Die USA verlegen weitere Kriegsschiffe an die koreanische Halbinsel. Nordkorea begeht heute einen großen Feiertag. Experten befürchten, dass die USA einseitige militärische Maßnahmen ergreifen, sollte Nordkorea weitere Raketen- oder gar Atomtests durchführen.

Der chinesische Außenminister warnte am Freitag davor, dass ein bewaffneter Konflikt mit Nordkorea „jeden Augenblick“ ausbrechen könne. Die chinesische Regierung appelliert an die USA und Nordkorea, auf radikale Parolen zu verzichten. Angesichts der Machtdemonstration aus den USA und der Drohungen aus Pjöngjang sei mehr Zurückhaltung angebracht.

Es dürfe nicht so weit kommen, dass die Spannungen ein „unumkehrbares und nicht zu beherrschendes Stadium“ erreichten, sagte Außenminister Wang Yi in Peking.

Amerikanische Medien zitierten am Donnerstag Geheimdienstbeamte mit der Aussage, dass die USA zwei weitere Zerstörer in die Region geschickt haben, die in der Lage sind, Tomahawk-Raketen abzufeuern. Sie liegen nur 300 Meilen (etwa 480 km) vor der nordkoreanischen Atomtestanlage. Außerdem sind amerikanische Langstreckenbomber in Guam positioniert, um von dort nordkoreanische Ziele anzugreifen.

Nordkorea warnte bereits am Dienstag, das Land werde „jedes Anzeichen einer amerikanischen Aggression mit allen verfügbaren Mitteln vergelten“.

„Wenn die USA sich für eine militärische Aktion entscheiden, und nach einem ‚präventivem Angriff‘ rufen, ist Pyongyang bereit zu reagieren. Wir werden die USA vollständig für die katastrophalen Konsequenzen zur Verantwortung ziehen, die mit ihren unverschämten Handlungen verbunden sind“, sagte der stellvertretende Außenminister Nordkoreas in einem Interview mit AP.

Ein General aus dem Generalstab des Nordens warf den USA vor, mit ihren Truppenverlegungen den Frieden und Sicherheit der Halbinsel „ernsthaft zu bedrohen“. Sie brächten die „Situation dort an den Rand eines Krieges“, hieß es bei der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA.

Von 1950 bis 1953 führten die USA in Korea einen Krieg gegen Nordkoreas Truppen. Nachdem die US-geführten Koalition die beiden Koreas trennte, setzte auch China Truppen ein und trat in den Krieg ein. Die UdSSR unterstützte ihren sozialistischen Verbündeten militärisch und logistisch. Der Konflikt kostete das Leben von über 33.000 amerikanischen und 400.000 nordkoreanischen Soldaten.

Die US-Regierung hatte am Donnerstag ohne erkennbaren Grund ihre stärkste konventionelle Bombe im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan abgeworfen. Kurz zuvor hatte Präsident Donald Trump einen Flughafen der regulären syrischen Armee mit Marschflugkörpern angegriffen. Seitdem wachsen die Sorgen, Trump könne ähnliche Pläne für Nordkorea hegen.

Die US-Armee hat bereits den Flugzeugträger „Carl Vinson“ sowie zahlreiche Begleitschiffe in die Region um die koreanische Halbinsel verlegt. Präsident Donald Trump und Außenminister Rex Tillerson stießen in den vergangenen Tagen drastische Drohungen gegen die kommunistische Regierung in Pjöngjang aus.

Am morgigen „Tag der Sonne“, dem 105. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il Sung, könnte Nordkorea einen sechsten Atomwaffentest oder aber neue Raketentests unternehmen. Dies könnte einen Anlass bieten, unilateral militärische Maßnahmen gegen die Volksrepublik Korea einzuleiten. Neben China mahnte auch Russland zur Mäßigung.

„Wir rufen alle Länder zur Zurückhaltung auf“, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow in Moskau. „Wir rufen alle Länder auf, auf alle Aktionen zu verzichten, die zu Provokationen führen könnten.“

China ist der einzige wichtige Verbündete Nordkoreas. Andererseits exportiert die Volksrepublik einen Großteil ihrer Waren in die USA. China lehnt das nordkoreanische Atomwaffenprogramm strikt ab und dringt auf Verhandlungen. „Wir rufen alle Parteien auf, von gegenseitigen Provokationen und Drohungen abzusehen – seien sie in Wort oder Tat“, sagte Außenminister Wang.

Am Donnerstag hatte es in einem Leitartikel der unter staatlicher Schirmherrschaft erscheinenden „Global Times“ geheißen:

„Sobald Nordkorea sich an Chinas erklärten Rat hält und Atomaktivitäten aussetzt, wird China aktiv daran arbeiten, die Sicherheit einer entnuklearisierten nordkoreanischen Nation und des Regimes zu schützen.“

China und Nordkorea hatten in den vergangenen Jahren immer wieder vorgeschlagen, dass Nordkorea sein Atomwaffenprogramm auflöse, unter der Bedingung, dass die USA und Südkorea auf größere Militärmanöver in der Nähe verzichten.

Der amerikanische Fernsehsender NBC berichtet unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise, die USA seien zu einem konventionellen Angriff auf Nordkorea bereit, wenn die Verantwortlichen von einem bevorstehenden neuen Atomwaffentest überzeugt seien. Diesen Bericht nannte ein US-Regierungsvertreter am Donnerstag „schlicht falsch“. Ein anderer Regierungsvertreter sagte, der Beitrag sei „bestenfalls spekulativ“. Das US-Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme ab.

Nordkorea ist trotz seiner wirtschaftlichen Probleme eine sehr starke Militärmacht. Experten schätzen, dass das Land ständig mehr als eine Million Soldaten unter Waffen hat. Seoul, die Hauptstadt des Nachbarlandes und US-Verbündeten Südkorea, liegt nur etwa 40 Kilometer von der Grenze entfernt. Mit seinen Raketen erreicht Nordkorea auch Japan. In Seoul wird am Sonntag US-Vizepräsident Mike Pence zu einem seit längerem geplanten Besuch im Rahmen einer zehntägigen Asien-Reise erwartet.

Nordkorea droht den USA mit atomarer Vergeltung

Nordkorea hat den USA gedroht, einen Atomangriff mit einem entsprechenden Gegenschlag zu vergelten. Nordkorea sei bereit, einen „vollständigen Krieg mit einem vollständigen Krieg zu beantworten“, sagte die Nummer Zwei des kommunistisch geführten Landes, Choe Ryong Hae, in einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede in Pjöngjang. „Und wir sind bereit, auf jeden Atomangriff mit einem Atomangriff auf unsere Weise zu reagieren“. Choe hielt die Rede kurz vor dem Beginn einer großen Militärparade zu Ehren des 105. Geburtstags des verstorbenen Staatsgründers Kim Il Sung.

Russland: Drohungen Nordkoreas kein Bluff

Das Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat Alexej Puschkow hat das US-Verteidigungsministerium vor militärischen Provokationen gegenüber Nordkorea gewarnt. Das Land täuscht seine Bereitschaft zu einem Gegenschlag nicht vor.

„Es sieht nicht danach aus, dass die Gegendrohungen Nordkoreas ein Bluff sind, denn die genannten Ziele befinden sich in der Reichweite von seiner Artillerie und Raketen“, schrieb er auf Twitter.

abei warnte Puschkow das US-Verteidigungsministerium davor, die Bereitschaft Nordkoreas zu einem Gegenschlag zu prüfen. „Ob ein Bluff oder nicht, eine Prüfung wäre ein Spiel mit dem Feuer“, äußerte er.

Zuvor hatte der Generalstab der nordkoreanischen Armee damit gedroht, Präventivschläge gegen US-Militärstützpunkte zu versetzen, sollte es zu Provokationen seitens der USA kommen. „Alle politischen, wirtschaftlichen und militärischen Provokationen werden konsequent durch eine übermächtige Antwort seitens unserer Armee und unseres Volks vereitelt“, hieß es.

Dabei hatte Pjöngjang versprochen, US-Militärbasen in Japan und Südkorea sowie die Residenz des Präsidenten in Seoul „in wenigen Minuten in Asche zu verwandeln“.

Reiseführer für die nächste Invasion: WikiLeaks veröffentlicht Nordkorea-Handbuch der US-Armee

6 Kommentare

  1. bibel profetien, offenbarung 16, wenn der grosse Eufrat Stromm austroknet, wird es ein Zeichen sein, damit die Könige von osten, aus Medien, Krieg anfangen, gegen babilon-usa, wegen all den kriegen dis sie geführt haben, vietnam, navasaki, hiroshima, weltkriege, gadafy-libien, syrie, damaskus, gasa, egypten, irak, unsw. lese noch jeremia 51. punkt.
    Israel fliehe von babilon und kehrt zurück… sehe mein hompage unter albatros index und mein Buch und youtube hompage. Es wird an einen Tag vernichtet, von eine roten Armee, wo sie langfliegen wird vor ihnen Eden sein hinter ihnen Wüste…wer überlebt wird Gott schauen in Jerusalem. Siehe das Buch noch von Prag, -der blinde jügling-die profetie, -was dasselbe ist wie in der heiligen Schrieft amen amen

  2. Die USA-Kriegstreiber lehnen sich ganz schön weit aus dem Fenster. Der kindliche Diktator wird die kleine US-Flotte mit eine A-Bombe versenken. Solch eine Monsterwaffe braucht man nur ca. 1Km über der Flotte zünden und schon sind alle Schifflein verstrahlter Schrott.
    Allerdings macht es mich mehr als Stutzig daß die USA sich mit mehreren Atom-Mächten anlegt, die müssen noch ganz andere Waffen zur Verfügung haben von denen wir nichts wissen, denn wie kann man sonst so Wahnsinnig sein ?
    Ist doch wohl klar daß die größten Militärmächte nur die Waffen presentieren die wir sehen sollen und nicht was die tatsächlich noch so an übelsten Mordwerkzeugen haben !

    • Es geht einzig und allein um das Finanzsystem, was am Ende ist, das passiert so alle 60 – 80 Jahre durch das Zins und Zinseszinssystem. Jedes mal verdeckte man es durch einen neuen Krieg um um den Resetknopf neu zu drücken wobei die Menschen enteignet werden. Und da es in Sysrien oder der Ukraine nicht so recht klappen will mit einen neuen Weltkrieg muß jetzt Korea herhalten. Das System Rohtschild ist das perverse auf dieser Welt. Willst du den Grund für einen Krieg wissen, folge einfach dem Geld !

      • Ja so sehe ich das auch. Die Welt ist bis auf ein paar Ausnahmen bankrott und es wird nach Möglichkeiten gesucht, die wahren Verantwortlichen der Rechenschaft zu entziehen……Die Deutschen müssten das ja am besten wissen, aber die jahrzehntelange Verdummung wirkt……..???

        • Wohl Wahr, aber was nützt solch ein Höllenszenario wenn der Planet verstrahlt und verseucht ist und das auf etliche Jahre ?

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