Soll noch jemand sagen, Björn Höcke würde der AfD nachhaltig Stimmen kosten. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall – zumindest belegt das eine aktuelle Umfrage in Thüringen: Zweieinhalb Jahre nach der Landtagswahl hat die rot-rot-grüne thüringische Landesregierung unter Bodo Ramelow (Die Linke) keine Mehrheit mehr, kommt gerade noch auf 42 Prozent. Die AfD steigt dagegen von 10,6 auf 19 Prozent.

Die erste rot-rot-grüne Landesregierung in Deutschland

Die thüringische Landtagswahl im September 2014 hatte für einiges Aufsehen in deutschen Landen geführt und zu einem Novum. Zum ersten Mal kam es in Deutschland zu einer Regierungsbildung unter einem Ministerpräsidenten von ‚Die Linke‘ (Linkspartei/PDS/SED). Diese war klar als zweitstärkste Partei aus den Wahlen hervorgegangen, lag weit vor der drittplatzierten SPD, die nicht einmal halb so viele Wählerstimmen erhalten hatte.

Somit stellte sich für die SPD die Frage, wen sie zum neuen thüringischen Ministernpräsidenten machten sollte. In einem Mitgliederentscheid entschieden sich die Genossen mit 70 Prozent nicht für eine Fortsetzung der großen Koalition mit der CDU, sondern für die erste rot-rot-grüne Landesregierung unter dem neuen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke).

Doch wie sieht es nun nach zweieinhalb Jahren zur Halbzeit der Legislaturperiode aus? Dies ermittelte INSA in einer repräsentativen Umfrage für die BILD (über 1.000 Befragte im Zeitraum 5. bis 11. April).

Halbzeitbilanz nach zweieinhalb Jahren Rot-Rot-Grün

Die Linke verliert fast jeden vierten ihrer Wähler, bricht förmlich ein von 28,2 auf 22 Prozent. Die SPD liegt bei 15 und die Grünen bei 5 Prozent. Damit kommt Rot-Rot-Grün insgesamt gerade noch auf 42 Prozent und ist von einer Mehrheit deutlich entfernt. Die Grünen müssten momentag wohl sogar fürchten, gar nicht mehr in den Landtag einzuziehen. 4,99 Prozent würden ja bereits nicht mehr ausreichen. Dann läge Rot-Dunkelrot zusammen gerade noch auf 37 Prozent.

Die beiden Oppositionsparteien CDU und AfD kämen dagegen momentan zusammen auf 52 Prozent. Die CDU verliert zwar minimal, dafür steigt die AfD aber von 10,6 auf 19 Prozent und lässt die SPD klar hinter sich. Wie auf Bundesebene schon seit längerem ist die AfD damit auch im linksregierten Thüringen klar die dritte Kraft im Lande.

Dass die Diskussion um Björn Höckes Dresdener Rede nicht der Grund für die schlechten bundesweiten Umfragewerte der AfD sein kann, hat sich wohl auch bis zu seinen ärgsten Kritikern im Bundesvorstand herumgesprochen. In Goslar fand am vergangenen Montag ein Geheimtreffen von Parteivize Alexander Gauland, Bundesvorstand Andre Poggenburg, Baden-Württembergs Landeschef Ralf Özkara und Björn Höcke statt. Es wurde ausgelotet, auf dem Parteitag in Köln am 22./23. April ein Spitzenteam um Gauland und der wirtschaftsliberalen Alice Weidel aus Baden-Württemberg zu bilden. Weidel galt bislang als eine treibende Kraft für das Ausschlussverfahren gegen Höcke, mit dem sie sich jetzt aber arrangieren muss, um im Wahlkampf Teil des AfD-Spitzenteams zu werden.

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9 Kommentare

  1. Die AFD ist eine Kreatur der CDU, von Henkel und Luke, die diese ihre Kreation lange im Voraus geplant haben, also Leute, die jahrzehntelang in der CDU waren und marktradikale Positionen vertraten und die im Grunde nie CDU-kritisch waren. Daran hat sich auch in der Nach-Luke-Ära nichts geändert. Das Wahlprogramm der AfD zeigt deutlich, wessen Interessen diese ‚Alternative‘ vertritt: die Interessen derjenigen deutschen Großunternehmen, die nicht direkt mit den US-Banken und dem US-Imperialismus liiert sind, sondern einen relativ unabhängigen, ’nationalen‘ Kurs steuern. Man will die Vermögenssteuer senken, die Erbschaftssteuern senken, die Lage der Hartz IV-Empfänger sogar verschlechtern. Cui bono?
    Alle nationalistischen Sprüche machen aus dieser Partei keine patriotische Partei, denn Patriotismus ist etwas anderes: Er besteht darin, nicht einer reichen Minderheit in einem Lande zu dienen, sondern der hart arbeitenden überwältigen Mehrheit, darunter den Arbeitern.
    Wie leicht wäre es gewesen, der Partei Die Linke durch eine gut durchdachtes soziales Wahlprogramm das Wasser abzugraben, um den Sozialstaat wieder ins Spiel zu bringen?
    Aber nichts dergleichen. Es gibt also keine Alternative, es gibt nur die Illusion einer Alternative. Aber welcher aufgeklärte Bürger will heute noch Illusionen und Trugbildern nachjagen? Davon sind wir gründlich kuriert. Wir wollen Leute nach vorn bringen, die beweisen, dass sie dem kleinen Mann auf der Straße dienen wollen und die das in der Praxis gezeigt haben und jeden Tag wieder aufs Neue zeigen.

  2. Mir ist bis heute unverständlich, wieso dieses rote Pack überhaupt gewonnen hat, wohnen in Thüringen nur Stasi Mitarbeiter?? !!!
    oder vergisst der Ostdeutsche sooo schnell, was die Stasi ihm angetan hat.
    Ich bin jedenfalls sehr froh darüber, dass sich das Bewahrheitet hat, was viele gehofft haben, Höcke ist ein Zugpferd und Hoffnung für Deutschland, Petry eine Schmusetante mit Israel, das ist Verrat.
    Danke Höcke, weiter so !!

    • Und wenn nicht die Höcke-Handpuppe, dann aber die Nächste…. oder die Übernächste…
      Mal sehen wie viel Zugpferde der Verarsche es noch braucht, bis auch der letzte Demokratiegläubige merkt, wie der Schekel rollt.

      • @ BRDraels Ende: ich verfolge Ihre Kommentare schon eine Weile und stimme Ihnen weitgehend zu: das System lässt sich durch Wahlen kaum grundlegend verändern und es wid sicher versucht die AfD als gesteuerte Opposition zu etablieren (s. „Israel Connection“). Wobei dies durch die Basis vehement bekämpft wird, anscheinend sogar mit Erfolg (s. heutiger Petry-Rückzug).
        Trotzdem: was sind denn Ihre Alternativvorschläge? Und NIchtwählen ist definitiv das dümmste was man machen kann. Merkel reibt sich die Hände und würde auch bei 10% Wahlbeteiligung durchregieren.
        Und Sie stimmen doch zu dass eine starke AfD…:
        – den Altparteien Sitze und Gelder wegnimmt
        – sinnvollere Politik gemacht wird als bislang
        – andere motiviert werden sich auch zu engagieren
        – den Zionisten das Spiel nicht ganz so einfach fällt
        – Wahrheiten besser und „offiziell“ ans Volk gebracht werden können
        – im Schatten der AfD eine „radikalere“ Partei entstehen könnte
        – und wer weiß was noch…
        Wer nicht kämpft hat schon verloren. Jeder fäng bei sich selber an. Siehe Reconquista Germania, Mark Passio etc.
        Für einen direkten Austausch stehe ich gerne zur Verfügung…

        • Wenn sich das System durch Wahlen kaum grundlegend ändern läßt, wobei ich zustimme, dann hätten Sie sich ihren Kommentar eigentlich sparen können, denn die von Ihnen genannten Punkte werden letztlich zu nichts führen oder gänzlich ausbleiben.

          Im Übrigen warten in der AfD schon genug Leute darauf, die Partei Merkels Alternativlosigkeit bzw. ihrem Zwang zu unterwerfen. Die AfD wimmelt geradezu von Marktextremisten (Neoliberale, INSM’ler etc.), Zionisten und politikorrekten Karrieretypen, die sofort die Gelegenheit nutzen werden sich die Pfründe zu sichern.

          Nein, formalpolitisch geht in der „BRD“ überhaupt nichts. Man braucht das deutsche Volk auf der Straße und zwar mit Schweigeblockaden. Auf diese Weise kann man die „BRD“ lähmen. Besiegen muß man sie dann im Kampf, denn dieses System wird mit der „chinesischen Lösung“ nicht zögern.

          P.S. Warum kann man hier nicht via kopieren und einfügen wenigstens Zitate einbinden? Das ist hier recht seltsam…

  3. Scheiß doch auf die AfD! Die werden auch nur ihr eigenes Süppchen kochen, sich die Taschen vollmachen und uns verarschen.
    Hat sich mal einer das Parteiprogramm angesehen? Doch auch nicht. Dann können die Hartzies aber diesmal richtig Zwangsarbeit verrichten – und zwar zum Nulltarif. Damit nicht genug, werden sie mit drakonischen Sanktionen belegt.
    Wie verblödet seid ihr eigentlich alle, zu glauben, dass auch nur irgendeine Partei auch nur annähernd zufriedenstellende Politik für den Bürger macht? Die AfD ist ganz sicher nicht der Heilsbringer, der die verfahrene Politik wieder richten wird. Aber das kapiert ihr nie.
    Das ganze System muss weg. Hin zu einer Staatsform, die (wieder) Politik f ü r das Volk macht und nicht dagegen.

  4. Respekt, sollten die Bürger der EX DDR eher merken was die Linke hinter ihrem Rücken so treibt als in der Alt BRD? Was für Spielchen Herr Ramelow so spielt mit den Bürgermeistern in seinem Land, genannt Maulkorberlass. Vielleicht sollte er allen Bürgern in Thüringen ebenfalls einen Maulkorb umhängen und schon wäre Ruhe. Oder etwa nicht?

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