Gegen Jahresende läuft die EU-Genehmigung für den breit genutzten Unkrautvernichter Glyphosat aus. Bald müssen die EU-Staaten eine Entscheidung treffen, ob das umstrittene Herbizid weiter eingesetzt werden darf. Die EU-Kommission hat ihr Urteil bereits gefällt.

Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat soll nach dem Willen der EU-Kommission für weitere zehn Jahre in Europa zugelassen werden. Das geht aus dem Vorschlag der Brüsseler Behörde hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Behörde hatte den Schritt bereits im Mai angekündigt, allerdings jetzt erst einen detaillierten schriftlichen Vorschlag ausgearbeitet. Die Entscheidung darüber sollen Vertreter der EU-Staaten treffen, bevor zum Jahresende die aktuelle Zulassung ausläuft.

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„Zehn weitere Jahre Glyphosat sind zehn Jahre zu viel“, sagte er Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. „Völlig unverständlich ist, warum die EU-Kommission nicht einmal die Privatanwendung des Ackergifts verbieten will. Auch die Nutzung von Glyphosat-Alternativen, wo immer das möglich ist, soll nicht Vorschrift werden.“ Er forderte Umweltministerin Barbara Hendricks auf, innerhalb der Bundesregierung für ein Nein zu werben.

Das Bundesumweltministerium sagte zum Vorschlag der EU-Kommission lediglich, dieser enthalte nicht die notwendigen Auflagen zum Schutz der Artenvielfalt. Die Mitglieder des Bundeskabinetts wollen sich in den kommenden Tagen für einen ersten Meinungsaustausch zum Brüsseler Vorschlag zusammenfinden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuletzt klar für das umstrittene Herbizid ausgesprochen. Die Unionsparteien setzten sich dafür ein, dass die Bauern „da, wo das notwendig ist, diesen Stoff auch weiter anwenden können“, hatte Merkel Ende Juni beim Bauerntag gesagt. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte die EU-Kommission zur Verlängerung der Genehmigung gedrängt.

Wahrscheinlich krebserregend – Viele Bundesbürger bereits belastet

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Laut einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem vergangenen Jahr sind bereits Dreiviertel der Bundesbürger deutlich mit dem Unkrautvernichter belastet.

Bei 75 Prozent der untersuchten Menschen liege demnach die Belastung um ein Fünffaches höher, als es der Grenzwert für Trinkwasser zulässt. Ein Drittel der Bevölkerung habe demnach sogar eine zehn- bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin.

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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht trotzdem keine Gefahr für die Gesundheit der Bürger. Auch deshalb, weil die Europäische Chemikalienagentur ECHA im März dieses Jahres zu dem Schluss kam, dass verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten. Allerdings hatte der Glyphosat-Hersteller Monsanto Einfluss auf das Gutachten genommen.

Die EU-Kommission legt den nationalen Regierungen in ihrem Vorschlag nun nahe, die Glyphosat-Nutzung an Orten mit viel Publikumsverkehr zu minimieren. Dabei geht es etwa um öffentliche Parks, Sportplätze, Schulgelände, Kinderspielplätze oder die Außenanlagen von Krankenhäusern. Das Verbot bestimmter Beistoffe, die als Risiko für Menschen gelten (POE-Tallowamine), soll aufrechterhalten werden.

Um Glyphosat auf europäischen Äckern hatte es im vergangenen Jahr eine monatelange Hängepartie gegeben, weil die nötige Mehrheit für oder gegen die weitere Nutzung im Kreis der EU-Staaten nicht zustande kam. Vor rund einem Jahr genehmigte die EU-Kommission das Unkrautvernichtungsmittel für eine Übergangsfrist von 18 weiteren Monaten.

8 Kommentare

  1. Glyphosat ist nur eines von vielen Giften, die die Elite für uns bereitstellt. Reduzierung der Menschen ist das Ziel. Gill Gates sagt es unverholen. Er hat sogar ca. 40 Milliarden gespendet, um Impfstoffe zu erforschen, in denen Mittel sind, um die Menschheit zu reduzieren. (auf Youtube zu sehen).
    Aspatam – Süßstoff. Hersteller Monsanto. Das sagt schon alles!!!!!!!!!! Im Internet gibt es eine Liste über die Krankheiten, die Aspatam auslöst. Auf Yuotube Videos. Fluorid in Zahnpasta – Fluorid ist hochgiftig , Fabrikabfälle machen kritiklos und dumm. Darum haben wir soviele Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, aufzubegehren. Jod im Salz und allen fertigen Gerichten macht krank, weil es kein natürliches Jod ist. Natürliches Jod heißt „lugolsche Lösung (Internet) die vielen E-Zusatzstoffe die krank machen (E-Liste im Internet), chemtrails die uns täglich mit Giftstoffen besprühen (auf youtube) Aluminium, Stronzium, Barium, um nur einige Gifte zu nennen, die wissenschaftlich in der Natur nachgewiesen wurden. Aluminium, das weiß doch jeder ist für Krebs zuständig. Was glaubt ihr, warum die Krebsrate so enorm zugelegt hat?
    Zuständig ebenfalls für Alzheimer! Hat ebenfalls enorm zugenommen. Früher gab es fast kein Alzheimer. ADHS bei Kindern! Dann die Impfungen, die mit Giften wie Quecksilber, Formaldehyt uvm „angereichert“ ist. Es gibt kein einziges ungeimpfte Kind, welches Authismus hat, aber sehr viele geimpfte Kinder. usw. usw.
    Aber all das klappt ja nur, weil wir uns a l l e s gefallen lassen.!!!!!!!!!!!!

  2. Die Bauern die solche drecks Produkte kaufen und anwenden sind doch Schuld !
    Wenn diese geldgierigen Vollidioten es nicht kaufen würden, dann würde es solch giftigen Scheißdreck nicht geben.
    Kurz gesagt: Gier frißt Hirn !

    • Kopfloser Haßkommentar eines geiz ist geil, doppelverdienenden, verbrauchenden, überversorgtem Beamten-Haushalt mit dickem Wagen in der Garage vor dem U-Bahnschacht ?
      Der Verbraucher wird aufgehetzt ohne die Hintergrundwissen zu kennen. – War auch 1990 schon beim Atrazin so. – Nix dazu gelernt !
      Beton oder ein Messer ist nichts schlechtes. Es kommt drauf an, was man daraus macht.
      Die Indurstrieelle Landwirtschaft spritzt das Gift direkt vor der Ernte auf Getreide, Sonnenblumen, … – Klar daß der Billigfraß damit direkt vergiftet ist. Bei Vorsaatanwendung in geringer Menge im Frühjahr, wenn das Bodenleben aktiv wird, würden wir es dem Pflug mit all seinen negativen Folgen für das Bodenleben vorziehen.

  3. Als ich vor 40 Jahren in der Klinik zu arbeiten begann und bei uns selten aber doch ein Kind mit Krebs eingeliefert wurde, kamen viele Ärzte aus den verschiedenen Bundesländern und waren erstaunt, dass so junge Menschen bereits unter Krebs leiden können. Es war immer eine Erkrankung die älteren Menschen zugesprochen wurde.
    „Heute gibt es bereits viele Kinderkrebskliniken“
    Was sollten wir uns und unseren Kindern noch antun, bevor wir uns wirklich mit aller Macht gegen die Verursacher zu Wehr setzen? GLYPHOSAT IST KREBSAUSLÖSEND!

  4. Hat irgendjemand von der EU, mit ihrem Turmbau zu Babel, diesem Teufelsgebäude, etwas anderes erwartet?

    Wie man allgemein hören und lesen kann, geht die Zeit dieser Teufelsbraten zu Ende.
    Da „müssen“ wir doch verstehen, wenn sie uns auf vielerlei Art noch nicht entweder versklavt oder vernichtet haben, dann doch vergiften müssen. Ich bete zum Allmächtigen, dass Ihnen auch dies nicht gelingt.

    • Religion ist nur eine Flucht für Dumme vor der Realität. Was soll passieren? Heilige Erzengel kommen „herunter“ und lösen das Problem? Gott himself lässt einen Schrei (oder Pups) los und alles korrigiert sich von selbst?

      Es liegt an UNS, ob es gelingt oder nicht. Religiöse gehören mit Wissen behandelt…

      Es gibt keinen Gott, wenn dann ist es jeder für sich selbst!

  5. Wer für Glyphosat ist, muß vorher täglich 1 g in verschiedenen Lebensmittel zu sich nehmen und dann am 31 12.17 nochmal überlegen, ob er dafür ist…..
    Wer diese Methode nicht mitmachen will und für Glyphosat ist, ist nicht nur Verräter der Unwissenden und Kinder, sondern ein Krimineller, basta….
    Diese gilt für alle, die darüber entscheiden müssen….

  6. glyphosat

    es wird zum schutz der menschen, der tiere und der umwelt nicht das getan, was nörig wäre um den gifteintrag auf den äckern zu verhindern.konzerne, wie bayer oder monsanto mit milliardenumsätzen haben offensichtlich das sagen über die politiker, die aus welchen gründen auch immer, zu feige sind, wirklich wichtige und notwendige entscheidungen bis zum verbot von glyphosat o.a. chemikalien, gentechnikpflanzen und sonstige umweltschädligende chemikalien zu treffen. die konzerne sind zu mächtig geworden und ihre bestechungsgelder/-mittel zur einflussnahme auf gesetze sind offensichtlich sehr reizvoll und wirksam. und die , die davon profitieren, wie z.B. die mitglieder und anhänger der agrarindustrie sind auch wähler gewisser parteien, die glauben auf diese stimmen nicht verzichten zu können und sich selber vor den folgen ihr mißwirtschaft , wie krebs usw. aber auch nicht schützen können..
    wie dumm muß man eigentlich schon sein oder noch werden, um das alles zu ignorieren ???

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