Die deutsche Nachrichtenseite Welt/N24 hatte dem Chef der AfD-Thüringen das falsche Zitat „Türken raus!“ untergeschoben. Höcke klagte auf Unterlassung und bekam Recht.

von Karl Winkler

Wie die AfD Thüringen vermeldet, hat der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke, das Medienunternehmen WeltN24 erfolgreich auf Unterlassung geklagt. WeltN24 darf damit in Zukunft nicht mehr behaupten, Höcke hätte in seiner Rede „Türken raus!“ gesagt.

Wahlkampfrede falsch zitiert

WeltN24 berichtete am 14.8.2016 über eine Wahlkampfrede Höckes und titelte dabei auf welt.de „Björn Höcke hetzt: ‚Türken raus!‘ – und kommt an“. Im Artikel selbst hieß es zusätzlich: „Björn Höcke aus Thüringen ist dabei, hetzt ‚Türken raus!‘, Parolen, die ankommen“. Der AfD-Fraktionsvorsitzende klagte daraufhin umgehend auf Unterlassung. In der betroffenen Passage seiner Rede sagte der AfD-Politiker nämlich wörtlich:

„Dass wir jetzt schon nicht mehr Herr im eigenen Haus sind, zeigt die türkische Großdemonstration in Köln. (…) Indem 40.000 Türken in Köln türkische Innenpolitik gemacht haben, haben sie – allem Integrationsgeschwätz zum Trotz – sehr deutlich gemacht, wem ihre Loyalität gehört. (…) Die Demonstranten von Köln wollen Türken sein. (…) Aber diese Demonstranten haben unsere Gastfreundschaft auch missbraucht. Sie riefen: ‚Hoch lebe Erdogan!‘ Ich aber sage: ‚Geht zurück in euer Land und gestaltet es nach euren Wünschen!‘“

Laut Angaben der AfD Thüringen stellte das Landgericht Neubrandenburg in seinem Urteil fest, dass WeltN24 Höcke falsch zitiert und ihn auch nicht auf zulässige Weise interpretiert hat. Weil sich das Medienunternehmen zunächst geweigert hat, eine vollumfängliche Richtigstellung zu veröffentlichen, wurde es nun vom Gericht dazu verpflichtet.

12 Kommentare

  1. je öfter eine lüge wiederhot wird,um so unglaubwürdiger wird sie-die wahrheit braucht keine wiederholung.nützliche menschen tun
    etwas nützliches.aber die nutzlosen soziopathen nehmen sich selbst immer am wichtigsten und verbergen ihre inkompetenz(vermut=
    lich können sie keinen nagel in die wand schlagen) hinter angemaßter autorität.

  2. Der Widerruf bzw. das Urteil muesste an der gleichen Stelle und in der gleichen Groesse stehen wie die vorsaetzlich zuer Luege aufgebauscht Erklaerung. Wieviel Beweise braucht es noch, dass der Presse das Attribut Luegenpresse nachgesagt werden kann.
    Merkel-Presse ist Luegenpresse. Nun ja . . . nicht umsonst zaehlen zu den besten Freundinnen der Volksverfuehrerin Merkel die Damen Friede Springer und Liz Mohn.

  3. Ausgezeichnet – die Lügenmedien bewiesen wieder einmal selbst, dass sie diese Bezeichnung mit Recht verdienen.

    Und was Höcke da gesagt hat, dem kann man nur ausdrücklich beipflichten. Höcke sollte die Führung in der AfD übernehmen – und Petry samt Pretzell die AfD verlassen. Höcke ist jemand, der die Tatsachen, die dem Volk bewusst gemacht werden müssen, auch ausspricht. Mit Wegduckern kann dieses Land nicht mehr gerettet werden, denn die Leute müssen wissen, was vor sich geht.

    • Jedes Wort von Dir kann ich doppelt unterstreichen!

      Mit Höcke an der Spitze hat die AfD eine relle Chance.
      Mit dem Spaltpilz Petry samt ihrem Pretzell an der Spitze, ist sie dem Untergang geweiht!

      • Ich wähle erst die AFD, wenn Björn Höcke deren Vorsitzender wird. Hoffentlich hat er noch nicht den Kotau vor den Isrealis gemacht und ist in Yad Vashem zu Kreuze gekrochen.. Dann ist die AFD auch nicht mehr wählbar für mich.

  4. schön das jetzt seine tatsächliche Rede abgedruckt werden muss – wird manchem Deutschen die Augen öffnen – vielleicht wählt er danach doch die AFD –

  5. Die Richtigstellung erscheint dann in der Lügen/Lückenpresse auf der letzten Seite, besonders kurz und kleingedruckt. Hintenrum werden die Lügen wiederholt – Amen.

  6. Die Lüge wird aber nicht ausgelöscht, wenn diese Stellungnahmen dann ganz klein auf der letzten Seite stehen.

    • Die mehrheitlich völlig gleichgeschalteten „BRD“-Quasi-Staatsmedien sind auch als kriminelle Institutionen anzusehen… Sie lügen und betrügen, verfälschen und manipulieren BEWUSST und im Auftrag, nicht „versehentlich“! Sie unterscheiden sich darin substantiell nicht von Medien der ehem. DDR oder überhaupt den Medien in Diktaturen und totalitären Regimen.

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