Preußen war offen für Einwanderung und profitierte davon! Das stimmt, wird jedoch heute von Institutionen wie beispielsweise der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Universitäten und linksgerichteten Gruppierungen als Totschlagargument benutzt, um die Debatte über Maß und Qualität der Einwanderung im Keim zu ersticken („Wir hatten schon immer eine Willkommenskultur“). Schließlich habe ja Brandenburg-Preußen so sehr von Einwanderung profitiert, sodass der Zuzug von mehreren Millionen Syrern, Afrikanern und Asiaten nur eine Bereicherung sein kann. Aber die Einwanderungspolitik Preußens, die Integration in die preußische Gesellschaft und die Natur der Zuwanderer damals, unterscheiden sich erheblich im Vergleich zu heutigen Entwicklungen.

Die massive Einwanderungswelle nach Preußen wird aus dem historischen Kontext gerissen, auf den Kopf gedreht, und Fakten werden ignoriert, um die heutige Masseneinwanderung geringqualifizierter Flüchtlinge/Migranten zu rechtfertigen. Aber ein Blick in die Geschichte zeigt eigentlich, dass Preußen niemals solche Einwanderer toleriert hätte, die für Vorfälle wie an Silvester 2015 oder am Berliner Breitscheidplatz verantwortlich sind. Im preußischen Ordnungsstaat gab es Toleranz für alternative Lebensentwürfe, was gut ist. Aber keine Toleranz hatte man für Störenfriede, Unruhestifter und schon gar nicht für solche, die sich gegenüber der Gesellschaft feindlich zeigten.

Brandenburg-Preußen im 17. Jahrhundert

Von 1618-1648 fegten die Heere der Katholiken und Protestanten über Brandenburg hinweg. Die märkische Sankiste die ohnehin dünn besiedelt war, besaß keine starke Armee und konnte sich gegenüber den Marodeuren unterschiedlicher Prägung nicht verteidigen. Die Wehrlosigkeit der Brandenburger sorgte für ein politisches Trauma und eine tiefgreifende Reformation nach Ende des Dreißigjährigen Krieges. Große Teile der Mark waren völlig verwüstet und entvölkert, sodass die Regierung von Friedrich Wilhelm sich dazu genötigt sah, das Land mit Einwanderern wieder aufzufüllen. Die Staatskassen waren fast leer, die Städte und Dörfer zerstört. Niemand, aber auch niemand, der nicht wirklich musste oder durch Vorteile gelockt werden würde, wollte nach Brandenburg einwandern! Also erließ die Regierung neue Edikte, in denen Zuwanderern Vorteile versprochen wurden, damit man diese als Kolonisten werben konnte. Sie sollten in den ersten Jahren von Steuern befreit werden und sofort einer Arbeit nachgehen, die dem Staat nützen sollte.

Man suchte vor allem Handwerker, also Fachkräfte und bekam sie auch, als 1685 die Hugenotten aus Frankreich vertrieben wurden. Die religiöse Intoleranz in Frankreich gegenüber diesen Protestanten sorgte dafür, dass viele sich auch nach Brandenburg-Preußen begaben. Schnell füllten sich Städte wie Potsdam mit den französischsprachigen Hugenotten, die Bildung, Fachwissen und französische Kultur mit nach Preußen brachten. Die Hugenotten waren eine wirtschaftliche Aufwertung Preußens, da sie bereits gut gebildet und kultiviert waren. Zusätzlich begünstigt wurde die Integration der Hugenotten dadurch, dass sie ebenfalls christliche Protestanten waren und nicht mit den einheimischen Brandenburgern aneckten. Zwar bildeten sich schnell französische Kolonien in Brandenburg, die man heute wohl als Parallelgesellschaften bezeichnen würde. Doch diese waren keine rechtsfreien Räume, auf die der preußische Staat keinen Zugriff mehr hatte. Im Gegenteil: Die Hugenotten entwickelten sich zu staatstragenden Bürgern und wichtigen Reformatoren in der preußischen Gesellschaft. Aufgrund ihrer Kenntnisse bekamen sie Positionen in Regierung, Militär und Wissenschaft und beförderten die Modernisierung Preußens zur Großmacht in Europa. Arbeitsam, sittsam und vor allem gebildet – so konnte man sie beschreiben.

Die Akzeptanz des Obrigkeitsstaates sorgte dafür, dass die neuen Einwanderer keine Probleme machten, da diese sich ja nicht staatsfeindlich oder gesellschaftsfeindlich verhielten. Eine Ablehnung der bestehenden Ordnung oder eine Aufmüpfigkeit war bei den Hugenotten nicht vorhanden, stattdessen empfanden sie Dankbarkeit für den Kurfürsten und seine Mark. Integration der Hugenotten entstand also durch ökonomischen Zwang und politische Festigkeit. Der preußische Staat forcierte die Eingliederung der Zuwanderer in die Volkswirtschaft, während er zwar alternative Lebensentwürfe tolerierte, aber Aufmüpfigkeit nicht duldete. Die französischen Hugenotten gibt es heute nicht mehr in Deutschland. Sie sind im deutschen Volk aufgegangen und vollständig assimiliert worden.

Denn die Hugenotten hatten in der Wirtschaft Frankreichs, des seinerzeit fortschrittlichsten Landes Europas, Schlüsselstellungen inne gehabt. Sie waren gut ausgebildet und fanden in der vom Dreißigjährigen Krieg verwüsteten und verödeten Mark vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Ihre Manufakturen wurden bald zu Taktgebern des wirtschaftlichen Fortschritts. – Zitat

In Maßen profitieren

Wie mit allen Dingen kommt es auf die Dosierung an. Zu viel Salz in der Suppe würde die Mahlzeit ruinieren und mit Einwanderung ist es nicht anders. Der Zuzug von knapp zwei Millionen Migranten aus Nahost und Afrika über die letzten zwei Jahre, von denen die Mehrheit letztendlich Geringqualifizierte sind, bringt Deutschland keinen Vorteil, noch wäre der eigentliche akute Fluchtgrund, nämlich Sicherheit etwas, was man nur in Deutschland bekommen würde. Die Anwerbung von Qualifizierten, in der Sprache der Bundesrepublik nennt man sie auch gerne „Fachkräfte“, ist eine Möglichkeit von mehreren um den demographischen Wandel und den Mangel an Arbeitskräften in bestimmten Sektoren der Wirtschaft zu bekämpfen, wenn dies denn die wahre Absicht unserer Regierung wäre. Sichtbar ist jedoch, dass die meisten Flüchtlinge/Migranten unserer Tage nicht mit den Hugenotten oder den preußischen Juden zu vergleichen sind.

Der Anteil der Analphabeten liegt bei Migranten aus Afghanistan bei fast 50 Prozent, während selbst Länder wie Syrien, welche im Nahen Osten als verhältnismäßig fortschrittlich gelten, nur sechs Prozent der hier ankommenden Flüchtlinge eine Hochschulbildung mitgeben konnten. Und selbst unter diesen sechs Prozent müsste man immer noch schauen, inwieweit der syrische Abschluss durch Nachschulungen an einen deutschen Abschluss angeglichen werden müsste. Ein Zahnarzt aus Syrien kann eine Bereicherung sein, wenn man sein Potenzial ausschöpft. Mehrere Hunderttausend geringqualifizierte und kulturfremde Asylsuchende sind allerdings nicht von Vorteil für den Staat, sondern belasten ihn und seine Kassen, Strukturen und die Gesellschaft. Flüchtlingen ist temporärer Schutz und Unterkunft zu gewähren, was auch durch Aufnahmestellen an den europäischen Außengrenzen gewährleistet werden könnte. Aus diesen Aufnahmestellen heraus könnte man einfacher auswählen und schauen, wer nach Europa einwandern darf und eventuell eine ökonomische Bereicherung und gleichzeitig keine gesellschaftliche Belastung ist, und wer speziellen Schutz verdient hat, wie zum Beispiel christliche Flüchtlinge und auch alleinstehende Frauen, die in europäischen Asylheimen besonderer Diskriminierung ausgesetzt sind. Kein geistig gesunder Mensch kann die Masseneinwanderung von Millionen geringqualifizierten und kulturell fremden Menschen als Bereicherung verstehen.

Maßvolle Migrationspolitik hätte dafür gesorgt, dass ein besserer Auswahlprozess im Vorfeld stattgefunden hätte, sodass potenzielle Gefährder gleich an den Toren abgewiesen oder festgesetzt werden, und die gut qualifizierten Migranten, welche sich anpassungswillig und integrationsfreudig zeigen, eine Chance auf legale Einwanderung bekommen. Daher ist es völlig absurd und sogar frech zu behaupten, dass Preußens Regierung eine solche Einwanderungspolitik wie die heutige unterstützt hätte. Die Implizierung wird jedoch gemacht, obwohl sie in der Nachbetrachtung völlig falsch ist.

14 Kommentare

  1. Unser soziales Netz ist die Hauptursache der „Flucht“. Aber wer das aufzeigt, ist ein Nazi. Ich erinnere mich an eine Sachbearbeiterin vom Amt, deren Vertrag nicht verlängert wurde, als sie einige Sozialschmarotzer des Betrugs überführte.

  2. diesen Verstand haben unsere Eliten schon lange nicht mehr und dies sehen wir täglich immer mehr.
    Sie haben die Kanaken schön verteilt, aber damit auch deren Kriminalität und das kann jeden treffen……

  3. Je weiter man zeitlich zurückgeht, desto größer sind die Lügen. Alles vor 1300 ist Dichtung. Der Übergang zur Realgeschichte beginnt ab 1300 und streckt sich bis ca 1500. Die Römer die keine Römer waren. Lattenjupp aka Krischna (siehe M. Ludendorff: Erlösung). Ketzerverfolgung (Christianisierung) aka zig millionenfacher Massenmord. Die Romanhelden Karl der Große, Tacitus, Cäsar die Templer. Nichts davon ist wahr. NICHTS!

    Die Kammeier-Trilogie in lateinischer Schrift.

    Die Fälschung der deutschen Geschichte
    http://b-ok.org/book/1163940/8f776c
    Der zweite große Angriff (Originaltitel: Die Wahrheit der Geschichte des Spätmittelalters)
    http://b-ok.org/book/1170150/4f2abc
    Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums
    http://b-ok.org/book/1356742/7a838b

  4. Wir haben einige Millionen polnischstämmige Menschen ins Ruhrgebiet aufgenommen. An vielen Namen kann man heute noch die Herkunft erkennen. Die haben malocht und Deutschland mit nach vorne gebracht. Das waren keine Sozialschmarotzer und Vergewaltiger. Es waren Katholiken. Die Religion macht den Unterschied.

  5. Ja, ja, Preussen wird gerne genannt. In diesem Zusammenhang auch gerne die (tatsächlichen) Flüchtlinge aus Ostpreussen, Böhmen und Mähren.

    Nur, warum denn nie Australien???
    Insofern muss man gar nicht in die Geschichtskiste greifen:

    Boote mit „Flüchtlingen“ werden zur Umkehr gezwungen.
    Wer es dennoch schafft, kommt in ein Lager auf Papua-Neuguinea.
    Meistens fällt dann „Flüchtling“ nach recht kurzer Zeit ein, dass er doch nicht flüchten will.
    Er bekommt dann eine Billigfahrkarte in sein Heimatland.

    Leider haben wir kein Papua-Neuguinea.
    Aber, da „Flüchtling“ doch unbedingt nach Europa will, wir haben Grönland.
    Und dort ist sehr, sehr viel Platz.

    Das wäre doch auch mal eine Aufgabe für die hier lebenden Türken.
    Schließlich haben SIE doch, laut Gabriel, Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.
    Sie können dann Grönland in eine blühende Landschaft verwandeln, Autos und Flugzeuge bauen…

    • Preußen war zur damaligen Zeit international extrem fortschrittlich und weltoffen! Aber natürlich hatte man auch dort zu Recht genau hingeschaut, WEN man einwandern lässt!!!
      Aufgrund seiner Innovativität und für die Feinde Deutschlands „gefährliche“ Fortschrittlichkeit und Denkensweise haben die Feinde 1945 das Land Preußen als für sie fürchterlichen Konkurrenten „verbieten“ und auflösen wollen, was jedoch völkerrechtswidrig und somit null und nichtig ist!!! Preußen besteht, nicht nur als Idee, nach wie vor fort, ist lediglich gegenwärtig nicht handlungsfähig…!!!

  6. Deutschland überfüllt – Mensch und Natur leiden !
    Durch die Übersiedlung kann überhaupt kein Flüchtling mehr aufgenommen werden, im Gegenteil, die meisten müssen wieder zurückgeführt werden. Es können auch linke Deutschlandhasser mit ausgewiesen werden. Diese dürften sich in Kanackistan sicherlich besonders wohlfühlen.

      • Das ist ein konsequenter Vorschlag. Die können dann direkt zu denen gehen die sie versuchen nach und nach in unsere Heimat zu holen. Wenn die Gutmenschen jedoch in die Heimat der goldigen Kulturbereicherer gehen, dann können sie sich von ihnen assimilieren lassen und so ihre verhasste deutsche Herkunft los werden. Das klingt für mich wie eine winn, winn, winn Situation.

  7. Grüß Gott,
    damals gab es keine Soziale Hängematte aka Sozialstaat der Mohammedaner anlockte die die Deutschen ermorden,vergewaltigten bzw unterwerfen wollten!

    Abraham Lincoln über Öffentliche Meinung
    Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
    Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
    Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886

  8. Bei der Fragestellung, ob man ein Einwanderungsland sein möchte wäre aber die HAUPTfrage: WER sollte bzw. dürfte denn einwandern! Was da bereits seit Jahren über uns herfällt und das Land flutet ist sowohl ethnisch wie kulturell absolut INKOMPATIBEL!!! Eine Integration also von vornherein fast ausgeschlossen und ja auch von den allermeisten Invasoren ohnehin komplett abgelehnt (was dann auch zeigt, aus welchen Gründen diese Horden einwandern…)! Fazit: selbst WENN Einwanderung, dann aber in keinem Fall DIESE!!!

  9. ALLES wird aus dem historischen Kontext gerissen und VERDREHT.
    Von der Herrmannsschlacht im Teutoburger Wald („Varusschlacht“) bis zu ihren eigenen BRD- Schwulenparagrafen und der Handhabe des Zigeunerunwesens im Nachkriegsdeutschland.

    Wenn im BRD- Staatsfernsehen ein Bericht ueber die deutsche Geschichte gesendet wird, kann davon ausgegangen werden, dass sich alles in Wirklichkeit zu grossen Teilen genau UMGEKEHRT zugetragen hat.

    Historische Luege und institutionalisierter Verrat sind die herausragendsten geistigen Wesensmerkmale der Staatssimulation „Bundesrepublik“.

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