Möglichst viele Asylbewerber sollen Hartz IV erhalten. Dadurch könne viel Zeit und Geld gespart werden, so die Empfehlung einer neuen Studie im Auftrag der „Stiftung Mercator“. Dieses Vorgehen würde außerdem die Integration von Migranten in die deutsche Gesellschaft fördern.

Die Autoren der Studie untersuchten die Verwaltungsarbeit der Kommunen auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise in den Jahren 2015/2016. In diesen Jahren kamen um die 1.1 Millionen Menschen nach Deutschland. Verwaltung und Behörden hätten dabei nicht effizient zusammengearbeitet. Das habe unnötigerweise viel Geld und Zeit verschlungen und sei nicht integrationsfördernd, so die Studie.

Regierung soll Zuständigkeitsbereiche der Behörden neu ordnen

Viele Asylbewerber würde langfristig in der Bundesrepublik bleiben, erklärt die Untersuchung. Deswegen müsse die Integration erleichtert werden – das fange bei der Bürokratie an.

Die Untersuchung „Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es – und wie kann man sie lösen?“ schlägt Möglichkeiten vor, wie das Bürokratie-Wirrwarr entwirrt werden könne: Wenn die Bundesregierung die Zuständigkeitsbereiche der Behörden neu ordne, könne die Integration der Asylbewerber schneller vonstatten gehen.

Öffnung von Hartz IV für Asylbewerber

Dafür solle das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) abgeschafft und Hartz IV für Asylbewerber geöffnet werden. Dadurch könne viel Geld gesparrt werden, so die Untersuchung.

Alleinstehende Hartz-IV-Empfänger erhalten 409 Euro im Monat, heißt es auf der Internetseite der Bundesregierung. Asylbewerber bekommen 320 Euro monatlich. Wenn ihre Anträge anerkannt werden, erhalten sie eine Grundsicherung, die der der Inländer entspricht. Nachdem ihr Status in Deutschland anerkannt wird, sind andere Behörden für Asylbewerber zuständig. Der Verwaltungsaufwand dabei sei enorm, heißt es in der Studie:

„Die aktuelle Regelung zum Leistungsbezug durch Geflüchtete bedeutet einen enormen Verwaltungsaufwand, obwohl tatsächlich nur sehr geringe Leistungsunterschiede bestehen.“

Das würde keine Kosten einsparen, sondern höhere verursachen: „Der zusätzliche Verwaltungsaufwand im Zuge der Rechtskreiswechsel übersteigt die vermeintlichen Kosteneinsparungen […] jedoch beträchtlich“, so das Untersuchungspapier.

Andere Vorschläge für eine bessere Integration

Die Integrationsmaßnahmen sollten flexibler durchgesetzt werden. Pauschale Lösungen anstelle aufwendiger Einzelfallprüfungen sollten die Norm werden, so die Empfehlung der Studie. Auch sollten Behörden besser vernetzt werden: „So wird bspw. vonseiten der Sozialämter bemängelt, dass kein eigener Zugriff auf das Ausländerzentralregister (AZR) besteht“, heißt es in der Untersuchung. Die Studie fordert auch eine Abschaffung der Arbeitsverbote für Asylbewerber und eine Vereinfachung des Wechsels von Asyl zu einem Arbeitsvisum.

Durch die Studie wolle die „Stiftung Mercator“ eine „besser informierte gesellschaftliche Diskussion […] ermöglichen, wie die Aufnahme und Integration von Geflüchteten in Deutschland verbessert werden kann“, meint der Geschäftsführer der Stiftung, Wolfgang Rohe.

Einige Informationen zur „Stiftung Mercator“

Die „Stiftung Mercator“ beschreibt sich als privat und unabhängig. „Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern“, so die Stiftung.

15 Kommentare

  1. Was bedeutet eigentlich das Wort „Integration“ Bedeutet dies eine zeitweilige Aufnahme von
    verfolgten Menschen, ggf.zeitlich begrenzt mit Aufforderung das Aufnahmeland wieder zu ver-
    lassen. Oder eine Art von Hilfestellung bei politischer Verfolgung. Oder bedeutet Integration
    Übernahme des Individiums in ein Land mit allen Rechten und Plichten, die komplete und
    dauerhafte Aufnahme in das Land seines Wunsches ohne Rückkehr Aufforderung in sein Heimat-
    land sowie auch die Familiennachführung in vollem Umfang und auch Ämter in höchsten Positionen
    zu erreichen? Dazu gehört wohl auch noch die politische Betätigung in welcher Richtung. Z.Zt
    wäre es ja wohl mehr die islamistische Betätigung bei den vielen Millionen von Sinnes Genossen.

  2. hallo an euch alle die sich hier mit details herum quälen, es ist so offensichtlich das wir hier nichts mehr zu melden haben und jeden tag wird uns eine neue ente serviert, wann wollt ihr endlich begreifen das ihr, die deutschen nichts zu sagen haben, weil personal deutsach die schnauze zu halten hat und alles fresswen oll was es vorgesetzt bekommtr!!

  3. Nach meinem Wissensstand bekommen Asylbewerber auf ihre „Grundvergütung“ noch monatlich Taschengeld on TOP, sie haben also längst die Hartz4 Vergütung erreicht! Bekommt ein deutscher Eingeborener Hartz4 Empfänger auch noch Taschengeld on TOP? Nein, Gott bewahre! Sollten also Asylbewerber in Kürze auf Hartz4 Niveau aufrücken, so haben sie neben Hartz mit Taschengeld Zuschlag die Eingeborenen dann locker überholt! Sehe ich Deutschland in der Nacht, so bin ich um meinen Schlaf gebracht! Was für Verbrecher haben wir da eigendlich in Berlin am Start???

  4. Ich habe selten so einen Müll gelesen, man hat doch Erfahrungen mit Migranten die i Hartz4/ Sozialleistungen beziehen, da hat sich kaum einer die letzten 50 Jahre deswegen integriert. Das einzige, was man mit so einer Maßnahme erreicht ist, dass man noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge anzieht.

  5. Bin schon 1972 aus dem Verein Kirche ausgetreten den jeder Cent ist Geldverschwendung.
    Danach 1996 habe ich Deutschland verlassen und beobachte aus der Ferne wie das Land und Europa vor die Hunde geht.
    Die anderen Länder halten die Deutsche für bekloppt!

  6. Hootonplan und J. Fischer:

    Möglichst viel Vermögenswerte aus dem deutschen Volk herausziehen …

    Klappt doch alles planmäßig!
    Jetzt findet man sogar Schmieranten, die das „wissenschaftlich“ untermauern! Es ist unfaßlich.

  7. Außerdem: wieso eigentlich Hartz-IV??? War das Credo weiter Teile der Repräsentanten dieses Regimes nicht, dass ein Großteil der zu uns flutenden neuen Insassen dermaßen hochqualifiziert wären, dass sie nicht nur sich und ihre Großfamilien, sondern auch einen erheblichen Teil der verarmenden deutschen Rentner ernähren werden…!!! Gebt ihnen also jene hochbezahlten Jobs und dann braucht Ihr ihnen kein Hartz-IV gewähren! So einfach ist das!!!

  8. Joschka Fischer!!! Sowas von sich gegeben zu haben, ist eine Frechheit (…siehe Kommentar von Bert Brech). Wenn wir einmal in eine Situation von Grundsicherung gelangen, werden wir bis auf den „Schlüpfer“ ausgezogen! Sämtliche Ersparnisse, Wertgegenstände, Auto, Schmuck usw., werden überprüft – ggf. erstmal aufgelöst, um von der Grundsicherung keine € zu erhalten. Es ist unverschämt, das von Menschen zu verlangen, die Jahrzehnte hier eingezahlt haben… Und dann kommt da ne Horde Menschen & erhalten für nichts, diese dringend benötigten Gelder vom Steuerzahler.. Niergendwo sonst auf der Welt, ist es leichter, als sich in Deutschland als Ausländer zubereichern!!! Schämt Euch!!!

  9. Integration von Asylbewerbern ist ein Widerspruch in sich, da „Asyl“ nur der kurzfristige Aufenthalt in einem Land bedeutet. Diese Wirtschaftsflüchtlinge sind gekommen, um zu bleiben und sie werden lebenslang am Sozialamt andocken. Dass sie weder arbeiten wollen, noch können, haben sie durch verschiedene bundesweite Projekte mittlerweile eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Bald crashen die Sozialsysteme, was auch gewollt ist. Dann ist Schluss mit dem Spuk und wir treiben sie ins Meer, wo sie herkamen.

  10. Kotz !
    Die bekommen wesentlich mehr als 309 Eurolonen, die bekommen mehr als doppelt soviel wie Hartz4-Empfänger !
    Die Lügerei hört wohl niemals auf wie es aussieht.

  11. „… es [das Geld] kann auch sinnlos verschwendet werden, Hauptsache die Deutschen haben es nicht…“
    („Joschka“ Fischer)

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