“Planned Parenthood“, die geplante Elternschaft (in Deutschland bekannt unter “Pro Familia“), “ist eine amerikanische Non-Profit-Organisation, die in über 650 Kliniken im Land medizinische Dienste, vor allem in den Bereichen Sexualmedizin, Gynäkologie und Familienplanung anbietet“, so weiß Wikipedia zu berichten. Bereits seit 2015 kamen jedoch schockierende Berichte an die Öffentlichkeit, laut denen PP ein einträgliches Nebengewerbe mit dem Verkauf von Gewebe abgetriebener Föten betreibt.

Die erhobenen Vorwürfe sind wohlbegründet und dokumentiert, denn David Daleiden und Sandra Merritt hatten sich 2015 als Vertreter eines Biotech-Unternehmens ausgegeben und angeboten fetales Gewebe zu kaufen und das entsprechende Gespräch als Audio mitgeschnitten. Sie machten die Informationen seinerzeit öffentlich und wurden deshalb nun von der US-Staatsanwaltschaft in 15 Fällen verklagt.

14 der Vorwürfe wurden zwar vom Gericht als “juristisch unzureichend“ gewertet, jedoch steht nach wie vor die Anklage wegen der “Verschwörung zum Eindringen in die Privatsphäre“. Der Prozess gegen Daleiden und Merritt wurde auf Mitte Juli vertagt.

Planned Parenthood steht bereits seit Langem in der Kritik, insbesondere in Zusammenhang mit moralisch-ethischen Bedenken hinsichtlich der Frage, bis zu welchem Alter es gestattet sein soll, Kinder im Mutterleib abzutreiben. Der Gesellschaftskritiker und US-Autor Mark Dice hatte im Jahr 2013 für Aufsehen gesorgt, als er Passanten in San Diego dabei gefilmt hatte, wie sie ihre Unterschrift für die Abtreibung von Kindern auch nach der Geburt, sogar bis zum Alter von 3 Jahren [!], unter eine fingierte “Petition“ gaben. Um die Passanten zur Unterschrift zu bewegen, nutzte er das Wort “Obamas Infantizid-Programm“ und erklärte den Meisten sogar, was Infantizid bedeutet:

Zumindest fand sich letztlich einer, der genügend Verstand hatte, die Unterschrift zu verweigern. Die Petition von Dice war selbstverständlich Unsinn und ein Gesellschaftsexperiment. Ein ähnliches Experiment wurde 2014 von John Biggs mit Studenten der Universität Texas in Austin durchgeführt, wobei dort gar die Rede davon war, dass es gestattet sein sollte, Kinder bis zum Alter von 5 Jahren “abzutreiben“:

Ob die beiden seinerzeit wohl bereits geahnt hatten, wohin die Reise gehen wird? Am 16. Juni 2017 berichtete die US-Seite Christian Headlines, dass es im US-Bundesstaat Delaware nunmehr gestattet ist, seinen Nachwuchs über die volle Dauer der Schwangerschaft abzutreiben:

„Delaware verschaffte Abreibungsbefürwortern vergangene Woche einen großen Sieg, als Gouverneur John Carney ein Gesetz unterzeichnete, welches es legal macht ungeborene Babies während aller neun Monate der Schwangerschaft abzutreiben. […]

Obwohl viele Bundesstaaten, darunter auch Delaware, stärkeren Schutz für ungeborene Babies eingeführt hatten, hebt das neue Gesetz nun alle Einschränkungen bei Abtreibungen auf – darunter auch ein Gesetz über die Einwilligung der Eltern hinsichtlich Minderjähriger und einer 24-stündigen Wartezeit, bis die Lebensfähigkeit bestätigt ist.

Das Gesetz definiert Lebensfähigkeit als eine Wahrscheinlichkeit für das Überleben außerhalb des Mutterleibes ohne “außergewöhnliche medizinische Maßnahmen“ und gestattet eine Abtreibung nach diesem Zeitpunkt, sofern ein Abtreiber glaubt, dass das Leben oder die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist.“

Dies bedeutet faktisch, dass eine in den Wehen liegende werdende Mutter in eine Klinik gehen kann und wenn dort irgendein geschmierter Doktor der Ansicht ist, dass das Kind keine 24 Stunden überleben wird, dann ist die Tötung dieses Kindes gesetzlich erlaubt. Davon abgesehen, dass so dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet wird, ist eine solche Regelung im Mindesten moralisch und ethisch höchstfragwürdig – insbesondere vor dem Hintergrund des weltweiten Organ- und Gewebehandels.

Bleibt nur zu hoffen, dass die derzeit noch aktiven weltweiten Strukturen alsbald abgerissen und Menschen, welche solch lebensverneinende Entscheidungen treffen, entsprechend zur Verantwortung gezogen werden.

20 Kommentare

  1. Furchtbar. Wie verblendet muss man sein, so etwas teuflisches zu tun. Man muss beten für diese armen Sünder, damit sie sich von Herzen bekehren und Busse tun.

  2. Traurig und unmenschlich.
    Sind wir wieder so weit?
    Die Amis sollen und können sich vernichten. Wer weint diesem Kriegstreibervolk eine Träne nach?

  3. Grauenvoll, alleine der Gedanke daran ist zutiefst verwerflich, aber die Überpigmentierten werden das schon ausgleichen

  4. Es soll ja auch Pefeckte Menschen enstehen ! grade so schlau um zu Arbeiten! Aber keine Fragen stellen! Und gesund sollen sie sein!

  5. Diese Schuld die die sich da aufladen, werden sie vor Gott dem Allmächtigen niemals begleichen können. Sie zerstören das Leben im Mutterleib und rauben somit dem Kind das Recht auf Leben in dieser Welt.
    Jesus Christus komm bald schnell wider. Oder wir müssen in den Krieg.
    Moral VS Verachtung

  6. Solange sie die Amis selbst umbringen, kann ich daran nicht Schlimmes finden.

    Immerhin befinden wir uns im Krieg mit diesem menschlichen Abfall. Ich hoffe, sie bauen ihr Programm im eigenen Land aus und schaffen sich selbst ab.

  7. Da freut sich Baphomet-die Energie zu inhalieren ,falls die Tierverstümmelungen noch nicht ausreichend sind-so als Ritus der Opferungen -Mahlzeit-warum nicht gleich z .B den Chupacabra vor die Nase schmeißen ……..

  8. Ich finde Abtreibungen als widerwärtig. Ein Staat der das ungeborene Leben nicht schützen kann hat versagt.

    Frauen, die abtreiben gehören sterilisiert – samt dem zugehörigen Mann.

    Legalisierte Abtreibung ist zutiefst verwerflich. Das in einem reichen Staat wie Deutschland.

    • Punkt 1: Der Artikel bezieht sich auf Amerika, nicht auf D. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Im Übrigen ist es auch in Amerika wie hier so, dass die Steuereinnahmen zwar sprudeln, aber bei den Leuten nichts ankommt und sie weiter verarmen. Stichwort Armutsfalle Kind.
      Punkt 2: Keine der beiden Parteien dürfte die Entscheidung leicht fallen und oft passierte das trotz Verhütungsmaßnahmen, sodass es von Ihnen sehr weit hergeholt ist zu sagen, beide müssten sterilisiert werden.
      Punkt 3: Sie haben den Artikel nicht gelesen, oder nicht verstanden. Es geht nicht um die Eltern, die (möglicherweise zu leichtfertig) abtreiben, sondern um die legalisierte Praxis, in jedem Monat abtreiben zu können, was für die Mutter nicht nur sehr riskant ist, sondern um „Material“ für den Organhandel zu haben. Darüberhinaus entspricht dieses Vorhaben ganz dem (geistesgestörten) Eugenik-Programm von George Soros, der bekanntermaßen die Weltbevölkerung auf 1 Mrd. reduzieren will.

    • Jede Frau sollte das Recht haben,selbst darüber zu entscheiden.Es gibt medizinische und nicht zuletzt soziale Gründe dafür.

      • Wenn man die Beine breit macht, muss man mit den Konsequenzen klarkommen, wenn Mann/Frau das nicht kann, sollten sie meiner Meinung nach tatsächlich nicht dazu befähigt sein können, Kinder zu zeugen.

  9. Eine Schande für die Menschheit.
    Genau wie im alten Testament, als die Menschen dem Baal Kinderopfer gebracht haben, nur dass es heute aus ignoranz und selbstsucht geschieht.

    Wie wäre es damit: die Frauen halten ihre Beine zusammen und haben erst dann sex, wenn sie auch wirklich bereit sind ein Kind zu kriegen?

    Ach nee, das ist bestimmt zu viel verlangt, ist doch viel leichter wenn man unschuldige Babys umbringt
    und dann so tur als wäre nichts dabei.

    Amerika schaufelt sich sein eigenes Grab und wird schon sehr bald untergehen.

  10. Da wird garnichts abgerissen. Die sind so sehr damit beschäftigt, ackern, schuften und sonst noch was zu gehen, dass garnichts mehr mitbekommen, geschweige, überhaupt verstanden wird.

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