In der EU ist die Saatgutverordnung in vollem Gange. Man will den Menschen verbieten, dass sie ihr Saatgut selbst nützen oder an andere weiter geben. Machen Sie es, so lange es noch geht: Pflanzen selbst vermehren, alte Sorten pflegen – von der Saatgutindustrie autark leben.

Wenn Sie Salat, Gemüse und Kräuter anpflanzen und dabei Saatgut aus dem Laden verwenden, haben Sie es sicher auch schon bemerkt: Die Samen sind oft von zweifelhafter Qualität, im schlimmsten Fall sogar genmanipuliert. Von den Tomaten, Zucchini und anderen Pflanzen, die Sie ernten, sind häufig nur Teile verwertbar. Zudem schmecken die Früchte nicht besonders gut: ihnen fehlt das Aroma.

Buchtipp zum Thema: Meine eigene Samengärtnerei von Constanze von Eschbach

Die Devise kann deshalb nur lauten: Stellen Sie Ihr Saatgut selbst her! Sie werden mit wohlschmeckendem Salat und Gemüse belohnt. Gleichzeitig boykottieren Sie die Hersteller von industriellem Saatgut: multinationale Agrar-Monopolisten.

Die erfolgreiche Autorin Constanze von Eschbach macht Sie in diesem Buch mit der Herstellung von Samen und Setzlingen vertraut: Sie vermittelt Ihnen die Grundlagen und zeigt Ihnen bei über 80 Pflanzen, wie die Samengärtnerei in der Praxis vor sich geht. Schon wenn Sie die ersten Seiten dieses leicht verständlich und unterhaltsam geschriebenen Buches gelesen haben, werden Sie erkennen: Saatgut herstellen – das kann jeder!

Wenn Sie Samen oder Jungpflanzen im Supermarkt oder anderen Geschäften kaufen, sollten Sie sich bewusst machen: Diese Produkte werden in aller Regel von einigen wenigen Agrarkonzernen hergestellt. Damit bestimmt eine Handvoll multinationaler Unternehmen, was wir pflanzen und essen dürfen. Und die Konzerne schränken das Angebot immer weiter ein. Mittlerweile sind etliche Pflanzen für Privatpersonen nicht mehr oder nur noch schwer zu bekommen. So manches Gewächs ist patentrechtlich geschützt. Dabei gilt dies nicht nur für gentechnisch veränderte Produkte. Seit einem Urteil des Europäischen Patentamtes vom März 2015 sind auch Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen möglich.

Wenn Sie Saatgut ab heute selbst herstellen, gehen Sie gegen diese Fehlentwicklung und die Macht der Agrar-Monopolisten an. Sie tragen Ihren Teil zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Aber nicht nur das! Vermehren Sie Pflanzen in Eigenregie, sorgen Sie dafür, dass ebenso gesundes wie schmackhaftes Essen auf Ihren Tisch kommt. Sie sparen darüber hinaus Geld. Und nicht zuletzt machen Sie sich mit einer Tätigkeit vertraut, die einfach Lebensfreude bereitet.

Kurz und leicht verständlich: die Grundlagen der Pflanzenvermehrung

Constanze von Eschbach vermittelt Ihnen zunächst das Basis-Know-how der Samengärtnerei. Unter anderem das Wissen über die geschlechtliche Vermehrung bei Pflanzen. Und über die vegetative Fortpflanzung.

Produkt-Tipp zum Thema: Raritäten-Schatzkiste – hochwertiges Bio-Saatgut

Was Erinnerungen an den Biologieunterricht wecken mag, ist von fundamentaler Bedeutung. Beispiel vegetative Vermehrung: Wer etwa Knollen oder Ausläufer nutzt, um neue Pflanzen zu kultivieren, muss wissen, dass er damit einen Klon der Mutterpflanze erzeugt. Jeder neue Klon jedoch verliert an Kraft und an Geschmack. Natürlich erläutert Ihnen die Autorin, wie Sie dieses Problem in den Griff bekommen.

Das praktische Vorgehen: Schritt für Schritt erklärt

In einem eigenen Abschnitt über die Praxis der Samengärtnerei sagt Ihnen Constanze von Eschbach zunächst, welche Pflanzen sich leicht vermehren lassen und welche nicht. Danach erfahren Sie, wie die Vermehrung vor sich geht. Pflanzenbeispiele – wie das der Möhre – machen die Abläufe nachvollziehbar und veranschaulichen wichtige Details. Etwa, wie Sie Möhren richtig durchschneiden sollten, damit neue entstehen.

Über 80 Pflanzen im »Kurz-Porträt«

Herzstück des Ratgebers sind die »Steckbriefe« zur Vermehrung von Pflanzen. Die Autorin porträtiert mehr als 80 Gemüse-, Salat- und Kräutersorten. Von Artischocken, Brokkoli und Mangold bis zu Zucchini und Zwiebeln. Von Bekanntem wie Knoblauch, Tomaten und Möhren bis hin zu Exotischem wie Barabarakraut, Erdbeerspinat oder Topinambur.

Bei jeder Pflanze finden Sie die Informationen, die für die Kultivierung wichtig sind: • Wie das Gewächs vermehrt wird • Wann Sie es anpflanzen sollten • Wo es sinnvollerweise angebaut wird • Welche Pflanzen sich für Mischkultur eignen • Wie die Ernte aussieht … und anderes mehr. Alle Informationen sind kurz und knapp gehalten. So genügen zwei Minuten lesen und Sie sind über die Pflanze, die Sie interessiert, im Bilde.

Damit Sie nicht erst ein Jahr warten müssen: Tipps zur Fehlervermeidung

Constanze von Eschbach hat es mittlerweile zu wahrer Meisterschaft in Sachen »Samengärtnerei« gebracht. Doch wie sie ganz offen bekennt: Am Anfang unterliefen auch ihr zahlreiche Fehler. Damit Sie diese nicht wiederholen, hat die Autorin die typischen Fallstricke bei der Herstellung von Saatgut beschrieben.

Produkt-Tipp zum Thema: Saatgut Komplettpaket zur Selbstversorgung

Schließlich haben Fehler bei der Vermehrung von Pflanzen meist weitreichende Folgen: Laufen Dinge schief, dauert es in der Regel ein Jahr, bis Sie einen neuen Versuch starten können.

Nützliche Tipps, durch die Sie Zeit und Geld sparen

Zahlreiche Tipps der Autorin machen das Buch zu einem echten Schätzkästchen. Wie beispielsweise lässt sich das typische Problem bei Doldenblütlern lösen? Bei diesen Pflanzen fallen die Samen schnell ab. Wertvolles Saatgut geht verloren. Mit einem kleinen aber feinen Trick der Autorin verhindern Sie dies. Aber auch andere Informationen wie die Bezugsadressen für Samen und Setzlinge werden sehr hilfreich für Sie sein. Die Autorin nennt Ihnen Vereine und Initiativen. Dort können Sie Saatgut und Pflänzchen kaufen – ohne auf die Monopolisten aus der Agrarbranche angewiesen zu sein.

2 Kommentare

  1. Die Genpolizei ist schon da und macht Falschfarbenfotos mit Infrarot von oben. Darauf erkennt man sofort jede andere Pflanze im Beet oder Acker und deren Zustand und Schädlingsbefall. Die Agrarfotogafie wird gemacht um die Landwirte richtig zu besteuern und die öffentlichen Flure in ordnung zu halten. Wenn also deine Lieblingspflanze im Maisfeld entdeckt wird lag das daran, aber wenn die deine Lieblingspflanze bei Dir zu Hause finden, haben die deinen Stromzähler abgehört und die Vorschaltgeräte der Pflanzenlichtlampen entdeckt. Die schicken dann meisten einen falschen Wasserklempner noch vor der Ernte vorbei.

  2. Die Revolution beginnt im Garten !
    Für völkisch und biologisch Denkende gehört weitgehende Autarkie zum Normalzustand.
    Doch der Himmel trübt sich zusehends. Immer mehr Agrarkonzerne patentieren nicht nur ihr gentechnisch manipuliertes Saatgut, sondern auch Gene allgemein. Das bedeutet, daß auch unsere alten Bauernsorten betroffen werden könnten und dann schließlich nicht mehr selbst angebaut werden dürfen. Das wird schlimmstenfalls damit enden, daß eine paramilitärische Gen-Polizei Gartendurchsuchungen durchführt, die angebauten Bauernsorten vernichtet oder gar standrechtliche Erschießungen für deren Anbau erfolgen. (In den Judenstaat ist ja bereits alles möglich, wenn z.B. einfache Reichsbürger erschossen werden dürfen.)

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here