Das vom Verfassungsschutz korrumpierte COMPACT-Magazin kämpft ums wirtschaftliche Überleben und steht kurz vor der Insolvenz. Eine Recherche von anonymousnews.ru offenbart die desolaten Finanzen des Magazins. Jetzt schmiss sogar der Verleger Kai Homilius seinen Posten als Geschäftsführer hin, weil sich Jürgen Elsässer für 11.000 Euro Honorar für ein Interview im SPIEGEL prostituierte und er den kriminellen Umgang mit Leser-Spenden nicht länger mittragen wollte.

von Günther Strauß

Anfang des Jahres sorgte der Rechtsstreit zwischen dem ARD-Journalisten Richard Gutjahr, der 2016 bei den beiden Terroranschlägen in Nizza und München anwesend war, für Aufsehen. GEZ-Schmierfink Gutjahr, der hier keineswegs in Schutz genommen werden soll, stellte in der Berichterstattung von COMPACT über die Ereignisse in Nizza und München falsche Tatsachenbehauptungen über seine Person fest, mahnte Elsässer und COMPACT ab und erwirkte schlussendlich eine einstweilige Verfügung bei Gericht gegen das Magazin, das daraufhin diverse Lügen vom Netz nehmen musste.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Abmahnung von Gutjahr, nicht wie von COMPACT dargestellt, erst im Januar 2018, sondern bereits im Januar 2017 erfolgte. Das ist ein wichtiges Detail. Denn der Kostenfestsetzungsbeschluss, den das Gericht in diesem Verfahren, erlassen und der COMPACT dazu verpflichtete rund 1.400 Euro Verfahrenskosten an Gutjahr zu erstatten, datiert ebenfalls auf Januar 2017, ist also bereits über ein Jahr alt.

COMPACT ist offenbar zahlungsunfähig

Da sich COMPACT in der Folge über 12 Monate lang nicht im Stande sieht, die gerichtlich titulierten Kosten an Gutjahr zu überweisen, erwirkt dieser schlussendlich mit seinem Anwalt Markus Kompa, beim Potsdamer Amtsgericht am 15. Januar 2018 einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gegen COMPACT. Mit diesem war auch die Domain compact-online.de juristisch gepfändet. Doch auch jetzt kommen Elsässer und COMPACT ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nach. Vielmehr werden die Leser des Magazins dazu aufgerufen, die selbst verschuldeten Gerichtskosten für Gutjahr über Spenden zu begleichen. Mindestens 4.000 Euro haben gutgläubige Leser in der Folge an Elsässers dubiosen „Prozesskostenhilfe-Fonds“ überwiesen.

Bonitätsindex der COMPACT-Magazin GmbH, Quelle: Creditreform

Der juristisch versierte Betrachter fragt sich an dieser Stelle: Kann das COMPACT-Magazin  offene Rechnungen möglicherweise gar nicht mehr bezahlen? Viele harte Fakten deuten genau darauf hin. Nachdem die Verbindungen von Jürgen Elsässer zu staatlichen Geheimdiensten bekannt wurden, fiel die verkaufte Auflage von COMPACT von ehemals 40.000 Exemplaren im Monat auf zuletzt unter 12.500 Stück, wie eine aktuelle Hochrechnung der Verkaufzahlen belegt. Ein weitere Hinweis für die Zahlungsunfähigkeit der COMPACT-Magazin GmbH findet sich in einer Bonitätsauskunft, die anonymousnews.ru vorliegt. In dieser bescheinigt die Creditreform Elsässers Magazin eine schwache bis mittlere Bonität und rät Gläubigern dringend dazu ab, COMPACT Kreditlinien über 5.000 Euro einzuräumen. Eine verschwindend geringe Summe für ein Unternehmen, das über 25.500 Euro Stammkapital verfügt und nach eigenen Angaben angeblich monatlich 75.000 Hefte zu je 4,95 Euro absetzt, folglich also einen Monatsumsatz von 371.250 Euro vorweisen müsste. Angesichts dessen erscheint es geradezu lächerlich, dass man Leser wegen 1.400 Euro Prozesskosten anpumpt. Es sei denn die Zahlen, die COMPACT seinen Werbekunden in Hochglanzbroschüren präsentiert, entsprechen nicht der Wahrheit und man ist in Wirklichkeit zahlungsunfähig.

Spenden veruntreuen – das neue Geschäftsmodell von COMPACT

Richtig verarscht müssen sich Spender und Leser von COMPACT vorkommen, wenn sie eine Mitteillung des Magazins vom heutigen Tag lesen. Darin teilt Chefredakteur Elsässer mit, dass überwiesene Spendengelder nicht mehr benötigt werden, da ARD-Journalist Gutjahr eine zweite Abmahnung gegen COMPACT zurück genommen hat und auf weitere rechtliche Schritte verzichtet. Statt Lesern die zweckgebundenen Gelder zurück zu überweisen, kündigt man an, diese auf zionistische Art und Weise einfach einbehalten zu wollen. Leser, die Geld überwiesen haben, werden stattdessen mit einer alten Ausgabe von COMPACT-Spezial abgespeist, die sich aufgrund der schlechten Verkaufszahlen ohnehin im Lager stapeln dürfte. Auf compact-online.de heißt es dazu konkret:

„COMPACT hatte den Kostenbescheid aus einer Einstweiligen Verfügung nicht bezahlt (…) Dass das Amtsgericht Potsdam stellte Gutjahr einen „Pfändungs- und Überweisungsbeschluss“ aus. (…) Doch dann geschah ein Wunder: Die Solidarität im Internet war atemberaubend – und unsere Leser überschütteten uns mit Spenden. So konnten wir einen der besten Rechtsanwälte im Land verpflichten. Kaum hatte er seine Schutzschrift an das zuständige Gericht geschickt, zog Gutjahr zurück. (…) Dank Ihrer Spenden haben wir nun eine gut gefüllte Kriegskasse. (…) Aus Dankbarkeit wollen wir allen unseren bisherigen Abonnenten – allen, die bis 1. März abonniert haben – ein Geschenk machen: Zusammen mit einer der nächsten Ausgaben, vermutlich schon zusammen mit COMPACT 4/2018, erhalten Sie eine der begehrten Sonderausgaben von COMPACT obendrauf.“

Es ist nicht das erste Mal, dass COMPACT zweckgebundene Spenden von Lesern einfach einbehält, ohne damit den zuvor angegebenen Spendenzweck zu verfolgen und ohne diese im Nachgang zu erstatten. Im Jahr 2016 kündigte COMPACT großspurig an, die BILD-Zeitung verklagen zu wollen. Grund war die Berichterstattung des Springer-Blatts über die Konferenz des Magazins, die Elsässer offenbar nicht passte. Auch damals wurden bei Lesern zehntausende Euro Spendengelder für eine gerichtliche Auseinandersetzung eingesammelt, die nie stattfand. Auf Anfrage teilt die Pressestelle der BILD mit:

„Es gab weder einen Rechtsstreit mit COMPACT noch irgend einen anderen Versuch, gegen die monierte Berichterstattung vom 5. November 2016 durch BILD-Online rechtlich vorzugehen.“

Wenige Monate zuvor hatte COMPACT angekündigt gegen Mario Rönsch rechtlich vorgehen zu wollen. Durch die Vermittlung von zehntausenden neuen Abonnenten führte der Bürgerrechtler und Werbefachmann das COMPACT-Magazin in den Jahren 2015 und 2016 aus den roten Zahlen und verhinderte so die Insolvenz des alternativen Mediums. Als bekannt wurde, dass COMPACT-Verantwortliche, namentlich Chefredakteur Jürgen Elsässer und Verleger Kai Homilius, ihren ehemaligen Mitstreiter gegenüber deutschen Strafermittlungsbehörden denunzierten, kam es zum Bruch. Rönsch machte daraufhin die Kontakte von Jürgen Elsässer zum Verfassungsschutz öffentlich und überführte die gesamte Führungsriege von COMPACT der systematischen Lüge. Im einem Interview deckte Rönsch zudem die Verbindungen von COMPACT zur Israel-Connection auf und erklärte mit welch perfiden Methoden das Magazin seine Leser betrügt.

Elsässer hätte Rönsch bei unzutreffenden Behauptungen unter einem Erdrutsch von Anzeigen und Gerichtsverfahren begraben können. Auch in diesem Fall sammelte COMPACT zehntausende Euro ein und versprach Lesern, gegen Rönsch gerichtlich vorgehen zu wollen. Passiert ist bis heute nichts, wie Rönsch auf Anfrage bestätigt:

„Ich warte, knapp zwei Jahre nach den Enthüllungen, immer noch auf Post von Elsässers Anwalt.“

„Betrug am Leser“ und „schwere Untreue“

Angesichts der drohenden Insolvenz und dem kriminellen Spenden-Gebaren hat sich Kai Homilius, der Verleger von COMPACT, schon mal abgeseilt und Anfang Januar, nach mehr als 7 Jahren, seinen Geschäftsführer-Posten hingeschmissen. Wie anonymousnews.ru aus internen Redaktionskreisen erfuhr, kam es zu heftigen Auseinandersetzungen und Handgreiflichkeiten zwischen Chefredakteur und Gesellschafter Jürgen Elsässer und Geschäftsführer und Gesellschafter Kai Homilius, nachdem sich Elsässer gegen von Zahlung von 11.000 Euro zuerst für ein Interview an den SPIEGEL verkaufte und sich danach auch noch als Opfer der Mainstream-Postille inszenierte.

Gesellschafterstruktur und Geschäftsführung der COMPACT-Magazin GmbH, Quelle: Creditreform

Die Spendenpraxis bei COMPACT soll weiterer Streitpunkt gewesen sein. Verleger Homilius warf Elsässer „Betrug am Leser“ und „schwere Untreue“ vor und legte daraufhin die Geschäftsführung der COMPACT-Magazin GmbH nieder. Eine Abfrage bei der Creditreform und ein Blick ins Impressum von compact-online.de belegen die Angaben unseres Informanten. Seit 4. Januar fungiert Elsässer nun höchstpersönlich als Geschäftsführer.

9 Kommentare

  1. G. Umlaut, Wer nur einseitige „Berichterstattung“ bzw. selbst geschriebene Kritik an einen mißliebigen Konkurenten konsumiert, wird in die Irre geführt!
    Die beiden bekriegen sich ja schon eine Weile, das da nichts objektives raus kommen kann ist vollkommen klar!

  2. Es bleibt immer die Frage offen, ob ein Mensch von linkem Denken geheilt werden kann.

    Ich habe für mich entschieden, Werbung zu schalten, weil mir Spendenaufrufe zuwider sind. Es gibt unauffällige HTML-Werbung, gegen die alle Werbeblocker machtlos sind und es gibt Javascript-Werbung, die für die meisten Besucher unsichtbar bleibt. So sind fast alle zufrieden.

  3. Wer für eine Redaktion spendet, die sich als Gegenwehr, der Volksvernichtung,
    zur Aufklärung über den vernichtenden Apparat, verwendet, steht auch in der
    Erwartung sich einer Umsetzung hin zu einer Befreiung, beteiligen zu können.
    Da diese nicht vom Sofa, oder im WEITERSO der BRiD GmbH, zu gestalten ist,
    verödet die Kernfrage, “ wo wird zu Sammeln geblasen“ im Nichts.
    Die Akteure der Aufklärung, dann deren Verunglimpfungen, sind reich gesät.
    Wer ist der Richtige, und wer ist der Falsche? Während permanent Menschen
    im Sog von Aufklärungen, von der BRiD GmbH Junta, verfolgt, verhaftet und
    gedemütigt werden, kommen nun auf einmal Meldungen dass sich Akteure
    wie Elsässer, Bachmann, u. a. bereichern, und Ihrerseits ein Geschäftsmodel
    betreiben. Das hat zur Folge, dass sich Patrioten, die längst bereit stehen,
    wieder zurückziehen. Dann hat es keinen Zweck mehr, und viele lassen sich
    wiederum verleiten, ihre Heimat aufzugeben! Ich verurteile sinnlose Erbsen-
    zählerei, aufs schärfste!

  4. Das mit den Spenden ist so eine Sache.
    Haken 1) Spenden wieder zurück zuzahlen ist Teuer, da kommt ja noch mehr Minus auf. Und die Spenden könnten anderweitig angewendet werden für nützliche Projekte, aber es ist gemeiner Diebstahl wenn man Spendengelder in die eigene Tasche stopft !
    Haken 2) Spenden kann man von der Steuer absetzen ! Also wird zweimal abgemoppelt.
    Haken 3) Spenden sollte man persönlich an Menschen die in Not sind und keine Firmen oder andere kommerziellen Unternehmen geben !

  5. Es fällt mir schon auf, dass anonymus‘ Lieblingskind compact ist. In regelmäßigen Abständen werden hier lange und anstrengend recherchierte Artikel verfasst, die im Ergebnis vernichtend sind betreff Elsässer und seiner Zeitschrift – immerhin ihrer Art die einzige im Blätterwald oder täusche ich mich? So gesehen doch nicht ganz unwichtig. Warum das? Was ist das Ziel?
    Langsam macht mich das anonymus gegenüber misstrauisch. Was ist das Ziel, Compact endgültig das „aus“ zu besorgen? Was hat anonymus davon? Warum so viel Mühe und Berarrlichkeit? Mit welcher Zeitung machen Sie das auch so beharrlich und gründlich?

Kommentar schreiben

Bitte gib Deinen Kommentar ein
Bitte gib Deinen Namen hier ein