Das Landgericht Dresden hat das Verfahren gegen einen ARD-Journalisten wegen Körperverletzung gegen Zahlung eines Schmerzensgelds eingestellt. Gericht, Beschuldigter und Staatsanwaltschaft hätten sich darauf verständigt, daß der Fernsehjournalist einer Pegida-Demonstrantin 1.000 Euro Schmerzensgeld zahle. Im Gegenzug werde das Verfahren wegen geringfügiger Schuld eingestellt, bestätigte eine Sprecherin des Gerichts auf Anfrage der Wochenzeitung Jungen Freiheit.

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Das Amtsgericht Dresden hatte den Kölner TV-Reporter in erster Instanz wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß der ARD-Journalist einer Pegida-Demonstrantin mit einem Ellbogenstoß eine Rippe gebrochen hatte. Hiergegen hatte Wolfgang B. Einspruch eingelegt. Vor dem Landgericht Dresden sollte am heutigen Montag die Hauptverhandlung stattfinden. Nun aber wurde eine Einigung getroffen. Der Journalist ist damit nicht vorbestraft. Auch wird die Attacke nicht in sein polizeiliches Führungszeugnis aufgenommen.

Zeuge: Kamerateam ging es um Provokation

Ein Zeuge des damaligen Übergriffs schilderte den Vorfall vom Februar 2016 gegenüber der JF wie folgt. Gemeinsam mit einer Gruppe aus dem Erzgebirge sei das spätere Opfer, eine Mutter von zwei Kindern, zur Montagsdemonstration von Pegida nach Dresden gefahren. Nach dem Demonstrationszug, dem sogenannten Spaziergang, seien die Pegida-Teilnehmer wieder auf den Ausgangsplatz geströmt.

Im Durchgang auf den Platz habe jedoch ein Kamerateam vom NDR gestanden, das die Ankommenden filmte. Da die Journalisten mitten im Weg standen, hätten die Demonstranten nach links und rechts ausweichen müssen. Er habe den Eindruck gehabt, berichtete der Mann, es sei dem Kamerateam bewußt um Provokation gegangen, um entsprechende Reaktionen von den Demonstranten filmen zu können. Als die Frau an dem ARD-Journalisten vorbeiging, habe dieser plötzlich einen Schritt auf sie zu gemacht und ihr einen heftigen Stoß mit dem Ellbogen in die Rippen versetzt. Die Folge waren eine gebrochene und eine angebrochene Rippe.

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In der ersten Instanz konnten mehrere Zeugen den Vorfall so bestätigen. Auch stützte ein ärztliches Gutachten den Vorwurf. Verteidigung und Staatsanwaltschaft hatten auf Freispruch plädiert. Der zuständige Richter war jedoch von der Schuld des damals 50 Jahre alten Angeklagten überzeugt und verurteilte diesen am Dienstag zu 60 Tagessätzen à 60 Euro.

„Hätte mich über eine Entschuldigung gefreut“

Das damalige Opfer, Eileen V., zeigte sich am Montag enttäuscht über den Ausgang des Verfahrens. „Es ist ärgerlich, daß er nun mit einer harmlosen Geldstrafe davonkommt“, sagte V. der JF. Zumal sie sich sicher sei, daß der Journalist damals vorsätzlich gehandelt habe. „Das war kein unabsichtliches Geschubse oder eine Reaktion aus Angst in der Masse. Ihm ging es um Provokation.“

Eileen V. hätte Wolfgang B. gern in der Hauptverhandlung nochmals mit seinem Verhalten konfrontiert. „Ich hätte mich über eine Entschuldigung gefreut. Von einem gestandenen Mann kann man doch erwarten, daß er wenigstens den Anstand hat, seinen Fehler einzugestehen.“ Zu den Pegida-Demonstrationen fährt die Gruppe um Eileen V. aber trotz des Vorfalls auch weiterhin. „Wir haben uns zwar in der ersten Verhandlung vor dem Richter und dem Staatsanwalt dafür rechtfertigen müssen, daß wir zu den Demonstrationen gehen. Aber davon lassen wir uns nicht abhalten.“

8 Kommentare

  1. Nun, wenn man bei dem Wort „Rechtsprechung“ den Buchstaben „p“ durch einen ähnlich latenden
    ersetzt, kommt man der sache schon näher.

  2. Wäre das einem Angehörigen oder mir passiert hätte dieser Reporter den letzten Arbeitstag seines Lebens gehabt. Hoffentlich gerät er
    irgendwann auf den „richtigen“… Ich wünsche es ihm.

  3. Wie sagt Frau Merkel immer wieder .?????…Wir haben einen Rechtsstaat und eine funktionierende Justiza?????……..
    Einen scheiß haben wir….Wir haben gar nix….Weder einen Rechtsstaat noch eine angeblich funktionierende justiza…….Und schon gar nicht das eigene Volk……Die bekommen wegen Kleinigkeiten drakonische strafen. Deswegen sind unsere Gefängnisse auch so voll….
    Auf Rechtsprechung kann Mann/Frau auch nicht rechnen bei korrupten Richtern und Staatsanwälte……. Es sei den du bist Politiker oder politikerfreund……Und dagegen ankämpfen kannst auch nicht, da hast du keine Chance…….Selbst das BGH spricht kein Recht mehr…….

  4. Alleine, daß sich die Frau und ihre Zeugen vor Gericht „rechtfertigen“ mußten, weil sie zur PEGIDA-Veranstaltung fuhren ist nicht nur dreist, sondern unverschämt! Da es ja belegt ist, daß diese Journaille provoziert hat, wundert es mich doch nicht, daß er mit einem blauen Auge davon gekommen ist. Mich erstaunt höchstens, daß man der Geschädigten doch noch Geld zugesprochen hat. DAS ist bei unseren heutigen „Richtern“ schon mal eine Leistung, finde eich!
    Bewundersnwert ist, daß sich die Frau und viele andere von Provokationen, Diffamierungen, Rufschädigung usw. nicht abschrecken lassen. ALLE ACHTUNG! Daumen hoch!

  5. Wenn auch den standhaften Zeugen zu danken ist, stellt sich dennoch die Frage:
    Wo war/ ist der moralische und fachliche Beistand, wo die finananzielle Unterstützung für diese geschädigte Frau?
    Wohl alleingelassen von jeglichen patriotischen Gruppierungen hatte die in ihrer Gesundheit geschädigte Frau gegen die Front aus krimineller linksgrüner s.g. „Rechtssprechung“ und dem mit erpreßtenm Geld bezahlten Medien-Rowdy- also gegen das von der herrschenden Clique der Pseudo-Politiker installierte widerliche System, kämpfen müssen.
    Natürlich steht eine einzelne Person-zumal aus dem patriotischen Spektrum- gegen eine ideologisch versaute, skrupellose und gewissenlose Einheitsfront ( z.Zt. noch) auf verlorenem Posten.
    Deswegen ist es unbedingt erforderlich, daß systemgeschädigten Patrioten von Gleichgesinnten Beistand -moralisch, Rechts- und Finanzhilfe- geleistet wird um zumindest der frech und skrupellos installierten linksgrünen System-Rechtssprechung entgegentreten zu können.

  6. Es ist unannehmbar, daß sich die Geschädigte bzw. ihre Bekanntenu. Zeugen des Angriffs des Reporters bei Staatsanwalt u. Gericht für ihre Pegida-teiilnahme rechtfertigen mußten!
    Allein deshalb ist der freispruch nicht hinzunehmen, zusätzlich noch wegen der Nichtentschuldigung des Täters gegenüber dem Opfer!
    Ein Rippenbruch ist schließlich keine Kleinigkeit, sondern eine veritable Körperverletzung, ich hätte dies nicht hingenommen, sondern auf bestrafung und Schadenersatz bestanden!

  7. Wenn einer oder mehrere der Mietmaeuler des BRD-Staatsrundfunks eines Tages erschlagen aufgefunden werden,
    werde ich garantiert nicht zu den „Entsetzten“ gehoeren… /;=)

  8. Berlin und Brüssel haben dieses Chaos zu verantworten. Wer zu dumm ist die eigenen Grenzen zu schützen kann auch keine Sicherheit im Inneren gewährleisten. Internationale Gewaltververbrecher werden durch Duldung rechtsfreier Räume angezogen, wie die Maden zu einem Kadaver. Es stinkt nicht nur nach totalem Rechtsversagen, sondern auch zu klar ersichtlichen Vorschubleistungen für Straftaten. Unfähigkeit und Versagen ist die merklische Bilanz, denn als Bundekanzlerin trägt sie nun mal die Verantwortung. Blind und taub flutet diese Tante mit vielerlei Gesellen Städte und Dörfer. Banden- und Clanverbrechenverbrechen dominieren die Szene. Etwas dazugelernt? Wir schaffen das, das müssen wir ertragen und sonstiges dummes Geschwätz ist dieser Bundesregierung eigen. Die Schulzes nicht besser. Die Fähigkeiten des Herrn Steinmeier, Gabriel und Co. reduzieren sich auf Schmähreden auf Trump und merken nicht, dass sie sich selbst beschimpfen. Welch eine Nudeltruppe hier am Werk ist, hat inzwischen der gutmütigste Bürger geschnallt.

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