Dänemark nimmt keine Flüchtlinge und Migranten mehr auf: Das Land hat sich aus dem Quotensystem der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR ausgeklinkt – mit dem zuletzt mehr als 30 Staaten weltweit Menschen aus Krisengebieten aufnahmen, berichtet die „taz“.

Demnach begründet die dänische Regierung den Schritt damit, dass das Land eine „Atempause“ brauche. Es gebe keine Möglichkeit mehr, jährlich 500 Quotenflüchtlinge aufzunehmen – dazu hatte sich Kopenhagen gegenüber der UN-Flüchtlingsorganisation verpflichtet. 2017 hatten rund 2800 Migranten in Dänemark Asyl gesucht.

Wie die Zeitung weiter berichtet, hatte sich Dänemark seit 1978 an dem Umsiedelungs-Programm der UN beteiligt. Flüchtlinge und Migranten sollen damit aus den meist benachbarten Zufluchtsländern der Krisenregionen in Drittländer umgesiedelt werden.

Das dänische Parlament hat nun ein Gesetz verabschiedet, um keine Flüchtlinge mehr aufnehmen zu müssen. Neben der regierenden rechtsliberal-konservativen Koalition und der Dänischen Volkspartei, haben sich auch die Sozialdemokraten der Entscheidung angeschlossen. Laut „taz“ stimmten sie als einzige der linken Oppositionsparteien dafür.

Die Linken kritisieren die Entscheidung scharf: „Die Welt braucht mehr internationale Zusammenarbeit und nicht weniger“, sagte Sofie Carsten Nielsen, außenpolitische Sprecherin der dänischen Linksliberalen zur „taz“. „Wenn sich alle Länder so benehmen würden wie wir, könnten wir internationale Abkommen vergessen.“ Auch Amnesty International kritisiert das Vorgehen der dänischen Regierung. Die angebliche Menschenrechtsorganisation wirft Kopenhagen ein „historisches Versagen“ vor.

8 Kommentare

  1. Und mir schickte „dieses UNHCR“ wie wahrscheinlich vielen tausend anderen „potenziellen Erblassern“ auch; (woher die meine Daten hatten, ist wohl nicht allzu schwer zu erraten), eine Mail! In diesem wurde mir nahegelegt, ich möge doch mein Testament zu Gunsten des UNHCR überdenken, um einer jungen „syrischen Flüchtlingsfamilie“ hier einen besseren Start-Perspektive etc. zu ermöglichen und sie, dieses UNHCR würden mir dabei in Steuerrechtlichen Belangen usw. usf. behilflich sein!?
    Als ich daraufhin in einem Antwort-Mail meine Empörung über Erbschleicherei der übelsten u. kriminellsten Art zum Ausdruck brachte, wurde ich vom Adressaten wochenlang per Mail drangsaliert-verspottet u. belästigt!
    Erst als ich drohte, die Angelegenheit anzuzeigen, bzw. damit an die Öffentlichkeit zu gehen, war dann Ruhe!?

    So weit meine Schilderung über meine Erfahrung mit diesem kriminellen ….. Verein!

  2. So eine Entscheidung kann nur eine souveräne Regierung treffen, NICHT aber eine „Treuhandverwaltung“ der Besatzungsmächte, die seit 1990 bei der UNO als NGO geführt wird. Entweder lügt „Wikipedia“ hier, hat keine Ahnung – oder bezahlte Trolle wollen bei „Wikipedia“ D als Souveränen Staat hinstellen, was jedoch NICHT der Fall IST. Mal NGO bei UNO googlen.

    • Nein, man könnte sofort kündigen. Bei den Linken einschl. CDU fehlt der politische Wille. Wirkliche Souvernitüt hat nur ein Staat, der Verfügungsgewalt über Kernwaffen hat. Wollen Sie das wirklich ?


    • TOTALER MIST! Wer so hirnverbrannt schreibt, arbeitet der deutschfeindlichen, hochverräterischen CDU/CSU/SPD-Regierung (nur noch geschäftsführend im Amt) zu! Und es stimmt auch inhaltlich nicht.

      Als z.B. 1948 die Währungsreform gemacht wurde und die DM eingeführt wurde, hielt sich der Minister Ludwig Erhard ÜBERHAUPT NICHT AN DIE AMERIKANISCHEN VORGABEN(!), weil so wie die Amis das geplant hatten, nach seiner Meinung nicht funktionieren konnte. Die Amis waren zwar zunächst stinksauer, gaben aber etwas später Ludwig Erhard recht.

      Und da ist noch anzumerken, dass da der Krieg erst vor kurzem vorbei war, man also besondere Untertänigkeit der Deutschen hätte vermuten können. Aber dabei war und ist es genau umgekehrt! Die damals (Erhard) hatten Mumm und Selbstbewusstsein, während die heutige Merkel-Regierung den Amis so tief ins Arschloch gekrochen ist, wie nie jemand zuvor! Nicht umsonst wurde Merkel auf dem Kölner Karnevalsumzug schon vor Jahren genauso dargestellt.

      Weiteres Beispiel aus neuerer Zeit. in 2001/2002 drängten die Amis die Schröder-Regierung massiv am weiteren geplanten Irak-Krieg teilzunehmen. Schröder entschied sich dann im Sommer 2002 NICHT am Irakkrieg teilzunehmen.

      Wer uns also einreden möchte, die deutsche Politik hätte „keine Entscheidungsfreiheit“, der betreibt das Geschäft der Amis und handelt aus welchen Gründen auch immer (Dummheit?) zutiefst antideutsch.

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