschaffern), wieso schaffen es alle anderen nicht, noch viel mehr Menschen gegen die Linken und dem Multikultiwahn zu aktivieren? Ich wäre auch dabei! Masse gibt Sicherheit und Überzeugung -Einzelne AFD Bekundung gibt leider Frunst, Backsteine an den Kopf, brennende Autos und Hass Heiko ließt weiterhin Faceobook und Co. und verbietet Meinungsfreiheit. Deutschland wurde in 12 jahren zu Absurdistan. Wir sollten dagegen aufstehen! grÜnde gäbe es genug auch ohne oder mit AFD.Ohne oder mit petry oder Höcke!

  4. Lucke, Henkel & Cie wollten eine bessere FDP sein.
    Die Basis entschied glücklicherweise anders. SIE machte klar, dass DIE bASIS aus Patrioten besteht und Lucke & Cie die AfD zu verlassen haben.
    Das bescherte der AfD einen sagenhaften Auftrieb. In Umfragewerten lag sie zeitweise vor der SPD.
    Und das lag zweifelsohne an Leuten wie Höcke!

    Merkwürdigerweise macht sich Petry jetzt auch daran, die AfD zub einer besseren FDP zu führen. Genau, was sie zu Luckes Zeiten bekämpft hatte!
    Nun dümpelt die AfD bei vorausgesagten 8% vor sich hin. Bis zur Bundestagswahl wird sich der Zuspruch weiter mindern, und es besteht die realistische Gefahr, dass die AfD an der 5% Hürde scheitert!

    Zum zweiten Mal spaltet Petry die Afd! Sie wird es schaffen, die Hoffnungspartei ganz vieler Deutschen in die Bedeutungslosigkeit zu führen!
    Danke Frauke! Die Gefahr der Wende hast Du gerade eben abgewendet! Nun kann alles so weitergehen wie bisher.
    Großartige (System)Leistung!

  5. Wenn Ihr schon wählen „müsst“, dann wählt doch mal die Tierschutzpartei Deutschlands…die haben wenigstens ein Ziel! Alle anderen werden von der Wirtschaftslobby gelenkt…!

  6. Deshalb wird die nächste Bundesregierung Rot Rot Grün unter Scholz, nicht Schulz. Leider. Auf der Seite Klagemauer.tv gab es mal einen Bericht Nationale Partein als Maulwürfe gegen Nationalgefühl. Hoffentlich ist das nicht solch ein Fall!

  7. Petry war diesesmal bei dem Bilderbergertreffen eingeladen! Möglicherweise hat ihre Handlungsweise damit etwas zu tun. Das sollte man einmal hinterfragen.

    • Deine Aussage ist äußerst interessant. Wir würden in dieser Richtung gerne weiter recherchieren. Hast du irgendeine Quelle?

      • Och, ist ja schon etwas merkwürdig, dass im Juni 2016 das Bilderberger Treffen ausgerechnet in der Pegida Hochburg Dresden stattfand, und weder Frauke Petry noch Lutz Bachmann Stellung bezogen.

        Ansonsten die Suchmaschina anwerfen und „Bilderberger,Frauke Petry“ eingeben.

  8. Ich hoffe sehr,dass sich die Mehrheit der AFD zu einer Einheit mausert .Wenn Frau Petri dem Druck der Leidmedien nicht Stand hält,sollte sie zum Merkelregiem wechseln.Dort wird sie mit Freuden aufgenommen und vom Vorwurf der nazistischen Gesinnung soooofort befreit.Die Israelbesuche haben aber schnell ihre Wirkung gezeigt…

  9. Wer in diesem Kasperletheater noch wählen geht, merkt es eh nicht mehr! Seit Jahrzehnten ändert sich in dieser Wirtschaftsdemokratur NICHTS, ausser das es immer schlimmer wird! Die „Alternative für Doofe“ Marionetten werden sich wie alle anderen Politkomparsen von der Wirtschaftslobby die Taschen füllen lassen…wie immer leer ausgehen wird der dumme Wahlmichel !!!

  10. Die AFD war für mich die einzige Alternative zu den Polit-Totalversagern in Berlin.
    War überzeugt, sie zu wählen. – alternativlos.
    Nun muß ich damit rechnen, daß sie bis zur Wahl nicht mehr existiert.
    Sie zerstört sich selbst, mit einer unfähigen Führung.
    Was wähle ich dann?

    • Werden Sie Patriot und gehen Sie mit vielen Gleichgesinnten auf die Straße!
      Kommen Sie und hunderttausende andere weg vom Minimalstmöglichen!

  11. Diese Petry mit ihren Gemahl sollte aus der AfD ausscheiden.
    Es verdichtet sich der Eindruck, daß diese Personen gezielt von unseren Feinden eingesetzt werden.

  12. Also ist die AfD doch eine Fake Partei der Washingtoner Hure. Björn Höcke ist nicht nur RECHTs, was man von ihn sagt, er hat auch RECHT!!!

  13. Petry ist keine klassische Konservative, sie lebt auch nicht danach. Sie ist eigentlich nur machtbesessen.
    Wenn sie spät abends ihre Kinder von der Einrichtung in Leipzig abholt, hat sie immer gleich zwei Handys am den Ohren, ohne auf die Kinder einzugehen.
    Manchmal holen auch ihre Großeltern die Kinder ab.
    Solche Macht-Leute können deshalb nicht klar denken.

  14. Es geht um persönliche Egoismen, aber die stehen zusätzlich gleichzeitig für verschiedene Richtungen, was hier im Artikel leider gar nicht angeschnitten wird. Petry, als Quasselstrippe mit Schnappatmung immer unsympathischer, verrät die AfD zu einer weichgespülten CSU. Dann sind alle Chancen vertan, eine wirkliche systemkritische Alternative und Opposition im Bundestag zu haben. Systemkritisch und dadurch EHRLICH ist dagegen die Höcke-Linie, und es ist die Herausforderung an das System, als Alternative, was die AfD groß gemacht hat.
    Dazu würde ideal passen, raus aus der NATO, Euro- und EU-kritisch, Ruf nach Souveränität und nationaler Freiheit, raus mit den US-Besatzern samt ihren Atombomben und Spionen.
    All das ist mit einer Petry nicht zu machen, wohl aber mit Höcke. Und Deutschland braucht so eine Fundamentalopposition statt Petrys Systemanbiederung.
    Höcke hat Visionen, Petry ist nur machtgeil und verrät die Basis der AfD, die sie am liebsten aktiv agierend rausekeln will. Dann bliebe mit Ihr nur noch Bedeutungslosigkeit in der Partei übrig, als Wurmfortsatz der CDU..

    • Entschuldigung, aber Sie machen sich so lächerlich, wenn Sie in unserem Marionettenregime an die Möglichkeit einer parlamentarischen Fundamentalopposition glauben.

      • Parlamentarische Fundamentalopposition hat schon seinen Sinn, weil sie mehr Zugang zu einer GROSSEN Öffentlichkeit hat als ein Kleinkrämerverein.

        • Aber verstehen Sie denn nicht, fundamentaloppositionelle Forderungen kommen doch erst gar nicht ins Programm bzw. werden daraus getilgt, von denen Sie sich wünschen, dass sie in der großen Öffentlichkeit bekannt werden! Das ist ja gerade das was, die koschere Petry und ihre normal-dreckigen Kreaturen zur Zeit veranstalten. Vergleichen Sie das BRD-Verbrecherregime mit der DDR. Die war offiziell auch demokratisch. Hat es da etwa eine Partei gegeben, die sich gegen die Todesschussanlagen ander Westgrenze ausgesprochen hat?
          Merke + begreife: 1. in einem Marionettenregime kann es keine volksrelevante Forderungen geben.
          2. Leute komt raus aus eurer Jammerei und aus der Wahlstimmchenabgabe; geht auf die Straße zu Hundertausenden!

        • Es ist ja gerade das Ziel der Fundamentalopposition, NICHT dem Marionettensystem anzugehören. Und Fundamentaloppositionelle WERDEN dem nächsten Bundestag angehören und den Mund aufmachen. Sie haben eine große Parteibasis hinter sich! Ab DANN funktioniert und geht sie los, die Öffentlichkeitsarbeit!

  15. Wenn man bedenkt wer sich alles in der AfD tummelt ! Für mich ist die AfD die Alternative für Dummis, allein das Parteiprogramm spricht Bände wenn man es wirklich gelesen und jedes Wort verstanden hat. Ich dachte immer nach der Piratenpartei ist das Volk schlauer geworden, aber nein das Volk kann nicht Selbstständig und will gegängelt werden wie eine Scharfherde.

  16. Ist die AFD schon jetzt eine verschwindende Größe in der Parteienlandschaft, so wird sie nach einer Abspaltung des nationalen Flügels
    für viele erst recht nicht mehr wählbar sein. Diejenigen , die noch Hoffnung auf eine patriotische Ausrichtung hatten, sind inzwischen
    von den Eskapaden der Parteiführung so genervt, das sie auf eine Wahl verzichten werden.Frau Petry sollte sich sehr gut überlegen,
    ob sie lieber mit den Wölfen heult oder einen Kurs wählt, der die Wähler wieder für die AFD an die Wahlurne bringt.

  17. Die Frage ist, ob diese Partei wenigstens den Versuch einer Quatschbudenopposition unternehmen wird, oder ob sie lediglich als „the new kid on the Konsensblock“ zusammen mit den anderen Politkriminellen das Deutsche Volk blutleer saufen wollen.

    M.E. ist die BRD ohnehin nicht „reformierbar“. Niemand bei Verstand und mit einem Gewissen sollte im BRD-„Fuehrerstand“ sein, wenn die „Lokomotive Deutschland“ mit ihren Waggons voller Gutmenschen und „Gefluechteten“ mit Volldampf vor den aufgemalten Tunnel knallt.

  18. Ehrlich gesagt, ich habe nie den medialen Rummel um die AFD verstanden. Wer – auf dem absurden Weg der parlamentarischen“ Willensbildung“ – nationale Interessen vertreten sehen möchte, der kann doch die NPD wählen!?
    Ein Indiz, warum die NPD ein Gran authentischer, viell. weniger korrumpierbar sein könnte, mag darin liegen, dass, meines Wissens, a) von den NPDlern noch niemand Israel besucht hat und b) ein Schattendasein führt.
    Ich darf es auch hier nochmals sagen: selbst wenn sich Petry’s Gegenseite durchsetzen könnte, wären alle nationalen Töne lediglich Lippenbekenntnisse, weil in einem Marionettenregime prinzipiell keine Maßnahmen im Volksinteresse durchsetzbar sind. Soveränitätsbemühungen in der BRD sind immer antisemtisch! Warum wird das nicht begriffen?
    Ich sehe es kritisch, wenn Kopp Verlag, anonymous, usw., die ansonsten gute Arbeit leisten, am Weh und Ach der AfD regen Anteil nehmen. Unbeabsichtigt suggerieren die systemkritischen Plattformen, dass eine BRD-Partei in einem Marionettenregime im Idealfall etwas zum Guten für das eigene Volk bewirken könne. Das ist aber faktisch ausgeschlossen. Selbst Andreas Popp (Wissensmanufaktur) appelliert an uns alle: Geht nicht wählen.
    Fazit: der Weg von der BRD nach Deutschland kann nur außerhalb des parlamentarisch-demokratischen Schmierentheaters erfolgen.

    • Die Lucke-Afd war eine Gründung des Systems, um die NPD aus den Parlamenten zu drängen. Aber die Partei besteht aus Mitgliedern, die eine echte nationale Gesinnung haben, die Lucke nicht mehr unterdrücken konnte, sodaß er rausgeschmissen wurde. Profiteur war Petry. Aber auch ihr Thron wackelt, weil sie sich gegen die ECHTE Basis wendet!

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