„Vorbereitet für den Ernstfall – alles über Krisenvorsorge in vernünftigem Maß und das nötige Rüstzeug, um mögliche Katastrophenfälle zu überleben, findet sich in diesem Buch des bekannten Survival-Experten“, liest man auf dem Internetauftritt des Buchverlages über das Buch „Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen: Ein Handbuch für jedermann. Das Survival-Wissen der Spezialeinheiten“.

Empfehlung: Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen von Lars Konarek

Dort heißt es weiter: „Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung, in unserer zivilisierten Welt klingt das alles selbstverständlich. Erst wenn im Zuge einer Katastrophe, wie bei einem Hochwasser, nach Lawinenabgängen oder im Falle eines „Blackouts“, diese „Lebensadern“ plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst – oft aber zu spät! Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ließen sich die Folgen unerwarteter Zwischenfälle leicht abfedern: Ein batteriebetriebenes Radiogerät, haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser in Flaschen sollten für jedermann zum Standard zählen.

Survival-Spezialist Lars Konarek geht im kompakten Ratgeber „Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen“ aber einen Schritt weiter. Er zeigt neben den genannten Selbstverständlichkeiten, wie man sich auch gegen große Katastrophen, die man zwar liebend gerne verdrängt, die aber nicht nur von Pessimisten zu Recht befürchtet werden – beispielsweise ein Störfall in einem Atomkraftwerk, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie –, am besten wappnet. So stellt er die sinnvolle Zusammensetzung eines Notgepäcks vor, erläutert Erste-Hilfe-Maßnahmen, erklärt verständlich, wie man ein Lager baut, Wasser selbst aufbereitet und sich mit Nahrung versorgen kann, wenn eigentlich keine mehr zur Verfügung steht, oder wie man sich nach der Katastrophe orientiert. Das Buch wendet sich an selbstschutzinteressierte Laien genauso wie an Menschen, die sich professionell mit der selbstverständlichsten aller Fragen beschäftigen: Wie überlebe ich?“

Unser Fazit:

Das Handbuch ist auf etwa 230 Seiten übersichtlich gegliedert und in fünf Hauptrubriken mit ausreichend vielen Abbildungen eingeteilt. So erläutert es viel Wissenswertes zu den Themen Vorbereitung auf den Ernstfall, Überleben im Freien, Ernstfallpsychologie, erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen und Überleben nach dem atomaren Zwischenfall. In einer zusätzlichen Einleitung sind mögliche Krisensituationen vorab – ohne Angst zu erzeugen (worauf es auch ankommt!) – sehr anschaulich dargestellt, was dem einen oder anderen Lesern recht schnell die Augen dafür öffnen dürfte, dass es sinnvoll sein könnte, sich auf solche Eventualitäten vorzubereiten.

Ein alphabetisches Stichwortverzeichnis ist zwar leider nicht vorhanden, aber ein äußerst ausführliches Inhaltsverzeichnis gleicht dies direkt wieder aus. Im Großen und Ganzen ist es wirklich ein Handbuch für jedermann. Sicherlich wird jeder wichtige unbekannte Dinge aus diesem durchaus vielschichtigen Buch herauslesen können, die hoffentlich nie zum Einsatz kommen müssen, aber dennoch gut zu wissen sind. Bereits in den ersten Kapiteln über das Bilden von Netzwerken, Anschaffen von Notgepäck und den Tipps für optimale Ausrüstungsgegenstände erkennt man, dass hier kein Theoretiker, sondern ein Fachmann am Schreiben war, der sein Handwerk versteht. Ausreichend kurz formuliert ohne unnötig auszuschweifen bringt Lars Konarek die einzelnen Themenbereiche auf den Punkt und lässt kaum eine Frage offen.

Viele Laien haben sich sicher noch nie Gedanken über ein immer für den Ernstfall bereitstehendes Notgepäck gemacht. Nach dieser Lektüre wird allerdings vermutlich auch der letzte Laie wissen, was mit einem Bug-out-Bag oder einem INCH-Gepäck gemeint ist und was diese beinhalten sollten. Man kann sogar vermuten, dass der eine oder andere Leser wohl noch beim Lesen im Internet Ausschau nach den empfohlenen Utensilien hält und sich dort zusätzlich weiterbildet. Positiv anzumerken ist dem Autoren außerdem, dass er Ausrüstungstypen immer wieder miteinander vergleicht und auf Kleinigkeiten hinweist, die letzten Endes einen riesigen Unterschied ausmachen können, auf den es möglicherweise ankommen kann.

Negativ anzukreiden ist, dass der Survival-Spezialist dazu aufruft, „notwendige Impfungen“ durchzuführen und „überfällige Impfungen“ unbedingt zeitnah aufzufrischen. Vermutlich hat er sich noch nicht ausreichend oder noch nie mit Impfkritik und den unermüdlich über die Gefahren des Impfens aufklärenden Ärzte und Organisationen auseinandergesetzt, so dass er in diesem Fall blind der Schulmedizin glaubt und deren Propaganda unhinterfragt weitergibt, was nach allen vorliegenden Informationen fatal für die Gesundheit der Menschen sein kann. Das ist einfach nicht seine Stärke, was man auch an einigen anderen Stellen im Buch bemerkt, wenn Antibiotika und pharmazeutische Schmerzmittel empfohlen und keinerlei Alternativen wie beispielsweise nebenwirkungsfreie hochreine ätherische Öle in therapeutischer Qualität angepriesen werden.

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Ein weiteres Minus bekommt das Buch für die Aussage, dass Niederschlag in der Regel hochwertiges Trinkwasser sei, das nicht aufbereitet werden müsse. Da seit Jahren – teilweise seit Jahrzehnten – verdeckt solares Geoengineering mittels hochgiftiger Nanopartikel über unseren Köpfen durchgeführt wird und diese Kleinstpartikel pausenlos auf uns herabregnen, kann man solch eine Behauptung nicht unkommentiert stehen lassen – zumal gerade im Kriegsfall mittels Wolkenimpfung gegen die feindliche Bevölkerung und deren Militär gearbeitet werden wird.

An dieser Stelle lassen sich beispielhaft auch das Stichwort „3d battlefield monitoring“ und die Angebote des Rüstungskonzerns Raytheon für weitere Recherchen anführen. Auch über diesen Bereich scheint Konarek nichts zu wissen, wobei sich jeder selbst mit einem Feinststaubmessgerät von den utopisch hohen Feinststaubwerten im Nanobereich in unserer Atemluft und eben auch über Analysen des Regenwassers überzeugen kann, sofern die Aussagen hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter nicht ausreichen sollten, um in dieser Hinsicht weiterzuforschen. Gerade auch der Untertitel „Das Survival-Wissen der Spezialeinheiten“ lässt den umfassend gebildeten Käufer erwarten, dass man zu solch brisanten Themen den militärisch industriellen Komplex und dessen Waffenentwicklungen der letzten Jahre betreffend das eine oder andere an Maßnahmen dazu zu lesen bekommt. Dies wäre allerdings ein eigenes Buch wert und würde kaum in wenigen Nebensätzen abhandelbar sein und da der Autor hierüber zu wenig zu wissen scheint, wird es nicht einmal angesprochen.

Des Autors Stärke ist das reine Survivalwissen: Man lernt als Leser beispielsweise, wie einfach es sein kann, die Himmelsrichtung anhand der Sonne zu bestimmen, Wasser im Freien zu gewinnen und aufzubereiten, Feuer zu entfachen und Equipment improvisierend anderweitig zweckentfremdet zu verwenden. Man lernt sein Camp zu tarnen und Alarmierungsmittel anzuwenden, Gewässer zu überqueren und sich Abzuseilen, eine Gruppe zu führen und seinen Körper und die Ausrüstungsgegenstände nach einem atomaren Ernstfall zu entstrahlen und vieles, vieles mehr. Es ist enorm schade, dass solch essentielles Wissen nicht staatlich gefördert den Menschen von klein auf in den Schulen beigebracht wird, sondern man es sich autodidaktisch beibringen muss, sobald man realisiert hat, wie überlebenswichtig der Mangel an wirklich wichtigen Informationen sein kann. Diese Informationen bekommt man in geballter Ladung in diesem Handbuch – und das Schöne: Es ist so kompakt, dass es auch mit ins Notgepäck passt!

5 Kommentare

  1. Mein Überleben ist gesichert. Ich habe Adressen im Ausland – der einzig sinnvolle Weg. Hier werden wir keinen Stich mehr gewinnen

    • Dann wirst du wohl die Zuwanderer nicht kritisieren, oder?
      Immerhin sehen die sich auch nichts mehr in ihrem Heimatland und kehren ihm den Rücken, anstatt sich aktiv dafür einzusetzen.
      Mein aufrichtig empfundener Abscheu dafür!

  2. Sollte das world wide web durch Hacker oder durch Sonneneruptionen ausgeschaltet werden, kann man durch survival Kenntnisse noch ein paar Wochen überleben, Warum ? wenn man dann doch verhungern muss.

  3. Dosenbrot ist unglaublich lange haltbar.

    Eierravioli (bevorzugte MArke von Michael Winkler) wurden nach 12 Jahren Lagerung verkostet: Etwas laff im Geschmack, aber microbakteriell sauber und genießbar. Andere Soße drüber, etwas nachwürzen und ein paar Löwenzahnblätter dazu….prima.

  4. Die mir bekannten wertvollen Volksgenossen sind schon seit Jahren zu einem gewissen Grad auf Krisenszenarien bzw. eine „ploetzlich und unerwartet eintretende Mangelwirtschaft“ vorbereitet.
    Nur Jene, die gedankenlos das Brot und die Spiele des Regimes geniessen und negative Prognosen als „Schwarzmalerei“ bzw. „Verschwoerungstheorien“ abtun, werden sich nicht vorbereiten – erst recht nicht, wenn der Aufruf dazu auch noch „von rechts“ kommt.
    Und das ist gut so!
    Es sind die hilflosen Doofen, die von den Imamen im Falle einer fortgeschrittenen Hungersnot als „halal“ erklaert werden – schliesslich kann es nicht Allahs Wille sein, dass seine Glaeubigen im gelobten Land des Hungers sterben.
    Solange die Kanaken also in den Grossstaedten ihre BRD-„Futtertiere“ schaechten, bleibt den Deutschen (neben einer gleichzeitigen Hineinsteigerung in ihre seit 70 Jahren unterdrueckte „teutonische Wut“) mehr Zeit zur Vorbereitung.

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