Die Stadt Leipzig wollte über ein ehrgeiziges Beschäftigungsprojekt Asylbewerbern mit einer Flüchtlingsintegratinsmaßnahme (FIM) das „Ankommen“ im Gastland erleichtern. Doch von den 395 Schutzsuchenden, die zwischen dem 1. Dezember 2016 und dem 1. Juni 2017 dazu „verpflichtend“ eingeladen wurden, ergriffen nur 112 Asylbewerber aus 22 Ländern die Gelegenheit und unterzeichneten einen Teilnehmervertrag.

Wie die Verwaltung mitteilte, fehlten 144 Personen gleich ohne Begründung, während 20 Asylbewerber Widerspruch gegen die Beschäftigungsaufforderung einlegten. 69 Personen befanden sich in anderen Integrations- oder Sprachkursen. Der Rest hatte andere Gründe, war weggezogen oder befand sich in Haft, hatte inzwischen Arbeit gefunden oder hatte einen ablehnenden Asylbescheid erhalten.

„Saubere Stadt“

Die Arbeitsgelegenheit (AGH) beim Projekt „Saubere Stadt“ verlangte von den Asylbewerbern auf Müll-Streife zu gehen und Abfälle aus öffentlichen Grünanlagen, Straßen und Flächen einzusammeln, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“.

Der Job sollte bei maximal 30 Wochenarbeitsstunden für bis zu sechs Monate gelten. Für ihren Einsatz sollten die Asylbewerber zusätzlich zu ihren regulären 332 Euro (alleinstehend; zum Vergleich ein Hartz IV-Empfänger: 409 Euro) einen Stundensatz von 0,80 Cent erhalten.

„Die Teilnehmenden sollen mittels niedrigschwelliger Angebote mit FIM an den Arbeitsmarkt heran geführt werden. Dabei sollen sie die Grundregeln des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland kennenlernen. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zum Gemeinwohl.“ (Stadt Leipzig)

Zudem sollte die Wartezeit zwischen Einreise und Asylbescheid durch sinnvolle Beschäftigung überbrückt werden.

„Ein Fernbleiben von der Flüchtlingsintegrationsmaßnahme ohne einen wichtigen Grund führt für die zugewiesenen Asylbewerber nach einem Anhörungsverfahren zu einer Leistungskürzung.“ (Martina Kador-Probst, Leiterin Sozialamt Leipzig)

Auf das Asylverfahren habe dies aber keine Auswirkungen.

300 Mio. Euro Fördermittel

Die Asylbewerber wurden vom Sozialamt ausgewählt und mussten mindestens 18 Jahre alt sein und durften aus keinem sicheren Herkunftsland sein, so die Bedingungen des Integrationsgesetzes vom vergangenen Sommer.

Dazu stellte der Bund Fördermittel in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 100.000 solcher Arbeitsgelegenheiten bis Ende 2020 bereit zu stellen. Die Gesamtkosten in Leipzig für das bis 2020 angedachte Projekt beliefen sich auf 2,67 Millionen Euro, wovon die Stadt 1,4 und der Bund 1,27 Millionen Euro tragen sollte.

Der Kommunale Eigenbetrieb hatte extra ein Gebäude angemietet und saniert, Schulungsräume, Einzel- und Gruppenarbeitsplätze eingerichtet. Weiterhin wurden fünf Anleiter, zwei Integrationsberaterinnen und Sprachtrainer eingestellt.

Nach dem Ziehen der Reißleine wird nun das Projekt Ende dieses Jahr eingestellt. Für die Stadt Leipzig bleiben dennoch 174.500 Euro stehen. Dieses Geld sollte vom Bundesministerium für Arbeit kommen, was aber an eine Teilnehmerquote gekoppelt war. Diese hat Leipzig jedoch nicht erreicht.

16 Kommentare

  1. In vielen Bundesländern wurden solche „Programme“ für die Asylanten angekurbelt. Doch nicht nur Leipzig hat dieses Projekt eingestellt, auch in Bayern – nicht wegen Geldmangel, sondern wegen Asylantenmangel.

    so nebenbei: Es ist nicht korrekt, wenn Asylgeld mit ALG II verglichen wird. Der Asylant bekommt 409 Euro Asylgeld, von diesem Asylgeld werden einige Kosten für Heimunterkunft (von Bundesland zu Bundesland verschieden) abgezogen, gewöhnlich zwischen 55 und 75 Euro. Der Rest, also in diesem Fall die 332 Euro stehen zu freien Verfügung. Wohingegen beim ALG II Empfänger sämtliche Aussagen für sein Leben in die 409 Euro verrechnet wurden.

    Um es nochmal jedem klar zu machen, die Asylanten sind nicht daran interessiert hier Deutsch zu lernen, oder einen Beruf. Für die Masse, und da meine ich 80 Prozent plus! ist es angenehm alimentiert zu werden. Brauchen sie etwas, wird es meistens gestohlen, oder im Internet bestellt, selbstverständlich ohne zu bezahlen!

  2. Was wurde uns alles von den Neoliberalen Ausbeuter vorgelogen! Vor allem Merkel,und der Schwanzlutscher Ingo Kramer ( BDA ) sind die größten Ausbeuter und Lügner. Die Deutschen sollen nur Drecksarbeiten machen. Natürlich für wenig Lohn. Damit Drecks Flüchtlinge fürstlich leben können!

  3. sind die deutschen politiker jetzt total bescheuert?
    jemand der nichts hat mit so viel geld verwöhnen wollen, wo er doch nur seine narcotikas vertreiben will und nichts mit arbeit am hut hat?
    wie bedient müssen deutsche politiker noch werden, bis der bürger dagegen energisch opponiert?

  4. Ich leg meine Hand dafür ins Feuer, dass nicht e i n arbeitsunwilliger sanktioniert werden wird.
    Überdies wurde das Projekt auch schon wieder eingestellt.
    Tja, irrsinnige „Elite“: Der Schuss ging wohl nach hinten los, mit den importierten Sklaven.

    • „Geregelte Arbeit“ halte ich bei den meisten dieser schwarzen Hinz und braunen Kunz ohnehin fuer DEN „Fluchtgrund #1“. /X=D

      Warum arbeiten, wenn es in „Germoney“ ein Mueheloseneinkommen gibt, welches den Arbeitslohn im Heimatland auch noch um das 5 bis 6fache uebersteigt (die med. Rundumversorgung nicht einmal mitgerechnet)?

      Gib dem Hund `ne Wurst, was macht er?
      Er frisst sie auf.

  5. Zum richtigen arbeiten sind die einfach zu Blöde und deswegen auch Faul !
    Einfach mal bei You Tube nachschauen, da kann man nicht nur Lachen sondern auch nur den Kopf schütteln.
    Das sind die sogenannten Fachkräfte !

  6. na da wären die musel s aber auch schön blöd
    arbeiten ?
    dann auch noch für n hungerlohn ?
    also echt ihr ( deutsche ) habt s wohl noch nicht kapiert die goldstücke sind nicht gekommen um zu schuften
    sondern
    um zu herrschen, sich s gut gehen zu lassen, die d / westl. frauen = nutten zu vögeln
    und am aller wichtigsten den islam zu verbreiten
    das ist der auftrag
    nicht für den deutschen dummmichel auch noch zu arbeiten
    und recht haben sie
    die blödheit der deutschen gehört bestraft
    punkt

  7. Als wenn die hergekommen wären, um zu arbeiten…!!!! Als Asyl-Erschleicher bekommt man 2 Scheine monatlich und kann 3x die Woche den Supermarkt überfallen und die Mädels / Frauen, die dumm genug sind und zu nah kommen. Der Luxus für jeden bildungsfreien Ziegenhirten oder Berufspascha. Klar, dass diese Leute nicht arbeiten wollen oder „herangeführt“ werden wollen. Sie sind sowieso wertlos für den deutschen Markt, weil sie weder etwas können, weil sie nichts verstehen und vor allem, weil sie gar nicht wollen.

    Dieses Pack hat Deutschland wieder zu verlassen, sonst werden wir früher oder später nachhelfen.

  8. Wie kommen denn die Sachsen auf die Idee, die muslimischen Gäste der Frau Merkel hätten den Drang zur Arbeit???
    Sie hätten für das Geld besser ein paar Flieger gechartert und die Gäste nach Hause geschickt.

  9. Alles Schwachsinn… Wer nicht daran teilnehmen will, zeigt seinen Unwillen sich zu integrieren und gehört sofort abgeschoben !

    • *ALLE* gehören sofort abgeschoben. Dieses Schmarotzer-Invasoren-Pack hat hier nichts zu suchen. Wenn sie nicht vor den nächsten „Bleibohnen“ flüchten wollen, mögen sie gleich gehen!

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