Eine Studie der Königlich Technischen Hochschule hat ergeben, dass Schweden bis spätestens 2030 das Bargeld abgeschafft haben wird. Mehr als Zweidrittel der befragten Händler gaben an, bis spätestens zu diesem Zeitpunkt Bargeld nicht mehr zu akzeptieren.

Schweden gilt als Vorreiter im Kampf gegen das Bargeld. In den vergangenen Jahren wurden neue Banknoten eingeführt, um die Umlaufmenge der Geldscheine zu reduzieren. Mit der Einführung der neuen Scheine wurden nämlich die alten Scheine ungültig. Wer noch alte Banknoten hatte, musste diese also bei seinem kontoführenden Institut einzahlen. Doch dort erhielt man nicht etwa die neuen Scheine, sondern war genötigt, das Geld auf sein Konto einzuzahlen. Die neuen Scheine wurden in einer deutlich geringeren Stückzahl ausgegeben, sodass die Menge der sich im Umlauf befindenden Banknoten drastisch reduziert wurde.

Im täglichen Leben wird das Bargeld mehr und mehr von der Kreditkarte verdrängt. Nicht nur Restaurants, Kioske oder Kinos lehnen die Bezahlung »cash« ab; selbst Handelsketten und Warenhäuser verweigern in stetig zunehmender Zahl die Annahme von Bargeld. Die schwedischen Geldinstitute übertreffen sich in ihrer Ideenvielfalt selbst, um den Geldscheinen den Garaus zu machen. Selbst für Kinder und Jugendliche gibt es kostenfreie Kreditkarten, auf die das Taschengeld vom Konto der Eltern überwiesen werden kann.

Der unter die Oberhaut implantierte Zahlchip hat sich zwar (noch) nicht durchgesetzt, wird aber als Meilenstein im bargeldlosen Zahlungsverkehr betrachtet. Die öffentlichen Transportunternehmen akzeptieren schon seit geraumer Zeit kein Bargeld mehr. Stattdessen kann man seine Fahrkarten mit einem Anwendungsprogramm, einer App, auf seinem Mobiltelefon erwerben. Ohnehin ist in Schweden das Mobiltelefon das am meisten verbreitete Zahlungsmittel. Für fast jeden Bedarf gibt es eine entsprechende App, die man installieren kann. »Schöne« neue Welt.

9 Kommentare

  1. Da ich beruflich viel unterwegs bin, auch in Fernost, bin ich auf Kreditkarten angewiesen (kann letztlich keinen Koffer voll mit Devisen herumtragen) das ist auch irgendwie OK. Mietwagen gibt es sowiso nicht ohne Kreditkarten – auch in Zukunft nicht – von wegen per Schlaufohn bezahlen 😉
    Aber es ist nicht nur einmal passiert, da wurde die Kreditkarte nicht akzeptiert – dann kommt Freude auf, wenn’s um die Hoterechnung geht – und der Flieger wartet nicht. Telefonate mit der Bank: „..hier liegt nichts vor – wir können uns das nicht erklären…“ Per UPS mußte eine neue geschickt werden, die dann funktionierte.
    Habe mir dann eine 2. Karte zugelegt. Dann ist es ein 2.mal passiert . Karte wurde nicht akzeptiert mit einem Hinweis ich solle die Kartenbank kontaktieren. Bei dem Anruf wurde mir mitgeteilt; daß in Australien jemand mit meiner!! Karte (die ich ja bei mir hatte) etwas kaufen wollte. Da das PC Programm schlauer ist als ein Schlaufohn, hatte es gleich gemerkt; daß da etwas nicht stimmen konnte, weil auch mein Flugticket mit der Karte bezahlt wurde — aber man leider nicht ein Ticket nach Australien. Zum Glück hatte ich mit einer 2. Karte vorgesorgt. Kreditkarten sind ein Segen für Leute die damit bezahlen wollen/müssen. Sie sind aber auch gleichzeitig ein Fluch für Leute die von digitalem Geld (bargeldlos) abhängig sind. Nur Bares ist Wahres.
    Einen Vorteil hat das Bargeldlose : Hütchenspieler und Zigeunerbettler werden leer ausgehen und somit aus dem Stadtbild verschwinden. Wie auch südländisch aussehende jugendliche Drogendealer mit Kapuzenpullis.

  2. Nun ja das passt zu Aldoux Huxley ,Dr.Richard Day und Orwell so oder so–Zitat-die Menschen werden ihre Sklaverei lieben-Gesichtserkennung,Nacktscanner etc etc .SMART Phone,Orwell Telebildschirm -SMART / -Mirkoavarium ,GWEN ;mit der KI verbunden zu sein,biologische Roboter ,Kontrolle ,Überwachung usw.,dass schöne daran, jeder klebt förmlich vor dem z:B SMART Phone und bemerkt nicht einmal das ihm das nicht gehört sondern den Archonten also sprich der Agenda 21, natürlich auch alles andere-aber was sagte Orwell noch -es liegt an jeden selber –

  3. Gibt es schon (königliche) Studien darüber, wie oft das Bezahlen mit einem Mobiltelefon fehlgeschlagen war, weil ein Verbindungsaufbau unerklärlicherweise einfach nicht zustande kam, gerade der Akku leer war, das Telefon kurz zuvor auf dem Boden zerschellt war, die Bezahl-App sich komplett aufgehängt hatte, irgendeine Netzwerkstörung vorlag, ein Passwort vergessen oder einfach nicht angenommen wurde, das Telefon geklaut oder beschlagnahmt wurde, das Konto grundlos gesperrt wurde, und so weiter und so fort, und derjenige dann dastand wie bekloppt und keinen Schimmer hatte, wie er nun die 2,50 für seinen gerade heruntergeschluckten Kaffee bezahlen sollte?

    Nur mal so gefragt …

      • Wenn ein Trojaner mir das Konto leerräumt, weil ich gezwungen war mit Mobiltelefon zu bezahlen, bekomme ich dann Schadenersatz von dem, der mir diese unsichere Art des Bezahlens aufgezwungen hat?

        Das wäre hier die nächste Frage …

  4. Also wer noch immer das bedruckte Klopapier zuhause hortet, dem ist eh nicht zu helfen. Silber/Gold, in kleinen Münzen, die kann man später immer zu Geld oder Nahrungsmitteln machen.
    Und keine Angst, die Schweden sind eh sehr offen mit ihren Daten.
    Jeder der eine Personennummer (das gleiche wie bei uns die Steuernummer) besitzt und arbeitet, kommt in eine große Kartei, mit dieser Nummer die aus Geburtsdaten und vier darauf folgenden Ziffern zusammensetzt ist, wird gleich nach der Geburt oder Immigration das Finanzamt diese unzertrennliche Einheit aus Mensch und Nummer bilden. Danach gilt: Was auch immer Du dann machst, wohnen, kaufen, Auto fahren, Videos leihen, heiraten, sterben – stets wird seine Nummer registriert. Diese Datenflut mündet im Zentralrechner des Finanzamtes.
    Das ist schon beängstigend genug für uns Deutsche, aber die Schweden gehen weiter, Der größte Unterschied zwischen den schwedischen und deutschen Finanzamt ist die totale Transparenz, dass schwedische Finanzamt, weiß nicht nur alles. Es ist auch alles für jeden offen und ersichtlich (sofern man eine Personnennummer besitzt). Jeder kann jede beliebige Information über jedermann bei „Skatteverket“ abfragen, geht ganz einfach Online.

    Da wird das Geldabschaffen wohl das kleinere Übel sein 😉

    • @DonFU
      Auch ein kleines Übel ist von übel. Die Bargeldabschaffung ist der Sargnagel. Bedenke: Bargeld hinterläßt keine Spuren.
      Hatte mal vor langer Zeit Bilder und Geschichten aus Schweden gehört,gelesen; soll mal ein sehr attraktives, ruhiges und schönes Land gewesen sein.
      Was ich jetzt so mitbekomme ist es eine islamische Republik geworden. Wenn ich mich manchmal mit schwedischen Touristen hier in Berlin unterhalte – die mir sagen daß sie aus Schweden kommen – bekommen die immer von mir ein freudiges Strahlen: „ahhh aus der islamischen Repulik“!? Dann gucken die mich ganz verdutzt an und schütteln ganz ungläubig mit dem Kopf:“…..wie kommen sie denn darauf?“ “ …glauben sie nicht alles was sie so hören.“ Ich dann: “ OK 😉 und schönen Aufenthalt“ Weil es sich um Touristen handelt gebe ich auch gleich immer Warnhinweise bezüglich no-go-Area — wie z.B. Alex, alles was mit Gör**** anfängt und daß man als hellhäutiger unbedingt die U8 vermeiden sollte. Die sind noch weicher gespült als die meisten Deutschen.

  5. Wir nähern uns , die ersten Schritte sind auch bereits hier zu erkennen: Filialen werden geschlossen , die großen Scheine abgeschafft, die Cent-Stücke sind nun im Gespräch. Ich bin froh, daß ich so alt bin, daß ich das nur noch am Rande mitkriege

    • @Nordsee-marie
      Es tut mir leid; daß Du Dein ganzes Leben in einem Openairgefängnis (BRiD) leben mußtest. Geht mir allerdings nicht anders.
      Es gibt aber Menschen die gar nicht mitbekommen; daß sie Sklaven sind – im Gegenteil, die engagieren sich noch für die Sklavenhalter und Händler. Die Glücklichen – ich beneide die um ihren vernebelten Verstand.
      Ich bin leider Odins auch ein Skalve, aber ICH spüre meine Ketten.

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