Bundeskanzler-Darstellerin Angela Merkel befindet sich momentan auf Staatsbesuch im befreundeten Schurkenstaat Saudi-Arabien. Obwohl das totalitär regierte Regime mehrere Angriffskriege im Nahen Osten, mit Zehntausenden Toten, führt und den Islamischen Staat nachweislich finanziell und logistisch unterstützt, sicherte Merkel den steinreichen Scheichs weitere umfassende militärische Hilfe aus Deutschland zu. Die saudische Königsfamilie bedankte sich und bot Merkel im Gegenzug prompt an, 200 wahhabitische Moscheen für syrische „Flüchtlinge“ in Deutschland zu bauen.

Deutschland will Saudi-Arabien künftig verstärkt „sicherheitspolitisch“ unterstützen, meldet Reuters. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag in der Stadt Dschidda angekündigt. Im Beisein der Kanzlerin und des König Salman bin Abdelasis Al-Saud wurde vereinbart, dass die Bundeswehr in Deutschland saudiarabische Soldaten ausbildet. Das Innenministerium vereinbarte zudem die verstärkte Ausbildung von Grenzschützern, Bahnpolizisten und Experten für die Luftsicherheit. Dabei sollen künftig auch Frauen ausgebildet werden.

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Merkel begründete ihre Politik: „Saudi-Arabien ist … ein wesentlicher Teil der Koalition im Kampf gegen IS.“ Auch Deutschland habe deshalb ein Interesse daran, dass Saudi-Arabien seine Grenzen gut schützen könne. Deutschland leiste seit Jahren dabei Hilfe. Die Ausbildung sei auch im deutschen Interesse. Denn wie in Afrika wolle man Ländern helfen, sich selbst zu verteidigen. „Wir können nicht überall auf der Welt deutsche Soldaten haben. Aber wir können sehr wohl unser Know-how weitergeben“, sagte sie.

Auch im Jemen will Merkel Saudi-Arabien unterstützen: Deutschland sei bereit, bei einer Konfliktlösung zu helfen. Sie habe mit dem saudischen König über das Thema gesprochen, sagte Merkel. „Wir können hier sicher unsere Expertise einbringen“, fügte sie hinzu. Deutschland habe Erfahrungen im Jemen. Jedes Engagement müsse aber unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN) geschehen. Die Unterstützungserklärung ist bemerkenswert, weil die Saudis sowohl in Syrien als auch im Jemen die Kämpfe aktiv angefacht hat: In Syrien zählen die Saudis bei mehreren islamistischen Terror-Gruppen zu den wichtigsten Financiers.

Den völkerrechtswidrigen Krieg im Jemen haben die Saudis entfesselt und kämpfen dort ohne Rücksicht auf zivile Opfer mit Unterstützung der Briten und Amerikaner. In beiden Kriegen geht es darum, die Vorherrschaft der Saudis über den Iran zu sichern. Die Juristen des Weißen Hauses hatten den damaligen US-Präsidenten Barack Obama gewarnt, er könne sich mit seiner Unterstützung der Beteiligung an Kriegsverbrechen schuldig machen. Obamas Nachfolger Donald Trump will eine breite Militär-Koalition gegen den Iran errichten, in der Saudi-Arabien eine Schüsselrolle zugedacht ist.

Die Bundesregierung war bereits vor Jahren vom Auslandsgeheimdienst BND vor dem Treiben der Saudis gewarnt worden. Der im Jahr 2016 in den einstweiligen Ruhestand versetzte BND-Chef Gerhard Schindler hatte der Königsfamilie im Jahr 2015 eine impulsive Interventionspolitik vorgeworfen. Er sah Saudi-Arabien als Urheber der Konflikte im Nahen Osten.

„Die bisherige vorsichtige diplomatische Haltung der älteren Führungsmitglieder der Königsfamilie wird durch eine impulsive Interventionspolitik ersetzt“, so der BND in einer Analyse, die von Schindler in Auftrag gegeben wurde. Die Führung in Riad konkurriere mit dem Iran um eine hegemoniale Rolle in der Region. Hauptschauplätze des Konfliktes sind demnach Syrien, der Libanon, Bahrain und der Irak. Auch wolle Saudi-Arabien mit dem Militäreinsatz im Jemen beweisen, dass es bereit sei, so große Risiken wie nie zuvor einzugehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Kritisch bewertete der BND unter Schindler auch die Machtkonzentration bei Salmans Sohn Mohammed. Damit bestehe die Gefahr, dass er den Unmut anderer Mitglieder des Königshauses und der Bevölkerung auf sich ziehe. Auch könnten die Beziehungen zu Alliierten in der Region überstrapaziert werden. Merkel feuerte Schindler wenig später und ließ einen Sprecher eine Distanzierung von der BND-Analyse vermelden:

„Die in diesem Fall öffentlich gemachte Bewertung spiegelt nicht die Haltung der Bundesregierung wider. Die Bundesregierung betrachtet Saudi-Arabien als wichtigen Partner in einer von Krisen geschüttelten Weltregion.“

Merkel selbst ließ sich mehrfach von den britischen Geheimdiensten informieren, ohne den deutschen Diensten von entsprechenden Reisen nach London Kenntnis zu geben. Zuvor hatte das ARD-Studio berichtet, dass Schindler im Mai 2013 zu Geheimgesprächen in Damaskus gewesen sein soll. Er wollte die Zusammenarbeit der Geheimdienste beider Länder wieder aufnehmen.

Die Vertauschung von Ursache und Wirkung spiegelt sich in einer Reuters-Meldung wider, wo die Lage im Jemen beschrieben wird: „Dort sind auch wegen des Bürgerkrieges zwischen der Regierung und den vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen derzeit Millionen Menschen von einer schweren Hungersnot bedroht.“ Die Hungersnot ist die Folge des unbarmherzigen Vorgehens der Saudis, Briten und Amerikaner. Es ist nicht klar, ob die von Reuters verwendete Sprachregelung einen Hinweis auf zukünftige Militäroperationen enthalten, dass nämlich der Westen gemeinsam mit den Saudis den Krieg im Jemen weiter zu eskalieren beabsichtigt.

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Im Hinblick auf die Flüchtlinge ist festzuhalten, dass Saudi-Arabien im Herbst 2015 die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen zu stoppen: Die arabischen Monarchien haben die Einreise-Hürden für Syrer erheblich erhöht. Bestehende Aufenthaltsgenehmigungen für syrische Staatsbürger werden insbesondere in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht mehr verlängert.

Willkommen sind die Flüchtlinge lediglich in der Türkei, in Algerien, im Jemen, in Mauretanien und im Sudan. Die arabische Zeitung al Diyar berichtete in diesem Zusammenhang, dass Saudi-Arabien stattdessen angeboten habe, 200 Moscheen für syrische Flüchtlinge in Deutschland zu bauen. Das Königreich hat demnach angeboten, Moscheen zu bauen, in denen der Wahhabismus, aus dem der Salafismus entspringt, gepredigt werden soll. Es handelt sich dabei um die religiöse Ideologie des IS, der derzeit im Irak und in Syrien wütet und gegen den die Saudis jetzt angeblich kämpfen wollen.

Der britische Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn hatte im November 2015 in einem Interview mit Sky News gesagt, man müsse ernsthaft fragen, woher der IS „Waffen und Geld bekommen hat, ..[wie sie] Öl verkaufen und exportieren konnten.“ Besonders Saudi-Arabien solle gefragt werden, wer ISIS finanziert und wer sie bewaffnet.

Bereits vor dem Ausbruch der Flüchtlingskrise in Europa hatten die Saudis ihre Schotten dichtgemacht und an der Grenze zum Irak mit dem Bau einer 600 Kilometer langen Hightech-Grenzmauer begonnen. Die Mauer besteht aus einem hochtechnologischen Zaun und einem Graben. Den Ausbau der Grenzsicherheit übernahm der europäische Rüstungskonzern Airbus Group.

20 Kommentare

  1. merkel, diese uckermärker kuhmagd ist jedenfalls bereit
    den untergang des deutschen volkes und des restes
    des deutschen reiches baldigst herbeizuführen.
    und das ist offenbar jedenfalls so geplant.
    (SOROS/ROTHSCHILD/andere konsorten dieser art)

    das deutsche reich muß vernichtet werden,
    so doch vor einigen jahren ein gewisser winston churchill.
    wenn schon ein ehemaliger minister der türkei
    uns deutsche als köter-rasse bezeichnet,
    muß ich mich nicht mehr fragen, was danach
    kommen wird.
    wenn wir deutschen nichts passendes dagegen tun,
    ist es bald soweit.

  2. Das Bild da oben ist schrecklich – es sieht aus, als ob eine geistig Behinderte ein paar Arabern begegnet…

  3. Was mir langsam große Sorgen bereitet ist, dass die menschenfeindliche Politik nicht mehr verdeckt, sondern ganz offen betrieben wird.
    Das heißt doch weiter nichts, als dass die Merkel & Co. überhaupt nichts mehr aufs eigene Volk gibt und dessen Meinung nicht von Bedeutung ist.
    Diese Frau geht über Leichen.

  4. Und ich möchte nicht wissen, wie viel Geld an Merkel und auch ihre Begleitung geflossen ist.
    Der Islam will die Welt beherrschen. Und sie haben leider auch das Geld dazu.
    Die reichen Ölländer wie Saudi-Arabien, Oman, Kuweit, Bahrein und das reichste Land der Erde,
    Katar beherrschen schon zu viel. So die Banken, die Börse., Sie spenden Geld an Universitäten und
    Verlage und Fernsehanstalten. Warum? Um sie in ihrem Sinne zu indoktrinieren.
    Und da ist ihnen auch schon vieles gelungen. Leider.

    Und das traurige, überall im Westen wird das mit gemacht. Ja, Geld regiert die Welt.

    • Ich war vor kurzem in die Schweiz und konnte mit Verwunderung feststellen wie viele Scheichs aus Katar an den schönsten Plätzen
      in Erholungsgebieten Hotels gekauft haben und rund herum die Ländereien um noch größere Komplexe zu bauen.

  5. Soso, Deutschland sei also bereit bei einer Konfliktlösung zuhelfen.
    Also will die ehemalige Stasidrohne IM Erika alias Merkel alias Kasner den Schurken- und Terrorstaat Saudi-Arabien mit Waffen, Panzern, Militär und Polizei unterstützen ?
    Die Minusmenschen aus dem saudischen Königshaus sollen doch ihre Kamele penetrieren, dann kommen die eventuell mal auf entspannteren Ideen und brauchen keine Waffenhilfe mehr.

      • Und was mich auch sehr aufregt;
        alleine in Berlin soll es bereits 1.600 Dönerbuden geben.
        Das ist der Untergang unserer Esskultur.
        Widerlich. Nicht nur der Untergang unserer Küchenkultur,
        auch die Dönerbuden. Nein, danke.

  6. Man fasst es nicht. Für was brauchen wir die Saudis? Nur zum Waffen und Panzer bei uns kaufen. Merkel küngelt mit diesen Verbrechern die den IS finanzieren und Krieg im Jemen machen. Man muss sich schämen wegen unserer Kanzlerin. Und keiner ist da der sie stoppt. Gibts keine ehrlichen und aufrechten Männern/Frauen mehr in diesem Land?

  7. Die Saudis gehören zum Abschaum der Welt. Also warum soll Merkel sich nicht gut mit denen verstehen ?
    Dem „deutschen Volk“ ist eh alles egal. Gehirngewaschen und träge warten es auf seinen Untergang….

    • Genau!
      Die Jüdin Merkel, genau wie der andere Abschaum, das Terror-Regime IsraHell, pflegen beste Beziehungen zu den Saudis, weil diesen den Juden bei der Ethnischen Säuberung für ihr Groß-Israel Projekt dienlich sind.
      https://youtu.be/vAxWq0CUdpU

      • @ BRDRaels Ende
        Sie irren!!! Juden dürfen nach Israel noch nicht einmal einreisen.
        Sogar Diplomaten brauchen einen zweiten Pass denn wenn sie Israel besucht haben
        und den Stempel im Pass haben dürfen sie ebenfalls nicht einreisen.

        Im übrigen ist Israel nur so groß wie Hessen und selbst das von Ihnen so häufig angeprangerte
        Großisrael wäre nicht viel größer.
        Und Sie verdrehen wie so viele Linke und Moslems die Wahrheit. Der Islam will sich ganz
        Israel aneignen. Dafür kämpfen die Araber seit eh und jeh. Nur die Juden waren vorher da.
        Und sollen bleiben. Wir Christen, der Westen und Israel sitzen in einem Boot.
        Juden gibt es auf der ganzen Welt nur ca. 14 Millionen.
        Araber und Moslems gibt es ca. 2 Milliarden.
        Wo ist dann Ihre ethnische Säuberung. Wer muss da um sein Leben und Land fürchten?
        Natürlich Israel und die Juden. Danach kommt der Weste, die Christen dran.
        So sagen die Moslems, „erst vernichten wir die Samstagsleute, danach die Sonntagsleute.“

        Darum ist erforderlich, dass der gesamte Westen und Israel zusammen halten.
        Von Israel konnten Deutschland und Amerika in Bezug auf Terrorabwehr schon viel lernen.

        In diesem Sinne wünsche ich allen Schalom.

      • @BRDraels Ende

        A. Merkel ist doch keine Jüdin. Sie ist evangelisch.
        Außerdem auch noch Pastorentochter.

    • Es kann nur jemand auf seinen Untergang warten der sich dessen bewusst ist. Viele jedoch schlafen wie Dornröschen im Märchen, bis sie brutal „wachgeküsst“ werden.

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