Dass ein Schulden basierendes Papiergeldsystem unweigerlich zusammen brechen muss, zeigt ein Blick in die Geschichte. Wer dies leugnet ist entweder naiv oder ein Idiot. In letzter Zeit tun sich wieder vermehrt Meinungsführer und Experten hervor, die einen Rückfall in düstere Zeiten ankündigen. Aber kommt es wirklich so schlimm?

von Chris Martenson

Lassen Sie mich mit einer Warnung beginnen: Einen Bestätigungsfehler zu begehen ist für einen Analysten wie mich eine allgegenwärtige Gefahr. Falls Sie mit dem auch als „Confirmation Bias“ bekanntem Phänomen nicht vertraut sind – es handelt sich dabei um unsere Neigung, Informationen zu suchen, die genau die Weltsicht bestätigen, die wir uns im Laufe der Zeit zurechtgelegt haben und in deren Entwicklung wir emotionale Energie investiert haben.

Nachdem ich nun schon seit vielen Jahren über die Wirtschaft schreibe, bin ich mittlerweile so überzeugt davon, dass wir durch bloßes Gelddrucken nicht zu Wohlstand gelangen können, dass ich überall und jeden Tag Anzeichen finde, die meine Meinung bestätigen. Dessen sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie meine Artikel lesen. Ich werde dieses Mantra immerzu wiederholen und ich werde immer Daten finden, die meine Ansicht unterstützen.

Basierend auf umfangreichen historischen Informationen bin ich zu dem Schluss gelangt, dass die Schöpfung von Geld aus dem Nichts alles mögliche hervorbringen kann, einschließlich Spekulationsblasen und einer Umverteilung des Vermögens von den normalen Bürgern in die Taschen der Eliten. Was sie jedoch nicht vermag, ist die Erzeugung echten Wohlstands.

So sehr ich es auch versuche – ich kann mich nicht der Meinung anschließen, dass das willkürliche Herbeizaubern von Geld einen langfristigen Nutzen für die Wirtschaft hat. Für mich ist einfach zu offensichtlich, welche Gefahren ein solches Vorgehen birgt. Der Grund dafür ist etwas, das man als „ökonomische Schwerkraft“ bezeichnen könnte: Was nach oben steigt, muss auch wieder fallen.

Die Spekulationsblase, die Alan Greenspan aufgepumpt hat und die im Jahr 2000 platzte, war ziemlich schlimm. Die nächste Finanzblase von Ben Bernanke war fürchterlich. Und die aktuelle Blase von Janet Yellen könnte sich als tödlich erweisen, zumindest für die Finanzmärkte, große Institutionen und den ein oder anderen Staat.

Machen Sie sich bewusst, dass mehr als zwei Drittel der im obenstehenden Chart dargestellten Vermögenswerte mittlerweile aus „Finanzwerten“ bestehen – d. h. aus Papierforderungen auf reale Dinge. Da die Zentralbanken im letzten Jahrzehnt mit beispielloser Hingabe Geld gedruckt haben, haben sie die größte Kluft zwischen realen Vermögenswerten (repräsentiert durch das Bruttoinlandsprodukt) und Forderungen auf eben diese Werte geschaffen, die es in der Geschichte je gab.

Nach der Großen Rezession bestand der „Plan“ der Zentralbanken (wenn man überhaupt von einem Plan sprechen kann) darin, das Papiervermögen der Menschen zu mehren, in der Annahme, dass Verbraucher, die sich reicher fühlen, mehr ausgeben und hoffentlich auch mehr Kredite aufnehmen. Dieser Plan hat insofern recht gut funktioniert, als er tatsächlich die Summe des neu geliehenen Geldes (die Schulden und Kredite) enorm erhöhte. Doch wie viel reales Wirtschaftswachstum wurde dadurch letztlich erzeugt? Nicht allzu viel.

Die Kluft zwischen den beiden Sphären wächst mittlerweile immer weiter. Die Notenbanken befinden sich in einem Dilemma – sie haben nicht die geringste Ahnung, wie sie das Problem lösen sollen, das sie selbst geschaffen haben. Eines Tages muss die Kluft sich schließen. Dann werden wir entweder viele Jahre lang das höchste Wirtschaftswachstum in der Geschichte der Menschheit verzeichnen (eine reine Wunschvorstellung, wenn wir ehrlich sind), oder die Insolvenzen beginnen sich zu häufen und der globale Schuldenberg gerät ins Rutschen. Letzteres hätte äußerst unangenehme Folgen.

Aus diesem Grund haben wir uns in letzter Zeit so stark auf die Zentralbanken konzentriert und ein Webinar mit dem Titel „The End of Money“ produziert, zu dem wir exzellente Gäste (u. a. Edward Griffin, David Stockman und Axel Merk) geladen hatten – wir wollten verstehen, welche Maßnahmen die zunehmend verzweifelteren Notenbanken wahrscheinlich als nächstes ergreifen werden.

Wie der Chart oben deutlich macht, wurde der Schaden, der beim Platzen aller früheren Finanzblasen entstand, mit jedem Mal größer. Dieses Mal wird keine Ausnahme sein. Die dritte Blase ist, wie wir in unserem Artikel „Die Mutter aller Finanzblasen“ ausführlich dargelegt haben, die größte der Geschichte – und sie wird eine erschreckende Zerstörungskraft entfalten.

Der kommende Crash wird so heftig, dass wir unseren Lesern auf PeakProsperity.com nicht nur helfen, den gefährlichen Ozean der finanziellen Vermögensbildung und -sicherung in einer stürmischen Zeit wie der unseren zu queren, sondern ihnen auch raten, hinsichtlich anderer grundlegender Aspekte des Lebens eine echte Widerstandsfähigkeit aufzubauen.

Dazu zählen beispielsweise das soziale Umfeld, materielle Dinge, die Lebensweise, das eigene Wissen, Zeitmanagement, emotionales Kapital und kulturelle Werte. Im Zuge des vor uns liegenden Systemneustarts werden wahrscheinlich so viele Dinge verloren gehen, dass wahrer Reichtum von viel mehr abhängen wird als nur Geld.

Taten, nicht Worte

Die meisten Anleger orientieren sich am Kursniveau der Aktienmärkte. Früher stellten die Börsennotierungen einmal ein nützliches Wirtschaftsbarometer dar, doch das war bevor die Zentralbanken im Gefolge von Alan Greenspan und der Federal Reserve begannen, sich ernsthaft in die Märkte einzumischen. Greenspan war verantwortlich für die erste große Blase im obenstehenden Chart.

Wenn Sie sich die Statements der Notenbanken anhören, werden Sie viel über „verbesserte Wirtschaftsbedingungen“, „annähernde Vollbeschäftigung“ und „gestärkte Wachstumsaussichten“ hören. Wenn Sie sich dagegen ansehen, was die Zentralbanker tatsächlich tun, werden Sie feststellen, dass ihre Taten in völligem Widerspruch zu ihren Worten stehen.

Wie immer im Leben sollten Sie dem, was jemand tut, viel mehr Wert beimessen als dem, was jemand sagt. Taten sprechen lauter als Worte, daher finden Sie im folgenden Chart alles, was Sie über die Zentralbanken, ihren Einfluss auf die Märkte und die wirkliche Meinung der Notenbanker zum aktuellen Stand der Dinge wissen müssen:

Zunächst sehen wir anhand der im Winkel von etwa 30 Grad ansteigenden roten Linie, dass sich die Bilanzen der Zentralbanken im Laufe mehrerer Jahre allmählich erhöht haben. Anfang 2016 änderte sich der Verlauf der Kurve jedoch. Erinnern Sie sich noch, was damals passiert ist? An den Schwellenmärkten ging es chaotisch zu und an vielen von ihnen hatte eine Baisse begonnen. Der Dollarkurs schoss in die Höhe und ruinierte damit die Wirtschaft zahlreicher Schwellenländer. In der westlichen Hemisphäre begann die Lage an den Börsen zu kippen und die Aktienmärkte schienen bereit für einen ernsten Einbruch.

„Nicht, solange wir die Aufsicht haben!“, erklärten da die Zentralbanken. Die orange Linie, die in einem viel steileren 45-Grad-Winkel nach oben klettert, zeigt, was damals geschah. Ganz genau – die Notenbanken begannen, noch viel mehr Geld in die Aktien- und Anleihemärkte zu pumpen. Ein verzweifelter Versuch, alles vor dem unumgänglichen Abschwung zu retten, der infolge der vorherigen Orgie des Gelddruckens drohte.

Heute, im Juni 2017, haben die fünf großen Zentralbanken seit Jahresbeginn ganze 1,5 Billionen Dollar an ganz neu aus dem Nichts erschaffenem Geld in die Märkte gepumpt. Und weil sie das getan haben, erleben wir Entwicklungen wie die aktuelle, bei der all das spekulative Kapital auf der Suche nach schnellen Profiten in eine Handvoll der heißesten Aktien fließt, in diesem Fall die „FANGs“ (Facebook, Amazon, Netflix und Google):

Dieser Chart zeigt, dass diese heißen, sexy Aktien zwar gestiegen sind, der Rest der Wertpapiere jedoch nicht. (Erinnern Sie sich noch daran, dass wir uns auch in den späten 1990ern alle für Investment-Genies hielten?) Außerdem illustriert der Chart sehr schön, in welchem Maße die Kursbewegung mit dem Gelddrucken durch die Notenbanken (d. h. mit der Erhöhung ihrer Bilanzen) übereinstimmten. Der Zusammenhang ist vollkommen offensichtlich.

Doch zurück zu unserer Geschichte. Die 1,5 Billionen Dollar, die in diesem Jahr bereits als neu geschöpftes Geld in die Märkte geflossen sind, stellen eine absolute Rekordsumme dar. Die Notenbanken handelten frei nach dem Motto, „Hey, das hat noch niemand vor uns versucht, schauen wir doch mal, was passiert.“ Die Worte der Zentralbanker mögen beruhigend wirken, ihre Handlungen verraten jedoch ihre insgeheime Panik.

Wovor genau haben sie Angst? Nun, davor dass sich ihr gesamtes Währungs- und Finanzsystem als einziger großer Reinfall erweist. Das Einzige, was sie jetzt noch retten kann, ist der sofortige Beginn eines robusten, nachhaltigen Wirtschaftswachstums. Also werfen wir doch einmal einen Blick auf die Wachstumsraten:

Wachstum ist die Lösung (und das Problem)!

Auf globaler Ebene beobachten wir beim Wachstum eine bunte Mischung. Im Moment scheinen China und Europa in besserer Verfassung zu sein als die USA oder Japan. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, an welcher Stelle des Konjunkturzyklus wir uns befinden. Nichts kann ewig wachsen und die sogenannte Erholung hält nun schon sehr, sehr lange an. In den Vereinigten Staaten stellt sie den längsten Wiederaufschwung seit dem 2. Weltkrieg dar:

Offenbar sind nicht alle „Erholungen“ gleich. Wenn wir die durchschnittliche Wachstumsrate der letzten zehn Jahre betrachten, sehen wir, dass sie mit dem Durchschnitt der 1930er Jahre übereinstimmt, der Zeit der Großen Depression:

Das miserable Wachstum ist die perfekte Erklärung für die größer werdende Kluft zwischen dem Nettovermögen der Haushalte und dem Bruttoinlandsprodukt. Wenn die Kurse der Finanzwerte mit Hilfe monetärer Impulse durch die Zentralbanken immer weiter aufgebläht werden, die Wirtschaft aber stagniert, entsteht eine solche Diskrepanz. Das globale Wirtschaftswachstum ist schwach, war in den letzten Jahren schwach und wird aus einer Reihe verschiedener Gründe auch weiterhin schwach bleiben. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei auch der massive Schuldenüberhang, der sich weltweit angehäuft hat und nicht gerade günstig auf das Wachstum auswirkt.

Professor Steve Keen hat in diesem Zusammenhang Folgendes gezeigt: Wenn die Wachstumsrate der Verschuldung 10% beträgt und dadurch ein Wirtschaftswachstum von 5% ermöglicht wird, dann kann nur eine Beschleunigung der Kreditausweitung in Zukunft einen Konjunkturrückgang verhindern. Oder anders gesagt: So lange Sie Ihre Schulden schneller erhöhen können als Ihre Einnahmen, werden Sie nie wieder eine Abkühlung der Wirtschaft erleben müssen.

Genau diese letzte Aussage macht deutlich, wie lächerlich all das ist, was die Zentralbanken bisher versucht haben und aktuell versuchen. Am Ende wird die Realität sie immer einholen. Mittlerweile gibt es jede Menge Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die Realität gerade eintrifft. Und sie sieht nicht glücklich aus.

Unserer Einschätzung nach liegt die die Wahrscheinlichkeit für eine globale Rezession im nächsten Jahr bei mehr als 50%. Die Vereinigten Staaten steuern sogar mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% auf eine Wirtschaftsflaute zu. Diese künftige Marktkorrektur könnte so heftig ausfallen, dass sie die Finanzmärkte völlig zusammenbrechen lässt. Der anschließende Wiederaufbau des Systems wird möglicherweise Generationen dauern.

9 Kommentare

  1. Mich düngt daß alles mit Absicht passiert !
    Wenn nämlich das luftige Geld offiziell keinen Wert mehr hat, dann wird es nur Digitales-Mammon geben.
    So wird man das Bargeld los und hat volle Kontrolle über den Zahlungsverkehr und die Konten der Eurolonen-Bürger !!!

  2. Deutsche Fachkräfte wandern aus, weil sie im Ausland besser alimentiert werden. Somit fehlen die Fachkräfte hier.

    Deutsche Rentner wandern aus, weil sie im Ausland besser von ihrer mickerigen Rente leben können.
    Somit bekommen die Rentner hier ihr Geld geben es aber im Ausland aus.
    Und fördern somit die Wirtschaft im Ausland.

    Neger, Araber und andere minderbemittelte Ausländer strömen massenweise hier ein und plündern unsere Sozialsysteme.

    Wie lange geht das gut?


  3. Ein Crash muss KEINESWEGS unbedingt kommen!
    Man kann tatsächlich immer mehr „Luftgeld“ drucken.
    Aber was dann kommt, ist die Inflation.
    Die kann dann fürs Volk so schlimm werden, dass
    ein Umsturz oder Bürgerkrieg kommt.

    Ich glaube, dass die Juden frühr auf einen Umsturz
    hingearbeitet haben, ihr Spruch ist ja „ordo ab chao“,
    Ordnung aus dem Chaos schaffen. Natürlich eine
    Ordnung, „Neue Welt Ordnung“, wo sie, die Juden
    triumphieren und die anderen die Deppen bzw.
    sowieso ausgelöscht sind.
    Ich schreibe jedoch seit einigen Jahren im Internet,
    dass es den Juden bzw. „Illuminaten“ nach der
    Krise/Weltkrieg nicht besser gehen wird, sondern
    dass sie damit untergehen bzw. regional ganz
    ausgelöscht sind, z.B. in Israel nuklear mit
    „Armageddon“ und auch für Deutschland sagt der
    deutsche Hellseher Spielbähn (1756) voraus:
    „Danach [3. Weltgeschehen] wird es in Deutschland
    keine Juden mehr geben“ und „es wird eine gute
    Zeit sein.“
    Ich glaube, dass zumindest diejenigen Juden, die
    durch ihr vieles Geld noch nicht restlos verdummt sind,
    gecheckt haben, dass das stimmt und daher den
    Crash aus reinen Selbsterhaltungsgründen auf
    jeden Fall vermeiden wollen.

  4. Geldsysteme sind Krebs, warum sollte irgend eine Art dieses Systems funktionieren? Und ja ich kenne die Planspiele einiger Regionen mit Wertmarken, ablaufendem Geld usw. Aber wie Volker Pispers so treffend sagte: „Wir brauchen Wachstum! Ewiges Wachstum! Ist aber schwierig, fragen Sie Rainer Calmund.“ ? Es ist eine Utopie.

  5. Ich stimme dem nicht so ganz zu. 1976 ca. hat ein Citroen CX 2400 – also ein Auto der Luxusklasse – noch unter 25.000 DM gekostet. Heute kostet ein vergleichbares Fahrzeug deutlich über 50.000 EUR. 1976 legten allerdings auf meiner Urlaubs(wohn)insel noch lange keine Luxusyachten an. Heute tun sie es täglich. Und ich meine damit nicht irgendwelche lächerlichen 15m Segelyachten, sondern 20+ Meter lange Motorpanzer.

    Ich denke, dass das Geld einfach nur unter die Leute gebracht werden muss. Ob in Form des Erwerbs eines Yacht, von deren Erlös hoffentlich die Werftarbeiter profitieren, oder so wie ich es heute gehalten habe, indem ich mal wieder essen ging. Was ich in Deutschland übrigens deutlich seltener tue. Vielleicht weil ich da einfach nicht so schöne Ausblicke wie hier in Kroatien genießen kann. Heute u.a. den auf den Popo einer sehr attraktiven Kellnerin. 😉

    Geld muss investiert werden. Es darf nicht zum Selbstzweck werden. Nur diejenigen, die ihre Vermögen horten wie ein Dagobert Duck, schaden der Gesellschaft. Denn sie entnehmen der Gesellschaft faktisch deren Umlaufkapital. Es ist mit dem Geld nicht anders als mit allen anderen Gütern auf der Welt auch: Je weniger es davon gibt, desto teurer werden sie. Und je teurer das Geld wird, desto mehr schadet dies dem sog. einfachen Mann. Der wählt dann die Gesichtsfotze Schulz und merkt irgendwann ganz ganz – und viel zu – spät, dass die Leistungsträger sich inzwischen aus Deutschland verkrümelt haben.

    Dann kann der Schulz ja gerne weiter von Gerechtigkeit plappern. Aber wenn die 12% der Leistungsträger – die derzeit immerhin 63% des deutschen Einkommenssteueraufkommens erwirtschaften – sich aus Deutschland verkrümeln, dann kann BRD den Laden dicht machen.

    • Das ist auch meine Meinung! Aber wenn es so weitergeht, daß die fleißigen, ehrlichen Leute als mehr abgeben müssen und ihnen als weniger bleibt, ja dann denke ich, daß sie Deutschland den Rücken kehren! Ein Facharbeiter ist im Ausland sehr gerne gesehen und ein deutscher Facharbeiter glaube ich noch viel mehr. Wir beobachten das alles und wenn es sein muß, verkaufen wir und sind dann mal weg, ganz einfach. Und jeder der ein bisschen Grips im Kopp hat, sollte es auch so machen.

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