Eine Gruppe von Journalisten von dem katarischen Sender Al-Dschasira hat freiberuflich vor kurzem im Namen einer auf europäischem Boden befindlichen Person einen gefälschten neuen „chemischen Angriff“ gedreht, der von der syrischen Armee gegen die Zivilbevölkerung verübt worden wäre, sagte eine diplomatisch-militärische Quelle der russischen Nachrichtenagentur Sputnik.

Buchtipp zum Thema: Was in Syrien tatsächlich geschieht von Mark Taliano

Der TV-Sender Al-Dschasira gehört dem Scheich von Katar, Hamad bin Chalifa Al Thani, und erreicht weltweit mehrere hundert Millionen Menschen täglich, davon allein 65 Millionen im Nahen Osten.

„Die Ergebnisse der von den Weißhelmen präsentierten TV-Show eines Sarin-Angriffs, der von den syrischen Behörden in Khan Schaykhun verübt worden wäre, haben die Terroristen „inspiriert“, die Dreharbeiten der „TV-Serie“ weiter zu machen,“ sagte der Gesprächspartner von Sputnik, und fügte hinzu, dass einheitliche Informationen über die Provokation aus verschiedenen Quellen erhalten wurden.

Laut der gleichen Quelle fanden die Dreharbeiten in den Städten Saraqib, Erich und Jisr al-Shugur (Provinz Idlib) statt und engagierten etwa 30 Feuerwehr- und Krankenwagen sowie ungefähr 70 Bewohner mit Kindern aus einem Flüchtlingslager. « Um die Szene realistischster zu machen, wurde sie mit Mobiltelefonen aus verschiedenen Blickwinkeln gefilmt, und auch mit Hilfe eines Quadri-rotors. Am Ende der „Dreharbeiten“ erhielt jeder Teilnehmer, auch die Kinder der Gruppe, 1000 syrische Pfund und eine Ration Lebensmittel“, fügte die Quelle hinzu.

« Mehrere gleichzeitige Publikationen von gefälschten Videos mit schrillen Kommentaren auf sozialen Netzwerken sollten bis Sonntag auf Geheiß des Sponsors der Dreharbeiten in einem europäischen Land stattfinden“, schloss der Gesprächspartner.

Wer hat in Syrien Giftgas eingesetzt? – Analyse von Daniele Ganser

Syrien: Chemiewaffenlüge ist politisch und medial inszeniert und dient dem Westen als Kriegsgrund

Nonne aus Aleppo zerpflückt in 1 Minute die westlichen Medien-Lügen zu Syrien

Kommentieren