In Bayerns Bibliotheken befinden sich, neben abertausend anderer Bücher und Medien unterschiedlichster politischer, weltanschaulicher und religiöser Ausrichtung, auch Bücher des Kopp-Verlages. Darüber macht sich die Grünen Politikerin Katharina Schulze, die keine Probleme damit hat, mit der vom Verfassungsschutz beobachtete Antifa NT zu demonstrieren, Sorgen und lässt diese medial von der offiziell daherkommenden, regierungsnahen „Bayerischen Staatszeitung“ – neben ausgemachten Unwahrheiten und dem klaren Ruf nach Zensur – verbreiten.

Die offiziell daherkommende „Bayerische Staatszeitung“ – wie auch der „Bayerische Staatsanzeiger“, die als der verlängerte, mediale Arm der Bayerischen Staatsregierung gesehen werden dürfen – beide herausgegeben von der „Verlagsgemeinschaft zwischen dem Süddeutschen Verlag (Herausgeberin der Süddeutschen Zeitung (SZ) ) und dem Münchner Zeitungsverlag“- berichtet, dass vor allem im „Wissenschaftsbereich von Bayerns Bibliotheken und Schulen sich unter den Werken „radikales und politisch extremes Schrifttum“ befinden würde und weißt dem Leser den Weg in die angestrebte Richtung: Der Kopp Verlag sei gemeint, der Bücher vertreibe, die in diese Einordnung fallen würden.

Bayerische Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze macht sich Sorgen

Fachkompetenz schreibt die „Bayerische Staatszeitung“ (BSZ) hierbei der bayerischen Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze zu und zitiert die Grüne, die gerne und immer wieder gemeinsam mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat und der, vom Verfassungsschutz beobachtete Antifa NT gegen gerichtlich festgesetzte Abschiebungen demonstriert: „Der Verlag ist für seine hetzerischen und xenophoben Falschmeldungen bekannt“, so Schulz, die 2015 über die bayerischen Landesgrenzen hinaus Entsetzen hervorrief, als sie mit einem Parteigenossen unter dem Motto „In München gab es keine Trümmerfrauen! – Den Richtigen ein Denkmal – nicht den Altnazis!“ ein Trümmerfrauen-Denkmal in München verhängte.

Katharina Schulze (Grüne) Vorsitzende der Fraktion der Grünen im Bayerischen Landtag bei einer Demonstration gegen Sammelabschiebungen nach Afghanistan am 27.03.2017

Schulz habe gehört, dass Bücher und Medien des Kopp-Verlags in öffentlichen Büchereien ausliegen würden und wollte in einer Anfrage an die Bayerische Staatsregierung wissen, wo das der Fall sei. Die Intention der grünen Anfrage erinnert in ihrer dann praktischen Ausführung an 1933, wo es nach der Bücherverbrennung nicht mehr darum, dem Leser die von ihm gewünschte Literatur zur Verfügung zu stellen, sondern die Volksbüchereien dazu anzuhalten, dafür Sorge zu tragen, die Benutzerschaft im Sinne des Nationalsozialismus zu erziehen.

Kopp-Verlag weder Prüffall noch Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes

Was die BSZ indes unerwähnt lässt: Das Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg hatte erst im August mitgeteilt: „Der Kopp Verlag ist zum derzeitigen Stand weder Prüffall noch Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg.“

Und in Bayern werde der Verlag laut dem Innenministerium sowieso nicht vom Verfassungsschutz beobachtet. Auch dessen Publikationen werden nicht ausgewertet. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kann demzufolge – anscheinend anders als die Kollegen im grünen-schwarz regierten Baden-Württemberg – auch keine Aussagen darüber treffen, welche Titel des Kopp-Verlags in öffentlichen Einrichtungen ausliegen. Zudem sei es nicht Aufgabe der bayerischen Staatregierung, die Bestände der Bibliotheken in Bayern zu überprüfen“, heißt es in der Antwort weiter. Die Verantwortung dafür hätten die Gemeinden.

Der Deutschen Bibliotheksverband e. V. (DBV), Dachverband aller in Deutschland vertretenen Bibliotheken, wird hier um einiges deutlicher: „Eine Zensur von Inhalten aus politischen, religiösen und weltanschaulichen Gründen sowie die Einstellung des Zugriffs auf Informationen lehnen der Deutsche Bibliotheksverband sowie der Bayerische Landesverband ab.“ Eine Entfernung umstrittener Bücher sei nicht vorgesehen.

Unüberhörbare Ruf nach Zensur

Der mehr als tendenziöse BSZ-Artikel endet mit dem Hinweis, dass „selbst in Schulen“ sich ein Buch des Kopp-Verlags befinden würde. Dabei handele es sich um einen Reprint des „Deutschen Schulatlas“, der ursprünglich 1910 erschienen ist. Das habe das Kultusministerium per „Internetrecherche“ herausgefunden. Und auch hier wird schlicht und ergreifend – wie bereits bei der Erwähnung des baden-württembergischen Verfassungsschutz – „Fake News“-haftes verbreitet: Der »Deutscher Schulatlas« ist nicht im Kopp-Verlag, sondern im Komet Verlag erschienen.

Das aktuelle Engagement der regierungsnahen BSZ in enger Kooperation mit der weit linkspolitisch agierenden Grünenpolitikerin Katharina Schulze dürfte unter anderem der vor kurzem der Öffentlichkeit via YouTube kostenlos zur Verfügung gestellten KOPP-Dokumentation „Der Links-Staat: Die kommunalen Netzwerke“ geschuldet sein, in der die Autoren Christian Jung und Torsten Groß die Strukturen der Zusammenarbeit zwischen bayerischen Behörden und Politiker mit Linksextremisten offenlegten.

Die Dokumentation, die wegen eines Rechtsstreites zwischen dem Bayerischen Rundfunk und dem Produzenten der Dokumentation, dem Kopp-Verlag, nicht verkauft werden durfte, wurde bislang über 210.000 Mal angeklickt:

12 Kommentare

  1. War das nicht auch diese Tussi, die das Denkmal der Trümmerfrauen entweihen wollte und in ein Mahnmal für Asylanten umwandeln?

    Was soll nun mit den Büchern des Kopp-Verlage sgeschehen? Mein Vorschlag wäre, sie verblödeten Linken zum Lesen geben, damit mal eine andere Denkrichtung bei ihnen einkehrt. Oder wie wäre es mit einer Bücherverbrennung unter dem irren Gejohle einer linksradikalen Meute? Das wär doch mal was für unsere tollen Medien.

    Da lobe ich mir einen früheren SPD Bundeskanzler, der im Vorwort des Buches „Der letzte Kampf“ folgende original wiedergegebene Worte schrieb:
    „Cornelius Ryan verdient besondere Anerkennung dafü, dass er dem anständigen deutschen Soldaten Gerechtigkeit widerfahren lässt. Und vor allem auch dafür, dass er das bedrohte Leben von Berlinern so klar und bewegend eingefangen hat“. Willy Brandt Verlag Buch und Welt.
    Und heute schreien linksversiffte Vollidioten von Linken und Grünen nach Bomber Harris. Wie sehr würde ihn das wohl anwidern?

  2. Man kennt solche linksfaschistischen Feinde der Demokratie und der Meinungsfreiheit schon lange. Sie erinnern an stalinistische Politoffiziere und Denunzianten, die jeden Andersdenkenden aus ihrer Sicht „unschädlich“ gemacht haben. Die Bücherverbrennung der Nazis war absolut kein Einzelfall und ist auch heutzutage noch lange nicht vorbei, es ist im Gegenteil politischer Alltag in diesem Regime und vor allem bei den linksfaschistischen Funktionären und Mitgliedern bzw. Sympathisanten (siehe „Roter SA-Straßenkämpfertrupp ‚Antifa‘!!!“) entsprechend ausgerichteter Parteien und Organisationen (dazu gehören hierzulande auch Gewerkschaften, „sozial-karitative“ Verbände und andere Faschisten die sich ein harmlos-soziales, „besorgtes“ Deckmäntelchen geben!) Diese politischen Verbrecher werden leider von den Machthabern komplett gedeckt und gefördert, mit Sicherheit aus dem Kalkül heraus, dass diese Verbrecher mit ihren Straftaten den Machthabern eine spezielle Konkurrenz „vom Leibe halten“! Diese Lumpen sollen die „Drecksarbeit“ erledigen, damit sich die ebenso gearteten Machthaber offiziell nicht „die Hände schmutzig machen“ müssen!

  3. Die kleine grüne Rotzgöre ist eine typisch Grüne. Linksversifft, Antifafreundlich und Ideen wie der schlimmste Faschist.
    Die heutige Wahl hat die Wende eingeläutet. Die CSU hat nur eine leichte Ahnung wie die Landtagswahl ausgehen könnte. Da würde sie sogar eine Koalition mit dem grössten Volksfeind Grüne eingehen. Widerlich.
    Aber was ein innerer Seelenbalsam ist:
    Keine Groko heisst:
    Hr Maas- tschüss
    Fr Özuguz- tschüss

    Leider gibt es noch ausreichend Grüne Idioten. Die Pädos eben.

  4. dieser grüne Frau wünsche ich mir mit vollem Herz, einen Umerziehungskurs, wo man richtig arbeiten muß und noch evtl. nebenbei 4-6 Kinder erziehen soll…. Außerdem hoffe ich, daß diese Partei ihre berechtigte Lektion bekommen wird….

  5. Nachdem 1933 Adolf Hitler als Vorsitzender der stärksten Partei mit der Regierungsbildung beauftragt worden war, war es die Deutsche Studentenschaft, die unter Berufung auf die Verbrennungen papistischer Literatur durch Martin Luther und auf das Wartburgfest, bei dem revolutionäre Studenten feierlich Symbole reaktionärer Politik, darunter auch Schriften, auf Scheiterhaufen warfen, Bücher „undeutschen Geistes“ öffentlich verbrannten. Es sollten Demonstrationen sein; mit Bücherverboten hatten die Aktionen nichts zu tun.

    Die Siegermächte hatten , fußend auf einem Befehl des Obersten Chefs der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland vom 15. 9. 1945, wenige Monate später, nämlich am 13. 5. 1946, den „Befehl Nr. 4“ des Kontrollrats erlassen, „die Einziehung von Literatur und Werken nationalsozialistischen und militaristischen Charakters betreffend“. Von der deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone wurden in Zusammenarbeit mit der Schriftenprüfstelle bei der Deutschen Bücherei in Leipzig sogenannte „Listen der auszusondernden Literatur“ herausgegeben, die auch in den westlichen Besatzungszonen amtlich verwendet wurden. Insgesamt erschienen nach dieser ersten Liste aus dem Jahre 1946 drei Nachträge mit zusammen 34645 Buchtiteln [VHO kommt hier auf insgesamt 32826 Buchtitel, vgl. Bücher Buchstabe Z, bzw. zusammen mit den Zeitschriftentiteln auf 35743, vgl. Zeitschriften Buchstabe Z]. Außerdem waren pauschal verboten, ohne daß die Titel einzeln aufgeführt wurden, alle Schulbücher aus den Jahren 1933 bis 1945.

    Die Wahrheit über die größte Büchervernichtungsaktion der Geschichte.
    http://www.vho.org/censor/Lueders.html

    • Na, dann sind wir ja auf dem besten Wege in neuerliche Antidemokratie. Folgendes ist kein Witz und kein fake: Meine Frau wurde 1950 in Wetberlin Reinickendorf eingeschult. Sie erhielt tatsächlich eine „Schulfibel“ aus der Hitlerzeit. Zwar waren einige Seiten geschwärzt, vieles war aber auch noch gut lesbar. Unter anderem der Spruch: „Unser Führer Adolf Hitler ist der Mittler…“ weiter habe ich ihn jetzt nicht im Kopf.

    • Sehr interessanter Anhang. Offenbar sollten deutsche Geschichte und Kultur ausgelöscht werden. Na dann – Frau Özuguz – ist ja alles klar…. wie nett, dass man uns noch die deutsche Sprache ließ.

      • Die deutsche Sprache wird doch auch schon seit Jahren verfremdet, „verausländisiert“, „verrechtschreibrefomisiert“ etc., solange, bis nichts mehr davon übrig bleibt.

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