Die Medien preisen die Wohltaten der Europäischen Union – auch gegenüber Deutschland. Was nicht berichtet wird: Deutschland zahlt doppelt so viel ein als es zurück erhält. Beim Euro sieht die Bilanz noch verheerender aus.

Von Hubert Königstein

Fast täglich können wir die Geschichten der wundersamen Geldvermehrung und selbstlosen Hilfe aus Brüssel lesen. Die Geschichten sind immer gleich und erinnern fatal an die Planübererfüllungs-Feierlichkeiten in sozialistischen Staaten.

Eine Dankesmeldung an das Zentralkomitee in Brüssel lautet dann wie folgt: Hessen profitiert vom Geld aus Brüssel. Nun fließen EU-Fördermittel in Millionenhöhe, heißt es. Wofür? Arbeitslose Frauen lernen „hochwertige Second-Hand-Kleidung“ herzustellen. Das ist nicht fingiert und kein Witz. Andere Frauen können sich davon kostenfrei mit Kleidung ausstatten. Das ist auch nicht fingiert. FNP vom 25.3.2017 „Wie die EU hilft“.

Der Brunnentempel in Niederselters wurde mit (vermutlich 700.000 €) EU-Fördermittel saniert. Alle Engländer, Niederländer, Portugiesen, Bulgaren, Rumänen, Tschechen freuen sich fortan an einem Juwel der Tourismusbranche. Ein europäischer Leuchtturm.

Auch Kunstrasensportplätze werden gefördert, wenn genügend Migranten gegen den Ball treten, aber nur dann. Deutsche Beine helfen da bei der EU nicht weiter.

Wie aber sieht es wirklich aus mit den Wohltaten und den Sterntalern, für die wir den Rock nicht hoch genug heben können?

  • Der deutsche Beitrag an die EU beträgt 24,28 Mrd. € im Jahr – um es verständlicher zu machen: das bedeutet, wöchentlich 467 Mio. €
  • Davon fließen 9,9 Mrd. € im Jahr, das bedeutet wöchentlich 192 Mio. € als „Wohltaten“, als Subventionen, zurück nach Deutschland.
  • Fazit: 14,3 Mrd. € im Jahr verschwinden, also Woche für Woche 275 Mio. € endgültig Richtung andere EU-Länder.

Damit nicht genug. Zusätzlich hat die Deutsche Bundesbank zur Zeit 814 Mrd. € höchst zweifelhafte Forderungen an die Zentralbanken anderer €-Länder (Stand März, aktuelle Zahlen noch höher):

  • 14 Mrd € gegen Frankreich
  • 338 Mrd. € gegen Spanien
  • 376 Mrd. € gegen Italien
  • 72 Mrd. € gegen Griechenland

Es ist ein ebenso beliebter wie alter Trick von Hütchenspielern, das Gegenüber bewusst im unklaren zu lassen, unter welchem Becher echtes Geld liegt.

Wir halten fest: es gibt kein Geld aus Brüssel. Das Geld aus Brüssel ist Geld aus Deutschland, noch genauer, es ist Geld aus unseren Kommunen, denn jeder Bürger und jeder Betrieb, und nur von diesen kann das Geld stammen, wohnt in einer Kommune oder hat seinen Firmensitz in einer Kommune.

Buchtipp zum Thema: Beuteland von Bruno Bandulet

Politiker haben das Geld aus unseren Kommunen nach Brüssel geschafft. Und es fehlt Ihnen jedes Peinlichkeitsempfinden und der Anstand, sich dann noch für die Peanuts, die davon zurückkommen, feiern zu lassen.

Falsch ist, das Geld überhaupt erst fortzuschaffen, und es nur unter Bedingungen zum kleinen Teil zurückzuerhalten. Richtig wäre, den Nettozahlerbeitrag von 14,3 Mrd. € als EU-Beitrag zu zahlen, woran sich sofort die Frage anschließt, ist uns das überhaupt soviel Wert, für was und weswegen? Über die Verwendung der übriggebliebenen 9,9 Mrd. € würde dann ausschließlich in Deutschland nach deutschen Befindlichkeiten entschieden. Mit den Fördermitteln wird ein Vorteil vorgegaukelt, der in Gänze betrachtet ein Nachteil ist. Es geht ausschließlich um Täuschung.

Bei unserem Geld, das in andere Länder fließt, ist eher an Untreue, Diebstahl und finanziellen Landesverrat zu denken. Was berechtigt Politiker, die geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, Geld deutscher Steuerzahler auf verschlungenen Wegen ins Ausland zu schaffen, so dass bei hoher deutscher Beteiligung u.a. jeder Pole 249,50 € p.a., jeder Tscheche 540,80 € p.a., jeder Rumäne 259,40 € p.a., jeder Grieche = 454,40 € p.a., jeder Ungar 470,40 € p.a. und jeder Spanier 97,50 € p.a. erhält?

Die Target2-Salden legen offen, dass der Exportweltmeister Deutschland zwar viele Waren ins €-Ausland verkauft hat, diese sind aber auf Bundesbankebene zum großen Teil nicht bezahlt ! Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich diese Exporterfolge als finanzielles Desaster auf Steuerzahlerkosten und als reine „Geschenke“ an andere Volkswirtschaften herausstellen.

Für die deutsche Volkswirtschaft würde es sich am Ende mehr rechnen, wenn wir den Jahresurlaub von 6 auf 12 Wochen verdoppeln, als „Geschäfte“ zu machen, bei denen der Kaufpreis auf Bundesbankebene nicht bezahlt wird.

5 Kommentare

  1. Ich leite solche Beiträge weiter, in der Hoffnung, daß ein Teil der Deutschen noch aufwacht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. DEUTSCH will einfach nicht begreifen, daß er nach Strich und Faden belogen, betrogen und ausgebeutet wird. Laut EZB sind wir das ärmste Land in der EU, aber es wird ignoriert. Den meisten geht es noch viel zu gut, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie die Realität begreifen. Leider wird dann wahrscheinlich mehr zerschlagen, als nötig sein wird. Ich habe die meisten meiner Schäfchen im Trockenen und empfehle das auch weiter. Wer drauf hört ist gut, der Rest ist mir gleichgültig geworden, da selbst schuld!

  2. Der größte Betrug steckt im Euro selbst und wird von kaum jemandem erkannt. Da jedes Land Euro drucken darf und seine eigene Finanzpolitik hat, hat jedes Land seine eigene Inflationsrate. Im Ergebnis heißt das:
    1.) Land A hat eine Inflationsrate von 2%, d.h., der Zahlenwert der Währung verdoppelt sich n ach ca. 35 Jahren, bzw. das Geld verliert die Hälfte seiner Kaufkraft.
    2.) Land B hat eine Inflationsrate von 4%, d.h., nach ca. 17 Jahren verdoppelt sich der Zahlenwert, bzw vervierfacht sich nach 35 Jahren.

    Da nun Inflationsbedingt die Löhne mit steigen, erreicht nach 35 Jahren Land B den 4-fachen Lohn, während Land A nur den 2-fachen Lohnanstieg zu verzeichnen hat. Land B erhält so die doppelte Kaufkraft gegenüber Land A. Da nun die Wirtschaftsleistung von Land B dies faktisch nicht hergibt und Land B gegenüber Land A die doppelte Kaufkraft erhält, findet ein Werteübertrag von Land A auf Land B statt, wenn man nicht das Geld sondern den Warenwert betrachtet. Der Euro ist daher ein riesiges Umverteilungssystem, das den Wohlstand vornehmlich von Deutschland in die ärmeren Südstaaten transportiert und als gut verdeckte Kriegsschuldenzahlung angesehen werden kann. Die Bevölkerung kapiert das natürlich nicht.

    Normalerweise hätten die beiden Länder A und B ihre eigene Währung und diese würde entsprechend der lokalen Inflation und der Wirtschaftsleistung auf- oder abgewertet werden. Da dies nun entfällt, findet eine Werteübertrag statt.

    • Schon, aber die Betürger sitzen auch in Brüssel und Berlin, die uns etwas vorgaukeln, was nicht existiert. Vor kurzem gab die EZB endlich die Liste raus, in der Deutschland das ärmste Land der EU ist. Warum hat sie das mehr als zwei Jahre unter Verschlußß gehalten?!
      Und DEUTSCH pennt selig weiter und träumt von Exportweltmeister und einem wirtschlaflich blühenden Land, daß seinen Export selbst bezahlt. Hat was!
      Ich habe es aufgegeben, aufzuklären, denn die meisten hören nicht zu und wollen auch nicht zuhören!
      Daher: weiterschlafen, die Realität holt noch jeden ein. 😉

  3. Die „EU“ ist fuer die Deutschen wie „Versailles ohne Krieg (mit Feuerwaffen)“.
    Nur sagt denen das keiner.

  4. Man sollte nie vergessen, überhaupt zu erwähnen, daß der Euro ein Betrug am deutschen Volk ist, denn wer ist sich schon bewußt, daß der Euro eine Weichwährung ist? Das hatten wir Deutsche NIE, und das, die DM, war unser Solz und unsere Stärke!
    Der Schweizer Franken hat gegenüber dem schwachen Euro seit 2002 um 40% aufgewertet(!), und die immer parallel zum Franken starke DM hätte das auch getan, denn was war von dem Sammelsurium von schwachen Ländern anderes als Schwäche zu erwarten? Deutschland sollte im Euro gefangen werden, um die anderen Länder mit einer dadurch für diese „scheinbar starken“ Euro-Währung am Leben und am Selbstbewußtsein zu halten, denn deshalb wollen diese auch den Euro nicht aufgeben!
    Das an der Aufwertung mit einer DM gehinderte deutsche Volk wird aber in seiner Kaufkraft um 40% geschädigt, mit Euro-Altersarmut und schwachen Euro-Hartz-IV-Leistungen als Folge. In DM wären die 40% höher in der Kaufkraft!
    Wer macht diesen Betrug dem Volk klar, das fälschlich glaubt, weil das Geld klimpert, eine starke Währung zu haben?
    Die Geschäftsleute haben das begriffen und die Preise wegen des schwachen Euros erhöht auf 1:1,, die Löhne, Gehälter und Renten wurden aber beim Währungsumtausch 2002 bei 2DM zu 1 Euro EINGEFROREN !
    Das ist der böswillig nicht von der Regierung nicht aufgeklärte Betrug am deutschen Volk! Deshalb zurück zur DM!
    Weitersagen!

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