Russland wird nicht zulassen, wenn externe Kräfte seine Innenpolitik durch Proteste sowie Gewalt destabilisieren und es wird seine Verbündeten vor dieser Art von Bedrohung schützen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Fernsehinterview. Eine verklausulierte, aber unmissverständliche Ansage an US-Milliardär und Berufsputschist George Soros.

Uns sind unterschiedliche Theorien bekannt, die in verschiedenen Teilen der Welt umgesetzt werden und zu schwerer Instabilität in diesen Regionen führen. Natürlich dürfen wir nichts davon zulassen und wir werden in Russland mit allen Mitteln angemessene Schritte dagegen unternehmen, aber auch unsere Partner bei der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit [OVKS] dabei unterstützen“, sagte Putin dem TV-Sender Mir.

Die OVKS ist ein Militärblock, der seine Arbeit im Jahr 2002 begann. Derzeit sind sechs ehemalige Sowjetrepubliken Mitglied bei der Organisation: Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Russland.

Der Vorgang des Sturzes eines politischen Regimes durch organisierte Straßenproteste, anstatt den Weg der rechtmäßigen demokratischen Verfahren zu gehen, ist unter dem Begriff Farbrevolution bekannt. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Organisatoren der ersten derartigen Ereignisse einprägsame, merkliche und gewaltfreie Namen für sie verwendeten. Als Beispiele können die vom George-Soros-Netzwerk in Georgien 2003 durchgeführte Rosenrevolution und die Orangene Revolution in der Ukraine im Jahr 2004 genannt werden.

Hohe russische Beamte bezeichneten die Farbrevolutionen immer wieder als die größte Bedrohung für die internationale Sicherheit und die Machtverhältnisse in der Welt. Putin bezeichnete die Farbrevolutionen schon zuvor als das Hauptinstrument, das von zerstörerischen Kräften im geopolitischen Kampf verwendet wird. In der modernen Welt wird Extremismus als geopolitisches Werkzeug für die Umverteilung von Interessensphären verwendet. Wir können die tragischen Folgen einer Welle der sogenannten Farbrevolutionen sehen. Wir sehen den Schock der Menschen in den Ländern, die diese unverantwortlichen Experimente des verdeckten oder manchmal brutalen und direkten Eingriffs in ihr Leben durchleben mussten“, sagte er Ende 2015.

Mitte des Jahres 2015 ordnete das russische Verteidigungsministerium eine Erforschung der Farbrevolutionen an, mit dem Ziel der Vorbeugung von Situationen, mit denen Russland 1991 und 1993 konfrontiert wurde. Außerdem versprach Nikolaj Patruschew, der Leiter des russischen Sicherheitsrats, im selben Jahr, einen detaillierten Aktionsplan zur Verhinderung von Farbrevolutionen oder anderen Versuchen des gewaltsamen Umsturzes der rechtmäßig gewählten Regierung durch Massenproteste auf den Straßen zu entwickeln. Er teilte mit, dass der Rat eine Liste der vorgeschlagenen Maßnahmen vorbereitet habe, die eine mögliche Bedrohung, einschließlich einiger Schritte gegen „Netzwerkaktivitäten des Protests“ und die Propagandaarbeit gegen das „romantisch-revolutionäre Stereotyp“, negiere.

4 Kommentare

  1. Ich würde an Putins Stelle einen Antrag zur Entsorgung geben und Ruhe ist im Karton! Soll keiner sagen das kann er nicht,ich bin sicher dass das für seine Leute leichter zu bewerkstelligen ist als Eier aufzuschlagen. DAS Vieh gehört weg!

  2. Liquidiert das Arschloch und gut iss!
    Es sind schon kleinere Verbrecher wegen weniger umgelegt worden als dieser jüdische Kriegsverbrecher.

  3. Demokratisch gewählte Regierungen die zum Wohle des Volkes handeln, scheint es nur noch in Osteuropa zu geben.
    Die Regierungen des Westens sind allesamt korrupt, wahrscheinlich durch Wahlmanipulation an die Macht gekommen und handeln nur zum Wohle ihrer Auftraggeber und zum Schaden des eigenen Volkes.

  4. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat ihren ungarischen Kollegen Zoltan Balog aufgefordert, sich für den Erhalt der Central European University (Soros Uni) in Budapest einzusetzen. Sie ersuche ihn „dringlich, den Erhalt und weiteren Betrieb der CEU über 2018 hinaus zu gewährleisten“, heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“ in einem Schreiben, das Wanka am Mittwoch (12.04.2017) nach Budapest schickte. Mit großer Besorgnis habe sie die kurzfristige Verabschiedung der Novelle des ungarischen Hochschulgesetzes aufgenommen, schreibt Wanka.
    Wanka, eine echte Demokratin? Dann müsste sie doch wissen, welche Position das Parlament in einer Demokratie einnimmt. Das Parlament in Ungarn hat sich für die Schließung entschieden und sie fordert den ungarischen Bildungsminister auf, sich für den Erhalt der Soros-Bürgerkriegsinszenierungs-Institution einzusetzen.
    Wie kommt diese Dame dazu, dem Kriegsinszenierer Soros die Stange zu halten? Steht sie etwa auf dessen Gehaltsliste?
    Hat Frau Wanka, die sich so sehr um Ungarns ureigenste Bildungsangelegenheiten sorgt, nicht geistig verinnerlicht, daß ein Minister in einem demokratisch verfassten Staat die Entscheidung des Parlamentes zu akzeptieren und auszuführen hat?

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