Ein Allheilmittel gegen Krebs gibt es leider bisher nicht, viele Betroffene machen sich Gedanken, wie sie der grausamen Chemotherapie entkommen. Und vor allem: Auf welche Weise sie den wuchernden Tod besiegen, ohne dafür durch die chemische Hölle gehen zu müssen. Manch ein Ex-Patient hat es erfolgreich mit einer Spezialdiät versucht – und gewonnen!

Focus Online berichtete jüngst von einem solchen Fall, der aktuell Furore macht: Der französische Pilot Jean-Jacques Trochon erhielt im Jahr 2003 die erschütternde Diagnose »Nierenkrebs« und begab sich sofort unters Messer, um sich eines der beiden Organe entfernen zu lassen. Danach war erst einmal Ruhe, bis es 2012 noch einmal richtig losging mit insgesamt 26 Metastasen, vor allem in den Lungen. Die Überlebenschancen: äußerst gering. Eine Chemo kam für ihn nicht infrage, doch Trochon lebt heute noch immer, krebsfrei, weil er seine Ernährung komplett umstellte.

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Nun organisiert er sogar einen Kongress zum Thema Krebsdiät im November in Paris, weil er seine Erfahrungen andere Betroffene weitergeben möchte. Bislang galt offiziell eher die Regel, dass Krebspatienten keinesfalls diäten dürfen, um ihren Körper im Kampf gegen die Krankheit nicht zu schwächen. Doch dank Trochon und anderen Geheilten machen inzwischen ganz andere Gerüchte die Runde, die lauten: Krebspatienten sollte auf Kohlenhydrate verzichten, aber Fett zu sich nehmen, auch kurzzeitiges Hungern könnte durchaus angebracht sein.

Im Selbstversuch wagte es der Franzose, die Kohlenhydrate fast komplett aus einem Speiseplan zu streichen, dann nahm er eine Weile gar nichts mehr zu sich und verspürte nach zehn Tagen eine gesundheitliche Verbesserung. Darauf folgte die Umstellung auf eine ketogene Ernährung mit einem großen Anteil an Ölen und Fetten, doch unter Vermeidung von Kohlenhydraten – alle paar Wochen begleitet von fünftägigen Fastenzeiten. Sein Onkologe bescheinigt Trochon nun: »Die Krankheit ist ohne spezifische medizinische Behandlung unter Kontrolle«.

Damit steht der mutige Pilot nicht allein dar, die Einzelfälle häufen sich, doch nicht immer kommt es dabei zur Heilung, manchmal auch nur zu Tumorschrumpfungen und eine verbesserte Lebensqualität. Mehr als 10 offizielle Studien bestätigen mittlerweile den möglichen Heilungsweg durch die »Krebsdiät«, beispielsweise eine Untersuchung der Berliner Charité oder der Mayo Clinic in den USA. Krebszellen benötigen nun einmal für ihr Wachstum mehr Glukose als die gesunden menschlichen Zellen, die ketogene Diät besitzt also das Potenlial, Tumore auszuhungern.

Noch dazu fördert sie den Muskelaufbau und lässt die Fettpolster abschmelzen, was sicherlich der Gesundheit eher zuträglich ist. Im Endeffekt muss aber jeder Mensch seinen eigenen Weg finden, mit dieser Krankheit umzugehen, falls nicht doch noch eine Patentlösung für alle gefunden wird.

4 Kommentare

  1. Krebs geht nicht durch irgend eine Umstellung der Ernährung weg. So wenig, wie eine falsche Ernährung zu Krebs führen kann. All das ist grober Unfug! Warum bekommen dann gerade auch viele Frauen Krebs, die sich nur aus dem Bioladen ernähren? Fasten ist immer gut und fördert die Entschlackung und Entgiftung des Körpers. Aber auch Fasten kann keinen Krebs heilen. Es wird bei Krebs wie bei den meisten Krankheiten die Ursache mit der Wirkung verwechselt. Es gibt keine einzige Krankheit (nicht mal Husten und Schnupfen) die wir uns ohne unsere innerpsychischen Konflikte einhandeln. Der Volksmund sagt dann: „Ich huste dir was!“ oder „Ich habe die Nase voll!“ Deshalb bekommen auch nicht alle eine Grippe in der „Saison“, sondern eben nur die, welche entsprechend psychisch entkräftet sind. Und so ist auch Krebs ein psychosomatischer Konflikt. Jeder, der das hier liest und Krebs hat oder Leute in seiner engeren Umgebung kennt, die es erwischt hat, wird bei genauerer Prüfung feststellen können, dass die Ursachen für Krebs unabhängig vom befallenen Organ mit bestimmten seelischen Konflikten nicht zufällig zumindest korrelieren. Die wichtigsten sind: Ein lange bestehender innerer Groll. Tiefe seelische Verletzungen. Traurigkeit, Gefühl von Zukurzgekommensein, dass am eigenen Selbst nagt. Im eigenen Innern herrscht ein tiefer Haß -oft sogar auf sich selbst -und ein ebenso tiefes Empfinden von Sinnlosigkeit. Man könnte das nun noch anhand der spezifischen Krebsarten etwas genauer eingrenzen. Aber das würde hier zu weit führen.

    Dass sich Krebs heutzutage also geradezu epidemisch ausbreitet, hat nichts mit einer falschen physischen Ernährung zu tun, sondern mit einer falschen psychischen. Und da wären wir dann beim entsprechenden Zustand unserer Gesellschaft, die die Disposition für Krebs fördert und von der solche „Krebsdiäten“ nicht nur ablenken sollen. Natürlich bringen sie auch ordentlich Kohle für die Scharlatane der Krebsindustrie. Und eine Heerschar von Psychologen, die natürlich dazu gehören, reißt bei den Patienten lediglich die Traumata auf und läßt dann die Patienten mit solchen „Ratschlägen“ wie: „Du bist zu kurz gekommen und musst Dich jetzt wehren und abgrenzen“ hilflos im Teufelskreis zurück. Also auch Psychotherapien haben noch keinen einzigen Menschen geheilt.

    Es gibt nur einen Weg, um Krebs zu verhindern: Der Weg zum inneren Frieden. Und der ist heute sicher der schwerste. Wer den aber als Krebspatient nicht zu gehen vermag, für den wird der Krebs dann den Weg des Ewigen Friedens gehen müssen. Da helfen weder Globoli noch Öle, Fette oder die Vermeidung von Eiweis, Kohlenhydrate und der ganze Blödsinn. Keine bequeme Wahrheit! Ich weiß! Aber die Wahrheit ist nunmal nur sehr selten bequem.

  2. So ein bischen fasten und er Krebs geht weg. Na schön wärs. Auch schon probiert. Entschuldigung aber meinen metastasierenden Prostatakrebs hat das nicht sonderlich beeindruckt.Durch eine glücklichen Umstand hatte ich die Gelegenheit in Georgien eine Ärztin kennen lernen zu dürfen welche mir , nach eingehender Untersuchung meines Blutes, eine Therapie mit einer ganzen Reihe von biologischen Medikamenten verordnete. Gott sei Dank war ich in der Lage mich darauf ein lassen zu können. So wurde ich im Laufe von 3 Monaten in verschiedenen Stufen behandelt.In der ersten Stufe wurde meine ganzer Körper gereinigt. In der zweiten wurde mein Abwehrsystem aufgebaut und in der Dritten wurde der Krebs vernichtet .Alles Medikamente aus China und Russland . Ich habe von diesen Herstellern zuvor noch nie etwas gehört. Während der ganzen Kur wurde mein Blut immer wieder untersucht und die Medikation entsprechend der Resultate fein abgestimmt. Bereits ab dem 3. Tag fühlte ich mich besser und kräftiger. Nebenwirkungen gab es keine. Die ganze Kur wurde durchaus mit einer abgestimmten Ernährung begleitet. So bekam ich keinen Fisch und keine Hefeprodukte. Aber das war weit von der obenstehenden empfohlenen Kasteiung entfernt. Wesentlich sind auch der Glaube an sich und ein gesundes Selbstwertgefühl. So hat mir die Ärztin z.b. verodnet einmal pro Tag zu beten. Das hab ich dann auf meine Weise, also ohne Kirchenbrimborium, getan. Ganz wesentlich hat auch der Aufenthalt unter den ausserordentlich gastfreundlichen Menschen zu einer positiven Veränderung meines Weltbildes beigetragen. Ich sehe heute vieles anderst als vor meinem Aufenthalt und wage zu behaupten das auch dieses zur Gesundung bei getragen hat. Letztlich ist eine Prüfung der Ernährungsgewohnheiten sicher sinnvoll und vielleicht bei dem einen oder anderen Betroffenen vielleicht sogar wirksam. Aber diese ganzen im Netz herumgeisternden rudimentären Bio-Tipps können auch nur in die Irre führen. Ich sehe es jedenfalls als Glücksfall das ich im Osten eine völlig integrale und umfängliche biologische Behandlung finden konnte. Das hab ich entgegen dem Rat der Ärzte riskiert und der Preis hat sich ausgezahlt.

  3. Ackerbau und der damit verbundene Überfluß an Kohlenhydraten in der Ernährung gibt es erst seit ca. 10.000 Jahren. Zuvor ernährte sich unsere Spezies von wilden Tieren, Früchten und sonstiger natürlicher low-carb-Nahrung. Der menschliche Stoffwechsel ist NICHT für üppige Zucker- und Kohlenhydrat-Mahlzeiten ausgelegt. Unsere heutige Nahrung wird zudem von industriell entstellten Fetten, Ölen und Geschmacksverbessern entstellt. Die westliche industrielle Zivilisation ist dehalb ein selbstmörderischer Irrweg, wir sind auf dem Weg zu immer ungesünderer Nahrung und zu immer ungesünderen Lebensstilen (z.B. wenig Bewegung). Diese zivilisatorische Dekadenz zu verstehen und entsprechend umzulenken ist die Aufgabe eines jeden intelligenten Menschen. Ich habe schon längst auf low-carb, Kalorien-Restriktion und ketogene Ernährung umgestellt.

  4. Ausschlaggebend wird wohl das Fasten gewesen sein. Der „Große Gesundheitskonz“ und „Wandmaeker“ gehen bei schweren Krankheiten (u.a. Krebs) erst einmal von 2 Wochen langen Fasten aus und danach nur noch Rohkost, also nichts gekochtes, gebratenes und gebackenes und es soll ein größerer Anteil Wildkräuter und Wildfrüchte mit dabei sein.
    Bei gutbürgerlicher Kochkost ist der Krebs bald wieder da.

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