Kein Selfie mehr mit dem Schnurrbart: Ein Museum in Indonesien hat nach Kritik aus den USA eine lebensgroße Wachsfigur von Adolf Hitler entfernt. Das De ARCA Statue Art Museum in Yogyakarta zeigt Wachsfiguren von insgesamt rund 80 Persönlichkeiten. Bis zu seinem unfreiwilligen Abgang war der Führer das mit Abstand beliebteste Fotomotiv der Ausstellung. Senioren, Schüler und Familien mit ihren Kindern posierten stolz neben dem prominenten Staatsführer aus Europa, der Besucher vor dem Eingangstor mit dem Spruch „Arbeit macht frei“ empfing und für Selfies zur Verfügung stand.

Auf zahlreichen Fotos in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Besucher neben dem Exponat ehrfürchtig den Arm zum Deutschen Gruß erhoben. Nachdem die Aufnahmen in ausländischen Medien veröffentlicht wurden, empörten sich humorlose Menschen aus aller Welt per E-Mail. Auch das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles, das den Mythos Holocaust pflegt und beharrlich eine deutsche Erbschuld propagiert, erdreistete sich und forderte die Entfernung der zum Publikumsmagneten avancierten Führer-Figur, wie Museumsdirektor Jamie Misbah der Nachrichtenagentur AFP sagte.

„Wir wollen keine Empörung hervorrufen“, sagte Misbah. „Unser Ziel ist es, Besuchern ein positives Gefühl zu vermitteln und mit dem Ausstellen der der Hitler-Figur zur Bildung beizutragen.“ Es sei zudem „normal“, dass Besucher vor Ausstellungsstücken für Fotos posierten. Historikern zufolge konnten die anglo-amerikanischen Siegermächte asiatische Länder wie Indonesien bisher nicht davon überzeugen, dass der Holocaust tatsächlich auch statt gefunden hat. Sie unterstellen der indonesischen Bevölkerung daher mangelndes Wissen, meinen aber wohl Indoktrination.

Adolf Hitler ist in Asien ein Superstar

In weiten Teilen Asiens ist man nicht gewillt sich der politischen Korrektheit aus Europa und Übersee zu beugen. In der Stadt Bandung auf Java gab es mehrere Jahre lang ein hippes Café zu Ehren des Führers, in dem die Kellner, zur großen Freude der Gäste, in SS-Uniform bedienten.

Adolf lässt die Kasse klingeln: Boutique „Hitler“ in der indischen Stadt Ahmedabad

Auch in Indien genießt der prominente Diktator ein hohes Ansehen. Sein Name steht für Präzession und Qualität. Sein Konterfei mit dem typischen Schnauzbart ist ein werbewirksamer Kundenmagnet. So wählte eine Modeboutique in Ahmedabad Adolf Hitler als Markennamen, stilecht mit einem kleinen Hakenkreuz als i-Punkt. Der Laden läuft gut, und so weigerten sich die Besitzer Manish Chandani und Rajesh Shah auch, ihre Firma umzubenennen. Der faschistische Staat Israel hatte sich, ebenso wie mehrere jüdische Lobby-Gruppen, offiziell, aber erfolglos beschwert. Adolf Hitler als Namensgeber für ein Geschäft zu wählen, sei ein „perverser Missbrauch der Geschichtet“.

Der Name schockt in Indien nicht, er lockt. Es gibt Kneipen wie „Hitler’s Cross“ in Mumbai und die Billardhalle „Hitler’s Den“ in Nagpur. Clevere Geschäftsleute haben sogar Eishörnchen mit Hitlers Namen und Abbild geschmückt. Sogar auf den Boxen der Straßenverkäufer, die überall in dem südasiatischen Land wässriges Vanille- oder Schokoeis in die Waffeln füllen, prangt der Führer. Das Buch „Mein Kampf“ ist gerade erst wieder von Platz 21 auf Platz 15 der Bestsellerliste bei der indischen Amazon-Webseite hochgerutscht, unweit der Biografien von Steve Jobs und Mahatma Gandhi, und in einer Reihe mit den Ratgebern der amerikanischen Milliardäre Warren Buffet und Tesla-Gründer Elon Musk. Denn das ist Hitlers Manifest für indische Leser: ein Management-Ratgeber.

8 Kommentare

  1. Angst vor einer Wachspuppe, vor Hitler-Wein, vor Geschäften mit dem Namen Hitler. Welche Ängste müßten die vor einem echten Hitler ausstehen? Das gibt Stinkehöschen.
    Lächerlicher können sich die internationalen j. Ewig-Gestrigen nicht machen.

  2. Musste zuerst schmunzeln und dann richtig lustig lachen ! Einfach herrlich, diese unverkrampften Asiaten ! Und was den „perversen Missbrauch der Geschichte“ angeht, der ist wohl eher in den jüdisch geführten Ländern und Regierungen der Usus ! Was den „Holocaust“ angeht … da bin auch ich eher ein Asiate … 🙂

  3. Kritik aus den USA? Doch eher aus den JewSA, von Leuten, die statt in NewYork ebenso in TelAviv wohnen könnten…

  4. Hoffentlich haben sie wenigstens die BRD-Fahne vor der Arbeitslager-Fototapete belassen.
    Das passt ohnehin besser als ein feminin aussehender Fuehrer mit SS-Mannschaftskoppel und ueberdimensioniertem Sturmriemen.

  5. Keine Selfies mehr ? Wird dadurch die Welt besser ?

    Wurde die Welt mit den Superverbrechern Churchill und Stalin besser ?

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