Der derzeitige Zustand der Bundeswehr ist desaströs: personell, ausrüstungstechnisch wie psychologisch. Nach vier Jahren unter der Verantwortung von Ursula „Flintenuschi“ von der Leyen stellt selbst der Wehrbeauftrage des Bundestages ein vernichtendes Urteil aus. Die Bundeswehr als Ganzes hält der Experte für derzeit »nicht einsatzbar«. Übrig geblieben ist die Karikatur einer Armee.

Von Stefan Schubert

Um in der Mainstreampresse beklatscht zu werden, hat von der Leyen nicht davor zurückgeschreckt, 250.000 Soldaten und Angestellte samt ihren Familien unter einen Generalverdacht zu stellen. Als Auslöser nutzt die eiskalte Berufspolitikerin vermeintliche Skandale innerhalb der Truppe aus, die sie zuvor gemeinsam mit den Medien aufgebauscht hat. So nahmen Journalisten jeden veröffentlichen Einzelfall innerhalb der Truppe (durch die eigene politische Führung durchgestochen) dankbar auf, um sich am ihrem Feindbild »Soldat« abzuarbeiten und damit die gesamte Bundeswehr kaputtzuschreiben.

Es reicht schon aus, wenn ein Soldat eine flüchtlingsfeindliche Fotomontage per E-Mail verschickt, damit Spiegel Online daraus einen großen Aufmacher-Artikel verbreitet: »Mögliche Volksverhetzung – Neuer Bundeswehrskandal in Pfullendorf«, so der Titel. Ob überhaupt eine Straftat, vorliegt spielt bei diesem Kampagnenjournalismus keinerlei Rolle mehr.

Bei von der Leyen ist der Generalverdacht der Normalzustand

Auch im Januar 2017 kannte die vereinigte Journalistenfront nur ein Thema: »Bundeswehrskandal – Sadistische Rituale bei der Kampfsanitäter-Ausbildung«, preschte einmal mehr der Spiegel vor. In der Staufer-Kaserne im baden-württembergischen Pfullendorf sollen »abscheuliche Ausbildungspraktiken und Gewaltrituale aufgedeckt« worden sein, so die massiven Schlagzeilen in allen Blättern und Nachrichtensendungen.

Der Malte-Thorben Generation der Journalistenzunft, die in der pazifistischen Ideologie ihrer 68er Eltern umerzogen wurden, sind Begriffe wie soldatische Härte naturgegeben ein wahres Gräuel. So betitelten sie die Aufnahmerituale innerhalb der elitären Kampfsanitäter, im Militärjargon »Combat First Responder«, als »sexuell-sadistische Praktiken« und vorverurteilend als »abstoßende Gewaltrituale«. Demnach fesselten sich unter anderem die Soldaten gegenseitig an Stühlen und spritzten sich mit Wasserschläuchen ab. Hätten die Soldaten doch bloß lauwarmes und nicht kaltes Wasser genommen, so wäre der Aufschrei der Malte-Thorben-Fraktion gewiss leiser ausgefallen. Auch hätten die Elitesoldaten Rituale von Hollywoodfilmen wie »eine Frage der Ehre« übernommen, so etwas darf es natürlich in einer deutschen Armee nicht geben. Medien und die Verteidigungsministerin brüllten im Chor nach staatsanwaltlichen Ermittlungen, die nicht lange auf sich warten ließ. Vorwürfe wegen des Verdachts auf Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Gewaltdarstellung und Nötigung wurden alsbald in Stellung gebracht.

Ursula von der Leyen stellte sich nicht unvoreingenommen hinter ihre Soldaten und erklärte zuerst die eigenen wie staatsanwaltlichen Ermittlungen abzuwarten, sondern sie witterte sofort die Gelegenheit sich in den Medien zu inszenieren. Vor keiner Kamera machte sie halt und verurteilte alle Beteiligten vor und ab und dies auch noch öffentlich.

Ohne die strafrechtlichen Ermittlungen abzuwarten, verfügte die Verteidigungsministerin für sieben Mannschaftssoldaten die sofortige Entlassung. Obendrein wurde der Kommandeur der Kaserne, Oberst Thomas Heinrich Schmidt, zwei weitere Stabsoffiziere und zwei Unteroffiziere umgehend auf »irrelevante Posten« versetzt.

Staatsanwaltschaft widerspricht von der Leyen

Am 9. Februar 2018 stellte die Staatsanwaltschaft Hechingen alle Ermittlungen gegen die beschuldigten Soldaten ein. Die Staatsanwaltschaft Hechingen hatte in den Aufnahmeritualen keinerlei Straftaten erkennen können. Es sei zudem unklar, ob die Aufnahmerituale nicht im Einverständnis durchgeführt wurden und sich diese Praktiken noch innerhalb der »Grenzen der guten Sitten«, abgespielt hätten, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der gesamten Medienhysterie lag somit keinerlei strafrechtliches Verhalten der Soldaten zugrunde. Von einem Eingeständnis oder gar einer Entschuldigung durch die Medien oder von Frau von der Leyen jedoch keinerlei Spur. Die Einstellung der Verfahren wurde weitestgehend verschwiegen. Weder waren Schlagzeilen bei Spiegel Online zu finden, noch war diese Meldung ein Aufmacher bei der Tagesschau oder im heute journal.

Ehemalige Kommandeure werfen der aktuellen Führung Unterwürfigkeit vor

Zu dem Verhalten der Verteidigungsministerin regte sich offener Widerspruch bis in die höchsten Bundeswehrkreise. So kritisierte der (abgesetzte) Heeres-Chefausbilder Walter Spindler die Vorverurteilungen durch das Ministerium als »pauschal, beständig und in einem verantwortungslosen Maße«. Auch der ehemalige Generalmajor der Bundeswehr, Christian Trull, beschuldigte von der Leyen die Pfullendorf-Affäre vorsätzlich aufgebauscht zu haben. Die Ministerin neige »zu Pauschalierungen, Übertreibungen und Alarmismus«, so der Generalmajor. Ihr Vorgehen würde viele Soldaten befremden und dies nicht nur in der Pfullendorf-Affäre.

»G36, rechtsextreme Vorfälle, Wehrmacht: Überall ist das gleiche Gemenge aus Verallgemeinerung und Zuspitzung zu beobachten. So kann nicht geführt werden,« kritisiert Trull. Auch die aktuelle Bundeswehrführung rügt der ehemalige Kommandeur des Heeresführungskommandos in einem Interview wegen ihrer Unterwürfigkeit vor der Ministerin oder um es in Militärsprache zu formulieren, vor Feigheit vor dem Feind.

»Die Bundeswehr hat vielfach bewährte Mechanismen, mit denen disziplinarrechtliche Verstöße untersucht und geahndet werden können. Generale und Admirale haben eigentlich die Verpflichtung, diese Mechanismen gegen Eingriffe der politischen Führung des Verteidigungsministeriums zu verteidigen. Gerade vom Generalinspekteur kann das verlangt werden.«

Politik und Medien haben Bundeswehr sturmreif geschossen

Nach diesen Kampagnen durch Politik und Medien ist es nicht verwunderlich, dass die Bundeswehr in der Bevölkerung einen enormen Reputationsverlust erlitten hat. Im aktuellen Sicherheitsreport 2018 vom Institut für Demoskopie Allensbach ist dies schwarz auf weiß nachzulesen. Demzufolge ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Truppe von 53 Prozent im Jahr 2011 auf 45 Prozent im Januar 2018 gefallen.

63 Prozent bewertet die Einsatzfähigkeit und Ausrüstung als unzureichend. Jedoch sprechen sich nur 27 Prozent für mehr Investitionen in der Verteidigung aus, auch wegen dem desaströsen Bild welches die Medien über die Bundeswehr verbreitet haben. »Die Bundeswehr hat ein massives Imageproblem«, so ein Fazit der Studie.

Geopolitische Handlanger der Amerikaner

Ob Panzer, Jets, Hubschrauber, Fregatten oder U-Boote, die Mängelliste der Truppe scheint die Einsatzfähigen in jedem Truppenteil zu übertreffen. Dazu überfordern die Vielzahl an Auslandseinsätze die Truppe bereits jetzt. Doch die Amerikaner, über den Umweg der NATO, brauchen nur ein weiteres militärisches Engagement zu fordern und die Bundesregierung geht sofort in »Hab-Acht-Stellung« und schreit »Jawohl!«.

Das in kürze auslaufende Mandat für den Anti-IS-Einsatz im Irak will Ursula von der Leyen auf den gesamten Irak ausweiten. Und als der US-General Ben Hodges die Bundesregierung auffordert, ein zusätzliches NATO-Logistikkommando in Westdeutschland aufzubauen, stimmt die Bundesregierung sofort zu. Frau von der Leyen eilt umgehend vor die Mikrofone um der NATO den Aufbau und die Aufnahme eines Logistikkommandos »anzubieten«. Die geopolitischen Interessen der US-Administration umzusetzen, scheint das wichtigste Anliegen der politischen Führung im Land zu sein.

7 Kommentare

  1. wenn ich kein oder zuwenig geld habe kann ich mein werkzeug nicht in ordnung halten.ich muß mich mit dem begnügen was da ist und reparieren.also wer ist schuld? das etat. wo kommt es her? von cdu und spd.hauptsache ist doch das alle politiker genug geld haben!

  2. Mit Uschi von der Leichen singt man Lieder, legt sich hin steht auf und singt dann wieder. Die Truppe im Hintergrund ist wohl eine respekteinflößende Weihnachtszeit-Verteidigung-Gemeinschaft zu sein. Sicher zeigt Frau von der Leichen sich gerne mit ihrem Zipfelmützen-Kampfchor-Chor. Henry Kissinger hat mal gesagt: Soldaten sind dumme Tiere, die man als Schachbauern einsetzt für die Außenpolitik. Ich fange an ihn zu verstehen. Frau von der Leiche hört auch genau hin, wer da möglicherweise schief singt. Der oder die fliegt dann sicher sofort raus. Schließlich wollen wir auch gesangmäßig auf dem Felde richtig verteidigt werden.

  3. Sind die als potentielle, postapokalyptische Brutmaschinen „dienenden“ Frauen auf dem Bild eigentlich noch zu retten, oder sind die schon konvertiert?

    Kann eine denkende nicht-Muslima sich das Zeichen der Hamas – also von muslimischen Feinden, die u.a. einen Vergewaltigungs- und sexuellen Versklavungskrieg gegen europäische und damit auch deutsche Frauen führen – mit Ihrer Uniform tragen?

  4. Wie es scheint, haben sowohl die Einsatzunfähigkeit der Bundeswehr als auch die sogenannten Skandale Ihre Ursache in der Motivationslage mindestens eines Teils der höheren und der mittleren Dienstgrade. Sowohl Verwahrlosung von Material als auch gepflogenheiten in der Truppe sind nicht denkbar ohne dass sie gezielt und in gegenseitigem Einverständnis herbeigeführt werden. Vermutlich ist hier auch der Grund der Säuberungsaktion, die Flintenuschi, diese eingefleischte Rothschild-Hure, vor einigen Jahren durchführen liess.

    Man bedenke: wie sähe es aus, wenn die BW voll einsatzfähig wäre? Deutsche Söldner stünden entgegen ureigener Interessen, nämlich zum ausschliesslichen Nutzen der angloamerikanischen Elite, im Einsatz gegen die Völker der Welt, allen voran gegen unsere russischen Freunde, der dritte heisse Teil des Weltkeieges wäre längst realität.

    Der Zustand der BW kann unter dieser politischen Führung nicht schlecht genug sein. Lasst unś dafür arbeiten.

    Übrigens: der Grund, warum alle modernen Armeen Frauen aufgenommen haben, liegt nicht in der Gleichberechtigung – die hier nur als Blendwerk für das Menschenvieh dient. Der wahre Grund liegt darin, dass in einem Krieg, an dem die Supermächte direkt beteiligt sind, keine Zivilistinnen vor dem Einsatz bilogischer, chemischer und nuklearer Waffen geschützt werden können. Nur der Schutz von Militärpersonal und eines korrupten Polit-Wasserkopfes ist überhaupt möglich. Da nach dem Krieg neue Bevölkerung erzeugt werden muss, werden Frauen als Brutmaschinen der Nachkriegsgeneration im Militär vorgehalten. Insofern ist eine Macht, die keine Frauen in Ihrer Armee hält, nicht kriegsbereit.

    Die Söldnerinnen der BW machen diese insofern erst kriegsfähig. Schafft man es, die BW, z.B, durch mangelden Schutz der Frauen vor sexuellen Übergriffen oder Diskriminierung, die bereitschaft der Frauen, sich zu verpflichten, sinkt die Fähigkeit der politischen Führung, einen grossen Krieg anzuzetteln – allerdings auch die äussere Wehrbereitschaft. Letztere ist allerdings unter einem von aussen gegen uns gerichteten, völkermörderischen Regime, das letzte, was wir brauchen.

    Sucht den offenen Dialog mit Söldnern, Söldnerinnen, Polizisten und Polizistinnen!

    • AFD Hä? Erst einmal, voll gegendert ja!? Es gibt nur männliche/weibliche Soldaten (Frau Leutnantin!? lach, ha). Es gibt nur einen Herr/Frau Kapitän (Erste Offizierin!? lach,ha,ha) und männliche/weibliche Polizisten gab es auch nur (Frau Polizeiratin- Polizeioberratin?! lach, ha,ha,ha). Armes Deutschland (Deutschin!? lach,ha,ha,ha,ha).

      Dann, die BUNDESWEHR ist das Militär der BRvD! Nix Deutschland.
      Eine Söldnertruppe der BRvD sind Vasallen der Besatzer- hauptsächlich USA!
      Deutsche Soldaten gibt es seit 1945 nicht mehr- nur Deutsche, die in der Bundeswehr der BRvD dienen/ gedient haben. Das muss grundsätzlich nicht schlecht sein, Deutsche an der Waffe auszubilden. Das hat MAN aber, mit Aussetzen der Wehrpflicht, unterbunden!

      Solange wir unsere Grenzen von 1933 nicht „zurück“ haben, ist alles, was wir in der BRvD „machen“ irrelevant; und nur für die Besatzer(Bezahlen, bezahlen, bezahlen).

Kommentar schreiben

Bitte gib Deinen Kommentar ein
Bitte gib Deinen Namen hier ein