Seit Jahresbeginn kamen laut offiziellen Angaben etwa 60.000 Migranten in Italien an. Die Zahlen steigen seit dem Vorjahr und bis zu einer Million Flüchtlinge soll momentan in Libyen auf die Überfahrt nach Europa warten. Der Österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil warnt unterdessen vor einem weiteren Asylansturm wie 2015.

von Karl Winkler

Täglich kommen mehr Migranten aus Nordafrika in Italien an. In der letzten Maiwoche waren es rund 10.000 Migranten und erst vergangenes Wochenende wurden 3.000 Migranten im Mittelmeer von der italienischen Küstenwache nach Italien gebracht.

Migration übers Mittelmeer steigt an

Eine Million Menschen befinden sich laut verschiedenen Berichten in Libyen und warten auf die Überfahrt nach Europa. Und auch von Algerien aus versuchen es immer Migranten in Booten nach Europa. Die guten Wetterbedingungen lassen die Migrationsströme wieder anschwellen. Doch auch die „Rettungsmissionen“ der sogenannten Hilfsorganisationen nahe der libyschen Küste tragen dazu bei, warf kürzlich ein Offizier der libyschen Küstenwache den NGOs vor.

Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, ist die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer Italien erreichen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum stark angestiegen. Seit Beginn des Jahres sind laut italienischem Innenministerium 60.000 Migranten an der italienischen Küste angekommen – eine Steigerung um 25 Prozent gegenüber 2016. Um der Situation irgendwie Herr zu werden, schloss die italienische Regierung deshalb vor Kurzem Abkommen mit dem Tschad und Niger. In den beiden afrikanischen Staaten, die als wichtige Transitländer auf dem Weg nach Libyen gelten, finanziert Italien die Errichtung von Flüchtlingszentren.

„Wir erleben derzeit eine ähnliche Situation wie 2015, nur dass es diesmal die zentrale Mittelmeer-Route und nicht die Westbalkan-Route ist. Und genauso wie 2015 scheint es nur wenige in Brüssel zu interessieren“, kritisierte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gegenüber dem „Kurier“ die Untätigkeit der EU.

Dieses Mal könnte die Situation für Österreich sogar noch problematischer werden:
„Und im Vergleich zum Sommer 2015 befindet sich Österreich, als direkter Nachbar Italiens, diesmal in einer noch exponierteren Lage“, warnte Doskozil weiter.

Doskozil: Schließung der Grenze am Brenner „letztes Mittel“

Auf einen möglichen neuen Ansturm aus Italien angesprochen, antwortete Doskozil dem „Kurier“: „Österreich kann jederzeit das Grenzmanagement am Brennerpass hochfahren, die Vorbereitungen sind getroffen.“ Eine damit verbundene Grenzschließung sei aber „das letzte Mittel“, erklärte der SPÖ-Minister. Österreich werde, so bekräftigte Doskozil, „eine Wiederholung von 2015 sicher nicht mehr zulassen“. Ob der rote Verteidiungsminister in einem solchen Fall dann tatsächlich nach dem Vorbild der Visegrad-Staaten Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakei handelt und die Grenze schließt, wird abzuwarten sein.

10 Kommentare

  1. Wo ist das Problem?! Alle Boote auffischen und wieder an die afrikanische Küste zurück. Grenzen dicht machen – und wir haben endlich Ruhe!
    Australien macht es vor, wie es geht, nur die Europäer sind 1. zu FEIGE und 2. die Schlepper und ihre Handlanger zu geldgierig. Zerschlagt diese Mafia, die sich auf Kosten von Menschen Bereichern, auch wenn die nicht alle mit guten Absichten kommen.

  2. Sehr geehrter Herr Doskozil, sie haben bisher eine gute Arbeit geleistet. Bitte bleiben sie dabei und errichten einen Grenzzaun nach Deutschland, und erst danach einen weiteren Zaun in Richtung Italien. Erst wenn diese Grenzen dicht sind, können die Österreicher aufatmen, denn von der EU kommt nicht, kam noch nie was und wird auch nie was kommen.

  3. Europa wurde ins Hirn geschissen ! Welcher normale mensch würde so eine situation zulassen , diese ganzen leute werden nie in ihrem leben arbeiten gehen oder sozial sich gegenüber anderen menschen verhalten , unsere rente ist damit futsch ! Aber meine Meinung ist das der Krieg nicht lange auf uns warten wird.

  4. Schliesst endlich die Grenzen damit das ganze Gesindel nicht kommen kann. Jeder Euro den wir für die ausgeben ist unnötig wie ein Kropf. Die sollen in ihren Ländern bleiben und dort was arbeiten und sich nicht von uns verhalten lassen dieses faule Pack. Wir brauchen die ganzen Afrikaner nicht. Die gehören nicht in unseren Kulturkreis.

  5. Das Problem sind nicht die angelockten neuen Siedler (Migranten, Flüchtlinge etc.), sondern die ehemals Menschen -jetzt Sklaven- der EU Verein Mitgliedsländern (Länder – keine „Staaten“).
    Die modernen Sklaven kümmern sich nicht um ihr eigenses Recht, um ihre Freiheit, um ihr Heimatland – NEIN !
    Wie gehirngewaschene Karnickel sitzen sie vor der Schlange und warten auf ihren Untergang…..

  6. Es wird wieder nichts passieren, weil Brüssel überhaupt nicht daran denkt etwas für die eigene Bevölkerung zu tun. Man wird uns wieder mit Fotos von toten Kindern versuchen weich zu kochen. Und Merkel ist die aller letzte die etwas tun wird was der Bevölkerung hier von Nutzen sein könnte. Wann kapieren die Menschen das dieser Flüchtlingsstrom gewollt ist von unseren Volkszerstretern, die machen das was Soros von ihnen will. Europa soll zerstört werden, damit solche widerlichen Menschen wie Soros Geld verdienen können mit dem Elend der Flüchtlinge. Man muss sich nur mal die laschen Urteile gegen sogenannte Flüchtlinge ansehen dann weiß man wo die Reise hingeht. Die EU Diktatur will unbedingt die heimische Bevölkerung austauschen und ist offensichtlich sehr daran interessiert das dies auch gemacht wird. Die größten Volksverräter sitzen in den Hauptstätten der EU.

  7. Die EU hat völlig versagt. Einer der Schuldigen ist Schulz, unser Möchtegernkanzler.

    Schengen hat versagt.

    Merkel hat die Grenzen geöffnet und würde es wieder tun. Sie will den Friedensnobelpreis.

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