Die Heuschnupfen- und Allergiezeit beginnt und viele Menschen brauchen Medikamente, um den Frühling unbeschwert zu erleben. Pollen- und Gräserallergien sind jedoch nicht die einzigen „modernen“ Gesundheitsprobleme, auf die wir im Alltag stoßen: Lebensmittelallergien, chronische Krankheiten, Unverträglichkeiten und vorübergehende Infekte erfordern häufig eine Behandlung mit teils starken Medikamenten. Was im Alltag nur ein Backup für alle Fälle ist, kann in Krisenzeiten über Leben und Tod entscheiden – lesen Sie hier, welche Fehler zu vermeiden sind und was in der Krisenapotheke nicht fehlen darf.

Häufige Fehler bei der Bevorratung von Medikamenten

Die meisten von uns besitzen einen Medizinschrank, der sich in der Regel im Badezimmer befindet und in welchem alle Medikamente gelagert werden, die jemals gekauft wurden. Allein hierbei machen die meisten Menschen mehrere Fehler, die in Krisenzeiten schwerwiegend sein können:

Falsche Lagerung – Das Klima im Bad ist in der Regel nicht zur Lagerung von Medikamenten geeignet: Um die Haltbarkeit von Salben, Tabletten und Cremes nicht unnötig einzuschränken, sollte man Medikamente in trockenen und wenig beheizten Räumen lagern.

Informationen wegwerfen – Häufig aus Platzgründen werden die Verpackungen und die Beipackzettel von Medikamenten inklusive der Verordnung des Arztes früher oder später weggeworfen – langfristig ist dies ein großer Fehler. Benötigt man früher oder später ein Schmerzmittel, fiebersenkende Medizin oder auch Verbandsmaterialien, fehlen nämlich wichtige Anwendungshinweise. Um Platz zu sparen, kann man die Verordnung auf dem Beipackzettel notieren und diesen mit einer Büroklammer am Blister oder dem Tiegel befestigen.

Abgelaufene Medizin –  Was für Lebensmittel gilt, gilt auch für Medikamente: Vorräte sollten in regelmäßigen Abständen auf ihre Verwendbarkeit geprüft werden – abgelaufene Medikamente sind nämlich im besten Fall wirkungslos, während sie im schlimmsten Fall sogar erhebliche Schäden verursachen können. Überprüfen und sortieren Sie Ihre Hausapotheke deshalb in regelmäßigen Abständen, um dauerhaft die Wirkung Ihrer bevorrateten Medikamente sicherzustellen.

Fehlende Ordnung – Im Notfall muss es schnell gehen: Wo finden Sie die Mullbinden? In welcher Schublade werden Schmerzmittel gelagert? Wie gelangen Sie am schnellsten an den Erste-Hilfe-Kasten? Diese und weitere Fragen sollten Sie im Schlaf beantworten können, um auch im Notfall nicht lange nach benötigten Medikamenten oder Utensilien suchen zu müssen. Eine Hausapotheke mit einem Verbandmittelfach und einem getrennt verschließbaren Medikamentenbereich liefert in der Regel den Stauraum, der für die Lagerung der wichtigsten Utensilien benötigt wird.

Was gehört zwingend in die Hausapotheke und in den Erste-Hilfe-Kasten?

In erster Linie sollte man die Hausapotheke und den Erste-Hilfe-Kasten mit wichtigen allgemeinen Utensilien und Präparaten bestücken: Pflaster, Schere, Desinfektion, Binden und ein Dreieckstuch gehören ebenso in den heimischen Erste-Hilfe-Kasten wie auch in den Kfz-Verbandskasten. Neben den vom Arzt verordneten Medikamenten inklusive Beipackzettel und Anwendungshinweis sollten auch Kohletabletten, Schmerzmittel, Abführmittel, Fieberthermometer und eine Wärmflasche in der Hausapotheke nicht fehlen.

Möchte man sich nicht auf ein fertig zusammengestelltes Erste-Hilfe-Paket verlassen, sondern den Erste-Hilfe-Kasten selbst zusammenstellen, sollte man dabei auf Verbandpäckchen mit Kompressen und Verbänden nicht verzichten – ebenso wenig wie auf ein Dreieckstuch und auf eine Rettungsdecke in Silber. Alle Utensilien sollten desinfiziert und steril verpackt sein. Einmalhandschuhe und Feuchttücher dienen dem Schutz der Verbände beim Herausnehmen aus der Packung.

Für kleinere Verletzungen sind Pflaster und eine Schere vorhanden – größere Sets sollten auch Alkohol, Tupfer, Klammern, Sicherheitsnadeln, Spritzen, ein Skalpell und ein Fieberthermometer beinhalten. Wichtig ist dabei selbstverständlich, dass man auch im Umgang mit den jeweiligen Produkten geschult ist – Klammern, Tupfer oder Sicherheitsnadeln nehmen im Erste-Hilfe-Koffer nur Platz weg, wenn man nicht damit umzugehen weiß.

Letzte Hinweise zum Zusammenstellen der Krisenapotheke

Ein Desinfektionspaket hilft auch in der Krise nicht nur dabei, ein hygienisches Umfeld auch unter widrigen Bedingungen zu bewahren, sondern es dient zudem auch dem Eindämmen von Krankheiten in einer Gruppe. Bei übertragbaren Krankheiten sollte man deshalb die komplette Wohnung gründlich desinfizieren – angefangen beim Fußboden bis hin zu Türklinken. Bei Problemen mit den Zähnen sollte man nicht nur vorbeugen, sondern auch vorsorgen: Erste-Hilfe-Sets für die Zähne können dabei helfen, Schmerzen einzudämmen oder sie gar zu stoppen. Voraussetzung hierfür ist ebenfalls, dass man mit den Utensilien umzug

1 Kommentar

  1. Erste Hilfe bei Wunden ist Betaisidona-Gel und Fluid, wenn sowas nicht erhältlich ist, dann tut es auch Borsäuirelösung in Mineralwasser, ein Teelöffel auf 1/4 LITER: einfach auf Papiertaschentücher auftragen und abdecken
    gegen Schmerzen hilft Paracetamol, Novalgin, etc. Paprika-Inhaltsstoffe sind ebenfalls scherzlindernd.
    Wärme hilft ebenfalls.
    Gegen Allergien der Atemwege hilft Pulmicort , sowas braucht mancher täglich.
    Kosmetika sind zumeist mit Benzoesauren Salzen vergällt und heißen natrium benzoicum, isf und können arge Beshwerden verursachen,
    wie Lidrandschwellungen, Gesichtsschwellungen und Asthmaanfälle, ect. besser ist danach zu googeln.
    Cortisonsalben in geringen Dosen ist dagegen beste Medizin.
    Auch Biersauer hilft!

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