Dass das System der Einlagensicherung bei einem Zusammenbrechen von mehreren Bankhäusern ohnehin nicht funktionieren würde, darüber sind sich Experten seit geraumer Zeit einig. Doch dass jetzt selbst der staatlich garantierte Schutz für Einlagenbeträge von bis zu 100.000 Euro abgeschafft werden soll, schießt nun wirklich den Vogel ab. Man hat sich alle Mühe gegeben, den entscheidenden Passus gut zu verstecken. In einem Bericht von GoldCore heißt es unter Bezugnahme auf eine offizielle Mitteilung der Europäischen Zentralbank vom 8. November 2017, dass man ein Einlagensicherungssystem zum Schutz von Kundengeldern angeblich nicht mehr benötigt und man sich diesem daher kurzerhand einfach entledigt.

100.000 Euro nicht mehr garantiert

Um ein Mehr an Flexibilität zu gewinnen, heißt es in einem Papier der EZB, dass bislang staatlich garantierte Konten in der Zukunft mittels Ausnahmegenehmigungen seitens der jeweils zuständigen Behörde ersetzt werden sollten. Um es mit anderen Worten auszudrücken, scheint der zukünftig einzuschlagende Weg wie folgt auszusehen: Bislang mit einem Maximalbetrag in Höhe von 100.000 Euro garantierte Einlagekonten würden im Fall eines Banken-Bail-Ins rechtlich nicht mehr in Kraft sein.

Fünf Tage Bearbeitungszeit, um Zugang zu „ausreichendem Geldbetrag“ zu erhalten

Stattdessen wird seitens der EZB der Vorschlag unterbreitet, Konteninhabern während einer festzulegenden Transitionsphase einen eingeschränkten Zugang zu ihren Kontengeldern auf Anfrage einzuräumen, um deren Lebenserhaltungskosten weiterhin begleichen zu können.

Der Bearbeitungszeitraum der entsprechenden Anfrage solle dabei fünf Tage betragen. In dem EZB-Papier heißt es, dass es sich um Zugang zu einem „ausreichenden Geldbetrag“ handeln solle. Doch mal ganz ehrlich, wer legt so etwas fest, wie viel genug ist? Und wie hoch wäre der Bürokratieaufwand, um den Überblick im Falle eines Bankenkollapses zu bewahren?!

Neue Regelung lässt die EZB ihre lockere Geldpolitik beibehalten

In dem 58-seitigen Papier, das sich oberflächlich gesehen langweilig liest, finden sich jedoch eine Reihe von Passagen, die Sparer und Konteninhaber bei Banken gewiss aufhorchen lassen sollten. Gleichzeitig sollten sich Konteninhaber endlich darüber bewusst werden, mit welchen Risiken das Anvertrauen von Geld gegenüber europäischen Banken verbunden ist.

Im Fall von Bail-Ins handelt es sich um ein Instrument, mittels dessen Zentralbanken ihre ultralockere Geldpolitik weiter aufrecht erhalten können, um die Ära der eigenen an den Tag gelegten Verantwortungslosigkeit fortzuführen. Wie sich zeigt, wurde aus den Lehren der Finanzkrise vor rund zehn Jahren keinerlei Schlüsse gezogen, um das System an sich wieder auf solidere Füße zu stellen.

Wer sich auf die Garantie verlässt, ist verlassen

Anstelle dessen geht der Moral Hazard an den durch Noten- und Zentralbanken manipulierten Finanzmärkten seit mehreren Jahren nun förmlich durch die Decke. Werden Bail-Ins besser aufgenommen werden in der breiten Öffentlichkeit als die einst erfolgten Bailouts?

Wie würde diese Entwicklung im Ernstfall unter Sparern und Konteninhabern aufgenommen, die noch immer auf die Solidität der jeweils auserkorenen Bank vertrauen, das eigene Geld bestmöglich zu verwahren und zu schützen, was bis zur Veröffentlichung des jüngsten EZB-Papiers zumindest für Konteninhaber mit weniger als 100.000 Euro an Einlagen zutraf?

Wie aus der nachfolgenden Seite des EZB-Papiers hervorgeht, könnte nun exakt jener Fall eintreten, vor dem wir in der Vergangenheit des Öfteren gewarnt hatten. Bankkunden, die sich auf ein staatlich abgegebenes Garantieversprechen für Einlagenbeträge von maximal 100.000 Euro verlassen, könnten letzten Endes unter dem Bus landen.

Wichtige Passagen aus Angst vor einem Bankrun gut versteckt

Man muss sich bis rund zur Hälfte des 58-seitigen EZB-Papiers durch kämpfen, um zu dem Passus zu gelangen, in dem der Vorschlag unterbreitet wird, dass bislang staatlich garantierte Konten in der Zukunft keinen solchen Schutz mehr benötigten. Grund hierfür scheint die Besorgnis der EZB vor einem möglichen Run auf eine Bank zu sein.

Denn im Falle eines Bankkollapses sei damit zu rechnen, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Konteninhabern deren Einlagen bei dem jeweils betroffenen Institut einerseits aus Furcht und andererseits aus Sicherheitsgründen abziehen dürfte. Da es an Vertrauen an das System der Einlagensicherung mangele, stünde ein uneingeschränkter Zugang zum eigenen Geld im Vordergrund allen Handelns, wie es weiter heißt.

Nicht gerade vertrauensbildende Maßnahmen

Insbesondere Großbanken dürften davon betroffen sein, wie zuletzt der Fall um den Kollaps der spanischen Banco Popular gezeigt hatte. Dass auf diese Weise das allgemeine Vertrauen in ein ohnehin höchst marodes System weiter am Erodieren ist, verwundert kaum. Laut EZB könnte das bestehende Einlagensicherungssystem gar kontraproduktiv mit Blick auf die Zukunft sein.

Dass man bei der EZB vielleicht endlich auf den Gedanken kommen würde, das Banksystem als solches General zu überholen und auf solide Füße zu stellen, will dort augenscheinlich niemandem in den Sinn kommen. Vielmehr ist doch absehbar, dass Vorschläge wie die nun vorgelegten zu einer noch stärker wachsenden Furcht unter Konteninhabern führen werden.

22 Kommentare

  1. „Immerhin erwirbt die EZB Monat für Monat Papiere im Volumen von 60 Milliarden Euro. Gut 2,3 Billionen, das entspricht immerhin 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Euro-Zone, hat die Zentralbank auf diese Weise über die Jahre in ihre Bücher genommen und damit eine wahre Geldflut in das Gemeinschaftsprojekt Euro gepumpt.“

    „Eine ganze Reihe von Unternehmen in der Euro-Zone steht im Verdacht, sich bei einem Anstieg der Zinsen als sogenannte Zombies zu entpuppen. Als Firmen also, die in den vergangenen Jahre nur dank der ultralockeren Geldpolitik künstlich am Leben erhalten wurden – und die in einem Umfeld höherer Zinsen reihenweise pleitegehen könnten.“

    „Und schließlich sind da noch die Investoren an den Finanzmärkten selbst, die sich über die Jahre an die EZB als allzeit präsente Anleihekäuferin gewöhnt haben. Für sie ist die stets ausreichend verfügbare EZB-Liquidität wie eine Droge, die man besser nur langsam aus dem System ausschleicht, um einen Kollaps zu vermeiden.“

    Der tatsächliche Terror gegen die Deutschen in der „BRD“ besteht im Berauben und Betrügen der Fleißigen und redlich Schaffenden !

  2. Sie haben den Deutschen fast 1/3 ihres Bodens genommen.
    Die „Bundesbuerger“ haben`s akzeptiert.
    Sie haben den Deutschen ihre Kultur verboten und ihre Geschichte in ein Verbrecheralbum verwandelt.
    Die „Bundesbuerger“ haben sich als „Taetervolk“ mit ihrer erzwungenen Kulturlosigkeit/neuer Antikultur arrangiert.
    Sie schleusen in unverhohlener Voelkermordabsicht Millionen Fremde ins Land der Nachkommen der Deutschen.
    Die „Bundesbuerger“ versuchen diese Krankheitserreger zu „integrieren“!

    >>…zu Bettlern soll`n sie werden…<<
    Man darf gespannt sein, ob "beim Geld" endlich die Toleranzschwelle auch bei BRDlingen ueberschritten sein wird! /;=)

  3. Die meisten Deutschen, wurden seit 1990 vom System verarscht.
    Nach der Euro Einführung wurden die Renteneinlagen halbiert, andere
    Art von Enteignung. Nicht aber der Wucher des Einzelhandel untersagt.
    Dafür gibt es heute 1000 Millionäre mehr, und der Mittelstand, ist fast getilgt.
    Man kann vielleicht einen Teil der Bevölkerung kurze Zeit belügen. Man kann aber
    nicht annehmen, das sich die ganze Nation, auf ewig verschaukeln läßt.
    Da sich die Deutschen seit 1919 nicht als Sklaven begreifen wollten, schickte
    Harris die Botschaften der Vasallen, über deutsche Städte was Feb. 45 in Dresden
    gipfelte. Wie wir „ewig schuldigen“ nun sehen können, ist es nie genug, jetzt
    bis schon schuldig, wenn deine Ausgrenzung von Arbeit aussitzen willst.
    Und wenn mal genau hinguckst, mit was für Betrugsscheiße einige reich werden,
    kriegst ne Macke. Das ist nicht Deutschland das ist fieses Judentum!

  4. Also, was ist eine Zentralbank?

    Eine Zentralbank ist eine Institution, die die Währung einer gesamten Nation herstellt. Basierend auf historischer Präzedenz gehen zur Ausübung des Zentralbankwesens zwei spezielle Befugnisse einher: Die Kontrolle über die Zinsraten und die Kontrolle über die Geldversorgung oder die Inflation.

    Die Zentralbank versorgt die Regierungen nicht einfach mit Geld, sondern sie leiht es ihnen gegen Zinsen. Durch die Erhöhung und Verminderung der Geldmenge reguliert die Zentralbank dann den Wert der ausgegebenen Währung. Es ist von entscheidender Bedeutung zu verstehen, dass die gesamte Struktur dieses Systems auf Dauer nur eins produzieren kann: Schulden!

    Es bedarf keines sonderlichen Scharfsinns, diesen Schwindel zu verstehen. Jeder einzelne durch die Zentralbank produzierte Dollar wird gegen Zinsen verliehen. Das heißt, dass jeder einzelne produzierte Dollar in Wirklichkeit der Dollar zuzüglich eines gewissen Prozentsatzes an Schulden basierend auf diesem Dollar ist. Und da die Zentralbank ein Monopol auf die Währungsproduktion eines gesamten Landes hat und sie jeden Dollar mit einer angehängten indirekten Zinsrate verleiht, stellt sich die Frage: Woher kommt das Geld, um die Schulden zu bezahlen?

    Es kann wieder nur von der Zentralbank kommen, was bedeutet, dass die Zentralbank ständig ihre Geldmenge erhöhen muss, um die erschaffene zu bezahlende Zinsschuld temporär abzudecken, was wiederum – da dieses neue Geld auch wieder mit Zinsen verliehen wird – noch mehr Schulden generiert.

    Das Endergebnis, sofern dieses System nicht scheitert, ist Sklaverei. Denn es ist für die Regierung und folglich die Bürger unmöglich, jemals aus den selbst erschaffenen Schulden herauszukommen.

    Jetzt ist die Kontrolle der Wirtschaft und der permanente Raub des Wohlstands nur eine Seite des Zauberwürfels, den die Bank in ihrer Hand hält. Das nächste Werkzeug für Profit und zur Kontrolle ist Krieg.

    Es ist wichtig zu verstehen, dass das lukrativste was den internationalen Bankern passieren kann Krieg ist. Denn der zwingt die Länder, sich noch mehr Geld gegen Zinsen von der Zentralbank zu leihen.

  5. Die Banken schaffen sich selbst ab !
    Die EZB-Maßnahmen sind doch großartig. Und wer noch etwas im Hirn hat, frequentiert längst keine Banken mehr.
    So einfach ist das.

  6. Der König von Deutschland, Peter Fitzek, hat man 4 Jahre in den brd-Kerker geworfen, weil er eine eigene Währung kreierte. Und man findet immer weitere Verfahren, ihn noch länger in Haft zu nehmen.
    Die EZB und andere Juden-Abzock-Banken dürfen natürlich alle Bankkonten abräumen, ohne daß einer von den Finanzjuden hinter Gittern geht.

  7. Ja Brüssel wird alle ausrauben. Aus diesem Grunde haben wir bereits steigende Anfragen. Grundsätzlich gibt es Möglichkeiten sich zu schützen. Man muss allerdings aus den gewohnten Pfaden raus. Da jedoch die meisten Mensxchen dazu nicht fähig sind, wird sich die Geschichte wiederholen und etwa 90% der Bevlkerung wird alles verlieren.

    Um Paraguay zu leben muss man nicht nur in Paraguay leben !

  8. Für dieses Bankenpack sollen wir weiterhin bezahlen?
    Warum enteignet man nicht die dummen Sparer gleich und wirft den Bankern und den Einwanderern alles in den Rachen.
    Wozu hat man ein Leben lang gearbeitet, gespart um dann von diesem Dreckspack in Nadelstreifen schamlos ausgenommen zu werden.
    Leute nehmt euer Geld und überlasst es nicht diesen Bankräubern aus Politik und Geldgeiern.

    • Wenn der Deutsche tatsähclich zum Tier werden würde, wenn e um sein Geld geht, dann wundert es, dass er nicht schon lange gegen das Schuld-Geld-Sytem auf die Barrikaden gegangen ist.

    • Das Prinzip : „Frosch in den Topf, und dann ganz langsam die Temperatur erhöhen – er wird nicht rausspringen“, funktioniert anscheinend.

  9. Wenn die EZB wirklich die Einlagensicherung abschaffen würde, dann hätte das weitreichende Konzequenzen:
    Spätestens, nachdem eine Bank pleite ginge würde ein Run auf die Sparkonten aller Banken entstehen, außerdem würden sich die Banken wohl überlegen,ob sie die Exporte Deutschlands in die EU und vor allem auch außerhalb der EU noch finanzieren würden.
    Außerdem: Wenn man im Internet nach „Derivate Deutsche Bank“ googelt erhält man viele Treffer.
    Auf der Internetweite der FAZ kann man beispielsweile lesen, daß die Deutsche Bank Derivate in der Höhe von 50 Billionen Euro hat.
    Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber steckt dahinter nicht ein ganz erhebliches Risiko ?

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