Sven Lohse hat die Nase voll. Linksextremisten attackierten in den vergangenen Monaten immer wieder sein Lokal „Tivoli“ im schleswig-holsteinischen Aukrug. Und alles nur, weil er der AfD seinen Saal vermietete. Doch jetzt ist Schluß. Die Existenz von Gastwirt Lohse ist ruiniert. Im Juli schließt seine Gaststätte.

von Felix Krautkrämer

Sven Lohse hat die Nase voll. Seit über anderthalb Jahren führt er die Gaststätte „Tivoli“ im schleswig-holsteinischen Aukrug. Doch jetzt ist für den Wirt Schluß. Mitte Juli schließt er sein Lokal. „Mir reicht’s“, platzt es Lohse heraus. Er will Klartext reden. „Was ich in den letzten Monaten hier erlebt habe, habe ich in meinen 32 Jahren, die ich im Ausland verbracht habe, noch nicht erlebt. Nicht mal in der Dritten Welt.“

Was Lohse meint, sind die Attacken gegen sein Restaurant, Drohungen und Boykott. Und alles nur, weil er der AfD im Wahlkampf sein Lokal vermietet hat. „Mir wurden die Autoreifen zerstochen, Fensterscheiben und Fassade beschmiert, Pferdemist vor der Tür abgeladen, ich wurde am Telefon beschimpft und bedroht – und alles im Namen der Demokratie. Das tue ich mir nicht länger an. Ich bin jetzt 56 Jahre. Ich habe keine Lust, mich den Rest meines Lebens über solche Ignoranten zu ärgern.“

Buchtipp zum Thema: Der Naziwahn von Andreas Falk

Auf dem linksextremen Internetportal Linksunten.Indymedia brüsten sich selbsternannte Antifaschisten für die Taten. Als die Lokalzeitung berichtet, daß Lohse plant, zu schließen, jubeln sie: „Ein Lokal weniger für die AfD in Schlweswig-Holstein.“

Frühere Gäste blieben fern

Nach den ersten Drohungen und Attacken hatte Lohse im März noch an das Verständnis derjenigen appelliert, die ihn aufforderten, der AfD keine Räume zur Verfügung zu stellen. Er sei weder AfD-Mitglied noch Nazi. Er habe der AfD den Saal vermietet, weil er geglaubt habe, in einer Demokratie zu leben, in der jeder seine Meinung sagen könne, ohne persönlich angegriffen zu werden, schrieb Lohse auf Facebook.

„Das war leider ein Irrglaube“, bilanziert er. Da er der AfD auch weiterhin sein Restaurant für Veranstaltungen vermietete, hörten auch die Proteste und Attacken nicht auf. Und Gäste, die früher gekommen waren, blieben nun fern. „Zwar habe ich neue Gäste bekommen, AfD-Mitglieder und -Sympathisanten. Die sind teilweise extra von weither gekommen, um uns zu unterstützen. Aber das war eben meistens nur am Wochenende und davon allein kann man nicht leben.“

Am 15. Juli ist deshalb nun der letzte Öffnungstag des „Tivoli“ in Aukrug. „Wir haben alle, die in den vergangenen Monaten zu uns gehalten haben, eingeladen. Mit denen machen wir gemeinsam die Fässer und Flaschen leer“, kündigt Lohse an und schiebt dann eines nach: „Wer uns bisher gemieden hat, der braucht auch an diesem Tag nicht kommen. Auf solche Gäste können wir verzichten.“

10 Kommentare

  1. Diese Zecken vernichten kann man kaum, aber sie aufspüren und vor den Kadi bringen schon.
    Deren Ziel ist einzig und allein Gewalt gegen alle die nicht ihner Meinung sind.
    Diese Faschistische Vereinigung wird noch durch Politiker gefördert und finanziel gestützt.
    Antifa ist ein Sargnagel für Deutschland.

  2. Ich bin im Ostblock aufgewachsen, wo die Abweichung von der Norm per Gesetz verboten war und bestraft wurde. Keine freie Presse, keine wählbaren Parteien. Ach ja, und wir durften – falsch – wur mussten das System als das fortschrittlichste der Weltgeschichte loben. Es ist nicht mit Worten auszusprechen, wie ich den Westen geneidet habe. Wohlstand, Demokratie, glückliche Menschen.
    Man hat Nischen gesucht, um das Leben erträglich zu gestalten, um sich nicht ganz dem roten Teufel hingeben zu müssen. Diese Nischen Waren: Kunst, Wissenschaft, Kirchen, Musik, Literatur, Theater, Umgang mit Gleichgesinnten, Natur, Wanderungen, etc.
    Was ist heute aus dem Westen goworden???

    • richtig… mich SCHUETTELT es, wenn ich lese, was nun in deutschland passiert.
      innert 2 jahren geht alles, aber wirklich ALLES, drunter & drueber….
      aber die „lispel-tante“ mit der „wandernen feigwarze“ labern noch immer von „demokratie“ ….

      bezahlte typen, die NUR rumschreien, die NICHT’S, aber auch GAR NICHT’S fuer ihre doch so hoch gelobte „demokratie“, getan und GELEISTET (!!!) haben, bruellen nach „demokratie“?
      sorry, aber, das ist doch ABSURD, wenn man liest, dass ein gastwirt wegen SOLCHEN typen schliessen muss…

      der lispelnde hosenanzug, vorderlader-uschi , das maasmaenchen sollten sich SCHAEMEN!!!!!!

      es ist NICHT zu fassen, wie in germany nun agiert wird…

  3. Ich habe es mit meiner Familie geschafft, habe D. mit Sack und Pack verlassen.
    Wer es sich leisten kann sollte D. rechtzeitig verlassen. Die AfD in allen Ehren, ist zu klein
    um etwas zu verbessern, große Veränderungen kann auch sie nicht durchsetzen und der Rest der deutschen haben es sich längst in diesem verlogenen Schauspiel gemütlich gemacht wie ein Kackhaufen auf dem Boden einer Kloschüssel.

    • ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Meine Familie und ich überlegen auch alles zu verkaufen und Deutschland endgültig zu verlassen.
      Wer „nur“ zur Miete wohnt ist hier klar im Vorteil seine Zelte abzubrechen, bei Wohneigentum wird es umständlicher. Ich hätte nie gedacht, dass es einmal zu einem solchen Punkt kommen würde. Selbst der optimistischste Ausblick in die Zukunft von Menschen die sich seit langem mit der Materie befassen lässt es einem eiskalt den Rücken runterlaufen. Man hört überall nur Zukunft, welche Zukunft? Die die diesem Land blüht möchte ich weder meiner Familie noch mir selbst zumuten.

      Gruß

      • Die Zukunft der Köterrasse ist auf dem Friedhof.
        Es heißt doch. Islam heißt Frieden! Also der EWIGE Frieden ist doch für die Köterrasse genau das Richtige.
        Es ist erschreckend das Politiker alles mitmachen was Soros und die Zerstörer des Europäischen Kontinents befehlen.
        Wie blind und blöd die sind kann man an der Pfaffentriene aus Thüringen sehen, nichts gelernt aber SAU gefährlich.
        In Deutschland haben wir Deutschen nichts mehr zu erwarten.
        Auch ich überlege auszuwandern. Nur wohin ist die Frage.

    • Oh ja. Fahnenflucht. Wie tapfer der Herr. Aber dann wieder zurückkommen wollen, wenn WIR hier ausgemistet haben und unser Blut geflossen ist. Bleib wo Du bist – du Held. Und komm mir nicht mit Familie. Die haben wir auch.

      • @ Kaleun
        Vollkommen richtig. Wer hier einfach feige abhaut, braucht auch dann nicht wieder zu kommen,
        wenn “ aufgeräumt “ ist.
        Das ist Verrat an den Soldaten des II. Weltkriegs und den Menschen, die Deutschland nach dem Krieg
        wieder aufgebaut haben. Wo wären wir alle, wenn sie es nicht getan hätten.
        Feige abhauen ist nicht die Lösung! Damit wird genau das getan, was diese linken Schweine wollen:
        Dass die Deutschen das Land verlassen, ihre Identität verlieren und alles, was wir uns selber aufgebaut haben, diesem Abschaum, den Merkel hier reinholt überlassen.
        Ist es das was ihr wollt? Dann haut ab und kommt nie wieder !

Kommentar schreiben

Bitte gib Deinen Kommentar ein
Bitte gib Deinen Namen hier ein