In Mossul helfen muslimische Anwohner den Christen beim Wiederaufbau eines zerstörten Klosters. Während der rund zweijährigen Herrschaft des IS wurde das Gebäude schwer beschädigt, bzw. komplett zerstört.

Muslimische Anwohner eines vom IS zerstörten Klosters in Mossul helfen der christlichen Gemeinde beim Wiederaufbau. Wie die Facebook-Seite This is Christian Iraq meldet, fanden sich zahlreiche Männer und Frauen dafür zusammen.

Es handelt sich dabei um das Kloster St. Georg (Mar Georges), welches sich in einem Stadtteil befindet, der kürzlich vom irakischen Militär zurückerobert wurde. Während der rund zweijährigen Herrschaft des IS wurde das Gebäude schwer beschädigt, bzw. komplett zerstört.

Auf Facebook schreiben die Seitenbetreiber: „Mossul gehört euch genauso wie uns“ und „unsere Unterschiede sind unsere Stärke“. Die meisten Christen wurden aus dem Irak vertrieben: Vor der US-Invasion im Jahr 2003 lebten noch 1,2 Millionen Christen im Irak. Heute sind es nur noch 250.000.

Die in Mossul lebenden Christen gaben sich bis zuletzt als Muslime aus, um nicht angegriffen zu werden. Aktuell befinden sich nur noch rund 10 Prozent der Stadt unter der Kontrolle des Islamischen Staats.

Mossul hat den höchsten christlichen Anteil aller irakischen Städte. Mehrere alte Kirchen befinden sich dort, von denen einige aus den frühen Jahrhunderten des Christentums stammen. Die alten Kirchen sind oft abseits gelegen, die Eingänge führen durch dicke Mauern und sind schwer zu finden.

Kloster St. Georg

Das Kloster St. Georg liegt im Norden von Mossul und wurde nach dem heiligen Georg benannt. Erbaut wurde es wahrscheinlich im späten 17. Jahrhundert. Pilger aus verschiedenen Teilen des Nordens besuchen sie einmal jährlich im Frühjahr.

Im Jahr 1931 wurde die Kirche umfangreich modernisiert, wodurch ein großer Teil ihrer archäologischen Bedeutung verloren ging. Die einzige Erinnerung daran ist ein Marmor-Türrahmen mit einer auf syrischer Sprache verfassten Inschrift.

4 Kommentare

  1. Tja, es scheint auch anders zu gehen. Hoffen wir, daß es so bleibt und jeder in Ruhe seiner Ideologie nachgehen kann!
    Ich drücke dazu die Daumen.

  2. Da hat wohl TEILE UND HERRSCHE nicht so gegriffen.
    Die Satanisten, die uns Menschen vernichten wollen, bis auf die Sklaven, die sie weiterhin benötigen, nicht nur um fürstlich speisen, wohnen etc. zu können, sie brauchen das menschliche Elend um überhaupt leben zu können. Das ist gut erkennbar an den satanischen Ritualen, die sie durchführen, von Abtrünnigen geschildert. Deshalb werden alle Kontinente verarmt, um sie anschließend gegeneinander kämpfen zu lassen und auch von dem daraus entstehenden Elend ernähren sich die Satanisten wieder. Dieser nie enden wollende Kreislauf wird eines Tages unterbrochen werden. Es wird der größte Schock für die Satanisten (in der Hölle ist noch Platz) und die größte Befreiung der Menschheit werden. Gott schaut nicht ewig zu.

  3. Toll!
    Muselmane helfen Christen, dann ist doch die Welt in Ordnung.

    Also immer herein mit den Muselmanen. Sie helfen uns!

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